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Self Love Sunday #31 – Marion

21/01/2018 keine Kommentare

Self Love Sunday MarionIhr Lieben, ich danke euch von Herzen für das Teilen meines Facebook Aufrufs! Der Self Love Sunday kann weitergehen, weil sich so umwerfende Frauen wie Marion auf meinen Post hin gemeldet haben! Mein Herz tanzt! Vorhang auf für Marion:

„Ich verfolge den Selflove Sunday seit der ersten Ausgabe und dachte immer: wow, da will ich auch mitmachen! Ich will zeigen, dass auch meine Körperform eine der vielen ist, die da draußen herumlaufen, dass auch ich ganz normal bin und nichts, was man auf der Straße anstarren muss.

Gezögert habe ich nicht nur, weil es ja doch ein großer Schritt ist, sich so im World Wide Web zu präsentieren, sondern auch, weil ich finde, dass ich im Gegensatz zu all‘ den anderen Frauen und Männern, die sich bereits getraut haben, keine wahnsinnig inspirierende Persönlichkeit bin.

Ich bin kein Yoga-Guru (in der Tat habe ich erst einmal in meinem Leben eine Yogaklasse besucht), ich bin keine Künstlerin, ich habe abgesehen vom frühen Tod meiner Mutter vor 10 Jahren keine herben Schicksalsschläge erlebt, die mich aus der Bahn geworfen hätten, und auch Bodyshaming habe ich zwar schon häufig erfahren (da ich schon immer dick war), als Mobbing-Opfer kann man mich aber nun eigentlich nicht bezeichnen.

Und doch haben all die Erfahrungen, und waren sie letztlich im Vergleich zu den Geschichten anderer auch noch so klein und unbedeutend, mich zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin und mir ein Verhalten antrainiert, das ich jetzt, mit 30 Jahren, nur schwer wieder los werde: Dass ich mich nur schwer in ein neues Umfeld integriere, weil ich immer denke, dass die anderen mich sicher komisch finden. Dass sie mich sicher für faul und dumm halten (das typische Dicken-Vorurteil), obwohl ich einen Master-Abschluss in der Tasche habe und oft 7 Tage pro Woche arbeite; dass sie mich für unfreundlich und hochnäsig halten, dabei bin ich einfach nur still und zurückhaltend, um so wenig Aufmerksamkeit wie möglich auf mich zu ziehen („reicht ja schon, dass ich so dick bin“).

Self Love Sunday #30 – Gabriela

14/01/2018 keine Kommentare

Self Love Sunday GabrielaIch freue mich riesig, dass Gabriela während ihres Urlaubs in Nizza die Zeit gefunden hat, ein Foto im Regen aufzunehmen und mir ihre Geschichte zum Self Love Sunday zu schicken! Gabriela ist die Frau hinter In Farbe Leben. Dort haben wir uns vergangenes Jahr auch kennen gelernt. Vorhang auf für ihre starke Geschichte:

„Aufgewachsen mit 2 älteren Schwestern, habe ich mich, glaube ich, schon immer mit anderen Frauen verglichen. Ich denke, das ist meine größte Herausforderung: Dies sofort im Ansatz zu stoppen. Vergleichen ist vollkommener „Bullshit“, leider aber ist so unsere modere Welt aufgebaut.

Wie ihr auf dem Foto sehen könnt, bin ich recht groß und das war ich schon mit 13 Jahren – 180,5 cm. Ich dachte immer, wenn ich doch nur kleiner wäre, wenn ich doch nur so und nicht so wäre. Meine linke Wade ist dicker als meine rechte und als mein Papa mal bemerkte, was für tolle Beine eine junge Frau hat, habe ich nur noch Hosen getragen.

Meine Figur ist eher gerade, kaum Kurven, wenig Busen und der kam spät und so habe ich versucht, dem mit Humor zu begegnen und mich selber kritisiert, bevor es andere tun konnten. Ich denke, das ist eine ziemlich blöde Strategie und ich würde sie auf keinen Fall empfehlen.

Meine Füße sind groß und breit und damit habe ich lange gehadert und mich mit anderen Frauen verglichen. Ich habe viele verschiedene Reaktionen auf meine Erscheinung bekommen und konnte das einfach nie zusammenbringen. Meine Wirkung auf Männer und gleichzeitig der Neid von Frauen, damit bin ich nicht gut klar gekommen. Denn gefühlt, dass ich schön bin, habe ich einfach nicht, weil ich mich selbst so sehr kritisiert habe.

Self Love Sunday #29 – Sabine

07/01/2018 keine Kommentare

Self Love Sunday SabineDer Self Love Sunday startet in’s neue Jahr! Und es geht gewohnt deep zur Sache. Ich freue mich riesig, dass Sabine aka Kleine graue Wolke heute ihre Geschichte mit uns teilt. Ich binde euch den Trailer zu ihrem Film und ihre Social Media Kanäle unten nochmal gesondert ein, aber erstmal heisst es jetzt: Vorhang auf für Sabine!

„Es ist faszinierend, wie viele Wege ich von klein auf gefunden habe, mich selbst abscheulich zu finden. Vielleicht war meine Figur nicht das Problem. Aber alles andere.

Die Pickel, die Haare, die Muttermale. Je mehr Körperbewusstsein ich mit zunehmenden Alter entwickelt habe, desto unwohler habe ich mich in meiner eigenen Haut gefühlt. Und es hat die Situation auch nicht unbedingt besser gemacht, dass ich die alten Klamotten meiner Brüder auftragen musste. Eigentlich hab ich mich so ziemlich für alles an mir geschämt.

Die Konsequenz daraus war dann irgendwann „Okay, du bist nicht die Hübscheste, dann willst du wenigstens was in der Birne haben.“ Was wiederum in Leistungsdruck, innere Getriebenheit, Perfektionismus und übertriebenen Ehrgeiz ausartete. Lange ging das so. Viel zu lange.

2011 trat dann für mich unerwartet die Wende in mein Leben: Mir wurde die Autoimmunerkrankung Multiple Sklerose diagnostiziert. BÄM. Boden. Hundert Meter Schlamm. Ich. Vorbei ist es mit der Vorstellung von dem perfekten Leben. Ich dachte immer, so lange ich mich nur genug anstrenge, kann ich mich hübsch schminken, schlau lernen, erfolgreich werden, perfekt sein, um endlich mal irgendwo in dieser Welt anzukommen und mich wohl in mir selbst zu fühlen. Tja. Und nun war diese Vorstellung in tausend Teile zersplittert, denn ich werde für den Rest meines Lebens mit einer unheilbaren Krankheit durch die Gegend laufen.“

I LOVE SPA Podcast Folge 8 – Zu dick für Body Positivity?

25/12/2017 keine Kommentare

Ihr Hübschen, habt einen wundervollen ersten Weihnachtsfeiertag! Gestern hatte ich die Werbung eines großen, bekannten Online Yogastudios in meiner Timeline, die mir implizierte, dass ich über Weihnachten zu viel esse und mir gleichzeitig versicherte, dass ihre angepriesene Yogaeinheit meine Verdauung ankurbelt. Die Schuldgefühl-Maschinerie rollt also langsam wieder an, um übermorgen voll aufzudrehen.

Eine Zeit, in der sich so viele Menschen mit ihrem Gewicht auseinandersetzen, kommt mir wie gerufen, um mein Interview mit Natalie Rosenke von der Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung mit euch zu teilen.

Anlass für das Interview war ein Instagram Post in meinem Feed, in dem es hiess, dass die Body Positivity Bewegung von dicken Menschen benutzt wird, um sich auch weiterhin nicht um ihre Gesundheit zu kümmern. Das hat mich wütend gemacht, denn in meiner Welt haben die Themen Körperakzeptanz und Gesundheit nichts miteinander zu tun – geschweige denn, dass es einen nachgewiesenen Zusammenhang zwischen „dick“ und „ungesund“ geben würde…

Möge das Interview möglichst viele Leserinnen und Leser beziehungsweise Hörerinnen und Hörer da draußen sensibilisieren und für ein bisschen mehr Toleranz und Liebe unter den Menschen sorgen – ganz egal, ob sie in einem dicken, dünnen, großen oder kleinen Körper wohnen.

Hier geht’s zur Facebook Page der Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung und den im Podcast erwähnten Blogpost „Liebe Deinen Körper und mach‘ keine Diäten, aber iss‘ gesund und mach‘ Sport“ findet ihr hier.

Jenny

Self-Care Checklist zum Fest der Liebe!

24/12/2017 2 Kommentare

Selflove Sunday 2017Ihr Lieben! 2017 neigt sich dem Ende zu und pünktlich zum Selflove Sunday steht das „Fest der Liebe“ vor der Tür. Sehr viele Menschen verbringen die kommenden Tage mit der Familie und wir wissen wohl alle, dass niemand die eigenen Knöpfe präziser drückt als Eltern, Geschwister, Großeltern, Onkeln oder Tanten.

Ihr solltet in den kommenden Tagen also ganz besonders gut für euch sorgen, damit euch der ein oder andere Kommentar zu eurem Familienstand, eurer Lebensführung und nicht zuletzt (und ganz besonders) auch zu eurem Aussehen aka dem Körper, der euch durch’s Leben trägt, nicht ausknockt.

Links seht ihr 28 wunderschöne Menschen, die uns hier auf dem Blog im vergangenen Jahr mit ihren Geschichten tief berührt haben. Ich weiss nicht, wie es euch ergangen ist, aber ich selbst saß nicht selten heulend vor’m Computer, wenn mich die Texte erreichten. So unterschiedlich diese 28 Körper auch aussehen, so sehr strahlen die Menschen, die in ihnen wohnen, von innen! Sie haben sich allesamt ganz schön angreifbar gemacht, indem sie intime Geschichten mit der Welt da draußen geteilt haben. Und was ist passiert? Es regnete Liebe, Likes und Herzchen!

Das Gif oben soll euch durch die kommenden Tage begleiten. Denn egal, ob ihr groß oder klein seid, dick oder dünn, athletisch oder schlacksig – ihr seid perfekt! Falls euch während der Feiertage irgendjemand was anderes erzählt, schaut euch bitte das Gif an und atmet ein paar Mal tief ein und wieder aus, okay? Ihr. seid. perfekt. End of Story.

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