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Self Love Sunday #43 – Stephan

22/04/2018 keine Kommentare

Self Love Sunday StephanIch freue mich über(!) alle(!) Maßen(!), dass heute zum vierten Mal ein Mann das Self Love Sunday Schild beziehungsweise Tablet hochhält. Sehr schön. Think before printing und so. Vorhang auf für Stephan:

„Hallo zusammen, mein Name ist Stephan und es ist zwar schon eine Weile her, aber es gab eine Zeit, da habe ich noch fleißig als Feierabendyogi gebloggt.

Den Self Love Sunday habe ich ab der ersten Folge aus dem Augenwinkel mitbekommen, aber nie so richtig beachtet. Das Thema Body Positivity ist für mich so selbstverständlich, dass ich da eigentlich im Detail nicht drüber nachdenke. Oder?

Wenn ich die anderen Teilnehmer dieser Reihe betrachte, dann sehe ich eine Menge unglaublich toller Persönlichkeiten, die jeweils ganz schön mit inneren (und teilweise äußeren) Dämonen zu kämpfen hatten. In meiner Vergangenheit habe ich mich nie übermäßig viel mit meinem eigenen Körperbild auseinandergesetzt. Als Kind war ich ein deutlich übergewichtiges Pummelchen und habe dann in der Pubertät fast den ganzen Bauch verloren – ein Rest in Form eines Waschbärenbauchs blieb bis heute. Sport hat mich in meiner Jugend weniger interessiert, neben etwas halbherzig gespieltem Volleyball galt mein Interesse vielmehr der Musik.

Alles in allem war meine Figur immer im Rahmen und auch heute behauptet zwar die BMI-Skala ich wäre übergewichtig, aber so wirklich stört mich das nicht. Zumindest nicht genug, um über Diäten oder eine Änderung meiner Lebensgewohnheiten nachzudenken.

Zu fett, zu faul und zu undiszipliniert? Wir müssen mal über Körperakzeptanz reden.

17/04/2018 14 Kommentare

Bodyshaming und KörperakzeptanzIch werfe heute aus gegebenem Anlass mal eben den Redaktionsplan über den Haufen, denn wie ihr wisst, liegt diese Thematik mir sehr am Herzen.

Körperakzeptanz ist die deutsche Übersetzung von „Body Positivity“ und zugegebenermaßen eine sehr radikale Angelegenheit, denn wie der Begriff ja schon vermuten lässt, geht es darum, alle Körper zu akzeptieren.

Zum Einstieg möchte ich ein Bild benutzen. Stellt euch einfach mal einen Wald vor. Schließt gerne für einen Moment eure Augen und achtet darauf, was ihr dann seht. Für gewöhnlich werden es große Bäume sein und kleine Bäume. Sehr stabile Bäume und mickrige. Es gibt Bäume mit einem richtig fetten Stamm und solche, die sich im Wind biegen, weil sie eher zart sind.

Ihr könnt euch ebenso gut eine Blumenwiese anschauen oder schnorcheln gehen. Was ihr sehen werdet, ist immer, und zwar ausnahmslos: Fülle! Googelt mal ein Bild vom Sonnensystem und schaut euch die Planeten an. Wäre es nicht vollkommen absurd, wenn wir Merkur oder Mars attraktiver finden als Jupiter, weil Jupiter fetter ist?

Dummerweise leben wir in einer Welt, in der diese Fülle, bezogen auf uns Menschen, inakzeptabel ist. Dabei verhält es sich mit uns genau wie mit allem anderen. Es gibt große Menschen und kleine Menschen. Dicke Menschen und dünne Menschen. Schlacksige Menschen und athletische Menschen. Im Prinzip ist es wie mit den Bäumen, den Blumen, der Unterwasserwelt oder den Planeten. Was uns von alledem unterscheidet ist eine milliardenschwere Diätindustrie, die uns einen genormten Körper als Schönheitsideal verkauft: Und dieses Schönheitsideal ist im Jahr 2018 ein dünner und trainierter Körper. Das spielt allen Menschen, die mit einem athletischen Körperbau unterwegs sind, in die Karten und verleitet alle anderen dazu, sich in Richtung dieses Ideals zu optimieren.

Ende des Projekts vs. „Neue Regeln“ beim Self Love Sunday

25/03/2018 4 Kommentare

Regeln Self Love SundayLiebe Leute, die vergangene Woche war nicht ohne. Trotz mehrerer Social Media Shoutouts (danke von Herzen an alle, die meine Aufrufe geteilt haben), war schnell klar: Der Self Love Sunday steht vor dem Aus. Es gibt niemanden mehr, den oder die ich zum Mitmachen bewegen kann.

Ich hab‘ mir in den vergangenen Monaten den Arsch abgeflyert und „abgestickert“. Und ich hätte nicht mehr Direktnachrichten verschicken können, als ich es in der vergangenen Woche getan habe. Aber trotz all‘ dieser Bemühungen gab es niemanden, der bereit war, mir für die heutige Ausgabe Bild und Text zukommen zu lassen.

Gepaart mit all‘ den guten Ratschlägen von wegen „Du musst mehr Werbung machen“ oder „Schreib‘ doch mal Promi X oder Fitness Influencerin Y an“ fühlt sich dieser Gesamtcocktail erstmal unfassbar scheisse an. Ich hatte das Gefühl, auf ganzer Linie versagt zu haben, denn ihr könnt euch nicht vorstellen, wie viel meiner Zeit und Energie bereits in den Self Love Sunday fliesst…

Als ich am Donnerstag Abend zum Yin Yoga ging, setzte ich mir die Intention, das Projekt in den kommenden 90 Minuten los- und gehen zu lassen und war dann auch wirklich bereit, es zum Wochenende offiziell zu beerdigen. Ich war zwar sehr traurig, habe es aber leider nicht selbst in der Hand und bin Sonntag für Sonntag auf eine neue coole Socke angewiesen, die hier ihre Geschichte mit uns allen teilt.

I LOVE SPA Podcast Folge 8 – Zu dick für Body Positivity?

25/12/2017 keine Kommentare

Ihr Hübschen, habt einen wundervollen ersten Weihnachtsfeiertag! Gestern hatte ich die Werbung eines großen, bekannten Online Yogastudios in meiner Timeline, die mir implizierte, dass ich über Weihnachten zu viel esse und mir gleichzeitig versicherte, dass ihre angepriesene Yogaeinheit meine Verdauung ankurbelt. Die Schuldgefühl-Maschinerie rollt also langsam wieder an, um übermorgen voll aufzudrehen.

Eine Zeit, in der sich so viele Menschen mit ihrem Gewicht auseinandersetzen, kommt mir wie gerufen, um mein Interview mit Natalie Rosenke von der Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung mit euch zu teilen.

Anlass für das Interview war ein Instagram Post in meinem Feed, in dem es hiess, dass die Body Positivity Bewegung von dicken Menschen benutzt wird, um sich auch weiterhin nicht um ihre Gesundheit zu kümmern. Das hat mich wütend gemacht, denn in meiner Welt haben die Themen Körperakzeptanz und Gesundheit nichts miteinander zu tun – geschweige denn, dass es einen nachgewiesenen Zusammenhang zwischen „dick“ und „ungesund“ geben würde…

Möge das Interview möglichst viele Leserinnen und Leser beziehungsweise Hörerinnen und Hörer da draußen sensibilisieren und für ein bisschen mehr Toleranz und Liebe unter den Menschen sorgen – ganz egal, ob sie in einem dicken, dünnen, großen oder kleinen Körper wohnen.

Hier geht’s zur Facebook Page der Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung und den im Podcast erwähnten Blogpost „Liebe Deinen Körper und mach‘ keine Diäten, aber iss‘ gesund und mach‘ Sport“ findet ihr hier.

Jenny

Self-Care Checklist zum Fest der Liebe!

24/12/2017 2 Kommentare

Selflove Sunday 2017Ihr Lieben! 2017 neigt sich dem Ende zu und pünktlich zum Selflove Sunday steht das „Fest der Liebe“ vor der Tür. Sehr viele Menschen verbringen die kommenden Tage mit der Familie und wir wissen wohl alle, dass niemand die eigenen Knöpfe präziser drückt als Eltern, Geschwister, Großeltern, Onkeln oder Tanten.

Ihr solltet in den kommenden Tagen also ganz besonders gut für euch sorgen, damit euch der ein oder andere Kommentar zu eurem Familienstand, eurer Lebensführung und nicht zuletzt (und ganz besonders) auch zu eurem Aussehen aka dem Körper, der euch durch’s Leben trägt, nicht ausknockt.

Links seht ihr 28 wunderschöne Menschen, die uns hier auf dem Blog im vergangenen Jahr mit ihren Geschichten tief berührt haben. Ich weiss nicht, wie es euch ergangen ist, aber ich selbst saß nicht selten heulend vor’m Computer, wenn mich die Texte erreichten. So unterschiedlich diese 28 Körper auch aussehen, so sehr strahlen die Menschen, die in ihnen wohnen, von innen! Sie haben sich allesamt ganz schön angreifbar gemacht, indem sie intime Geschichten mit der Welt da draußen geteilt haben. Und was ist passiert? Es regnete Liebe, Likes und Herzchen!

Das Gif oben soll euch durch die kommenden Tage begleiten. Denn egal, ob ihr groß oder klein seid, dick oder dünn, athletisch oder schlacksig – ihr seid perfekt! Falls euch während der Feiertage irgendjemand was anderes erzählt, schaut euch bitte das Gif an und atmet ein paar Mal tief ein und wieder aus, okay? Ihr. seid. perfekt. End of Story.

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