Tags

(1) (1) (1) (1) (1) (1) (5) (6) (12) (10) (13) (2) (27) (1) (8) (5) (2) (4) (4) (3) (1) (25) (29) (18) (41) (41) (85) (11) (11) (59) (4) (10) (5) (5) (4) (24) (18) (4) (3) (6) (4) (8) (72) (4) (25) (4) (10) (5) (9) (6) (10) (9) (7) (5) (3) (4) (20) (3) (37) (17) (3) (52) (5) (17) (46) (7) (10) (15) (7) (15) (6) (3) (7) (12) (6) (13) (12) (4) (5) (6) (8) (6) (35) (1) (6) (4) (1) (9) (7) (19) (9) (11) (5) (23) (16) (3) (4) (3) (7) (3) (5) (9) (7) (7) (8) (4) (1) (4) (4) (2) (25) (6) (6) (17) (2) (2) (31) (1) (37) (8) (3) (10) (3) (28) (1) (3) (4) (4) (40) (1) (16) (8) (8) (19) (3) (7) (1) (4) (7) (4) (6) (79) (1) (22) (28) (5) (18) (16) (22) (9) (4) (28) (16)

Kategorie: treatments

Bambus Massage

07/02/2018 keine Kommentare

Bambus MassageKaum zu glauben aber wahr, ich hatte vergangenen November in Malaysia meine allererste Bambus Massage! Im Zuge dessen versuchte ich auch, ein Foto für die heutige Treatmenterklärung aufzunehmen, allerdings sah das Ergebnis viel zu sehr nach Schlagstock aus. Ehem.

Um ehrlich zu sein, verstehe ich gar nicht, warum mir die Bambus Massage gerade in Zeiten, in denen der Faszien-Hype nach wie vor andauert, nicht viel häufiger über den Weg läuft. Bei diesem Treatment geht es nämlich ordentlich zur Sache.

Ich hatte meine erste Bambus Massage im Rahmen eines Couple Treatments in einem dschungeligen Day Spa auf Langkawi und bereits beim Ausfüllen der Consultation Cards wurden wir darauf hingewiesen, dass wir ein Treatment gebucht haben, bei dem der Druck eher stark ist und bei dem sehr tief gearbeitet wird. Obwohl ich bei solchen Ansagen in Asien normalerweise zusammenzucke, siegte meine Neugierde und ich ließ mich in Unterhose unter einem Sarong in der Bauchlage nieder.

Es wurde ähnlich wie bei der Balinesischen Massage viel auf dem Sarong gearbeitet, später dann aber auch mit Öl direkt auf der Haut. Dabei haben unsere Behandlerinnen sowohl mit ihren Händen, als auch mit einem Bambusstab gearbeitet. Vielerorts gibt es „Bamboo Stick Sets“ zu kaufen, die Stäbe in verschiedenen Größen beinhalten. Unsere Behandlerinnen haben jedoch beide nur mit einem Stab gearbeitet, der dem auf dem Titelbild sehr nah kommt.

Manchmal wird der Bambusstab (bzw. die Stäbe, falls es mehrere sind) vorab erwärmt, was einen ähnlich detonisierenden Effekt auf die Muskulatur hat wie das Arbeiten mit warmen Basaltsteinen bei der Hot Stone Massage. Das ist aber nicht immer der Fall.

Rhassoul – das orientalische Tonerde Treatment im Dampfbad

09/10/2017 keine Kommentare

Rhassoul oder RasulEigentlich dachte ich ja, wir hätten die Treatment Kategorie mehr oder weniger abgehandelt, aber da zuletzt Fragen zum Thema „Rhassoul“ aufkamen, möchte ich dem orientalischen Heilerde Treatment heute nochmal einen eigenen Post widmen.

Ich hatte bei meiner ersten Rhassoul Behandlung 2013 zwar schon erklärt, was es damit auf sich hat, aber bei mittlerweile 1.200 Blogposts sucht vermutlich niemand die Treatmenterklärung im Hilton Post.

Also: Es gibt zahlreiche Variationen des Wortes. Von Rasul über Rassoul bis hin zu Rhassoul sind der Buchstabenakrobatik augenscheinlich keine Grenzen gesetzt. Gemeint ist aber immer das marokkanische Treatment, bei dem gemahlenes Tonmineral zum Einsatz kommt und dessen Ablauf  ich euch im Folgenden ausführlich beschreiben möchte.

Wenn ihr eine Rhassoul Zeremonie bucht, findet diese für gewöhnlich in einem privaten Bereich ohne Behandler statt. Praktisch sieht das so aus, dass ihr ein Tellerchen mit 3 unterschiedlichen Sorten des besagten Tonminerals bekommt. Stellt euch jede Sorte von der Größe her vor wie eine Kugel Eis, wobei die Konsistenz deutlich zäher ist. Das Setting bildet in der Regel ein Dampfbad und bevor es losgeht, wird geduscht. Die Haut wird nach dem Duschen nicht abgetrocknet.

Die 3 Schlammkugeln auf dem Tellerchen haben unterschiedliche Farben: Beige, mittelbraun und dunkelbraun. Normalerweise erklärt euch die Person, die euch das Tellerchen aushändigt und das Dampfbad einschaltet, auch nochmal den genauen Ablauf.

Massage im Hamam – Kese & Sabunlama

16/01/2017 keine Kommentare

Hamam MassageDa der letzte Post in der Treatment-Kategorie nun schon fast 2,5 Jahre zurückliegt, dachte ich mir, ich widme den beiden Begriffen Kese und Sabunlama mal einen eigenen Post. Die dürften euch nämlich in so ziemlich jedem authentischen Hamam begegnen und da kann es ja nicht schaden, zu wissen, was es damit auf sich hat.

Sowohl Kese, als auch Sabunlama haben ihren Ursprung in der Türkei. Ich schreib‘ das nochmal explizit mit rein, weil vielleicht nicht jeder weiss, dass ein Hamam ein orientalisches Badehaus bzw. Dampfbad ist.

Als Kese bezeichnet man sowohl einen Peelinghandschuh, als auch das Peeling selbst. Der Handschuh besteht gelegentlich aus Ziegenhaar und nicht selten versteckt sich auch Seide in der Materialzusammensetzung. (Vielleicht nicht ganz unwichtig für die Veganer unter euch.) Es gibt aber auch Handschuhe aus rein synthetischen Materialien.

Praktisch sieht die Anwendung im Hamam so aus, dass ihr euch auf einen warmen Stein legt und zuerst mit warmem Wasser übergossen werdet. Dadurch öffnen sich die Poren. Im Anschluss kommt der Handschuh zum Einsatz, der sehr(!) ordentlich peelt. Stellt euch also darauf ein, euch ausnahmslos von allen abgestorbenen Hautschüppchen zu verabschieden. Gepeelt wird der ganze Körper, inklusive Gesicht. Im Anschluss werdet ihr erneut mit warmem Wasser übergossen.

Dann schliesst sich die Sabunlama aka Seifenschaummassage an. Traditionellerweise sorgt Olivenseife für den Reinigungseffekt und die Unmengen an Schaum werden mit einem großen Baumwoll- oder Leinenschlauch produziert. Euer Behandler verteilt also zuerst große Mengen Schaum auf eurem Körper und massiert euch dann „durch den Schaum“.

Treatments, die die Welt nicht braucht #2 – die Fischpediküre

19/09/2014 5 Kommentare

Fish SpaEine weitere Folge aus der Reihe „Treatments, die die Welt nicht braucht“ (und vom Sinnlosigkeits-Ranking ganz klar noch oberhalb der Hot Chocolate Massage anzusiedeln) ist meiner Meinung nach die Fischpediküre.

Zum ersten Mal kam ich mit dieser merkwürdigen Sache vor einigen Jahren in Asien in Kontakt. Da ich in Asien aber auch schon an gefüllten Innereieneimern vorbeigelaufen bin oder man mir vegetarische Gerichte mit Hühnerfüßen andrehen wollte, habe ich mich nicht wirklich gewundert. Asien halt.

Als der Fish Spa-Trend dann allerdings nach Deutschland rüberschwappte, war ich stark irritiert. Die Frage, die sich mir dabei von Anfang an gestellt hat:

Warum muss man eine ganze Ladung Fische in ein kleines, viereckiges Becken sperren, wenn man genausogut in jedem Drogeriemarkt für 1-2€ einen Bimsstein kaufen kann?

Nun mag diese Haltung möglicherweise dadurch bedingt sein, dass ich seit 23 Jahren vegetarisch unterwegs bin und auch ganz allgemein versuche, so durch’s Leben zu gehen, dass ich dabei möglichst wenig Mist baue oder Schaden verursache. Aber die deutschen Behörden konnten anfänglich ebenso wenig mit Fish Spas anfangen wie ich. Grund genug also, der ganzen Sache mal einen eigenen Post zu widmen.

Vorab ein paar Infos zu den Fischen in den Becken:

Hierbei handelt es sich um rötliche Saugbarben (lateinisch: Garra Rufa), die auch als Kangalfische bekannt sind, weil sie in der türkischen Region Kangal in ziemlich warmen Thermalbächen leben (check: nicht in quadratischen Wasserbecken). Da man irgendwann bemerkt hat, dass diese Fische Hautschuppen abknabbern und das bei Schuppenflechte hilft, war es wohl nur eine Frage der Zeit, bis jemand diesen Gedanken weiterspinnt und die Fische zur Hornhautentfernung an den Füßen anbietet.

Deep Tissue Massage

24/02/2014 9 Kommentare

Deep Tissue Massage TiefengewebsmassageOft gebucht und als einziges Treatment bisher noch nicht erklärt. Shame on me! Die Deep Tissue Massage aka Tiefengewebsmassage taucht hier und da auch gerne mal unter der Bezeichnung „Sportmassage“ auf. Hier sollte man vorab unterscheiden zwischen der eigentlichen Technik auf der einen Seite und der Erwartungshaltung des Gastes, der diese Massage bucht, auf der anderen Seite. Denn der Spa-Alltag zeigt, dass ganz viele Gäste Deep Tissue buchen, um Streichelmassagen aus dem Weg zu gehen und eigentlich sehr happy sind mit einer etwas kräftigeren Schwedischen Massage.

Wie der Name schon vermuten lässt, wird bei einer Tiefengewebsmassage nicht oberflächlich, sondern im tieferen Muskelgewebe gearbeitet. Und zwar tendenziell eher langsam. Und auch häufiger mit Lotion als mit Öl. Tiefe und langsame Streichungen bilden die Basis und werden ergänzt durch Druckpunkttechniken. Dabei arbeitet der Behandler gelegentlich auch mit dem Ellenbogen.

Eine Deep Tissue macht in der Regel Sinn bei chronischen, tiefsitzenden Muskelverspannungen. Mit Tiefengewebstechniken werden die dafür verantwortlichen Verklebungen im Gewebe gelöst. Aus diesem Grund solltet ihr nach einer Deep Tissue immer darauf achten, ausreichend zu Trinken und im Idealfall auch ein bisschen nachzuruhen.

/*=========FACEBOOK======*/ /*===========FB=====*/