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Gutes Essen, schlechtes Essen und emotionales Essen.

26/07/2018 4 Kommentare

Emotionales EssenLiebe Leute, ich muss was loswerden, was mir einfach keine Ruhe lässt. Ich dachte erst, ich kann es wegatmen, aber das hat augenscheinlich nicht funktioniert. Ein Podcast, den ich eigentlich sehr schätze (weil er sich EIGENTLICH um die Ursache und nicht um die Symptome des kollektiven Selbsthasses kümmert), hat kürzlich ein Abnehmprogramm promotet.

Einige von euch sind ja auch bereits mit mir in Kontakt getreten, weil ich mich auf Facebook und Instagram kritisch dazu geäußert hatte. Ich muss an dieser Stelle allerdings einräumen, dass ich es nicht geschafft habe, die Folge bis zum Ende anzuhören. Ich bin ausgestiegen bei „Pommes sind schlecht“ und dass nur das Ego die Pommes will. Dass es darum geht, das Ego zu überwinden und anstelle der Pommes etwas „Gesundes“ zu essen.

Ich weiss nicht, ob ich mit der Reaktion auf so einen Bullshit alleine dastehe, aber das macht mich so unfassbar wütend! Wenn ich mir vorstelle, wie viele junge Menschen, die mit ihrem Body Image struggeln, sich diese Folge angehört haben und nicht in Frage stellen, was da propagiert wird, wird mir ganz anders.

Ich weiss gar nicht, wo ich anfangen soll. Schauen wir uns doch einfach mal das Titelbild an. Es zeigt zwei meiner Lieblingslebensmittel: Himbeeren, die nach Himbeeren schmecken und Chocolate Fudge Brownie Eis. Was passiert mit euch, wenn ihr dieses Bild anschaut? Verseht ihr die beiden Lebensmittel automatisch mit Attributen? Mit „gut“ und „böse“? „Gesund“ und „ungesund“? Oder benutzt ihr selbst vielleicht sogar Worte wie „sündigen“, wenn ihr Schokoeis löffelt?

Wir sind so viel mehr als unser physischer Körper – Let’s talk about: Gesundheit

20/06/2018 10 Kommentare

Physischer Körper GesundheitIch habe ja bereits angekündigt, dass ich mich hier zukünftig stärker mit den Wurzeln des kollektiven Selbsthasses unserer Zeit auseinandersetzen möchte, der dazu führt, dass so viele von uns sich selbst nicht annehmen. Oft sogar ablehnen. Und nicht selten sogar regelrecht bekämpfen.

Wenn man sich mal anschaut, was im Außen so abgeht, könnte man meinen, wir bestünden alle ausschließlich aus einem physischen Körper, den es in Form zu bringen gilt und zwar in DIE Form des aktuell vorherrschenden Schönheitsideals. Auch im Jahr 2018 heisst die Diät der Stunde nach wie vor „Healthy & Fit“. Klickt euch hierzu gerne auch nochmal zu den beiden Artikeln Liebe Deinen Körper und mach‘ keine Diäten, aber iss‘ gesund und mach‘ Sport und Selbstliebe ist die neue Diät rüber, bevor ihr diesen Text hier weiterlest.

Nun ist es ja so, dass es von Natur aus Menschen in allen Größen, Formen und Farben gibt und ich habe mich in den vergangenen Jahren nicht selten gefragt, warum so gut wie alle Menschen einem vemeintlichen Ideal hinterherhecheln, das sie in über 90% der Fälle sowieso nicht erreichen können und sich somit in Bezug auf ein glückliches und erfülltes Leben selbst so hart im Weg stehen und stark limitieren.

Ich habe mich gefragt, warum die Angebote der milliardenschwerden Diätindustrie, die die vermeintlichen Lösungen für all‘ unsere „Problemzonen“ bereit hält, auf so fruchtbaren Boden fallen.

„Embrace You“ – der 4-wöchige Online Kurs zum Film mit Taryn Brumfitt

13/06/2018 6 Kommentare

Online Kurs Embrace YouLiebe Leute, oft genug angeteasert, ist es nun endlich soweit: Ich habe vor einer Weile den Embrace You Online Kurs gekauft und absolviert und möchte heute meine Gedanken dazu mit euch teilen.

Der Film „Embrace“ hat mich im Sommer 2017 dazu inspiriert, den Self Love Sunday zu starten und ich bin unendlich stolz, dass mittlerweile 50 Folgen online sind! Da ich nicht weiss, wie viele Freiwillige sich noch finden werden, die dann auch wirklich mitmachen, bin ich dankbar für jede weitere Folge, die online geht.

Der Embrace You Online Kurs dauert 4 Wochen und kostet umgerechnet etwa 40€. Er ist sehr professionell und kurzweilig aufbereitet und ich würde jetzt einfach mal behaupten, er ist auch mit mittelmäßigen Englischkenntnissen gut verständlich. Ich denke, ihr könnt das anhand des folgenden Videos ganz gut abschätzen. Ich kann aufgrund der DSGVO aktuell leider keine Vimeo Videos einbinden. Es ist so absurd, aber ihr müsst euch rüberklicken.

Ich werde im Folgenden versuchen, den Kurs inhaltlich nicht zu hart zu spoilern, ihn euch aber dennoch so gut wie möglich zu beschreiben, damit ihr abschätzen könnt, ob ihr ihn selbst kaufen möchtet oder nicht.

Zu fett, zu faul und zu undiszipliniert? Wir müssen mal über Körperakzeptanz reden.

17/04/2018 14 Kommentare

Bodyshaming und KörperakzeptanzIch werfe heute aus gegebenem Anlass mal eben den Redaktionsplan über den Haufen, denn wie ihr wisst, liegt diese Thematik mir sehr am Herzen.

Körperakzeptanz ist die deutsche Übersetzung von „Body Positivity“ und zugegebenermaßen eine sehr radikale Angelegenheit, denn wie der Begriff ja schon vermuten lässt, geht es darum, alle Körper zu akzeptieren.

Zum Einstieg möchte ich ein Bild benutzen. Stellt euch einfach mal einen Wald vor. Schließt gerne für einen Moment eure Augen und achtet darauf, was ihr dann seht. Für gewöhnlich werden es große Bäume sein und kleine Bäume. Sehr stabile Bäume und mickrige. Es gibt Bäume mit einem richtig fetten Stamm und solche, die sich im Wind biegen, weil sie eher zart sind.

Ihr könnt euch ebenso gut eine Blumenwiese anschauen oder schnorcheln gehen. Was ihr sehen werdet, ist immer, und zwar ausnahmslos: Fülle! Googelt mal ein Bild vom Sonnensystem und schaut euch die Planeten an. Wäre es nicht vollkommen absurd, wenn wir Merkur oder Mars attraktiver finden als Jupiter, weil Jupiter fetter ist?

Dummerweise leben wir in einer Welt, in der diese Fülle, bezogen auf uns Menschen, inakzeptabel ist. Dabei verhält es sich mit uns genau wie mit allem anderen. Es gibt große Menschen und kleine Menschen. Dicke Menschen und dünne Menschen. Schlacksige Menschen und athletische Menschen. Im Prinzip ist es wie mit den Bäumen, den Blumen, der Unterwasserwelt oder den Planeten. Was uns von alledem unterscheidet ist eine milliardenschwere Diätindustrie, die uns einen genormten Körper als Schönheitsideal verkauft: Und dieses Schönheitsideal ist im Jahr 2018 ein dünner und trainierter Körper. Das spielt allen Menschen, die mit einem athletischen Körperbau unterwegs sind, in die Karten und verleitet alle anderen dazu, sich in Richtung dieses Ideals zu optimieren.

Ende des Projekts vs. „Neue Regeln“ beim Self Love Sunday

25/03/2018 10 Kommentare

Regeln Self Love SundayLiebe Leute, die vergangene Woche war nicht ohne. Trotz mehrerer Social Media Shoutouts (danke von Herzen an alle, die meine Aufrufe geteilt haben), war schnell klar: Der Self Love Sunday steht vor dem Aus. Es gibt niemanden mehr, den oder die ich zum Mitmachen bewegen kann.

Ich hab‘ mir in den vergangenen Monaten den Arsch abgeflyert und „abgestickert“. Und ich hätte nicht mehr Direktnachrichten verschicken können, als ich es in der vergangenen Woche getan habe. Aber trotz all‘ dieser Bemühungen gab es niemanden, der bereit war, mir für die heutige Ausgabe Bild und Text zukommen zu lassen.

Gepaart mit all‘ den guten Ratschlägen von wegen „Du musst mehr Werbung machen“ oder „Schreib‘ doch mal Promi X oder Fitness Influencerin Y an“ fühlt sich dieser Gesamtcocktail erstmal unfassbar scheisse an. Ich hatte das Gefühl, auf ganzer Linie versagt zu haben, denn ihr könnt euch nicht vorstellen, wie viel meiner Zeit und Energie bereits in den Self Love Sunday fliesst…

Als ich am Donnerstag Abend zum Yin Yoga ging, setzte ich mir die Intention, das Projekt in den kommenden 90 Minuten los- und gehen zu lassen und war dann auch wirklich bereit, es zum Wochenende offiziell zu beerdigen. Ich war zwar sehr traurig, habe es aber leider nicht selbst in der Hand und bin Sonntag für Sonntag auf eine neue coole Socke angewiesen, die hier ihre Geschichte mit uns allen teilt.

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