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Kategorie: selflove sunday

Self Love Sunday #47 – Melanie

20/05/2018 keine Kommentare

Self Love Sunday Melanie 2Heute ist wieder einer dieser Tage, an dem mir spontan ein wundervoller Mensch den Popo gerettet hat. Gestern dachte ich noch, dass ich heute das Ende des Self Love Sunday verkünden muss, aber dann hat sich auf meinen finalen Aufruf hin Melanie in ihren Bikini geschmissen, sogar das Herzchen ausgemalt, und teilt heute ihre Geschichte mit uns:

„Wie oft habe ich schon überlegt, beim Self Love Sunday mitzumachen. Nie konnte ich mich dazu durchringen, da eine Stimme in mir immer schrie – das passt nicht! Nicht, weil ich mich selbst nicht liebe, sondern weil ich kritisch bin – kritisch der Body Positivity gegenüber – und das ist es ja, worum es hier geht, oder?

Bei Jennys letztem Aufruf für neue Teilnehmer, habe ich ihr von meinen Bedenken erzählt und überraschend lud sie mich ein, mitzumachen und auch meine Bedenken zu teilen.

Ich bin Ende zwanzig und habe lange mit meinem Gewicht gekämpft. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich mal wirklich dünn war. Ich habe zu Hause kein gesundes Verhältnis zur Ernährung gelernt und spätestens als meine Eltern sich trennten und ich tagsüber allein zu Hause war, fing ich an, Mist in mich hineinzustopfen.

Als ich zwölf war, riefen ein paar Jungs über den Schulgang, ob ich schwanger sei, obwohl ich nicht wirklich dick war. Meine Freundinnen lachten, ich lachte. Eigentlich war daran gar nichts zum Lachen und eigentlich fühlte ich mich auch nicht danach.

Self Love Sunday #46 – Hannelore

13/05/2018 keine Kommentare

Self Love Sunday HannelorePünktlich zum Muttertag geht heute ein ganz besonderer Beitrag zum Self Love Sunday online. Erinnert ihr euch an Alex? Mir war damals nicht klar, ob das Projekt funktionieren wird, aber ich wusste, dass Alex auf jeden Fall die Eier(-stöcke) hat, nach mir als zweites dieses Schild hochzuhalten!

Hinter starken Mädchen, aus denen dann irgendwann starke Frauen werden, stehen ja nicht selten starke Mamas, daher freue ich mich riesigst, euch heute ein kleines Interview präsentieren zu dürfen, das Alex mit ihrer Mutter Hannelore gefühlt hat. Let’s go:

„Liebe Mama,

ich finde es so großartig, dass Du bei diesem Projekt mitmachst! Tatsächlich fehlt nämlich in dem Reigen der tollen Menschen jemand mit mehr Lebenserfahrung *zwinkerzwinker* und dass Du so einfach Ja gesagt hast, ist ziemlich cool! Daher lass uns gleich voll einsteigen:

Warst Du denn schon immer so ein ausgeglichener Mensch im Bezug auf deinen Körper? Oder gibt es einen speziellen Zeitpunkt zu deiner Pubertät oder so?“

„Na klar, auf jeden Fall, ich war so ca. ab 12/13 noch total ein Kind mit gefühlt viel zu langen, dünnen  Armen, einem völlig platten Oberkörper, ohne Taille und nur dünn und ohne Kontur. Ich hatte nicht so viel Zeit, mir Gedanken über meinen dünnen und konturlosen Körper zu machen, da ich relativ viel Engagement für meine gehörlosen Eltern aufbringen musste.

Self Love Sunday #45 – Laura

06/05/2018 1 Kommentar

Self Love Sunday LauraSeid ihr bereit für die längste Self Love Sunday Geschichte ever? Ich freue mich über alle Maßen, dass Laura sie hier und heute mit uns teilt. Und das schreibe ich jetzt nicht nur, weil ich ebenfalls dem Team Kurt Cobain angehörte. Vorhang auf für Laura:

„Hallo Stereotyp!

Mein Weg zur Selbstliebe hat gefühlt ewig gedauert. Als Jugendliche fand ich meinen Körper glaub‘ ich ganz gut. Habe da gar nicht so sehr drüber nachgedacht. Viel schlimmer fand ich mein Gesicht und meine Haare. Ich begann mit 13, riesiger Britney Spears Fan zu werden und hätte wirklich ALLES dafür gegeben, so auszusehen wie sie.

Stets habe ich in Kategorien gedacht wie Tussi-Mädels oder dann im Gegensatz „Rocker“. Ich muss echt lachen wenn ich drüber nachdenke, aber in der Stadt, aus der ich komme war das total normal. Die „Tussis“ waren blond, mega geschminkt und trugen Miss Sixty, Buffalo und Co., während die „Rocker“ Dreadlocks, Doc Martens und Kurt Cobain Shirts feierten.

Da meine Haare ja nicht blond und glatt waren, sondern lockig und braun und ich Kurt Cobain über alles liebte, war ich halt eher „Rocker“. Fühlte mich aber auch wirklich in diesen Klamotten und mit meiner Lieblingsmusik viel wohler – und trotzdem entwickelte ich in diesem Alter einen Groll gegen die Mädels, die eben so aussahen und sich schminkten und auch gegen die Jungs, die diese toll fanden. Ich fing an, mich zu vergleichen und wenn ich die „Mädchen-Zeitung“ oder „Young Miss“ las, sah ich immer nur diese glatten Haare überall und diese perfekten Gesichter und später natürlich auch die Bikini Bodys.

Self Love Sunday #44 – Konstanze

29/04/2018 keine Kommentare

Self Love Sunday KonstanzeHeute bin ich gespannt, wer von euch bei dem Begriff „Bundesjugendspiele“ genauso zusammenzuckt wie ich. Konstanze sagt viele kluge Dinge, daher möchte ich euch gar nicht lange mit einem Intro nerven, sondern ihr sofort das Wort übergeben:

„Eigentlich wollte ich nicht mitmachen beim Self Love-Sunday. Weil ich vieles an mir wichtiger finde als meinen Körper. Dinge, mit denen ich mich mehr identifiziere. Dinge, die mich definieren. Dinge, für die ich mich angestrengt habe. Und weil ich finde, dass der Körper nicht immer im Mittelpunkt stehen muss.

Als Kind bekamen ich und meine Schwestern klare Rollen zugeteilt. Die Jüngste der magere Rebell. Die Mittlere das fürsorgliche „Butterbällchen“ (Ja, ernsthaft. So von wegen Bodyshaming). Ich die Intellektuelle. Die, die immer liest. Die Unsportliche mit den Storchenbeinen. Dabei war ich gut im Tennis. Das war leider keine Disziplin bei den Bundesjugendspielen. Verdammte Teilnehmerurkunden.

Mit 12, 13 Jahren bin ich innerhalb von zwei Jahren 26 cm gewachsen und hatte gefühlt die Hälfte der Zeit kein Bewusstsein dafür, wie lang meine Arme sind und wie gross meine Füsse. Mitgenommen habe ich einen Haufen Dehnungsstreifen an Po, Oberschenkeln und Knien, einen 2cm Beinlängen-Unterschied mit allem, was das an Problemen nach sich zog, und ein noch tiefer verinnerlichtes Gefühl von Schusseligkeit und Unsportlichkeit. Umgeben von Frauen, die immer irgendwie auf Diät waren, aber sich auch immer „mal was gönnen wollten“.

Self Love Sunday #43 – Stephan

22/04/2018 keine Kommentare

Self Love Sunday StephanIch freue mich über(!) alle(!) Maßen(!), dass heute zum vierten Mal ein Mann das Self Love Sunday Schild beziehungsweise Tablet hochhält. Sehr schön. Think before printing und so. Vorhang auf für Stephan:

„Hallo zusammen, mein Name ist Stephan und es ist zwar schon eine Weile her, aber es gab eine Zeit, da habe ich noch fleißig als Feierabendyogi gebloggt.

Den Self Love Sunday habe ich ab der ersten Folge aus dem Augenwinkel mitbekommen, aber nie so richtig beachtet. Das Thema Body Positivity ist für mich so selbstverständlich, dass ich da eigentlich im Detail nicht drüber nachdenke. Oder?

Wenn ich die anderen Teilnehmer dieser Reihe betrachte, dann sehe ich eine Menge unglaublich toller Persönlichkeiten, die jeweils ganz schön mit inneren (und teilweise äußeren) Dämonen zu kämpfen hatten. In meiner Vergangenheit habe ich mich nie übermäßig viel mit meinem eigenen Körperbild auseinandergesetzt. Als Kind war ich ein deutlich übergewichtiges Pummelchen und habe dann in der Pubertät fast den ganzen Bauch verloren – ein Rest in Form eines Waschbärenbauchs blieb bis heute. Sport hat mich in meiner Jugend weniger interessiert, neben etwas halbherzig gespieltem Volleyball galt mein Interesse vielmehr der Musik.

Alles in allem war meine Figur immer im Rahmen und auch heute behauptet zwar die BMI-Skala ich wäre übergewichtig, aber so wirklich stört mich das nicht. Zumindest nicht genug, um über Diäten oder eine Änderung meiner Lebensgewohnheiten nachzudenken.

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