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Kategorie: selflove sunday

Selflove Sunday #4 – Kira

25/06/2017 keine Kommentare

Selflove Sunday KiraAm heutigen Sonntag hält Kira das Selflove Sunday Schild hoch. Wir haben uns zwar schon vor gut einem Jahr digital connected, es bisher aber noch nie auf ein Offline Date geschafft. Zwischenzeitlich hat Kira die SoulFood Journey gestartet und dass sie hier heute mit am Start ist, finde ich ganz besonders cool, weil ich hoffe, dass ihre Zeilen allen Menschen mit Essstörung Mut machen. Aber lest einfach selbst:

„Als mich Jenny am 29. Mai 2017 per Facebook Messenger angeschrieben und gefragt hat, ob ich Lust hätte beim Selflove Sunday mitzumachen, habe ich innerlich zwei Stimmen wahrgenommen. Mein Kopf hat gesagt: „Was? Ich? Will ich mich wirklich im Bikini ablichten lassen und sichtbar machen? Ich weiß ja nicht.“ Und mein Herz hat gesagt: „Ja, Ja, Ja, ich möchte unbedingt mitmachen und freue mich riesig darüber, dass ich gefragt wurde. Eine so wichtige Botschaft für die Welt und ich darf einen Teil dazu beitragen. Wundervoll!“

Alle kennen diese beiden Stimmen, die nicht immer einer Meinung sind. Heute sitze ich hier auf einem Stuhl, lasse die Worte zum Selflove Sunday aus mir herausfließen, fühle mich erfüllt und bin ganz bei mir. Ich habe Vertrauen in mein Leben und genieße jeden einzelnen Moment. Das war nicht immer so…

Ich bin Kira, 27 Jahre alt, lebe in Berlin und hatte über 10 Jahre eine Essstörung, die damals mein größter Feind war. Ich habe mich als Opfer meines eigenen Lebens gefühlt. Meinen Körper, meine Gedanken, meine Gefühle – ja, ich habe mein ganzes Leben abgrundtief gehasst.

Selflove Sunday #3 – Tina

18/06/2017 2 Kommentare

Selflove Sunday TinaLiebe Leute, ihr könnt euch nicht vorstellen, wie sehr ich mich freue, dass Tina hier heute mit am Start ist. So richtig offline kennengelernt haben Tina und ich uns beim letzten SpaCamp. Sie ist nämlich die Frau hinter Aquamondo, einem äußerst lesenswerten Online Magazin rund um die Themen Aquafitness, Schwimmen und Spa. Da wir uns beim SpaCamp gegenseitig so sympathisch fanden, waren wir Anfang des Jahres dann auch nochmal gemeinsam beim Mermaiding und Tina wird außerdem mein Gegenüber in der 6. Podcast Folge sein, die bald online geht. Bevor ich jetzt in der Einleitung aber noch mehr abschweife, möchte ich das Wort an Tina übergeben:

„Ich hatte sie alle. Die 36 wie die 48 und auch alle Kleidergrößen dazwischen.

In meiner Familie waren Diäten und Ernährungsumstellungen das Topthema Nr. 1 – bis heute hat sich daran nichts geändert. Kurioserweise bin ich die Einzige, die nicht auch beruflich mit Lebensmitteln zu tun hat. Dieses Erbe einer Familie aus fantastischen Köchen & Konditoren wird hoch gehalten & geschützt. Schon Sterneköche haben meine Mutter um ihre Rezepte gebeten. Vergeblich! Aber das alles macht die gedankliche Schere zwischen „um Gottes willen endlich schlank werden / bleiben“ und „heute gönnen wir uns mal ein richtiges Schmankerl“ natürlich noch krasser.

Meine erste Diät habe ich mit 6 Jahren gemacht. Deshalb kann ich mich eigentlich gar nicht an ein intuitives Essverhalten erinnern. Das, was ich bis vor ein paar Jahren praktiziert habe, war mein normales Essverhalten. Wo Hunger anfängt und aufhört, konnte ich gar nicht richtig sagen.

Selflove Sunday #2 – Alexandra

11/06/2017 keine Kommentare

Selflove Sunday AlexandraAls es darum ging, nach meinem eigenen Post weitere Frauen für den Selflove Sunday zu aquirieren, kam mir als erstes Alexandra in den Sinn – dabei haben wir uns erst kürzlich auf der gingerbar Sparty kennengelernt! Umso happier bin ich, dass sie sofort „Ja“ gesagt hat und euch heute von ihren eigenen Erfahrungen berichten wird. Here we go!

„Ich habe das große Glück,  dass in meiner Familie immer viel Wert auf einen respektvollen Umgang gelegt wurde, meine Mutter nie Diäten gemacht hat, mein Vater immer mit Begeisterung gekocht hat (immer noch kocht), wir alle mit Genuss essen und mir ein ziemlich entspannter Umgang mit Körpern, Maßen, Klamotten und Äußerlichkeiten im Allgemeinen vorgelebt wurde.

Es gab keine übergeordnete Thematik „Körper“ in meiner Familie, in meinen frühen Kinderjahren oder zur Teenie-Zeit. Die Medien waren auch noch lange nicht soweit wie sie es jetzt sind, wo in HD die Dellen der diversen Damen und Herren auf Großbildschirmen mit Häme überzogen wurden. Es war einfach normal, einen Körper zu haben.

Klar, irgendwann ging es los, dass wir Mädchen nach der Schule mit dem Maßband den Umfang unserer Oberschenkel gemessen und verglichen haben… Aber diese Erinnerungen werden jetzt erst wieder wach, da ich darüber nachdenke. Ab Mitte 20 wurde es dann Thema. Wenn mein Körper kommentiert wurde, dann von anderen Frauen. Und mit kommentieren meine ich bewerten. Es gab Zeiten, da wog ich mehr. Da gab es Kommentare wie „Da hast Du ja dann wenigstens mal ein bisschen Dekolleté“, „Der Hintern hauts raus“ oder „Aber wenigstens bis Du schön fest“… Wenigstens?

Selflove Sunday #1 – Jenny

04/06/2017 8 Kommentare

Selflove Sunday JennyHerzlich Willkommen zur ersten Runde des Selflove Sunday! Da ich selbst mit einem ziemlich stabilen Selbstbewusstsein gesegnet bin und schon von Berufs wegen andauernd Bikinis trage, dachte ich mir, ich mache einfach mal den Anfang.

Ich bin nun 37 Jahre alt und habe seit über 20 Jahren mit Männern zu tun. Es gab Männer, die mich zu klein fanden und es gab Männer, die mich zu groß fanden. Es gab Männer, die mich zu dick fanden und es gab Männer, die mich zu dünn fanden. Dabei habe ich mich über all‘ die Jahre nie wirklich verändert.

Ich entspreche nicht dem gängigen Schönheitsideal. Es fühlt sich scheisse an, wenn ich Bikinioberteile in S und Bikinihosen in L oder XL kaufen muss. Meine Brüste fühlen sich verhöhnt von den Größenangaben des Handels. Hier seht ihr mich also in einem Bikinioberteil in Größe S und in einer Bikinihose in Größe XL.

Im vergangenen Jahr teilte eine Ayurvedaärztin mir bei einem Spa Check mit, dass mein Gewebe sich anfühlen würde wie Wackelpudding und dass ich doch bitte mehr Sport machen möge. Ich glaube, das war der Peak auf meiner ganz persönlichen Bodyshaming-Skala. Mein Selbstwert war für 2-3 Tage ganz schön angeknackst.

An meinen Beinen kann man sehen, dass ich 15 Jahre lang im Stehen gearbeitet habe. Will heissen: Ich habe Besenreiser und sichtbare Venen. Cellulite habe ich selbstredend auch, aber dadurch, dass ich über so viele Jahre nackte Menschen angefasst habe, lässt mich das vollkommen kalt, weil ich weiss, dass selbst Hollywoodsternchen und Rockstars Cellulite haben. Ich habe es mit meinen eigenen Augen gesehen. Es ist also vollkommen normal.

Neu ab Juni: Der Selflove Sunday!

29/05/2017 6 Kommentare

Selflove Sunday auf I LOVE SPAIhr Lieben, nachdem ich zuletzt 3 Wochen unentwegt unterwegs war und nicht die Möglichkeit hatte, in’s Kino zu gehen, habe ich es vergangenen Freitag dann doch noch in Embrace geschafft. Der Film ist gut und sehr wichtig, keine Frage. Dennoch hätte ich mir gewünscht, dass er sich mehr um die „0/8/15 Frau“ wie euch (sofern ihr zu den 70% der weiblichen Leserinnen dieses Blogs gehört) und mich dreht.

Denn Models, Frauen mit Gehirntumor oder Frauen, deren Haut bei einem Marathon durch ein australisches Buschfeuer verbrennt, sind ja nicht unbedingt der weibliche Durchschnitt. Und darüberhinaus sind nicht nur dicke Frauen, sondern auch von Natur aus sehr dünne Frauen und Männer von Bodyshaming betroffen.

Schon als ich unmittelbar nach dem Film über meinem Sushi saß und mein Avocado Maki in die Sojasauce tauchte, erzählte ich meiner Begleitung, dass ich Sunday Love durch eine neue Kategorie ersetzen muss. Meine Gedanken schlugen Purzelbäume und es sprudelte nur so aus mir heraus. Auch mein Gegenüber hielt die Idee für äußerst smart. Ich schlief eine Nacht drüber und am Samstag fühlte es sich noch wichtiger und richtiger an als unmittelbar nach dem Film. Und deshalb möchte ich euch heute verkünden, dass es ab sofort jeden Sonntag den #selflovesunday geben wird!

Denn Fakt ist: Es wird kaum jemanden geben, der nicht mit Body Issues struggelt. Wir alle sind dem Wahnsinn einer milliardenschweren Diätindustrie ausgesetzt, die uns Tag für Tag auf allen möglichen Kanälen suggeriert, dass wir zu fett, zu faul und zu vergiftet sind. Wohin man auch schaut: Übertrieben schlanke und trainierte Frauen mit großen Brüsten und Thigh Gap. Kranke Scheisse.

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