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Warum Fitnesswahn und Diäten nicht zu einem glücklichen Leben führen.

06/03/2017 17 Kommentare

Warum Fitnesswahn und Diäten nicht zu einem glücklichen Leben führen.Liebe Leute, ich komme nicht umhin, heute einen Post mit euch zu teilen, der mir *eigentlich* schon seit Jahren ein Herzensanliegen ist. Ich habe immer mal wieder Anläufe gestartet, aber den fertigen Entwurf nie veröffentlicht. Den finalen Schubser hat mir jetzt letztenendes der Launch des Food’n’Love Kurses verpasst, denn ich wurde in den vergangenen Wochen mehrfach gefragt, warum ich jetzt auch noch „dieses Ernährungsding“ mache.

Es soll ja ganz lohnenswert sein, immer mal wieder die Komfortzone zu verlassen und aus eben diesem Grund geht es hier heute mal ein bisschen deeper zu als sonst. Ich denke, wir können uns darauf einigen, dass wir im Großen und Ganzen alle nach den gleichen Dingen streben. Ein glückliches und entspanntes Leben. Liebe, Fülle, Gesundheit. Und wenn ich mir anschaue, was die meisten Menschen tun, um dieses Ziel zu erreichen, dann dreht sich mir der Magen um. Denn Gesundheit definiert sich heutzutage größtenteils über Ernährung und Sport. Die Diät- und Abnehmindustrie ist ein milliardenschweres Business und es ist ihr ein Leichtes, die Leute einzufangen. Uns allen wird im Außen unentwegt suggeriert, dass wir zu vergiftet, zu fett und zu faul sind. Und älter werden dürfen wir auch nicht. Schöne Scheiße.

Ich appelliere auf diesem Blog seit nunmehr fast 5 Jahren an den gesunden Menschenverstand und propagiere Entspannung. Nicht nur im Treatmentraum, sondern auch im Kopf. Aber vielleicht muss ich da mal ein bisschen weiter ausholen. Meine Grundüberzeugung ist nämlich die, dass wir alle schon richtig und gut und perfekt sind, und zwar genau so wie wir sind. Und das einzige, was wir tun müssen, ist das zu erkennen. Es braucht weder Selbstgeißelung in Form von Sport, noch macht es uns gesünder oder glücklicher, wenn wir uns bestimmte Lebensmittel verbieten. Sowohl Essen, als auch Bewegung können so viel Freude machen, wenn man nicht auf Ernährungsguru x oder Diät y hört, sondern einfach nur auf seinen Bauch.

Out now: Der große Food’n’Love Kurs

20/02/2017 keine Kommentare

Der große Food'n'Love Onlinekurs

Liebe Leute, gestern war ein großer Tag, denn der Food’n’Love Onlinekurs, an dem ich zusammen mit Moritz Warntjen nun 6 Monate lang gearbeitet habe, ist offiziell geöffnet für Anmeldungen! Für alle, die sich jetzt fragen „Wovon zur Hölle redet sie bloß?“ hole ich nochmal eben ein bisschen weiter aus:

Im Oktober 2015 habe ich hier auf dem Blog das Buch Food’n’Love – Ich ess‘ dann mal normal rezensiert. Das hatte zwar nicht direkt was mit Spa zu tun, sehr wohl aber mit Entspannung im Kopf, denn ihr glaubt mir ja nicht, wie sehr mir dieses ganze Theater um Juice Cleanses hier, Detox da, HCLF & Co. auf die Ketten geht. Ich machte meinem Unmut über diesen ganzen Ernährungswahnsinn ja auch vor der Rezension von Food’n’Love in dem Post Können wir bitte endlich wieder anfangen, normal zu essen? #starteating bereits Luft.

10 böse Lebensmittel, die Dich umbringen!

03/01/2017 6 Kommentare

10 schlechte Lebensmittel die es zu meiden gilt1. Kohlenhydrate

Du liebst Nudeln, Risotto und Pizza? Düdüm. Kohlenhydrate sind böse, das weiss doch mittlerweile wirklich jedes Kind. Also: Weglassen! Und auf keinen Fall mit HCLF-Anhängern über diesen Punkt diskutieren! (Quelle: YouTube)

2. Zucker

Zucker ist der Teufel. Aber lass‘ Dir gesagt sein: Das klingt jetzt erstmal schlimmer, als es in Wirklichkeit ist, denn Du kannst ja immer noch Datteln snacken und damit Du nächsten Sommer nicht auf Dein Lieblingseis verzichten musst, kannst Du versuchen, es aus gefrorenen Bananen nachzubauen. Viel Glück! (Quelle: YouTube)

3. Salz

Du stehst auf salzige Speisen? Schade, denn Salz ist mindestens genauso böse wie Zucker. Wenn Dir nur ein bisschen was an Deiner Gesundheit liegt, solltest Du Deinen Salzkonsum unbedingt sofortestens überdenken und Salz aus Deiner Ernährung komplett streichen! (Quelle: YouTube)

4. Öl

Öl ist raffiniert und „raffiniert“ ist bei Lebensmitteln immer ein mieses Attribut. Es gehört damit nämlich in die gleiche Teufelsschublade wie der Zucker. Warum Menschen aus Gegenden, in denen viel Olivenöl verzehrt wird, so alt werden? Zufall. Notiere Dir bitte: Öl ist böse. (Quelle: YouTube)

Diäten und Ernährungskonzepte vs. Intuitives Essen

26/12/2016 9 Kommentare

Intuitiv EssenFreunde der Entspannung, das hier ist ja *eigentlich* ein Spa Blog, auch wenn es im Großen und Ganzen um Entspannung geht und es gibt da ein Thema, das mich persönlich seit Jahren nervt und zu dem ich mich dann und wann ja auch schon mal hier auf dem Blog geäußert habe.

Erstmalig hatte ich meinem Unmut über den Detox-Wahnsinn in einem Post mit dem Namen Natural Detox – Superstar Leber im Februar 2015 Luft gemacht und daraufhin so viel zustimmende Rückmeldung erhalten, dass ich mir dachte: „Okay, das gehört vielleicht doch auf den Blog!?“

Ich veröffentliche hier ja ganz bewusst keine Rezepte und distanziere mich seit dem Bloglaunch im Sommer 2012 sehr konsequent von allem, was angeblich dünner, jünger, straffer und schöner macht. Da es sich bei genau diesen Themen jedoch um eine Milliarden-Maschinerie handelt, geht mir durch diese „Strategie“ nicht nur sehr viel Geld durch die Lappen – auch das Wachstum eines Blogs geht sehr viel langsamer von statten, wenn man propagiert: „Entspannt euch einfach. Alles ist gut. Diäten sind Bullshit und der allgegenwärtige Fitnesswahn ist eine äußerst kranke Angelegenheit. Selflove is the new black und so.“ Denn augenscheinlich lechzen die Menschen nach Regeln und Selbstgeißelung.

Im September 2015 äußerte ich mich mit dem Post Können wir bitte endlich wieder anfangen, normal zu essen? #starteating dann ein weiteres Mal zum Thema Essen, was erneut für sehr viel Zuspruch sorgte. Schaut euch einfach mal die Anzahl der Facebook Likes unter diesen Posts auf dem Blog an. Das ist vollkommen irre. Als in diesem Jahr der Sommer in den Startlöchern stand, veröffentlichte ich My Personal Bikini Body Guide? Just wear a fucking bikini #thereisnochallenge und erneut: Wahnsinns-Feedback!

FOOD’N’LOVE – Ich ess‘ dann mal normal

09/10/2015 4 Kommentare

FOOD'N'LOVE - Ich ess' dann mal normalDer heutige Post liegt mir sehr am Herzen, denn nie zuvor habe ich ein Buch gelesen, dem ich heftiger nickend hätte zustimmen können. Ich vermute, dass es einigen von euch da ähnlich geht. Höchste Zeit also, diesen Buchtipp mit euch zu teilen!

Absurde Diäten aus Frauenmagazinen sind ja irgendwie Schnee von gestern. Die Sebstgeißelung von heute kommt verkleidet als High Carb Low Fat, Clean Eating, Raw Till Four, Hardcore Veganismus oder Paleo daher und schlägt eher online (also auf Blogs, YouTube Channeln oder Instagram) zu.

Beide Phänomene haben jedoch gleichermaßen gemein, dass Menschen ein Ernährungskonzept mit bestimmten Regeln verfolgen und nicht mehr mit dem Bauch, sondern mit dem Kopf essen. Moritz Warntjen hat ein Buch geschrieben, das an die eigene Intuition appelliert. Es heisst FOOD’N’LOVE – Ich ess‘ dann mal normal.

Das Schönheitsideal unserer Zeit lässt sich höchstwahrscheinlich am besten mit „schlank, sportlich, fit“ beschreiben und eine Frau, die eben diesem Schönheitsideal entspricht (mit dem wir kontinuierlich durch Medien und Diätindustrie konfrontiert werden), wiegt laut Moritz Warntjen 23% weniger als die Durchschnittsfrau. Lediglich 1% aller Frauen entsprechen dem aktuellen Schönheitsideal. Macht 99%, die nicht skinny genug sind #thestruggleisreal.

Wenn man liest, dass 81% aller 10-jährigen Mädchen schon mal eine Diät gemacht haben oder wenn man sich mal anschaut, wie schnell Online Communities wachsen, bei denen es sich um die oben bereits aufgezählten strikten Ernährungsformen handelt, kann einem Angst und Bange werden.

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