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Woran ihr gekaufte Instagram Follower und User, die Bots schalten, erkennt…

18/07/2017 keine Kommentare

Gekaufte Instagram Follower erkennenDer heutige Post ist ein gänzlich unemotionaler, denn ich finde, es wurde im Prinzip schon alles gesagt und geschrieben, was das Thema „Instafake“ angeht. Da ich in den vergangenen Wochen allerdings festgestellt habe, dass selbst Blogger oftmals nicht wissen, wie man ganz easy gekaufte Instagram Follower erkennen kann, möchte ich diese erhellende Anleitung heute mit der Allgemeinheit teilen.

Ich weiss nicht, wie es euch geht, aber mir ist Fake online genauso zuwider wie offline. Daher deabonniere ich mittlerweile täglich Instagram Accounts, die mit Bots arbeiten und somit sehr viel größer tun, als sie tatsächlich sind. Bei diesen Accounts handelt es sich sowohl um Blogger, die ich persönlich kenne, als auch um Firmen, mit denen ich bereits zusammengearbeitet habe. Selbst Accounts mit sehr spirituellem Ansatz bedienen sich dieser unlauteren Praktik, indem sie gegen Bezahlung durch einen Bot Herzchen verteilen lassen.

Wie ihr Blogtraffic gegenchecken könnt (auch das ist sehr erhellend), habe ich euch ja vergangenen Sommer in dem Post Fake it until you make it? Von gekauften Followern und gepimpten Media Kits bereits erklärt. Heute soll es schwerpunktmäßig um das Thema „Instagram“ gehen, denn Instagram scheint mittlerweile das wichtigste aller Kriterien zu sein, wenn es darum geht, den Wert eines Bloggers oder Influencers zu bestimmen. Ich habe auf jeden Fall aufgehört, mitzuzählen, wie häufig eine Zusammenarbeit mit mir abgelehnt wurde, nur weil ich nicht genug Instagram Follower habe. Aber es ist, wie es ist und es scheint sich auch nicht zu ändern. Kommen wir also zu den Fakten.

„Liebe Journalisten, liebe Blogger“

24/03/2017 16 Kommentare

Berufsbezeichnung BloggerDer heutige Post liegt seit einer Ewigkeit in meinen Entwürfen rum. Da sich in den vergangenen Tagen aber mal wieder die ein oder andere hitzige Facebook-Diskussion auf meiner Pinnwand und in meinem Feed ereignete, möchte ich ihn heute einfach mal veröffentlichen.

Wer hier schon länger aufmerksam mitliest, weiss ja, dass ich Physiotherapeutin bin, I LOVE SPA aber mittlerweile hauptberuflich bespiele. Wann immer ich irgendein Formular ausfüllen muss und bei dem Feld „Beruf“ ankomme, bin ich ein bisschen planlos. Nach kurzem Zögern schreibe ich dann „Physiotherapeutin“, denn das steht auf meiner Berufsurkunde und Blogger ist schließlich kein Beruf. Oder doch?

Tag für Tag flattern mir gefühlt unendlich viele Pressemitteilungen in die Inbox. Die beginnen dann mit „Liebe Journalisten, liebe Blogger“ oder „Liebe Journalisten, liebe Beauties“. Bin ich ein „Beauty“? Wohl kaum. Fakt ist: Ich bin keine Journalistin und ich kann durchaus verstehen, warum es ausgebildete Journalisten anpisst, wenn Blogger sich als solche ausgeben oder bezeichnen. (Wer jahrelang als ausgebildete Physiotherapeutin zusammen mit „Körpertherapeuten“ und „Bodyworkern“ in Spas gearbeitet hat, die nach einem Wochenendkurs alles besser wissen, kann sich da sehr gut reinfühlen.) Daher bringe ich in der Tat auch teilweise Verständnis dafür auf, dass Journalisten einen gewissen Groll gegen Blogger hegen.

Content is King? Der König ist tot.

26/01/2017 6 Kommentare

Content is KingAls ich im Sommer 2012 angefangen habe, hier Spa Empfehlungen zusammen zu tragen, tat ich das aus Gründen der Qualitätssicherung. Weil der Endverbraucher sich online nicht ordentlich über Spas informieren konnte. Wenn mir damals jemand erzählt hätte, dass ich I LOVE SPA irgendwann mal hauptberuflich bespiele, hätte ich ihn ausgelacht.

Nun sind fast 5 Jahre vergangen und ich packe nach wie vor mein ganzes Herzblut in jeden Post. Ich bin ein maximal unstrategischer Mensch und habe in all‘ den Jahren nie diese Tipps befolgt, die man Bloggern an’s Herz legt, damit sie möglichst schnell groß und bekannt oder reich und berühmt werden. Ich habe einfach immer stur weiter Spa-Empfehlungen zusammengetragen. Anfangs habe ich die Treatments und Produkte selbst bezahlt, irgendwann musste ich nichts mehr zahlen und mittlerweile werde ich bezahlt, sofern ich die Zusammenarbeit nicht eigeninitiativ anzettele. Soweit, so sensationell.

Wurde meine Arbeit anfangs noch belächelt und an Print-Formaten gemessen, ist das Influencer Marketing spätestens im vergangenen Jahr in Deutschland eingeschlagen wie eine Bombe. Plötzlich werden richtig fette Budgets lockergemacht und was an Summen bei großen Instagram-Kooperationen fließt, ist bisweilen vollkommen absurd.

6468 Follower auf Facebook, 2662 auf Instagram, 543 auf Twitter, 239 auf Pinterest und 20.000 Aufrufe auf YouTube. Diese 5 Zahlen definieren augenscheinlich den Wert meiner Arbeit. Dass hier mittlerweile 20.000 Unique Visitors im Monat vorbeischauen, dafür scheint sich keine PR-Agentur und kaum ein Unternehmen zu interessieren. Früher hieß es immer „Content is King“, aber der König weilt schon länger nicht mehr unter uns. Es geht schon lange nicht mehr um Inhalte.

Fake it until you make it? Von gekauften Followern und gepimpten Media Kits.

04/08/2016 22 Kommentare

gekaufte FollowerIch habe ja zum 1. Juli meine Arbeit im Treatmentraum niedergelegt und bin somit nun offiziell „Full Time Blogger“. I LOVE SPA ist zu meinem Beruf geworden. Wie crazy ist das bitte? Ich treibe nun mit meinen fast 37 Jahren also in diesem Blogger-Haifischbecken, in dem potentielle Kooperationspartner täglich ihre Angeln auswerfen, um den fettesten Fisch zu fangen.

Und während ich als Heilberufler so meine Schwierigkeiten habe, mich auf dieses krasse Business voll und ganz einzulassen, redet alle Welt von Influencern und Authentizität.

Für mich als Leserin sind ja diejenigen Blogger authentisch, die ein gewisses Standing haben und nicht auf jeden Trendzug aufspringen, der höhere Zugriffszahlen verspricht. Ich muss keine Namen nennen – wir alle kennen die Ladies, die jetzt einen auf Fair Fashion, Veganismus und Naturkosmetik machen und bei denen man lieber nicht zu tief im Archiv wühlen sollte, weil man sonst Primark Taschen und L’Oréal Lippenstifte findet. Ich persönlich lese sehr viel lieber nerdige Blogger, die besessen sind von ihrem Thema, als diese ganzen Fähnchen im Wind.

Authentizität bedeutet für mich aber auch Aufrichtigkeit und Transparenz. Und an diesem Punkt wird es hässlich. Dass viele Blogger bei Instagram „nachgeholfen“ haben ist ja nichts wirklich Neues. (Update Juli 2017: Es gibt einen weiteren Post zum Thema Instafake.) Dass man Facebook Follower kauft, ebenso wenig. Als ich aber gestern die Kolumne „Von Bloggerträumen und Reichweitenmärchen“ las, auf den Link zu dem Website Traffic Tool klickte und die ein oder andere URL eintippte, fiel ich vom Glauben ab.

Bloggen & Ortsunabhängiges Arbeiten

10/05/2016 8 Kommentare

ortsunabhängig arbeitenLiebe Leute, ich bin mir nicht sicher, ob man es als „Bewegung“ bezeichnen kann oder ob es an der Berliner Blase liegt, in der ich nunmal lebe – aber seit ein paar Jahren wird insbesondere Menschen, die „geregelten“ Angestelltenverhältnissen nachgehen, immer stärker suggeriert, dass sie unfrei sind.

„Mach Dein eigenes Ding“ ist dabei der Grundtenor. „Auch du kannst es schaffen und ortsunabhängig arbeiten“ oder „Rock‘ Dein Leben“ liest und hört man gefühlt unentwegt auf allen Kanälen. Und wie „geil“ das doch ist.

Nun bin ich selbst ein Mensch, der sich nicht so gut unterordnen kann und aus diesem Grund für Angestelltenverhältnisse eher ungeeignet ist. Daher kam für mich eigentlich seit meinem Staatsexamen nie irgendwas anderes als Selbständigkeit in Frage. Auch mein Umfeld besteht so gut wie ausschliesslich aus Freelancern und Selbständigen. Aber trotzdem stellt sich mir die Frage: Ist es nicht ganz schön anmaßend, allen Angestellten per se Unfreiheit und ein unglückliches Leben in Gefangenschaft zu unterstellen?

Kürzlich erschien eine brand eins Kolumne mit dem Namen „Die Gaukler“. Sie wurde ziemlich zerrissen, weil sie das Propagieren des digitalen Nomadentums in Frage stellte, aber ich bin mir nicht so sicher, ob das nicht einfach nur daran lag, dass der Großteil der publizierenden „Online Entrepreneure“ untereinander vernetzt und befreundet ist. Da prangert jemand an, dass es vielleicht nicht ganz so cool ist, Online Kurse an verzweifelte Menschen zu verkaufen mit dem Versprechen „Auch Du kannst es schaffen“ und niemand stimmt ihr zu? Ich möchte das hiermit ändern.

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