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Kategorie: selflove sunday

Self Love Sunday #30 – Gabriela

14/01/2018 keine Kommentare

Self Love Sunday GabrielaIch freue mich riesig, dass Gabriela während ihres Urlaubs in Nizza die Zeit gefunden hat, ein Foto im Regen aufzunehmen und mir ihre Geschichte zum Self Love Sunday zu schicken! Gabriela ist die Frau hinter In Farbe Leben. Dort haben wir uns vergangenes Jahr auch kennen gelernt. Vorhang auf für ihre starke Geschichte:

„Aufgewachsen mit 2 älteren Schwestern, habe ich mich, glaube ich, schon immer mit anderen Frauen verglichen. Ich denke, das ist meine größte Herausforderung: Dies sofort im Ansatz zu stoppen. Vergleichen ist vollkommener „Bullshit“, leider aber ist so unsere modere Welt aufgebaut.

Wie ihr auf dem Foto sehen könnt, bin ich recht groß und das war ich schon mit 13 Jahren – 180,5 cm. Ich dachte immer, wenn ich doch nur kleiner wäre, wenn ich doch nur so und nicht so wäre. Meine linke Wade ist dicker als meine rechte und als mein Papa mal bemerkte, was für tolle Beine eine junge Frau hat, habe ich nur noch Hosen getragen.

Meine Figur ist eher gerade, kaum Kurven, wenig Busen und der kam spät und so habe ich versucht, dem mit Humor zu begegnen und mich selber kritisiert, bevor es andere tun konnten. Ich denke, das ist eine ziemlich blöde Strategie und ich würde sie auf keinen Fall empfehlen.

Meine Füße sind groß und breit und damit habe ich lange gehadert und mich mit anderen Frauen verglichen. Ich habe viele verschiedene Reaktionen auf meine Erscheinung bekommen und konnte das einfach nie zusammenbringen. Meine Wirkung auf Männer und gleichzeitig der Neid von Frauen, damit bin ich nicht gut klar gekommen. Denn gefühlt, dass ich schön bin, habe ich einfach nicht, weil ich mich selbst so sehr kritisiert habe.

Self Love Sunday #29 – Sabine

07/01/2018 keine Kommentare

Self Love Sunday SabineDer Self Love Sunday startet in’s neue Jahr! Und es geht gewohnt deep zur Sache. Ich freue mich riesig, dass Sabine aka Kleine graue Wolke heute ihre Geschichte mit uns teilt. Ich binde euch den Trailer zu ihrem Film und ihre Social Media Kanäle unten nochmal gesondert ein, aber erstmal heisst es jetzt: Vorhang auf für Sabine!

„Es ist faszinierend, wie viele Wege ich von klein auf gefunden habe, mich selbst abscheulich zu finden. Vielleicht war meine Figur nicht das Problem. Aber alles andere.

Die Pickel, die Haare, die Muttermale. Je mehr Körperbewusstsein ich mit zunehmenden Alter entwickelt habe, desto unwohler habe ich mich in meiner eigenen Haut gefühlt. Und es hat die Situation auch nicht unbedingt besser gemacht, dass ich die alten Klamotten meiner Brüder auftragen musste. Eigentlich hab ich mich so ziemlich für alles an mir geschämt.

Die Konsequenz daraus war dann irgendwann „Okay, du bist nicht die Hübscheste, dann willst du wenigstens was in der Birne haben.“ Was wiederum in Leistungsdruck, innere Getriebenheit, Perfektionismus und übertriebenen Ehrgeiz ausartete. Lange ging das so. Viel zu lange.

2011 trat dann für mich unerwartet die Wende in mein Leben: Mir wurde die Autoimmunerkrankung Multiple Sklerose diagnostiziert. BÄM. Boden. Hundert Meter Schlamm. Ich. Vorbei ist es mit der Vorstellung von dem perfekten Leben. Ich dachte immer, so lange ich mich nur genug anstrenge, kann ich mich hübsch schminken, schlau lernen, erfolgreich werden, perfekt sein, um endlich mal irgendwo in dieser Welt anzukommen und mich wohl in mir selbst zu fühlen. Tja. Und nun war diese Vorstellung in tausend Teile zersplittert, denn ich werde für den Rest meines Lebens mit einer unheilbaren Krankheit durch die Gegend laufen.“

Selflove Sunday #28 – Moritz

17/12/2017 1 Kommentar

Selflove Sunday MoritzBäm! Schon wieder ein männlicher Teilnehmer! So langsam geht mir das Konfetti aus. Zumal es sich dieses Mal um niemand Geringeren als Moritz aka Mister Food ’n‘ Love himself handelt! Wie ihr euch vielleicht denken könnt, gehe ich (vermutlich nicht zuletzt auch bedingt durch unsere Zusammenarbeit), bei jedem von Moritz‘ Statements sowas von mit, dass ich beim Lesen aus dem Nicken gar nicht mehr raus kam.

Falls ihr sein Buch noch nicht kennt, schaut euch auch gerne nochmal meine Rezension dazu an, aber hier und heute heisst es jetzt erstmal: Vorhang auf für Moritz!

„Wie? Ich soll mich ausziehen und ein Foto machen und das dann ins Internet stellen? Das waren schon meine ersten Gedanken, als Jenny mich gefragt hatte, ob ich denn auch beim Selflove Sunday mitmachen würde. Nun bin ich beruflich viel im Internet sichtbar. Bekleidet. Das ist also irgendwie neu für mich. Und ich habe eine Weile überlegt und auch ein wenig gezweifelt.

Aber genau diese Zweifel fand ich für mich unglaublich interessant, weil sie die Basis von Bodyshaming sind. Alle sind sich irgendwie einig, wie im Internet vorzeigbare Körper auszusehen haben. Und dann frage ich mich selbst, ob mein Körper in diese Kategorie gehört. Ich frage mich, ob mein Körper gut genug ist, ihn einfach so herzuzeigen. Und genau das ist Scham. Sich selbst zu fragen, ob man gut genug ist. Schön genug. Klug genug. Was auch immer. Scham sagt, dass man eben nicht gut genug ist.

Bodyshaming ist nicht unbedingt immer etwas, was man mit anderen Menschen macht, sondern mit sich selbst. Also ist dieses Bild auch ein Statement gegen mein eigenes Bodyshaming!

Selflove Sunday #27 – Steven

10/12/2017 keine Kommentare

Selflove Sunday StevenLiebe Leute, pünktlich zum zweiten Advent möchte ich nochmal die Konfettikanone rausholen, denn wir haben den zweiten männlichen Teilnehmer! Von Herzen Danke an Steven und auf dass es noch viel mehr Männer geben wird, die zukünftig das Selflove Sunday Schild in ihren Händen halten!

„Hola! Mein Name ist Steven López, 34 Jahre alt und ich komme aus Puerto Rico. Ich lebe seit über fünf Jahren in Hamburg. Wow, die Zeit vergeht sehr schnell! Ich bin Vater von zwei Kindern und der Mann einer unglaublichen und fürsorglichen Frau.

Ich kann über mich selbst sagen, dass ich, als ich jünger war, wirklich dünn und sehr groß war, besonders von einer Insel kommend, wo die Leute gar nicht so groß sind. Manchmal fühlte ich mich ein bisschen beschämt über meinen großen, mageren Körper. Ich schämte mich sogar, mein Hemd auszuziehen, um am Strand schwimmen zu gehen und manchmal trug ich zwei Hosen, damit meine Beine nicht so dünn aussahen, wenn ich Jeans trug.

Nach einer Weile änderte sich alles, als ich Surfen und Bodyboarden entdeckte und süchtig nach den Wellen wurde. Jetzt hatte ich endlich mehr Muskeln, aber ich hatte immer noch viele Unsicherheiten über meinen Körper und mich selbst, vielleicht weil ich ein sehr schüchterner Typ war und mit Leuten aufgewachsen bin, die sagten, ich sei wirklich dünn und schwach. Also beschloss ich, Soldat zu werden.

Ich war 5 Jahre lang Soldat in der US Army. In diesen Jahren habe ich viel über mich selbst erfahren, ich habe mich selbst über meine Grenzen hinausgedrängt und herausgefunden, wie stark ich wirklich bin und ich wurde selbstsicherer und war nicht mehr so schüchtern. Nachdem ich jeden Tag Camouflage und viele harte verrückte Tage hinter mir hatte, kehrte ich zurück nach Hause und wurde Massagetherapeut und -lehrer und seit über 10 Jahren arbeite ich nun in diesem Beruf und ich liebe ihn!

Selflove Sunday #26 – Svenja

03/12/2017 keine Kommentare

Selflove Sunday SvenjaWenn es euch heute genauso geht wie mir, dann werdet ihr beim Lesen von Svenjas Text immer wieder pausieren, ihr Foto anschauen und die Welt nicht mehr verstehen. Aber genau dafür ist der Selflove Sunday ja da. Deshalb: Von Herzen Danke, liebe Svenja!

„Ein wirklich tolles Projekt, was sich jeder zu Herzen nehmen sollte.

Vor ein paar Monaten hätte ich mich für nichts auf der Welt im Bikini fotografiert. Ich war in meinem Leben nie wirklich dick oder pummelig. Ich hatte jedoch immer mit einem ganz geringen Selbstbewusstsein zu kämpfen. Nach außen habe ich immer versucht, stark zu sein, aber innen sah es immer ganz anders aus und ich habe mich ständig von anderen Menschen verunsichern lassen.

Ich hatte lange einen Schwarm in der Schule. Ich habe mich nach langer Zeit getraut ihm zu sagen, dass ich in ihn verliebt sei. Er fand mich zwar nett, aber ich wäre einfach vom Aussehen her nicht sein Typ.

Mein Bruder hat mir als Jugendliche oft gesagt, dass ich aussehe wie Schneewittchen, fetten Arsch und kein Tittchen. Das hat mich sehr getroffen. Es war selber für mich schwer zu sehen, wie bei allen Freundinnen die Brüste gewachsen sind und bei mir nicht. Dafür wurde mein Hintern aber immer größer und runder…

Mit Anfang 20 habe ich meine erste große vermeintliche Liebe kennengelernt. Wir sind sehr schnell zusammengezogen und genauso schnell hat er auch seine schlechten Seiten gezeigt. Erniedrigungen und täglich die Worte, ich sei fett und ich soll endlich abnehmen. Er hat mich ständig mit seiner sehr dürren Ex-Freundin verglichen und mir nahe gelegt, dass ich mir an ihrer Figur mal ein Beispiel nehmen sollte. Zu dem Zeitpunkt hatte ich Kleidergröße 38. Ich habe mich in der Zeit nicht getraut im Badeanzug schwimmen zu gehen oder mich in einem Bikini an den Badesee zu legen.

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