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Out now: Der große Food’n’Love Kurs

20/02/2017 keine Kommentare

Der große Food'n'Love Onlinekurs

Liebe Leute, gestern war ein großer Tag, denn der Food’n’Love Onlinekurs, an dem ich zusammen mit Moritz Warntjen nun 6 Monate lang gearbeitet habe, ist offiziell geöffnet für Anmeldungen! Für alle, die sich jetzt fragen „Wovon zur Hölle redet sie bloß?“ hole ich nochmal eben ein bisschen weiter aus:

Im Oktober 2015 habe ich hier auf dem Blog das Buch Food’n’Love – Ich ess‘ dann mal normal rezensiert. Das hatte zwar nicht direkt was mit Spa zu tun, sehr wohl aber mit Entspannung im Kopf, denn ihr glaubt mir ja nicht, wie sehr mir dieses ganze Theater um Juice Cleanses hier, Detox da, HCLF & Co. auf die Ketten geht. Ich machte meinem Unmut über diesen ganzen Ernährungswahnsinn ja auch vor der Rezension von Food’n’Love in dem Post Können wir bitte endlich wieder anfangen, normal zu essen? #starteating bereits Luft.

Diäten und Ernährungskonzepte vs. Intuitives Essen

26/12/2016 9 Kommentare

Intuitiv EssenFreunde der Entspannung, das hier ist ja *eigentlich* ein Spa Blog, auch wenn es im Großen und Ganzen um Entspannung geht und es gibt da ein Thema, das mich persönlich seit Jahren nervt und zu dem ich mich dann und wann ja auch schon mal hier auf dem Blog geäußert habe.

Erstmalig hatte ich meinem Unmut über den Detox-Wahnsinn in einem Post mit dem Namen Natural Detox – Superstar Leber im Februar 2015 Luft gemacht und daraufhin so viel zustimmende Rückmeldung erhalten, dass ich mir dachte: „Okay, das gehört vielleicht doch auf den Blog!?“

Ich veröffentliche hier ja ganz bewusst keine Rezepte und distanziere mich seit dem Bloglaunch im Sommer 2012 sehr konsequent von allem, was angeblich dünner, jünger, straffer und schöner macht. Da es sich bei genau diesen Themen jedoch um eine Milliarden-Maschinerie handelt, geht mir durch diese „Strategie“ nicht nur sehr viel Geld durch die Lappen – auch das Wachstum eines Blogs geht sehr viel langsamer von statten, wenn man propagiert: „Entspannt euch einfach. Alles ist gut. Diäten sind Bullshit und der allgegenwärtige Fitnesswahn ist eine äußerst kranke Angelegenheit. Selflove is the new black und so.“ Denn augenscheinlich lechzen die Menschen nach Regeln und Selbstgeißelung.

Im September 2015 äußerte ich mich mit dem Post Können wir bitte endlich wieder anfangen, normal zu essen? #starteating dann ein weiteres Mal zum Thema Essen, was erneut für sehr viel Zuspruch sorgte. Schaut euch einfach mal die Anzahl der Facebook Likes unter diesen Posts auf dem Blog an. Das ist vollkommen irre. Als in diesem Jahr der Sommer in den Startlöchern stand, veröffentlichte ich My Personal Bikini Body Guide? Just wear a fucking bikini #thereisnochallenge und erneut: Wahnsinns-Feedback!

„Die Diät ist nur die kleine Schwester der Ernährungsumstellung“ – Interview mit Moritz Warntjen

07/12/2015 21 Kommentare

Interview mit Moritz WarntjenVor ein paar Wochen habe ich einen Post über „Food ’n‘ Love – Ich ess‘ dann mal normal“ von Moritz Warntjen veröffentlicht. Anschliessend kam ich mit Moritz in Kontakt. Wir tauschten ein paar Emails aus und so entstand die Idee, ihn zu interviewen. So spannend! Aber lest selbst:

Lieber Moritz, erstmal danke, dass Du Dir die Zeit genommen hast, meine Fragen so ausführlich zu beantworten. Ich fand‘ es ganz schön ungewöhnlich, dass ein Mann so ein Buch schreibt. Wie kam es dazu?

Ja, vielen Dank noch einmal für den Artikel über mein Buch. Ich fand es schön, dass – obwohl wir uns vorher nicht kannten – durch deinen so positiven und schönen Artikel eine neue, sehr nette Begegnung entstanden ist. Und natürlich ist es für mich immer toll, wenn ich sehe, dass jemand anderer meine Gedanken gut findet und mir hilft, neue Leserinnen und Leser zu erreichen.

Um auf Deine Frage zurück zu kommen: Bei mir ging alles zunächst relativ unspektakulär los. Ich habe vor ca. 10 Jahren die erste Diät gemacht, weil ich dachte, ich hätte zugenommen. Im Nachhinein habe ich verstanden, dass das als Mann eigentlich ganz normal ist, dass man mit 24 nicht mehr die Figur hat wie mit 16. Ich wurde auch nicht im herkömmlichen Sinne dick, hatte aber an Gewicht zugenommen. Ich habe dann jedenfalls angefangen, auch Sport zu machen und an meiner Ernährung zu basteln, habe verschiedene Sachen ausprobiert und immer weitere, neue Diäten gemacht. Durch den Sport hat sich mein Körper ebenfalls verändert und ich wurde immer „Körper-bewusster“ insoweit als ich mich immer mehr mit meinem Körper und damit einhergehend auch mit meiner Ernährung beschäftigt habe.

FOOD’N’LOVE – Ich ess‘ dann mal normal

09/10/2015 4 Kommentare

FOOD'N'LOVE - Ich ess' dann mal normalDer heutige Post liegt mir sehr am Herzen, denn nie zuvor habe ich ein Buch gelesen, dem ich heftiger nickend hätte zustimmen können. Ich vermute, dass es einigen von euch da ähnlich geht. Höchste Zeit also, diesen Buchtipp mit euch zu teilen!

Absurde Diäten aus Frauenmagazinen sind ja irgendwie Schnee von gestern. Die Sebstgeißelung von heute kommt verkleidet als High Carb Low Fat, Clean Eating, Raw Till Four, Hardcore Veganismus oder Paleo daher und schlägt eher online (also auf Blogs, YouTube Channeln oder Instagram) zu.

Beide Phänomene haben jedoch gleichermaßen gemein, dass Menschen ein Ernährungskonzept mit bestimmten Regeln verfolgen und nicht mehr mit dem Bauch, sondern mit dem Kopf essen. Moritz Warntjen hat ein Buch geschrieben, das an die eigene Intuition appelliert. Es heisst FOOD’N’LOVE – Ich ess‘ dann mal normal.

Das Schönheitsideal unserer Zeit lässt sich höchstwahrscheinlich am besten mit „schlank, sportlich, fit“ beschreiben und eine Frau, die eben diesem Schönheitsideal entspricht (mit dem wir kontinuierlich durch Medien und Diätindustrie konfrontiert werden), wiegt laut Moritz Warntjen 23% weniger als die Durchschnittsfrau. Lediglich 1% aller Frauen entsprechen dem aktuellen Schönheitsideal. Macht 99%, die nicht skinny genug sind #thestruggleisreal.

Wenn man liest, dass 81% aller 10-jährigen Mädchen schon mal eine Diät gemacht haben oder wenn man sich mal anschaut, wie schnell Online Communities wachsen, bei denen es sich um die oben bereits aufgezählten strikten Ernährungsformen handelt, kann einem Angst und Bange werden.

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