Massagepralinen selber machen

Freunde der selbstgemachten Kosmetik, in 6 Tagen ist Valentinstag. Höchste Zeit für ein cheesy DIY! Ich möchte euch heute zeigen, wie ihr Massagepralinen selber machen könnt und wenn ich “cheesy” schreibe, dann meine ich auch cheesy. Es ist nämlich nicht nur eine Herzchenform mit am Start, sondern auch ein Rosenaroma und Rosenknospen. Mehr Liebe geht nicht. Daher dürften sich die Herzchen dann auch im Mai zum Muttertag ziemlich gut machen.

Ihr benötigt neben der Form nur 4 Zutaten: Ein ordentliches Rosen-Aromaöl, 50g Kakaobutter (oder alternativ Shea Butter), 50g Kokosöl und eine Hand voll Rosenknospen in Bioqualität. Ich hab’ meine im Teeladen gekauft. Sie sind qualitativ also so hochwertig, dass ihr sie theoretisch auch trinken könnt. Die genannten Mengenangaben ergeben am Ende 8 Massagepralinen. Ihr seht das ja oben im Titelbild. Und hier nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

Nachdem ihr die 50g Kakaobutter und die 50g Kokosöl in ein Schälchen gefüllt und es auf der Heizung oder im Wasserbad verflüssigt habt, könnt ihr euer Rosen-Aromaöl dazugeben. Und hier gilt wie immer: Einzig und alleine euer Näschen bestimmt die Anzahl der Tropfen. Im Anschluss ordentlich umrühren!

Dann legt ihr in jedes Herzchen der Form eine Rosenknospe und füllt die einzelnen Herzchen nur so weit mit eurem Butter-/Ölmix auf, dass die Rosenknopsen gerade so bedeckt sind. Wenn ihr die Herzchen ganz auffüllt, schwimmen die Knospen nach oben und das wollen wir vermeiden. Also erstmal nur ein Stück weit auffüllen und dann die Form für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Wenn euer Bodensatz eine gewisse Grundfestigkeit erreicht hat, sieht das so aus:

Nun gebt ihr nochmal eine weitere Knospe in jedes der Herzen und füllt sie bis zum Rand mit eurem Butter-/Ölmix auf. Anschließend könnt ihr die Form erneut in den Kühlschrank stellen, um das Festwerden zu beschleunigen.

Nach 1-2 Stunden sollten eure Herzchen nun nicht nur umwerfend nach Rose duften, sondern auch so aussehen, dass ihr jeweils oben und unten eine Knospe erkennen könnt:

Dadurch, dass sie auf der Haut so schön schmilzen, eignen sie sich super zum Massieren. Ihr könnt sie aber selbstverständlich auch wie eine Bodylotion nutzen. Falls sie euch zu schnell wegschmilzen, könnt ihr ganz individuell den Butteranteil erhöhen und wenn sie euch zu fest sind, entsprechend den Ölanteil.

Und ob ihr nun wenanders damit massiert oder euch selbst, bleibt natürlich ebenfalls euch überlassen. Wenn Massagepralinen euch zu klein sind und ihr eher auf Massage Bars steht, findet ihr hier ein Rezept für Zimtschnecken Massage Bars und hier eins für Kaffee Tonka Massage Bars.

Und falls das Rosenthema euch anmacht, Massagepralinen euch aber zu glitschig sind: Den DIY Badetee könnt ihr auch super mit den Knospen und dem Aroma aus dem heutigen DIY anfertigen.

In diesem Sinne: Liebe für alle! Und am besten nicht nur am Valentinstag.

Jenny

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine bezahlte Zusammenarbeit. Ich freue mich, wenn ein cooles Unternehmen den Wert meiner Arbeit erkennt und mich dafür bezahlt. Nur so ist es mir möglich, I LOVE SPA in diesem Umfang zu bespielen und euch alle Inhalte kostenlos zur Verfügung zu stellen. Ganz unabhängig davon gilt wie immer: Was mich nicht überzeugt, taucht nirgendwo auf.