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Kategorie: meinung

Die Sache mit dem Budget.

17/05/2018 2 Kommentare

Freunde der Entspannung, seid ihr bereit für ein Gedankenexperiment?

Stellt euch vor, ihr geht zu EDEKA, weil ihr eine Avocado haben wollt. Ihr wollt genau diese EDEKA Avocado und keine Netto Avocado. Deswegen geht ihr zu EDEKA.

Ihr nehmt euch also diese Avocado, geht zur Kasse und als die Kassiererin euch „2,59€“ zuraunzt (die Geschichte spielt in Berlin), antwortet ihr nur „Tut mir leid, aber ich bin nur ein kleines Startup. Ich habe kein Budget.“

Dreimal dürft ihr raten, ob ihr mit oder ohne Avocado den Laden verlasst. Ich hab‘ da ja so eine Vermutung.

Szenenwechsel.

Ihr wollt Urlaub machen und euch mal so richtig gediegen entspannen. Ihr entscheidet euch für das teuerste Wellnesshotel, das ihr finden könnt. Klar, theoretisch könntet ihr euch auch in einer Jugendherberge entspannen, aber ihr wollt einfach das Maximum aus euren 3 freien Tagen rausholen. Also packt ihr euren Koffer und schlagt in besagtem Hotel auf. Als die nette Dame euch beim Check-In mitteilt, dass der ganze SPAss 659,00€ kosten wird und euch fragt, ob ihr in bar oder mit Karte zahlen möchtet, antwortet ihr „Tut mir leid, aber ich bin nur ein kleines Startup. Ich habe kein Budget.“

Denkt ihr, das Hotel wird euch trotzdem 3 Tage lang ein Zimmer zur Verfügung stellen und euch den Popo pudern? Denkt ihr das wirklich???

Lasst uns heute mal über Persönlichkeitsentwicklung reden.

31/01/2018 12 Kommentare

PersönlichkeitsentwicklungAls Mensch mit einem „Online Business“ und einem Podcast bewege ich mich ganz klar in einer Bubble und ich bin mir nicht sicher, inwiefern das Thema des heutigen Artikels euch da draußen ähnlich auf die Ketten geht wie mir, aber wenn ich es nie thematisiere, werde ich es ja auch nie erfahren.

Daher: Lasst uns heute mal über Persönlichkeitsentwicklung reden!

Wie bei allen Artikeln der Kategorie „Meinung“ gilt auch heute: Es möge sich bitte niemand persönlich angegriffen fühlen, auch wenn der Post unter Umständen den einen oder die andere antriggert. Es geht mir um die Entwicklung im Ganzen und nicht um einzelne Personen.

Wer hier regelmäßig reinklickt, weiss ja, was ich davon halte, auf Biegen und Brechen sein eigenes Thema zu finden, um dann ein Online Business zu starten. Für alle, die hier nicht regelmäßig vorbeischauen, fasse ich meine Haltung dazu nochmal fix in 3 Worten zusammen: Rein gar nichts. Die Glorifizierung des Digitalen Nomadentums habe ich ja in dem Artikel Bloggen & Ortsunabhängiges Arbeiten schon mal in Frage gestellt, daher möchte ich da heute nicht nochmal tiefer einsteigen, aber meiner Beobachtung ist nicht entgangen, dass beide Themen (also digitales Nomadentum und Persönlichkeitsentwicklung) fast immer Hand in Hand daherkommen.

Es gibt meiner Meinung nach ein paar richtig gute Podcasts, in denen die Person hinter dem Podcast ein stabiles Fundament mitbringt und inspirierenden Input liefert. Und dann gibt es ungefähr drölfzigtausend weitere Podcaster, die wie Copycats anmuten, sich selbst zum Experten und Lifecoach ernennen und sich Folge um Folge um nichts weiter als ihr eigenes Ego drehen. Puh.

Lasst uns heute mal über Wellness reden.

10/06/2017 6 Kommentare

Global Wellness Day 2017Vor ziemlich genau einem Jahr, also zum Global Wellness Day 2016, habe ich ein (für meine Verhältnisse) ziemlich aufwendiges Video gedreht. Heute möchte ich hier allerdings nicht meinen pinken Tischtennisschläger schwenken, sondern mal ein paar Gedanken zum Thema „Wellness“ loswerden.

Ich bezeichne mich ja ganz bewusst als Spa Blogger und nicht als Wellness Blogger – einfach, weil ich schwerpunktmäßig über Spas schreibe. Im Idealfall hat ein Spa-Besuch zwar auch was mit Wellness zu tun, aber ich habe auch schon Treatments und Spas erlebt, bei denen das nicht der Fall war.

Vielleicht sollten wir aber erstmal klären, was der Begriff „Wellness“ ganz konkret bedeutet. Ich persönlich übersetze es für mich nämlich einfach 1:1 in’s Deutsche mit „Wohlfühlen“. Unter Wellness verstehe ich Aktivitäten, die mein ganz persönliches Wohlbefinden steigern. Das kann eine Massage sein. Das kann eine Yogaklasse sein. Das kann aber auch ein Date mit meiner Badewanne sein, eine warme Suppe an einem kalten Herbsttag oder einfach mal auszuschlafen, ohne dass der Wecker klingelt. Wenn ich an einem solchen Tag dann auch noch eine koreanische Tiermaske auflege und warme Zimtschnecken im Bett frühstücke, dann ist das der Peak auf meiner ganz persönlichen Wohlfühlskala.

Glaubt man Wikipedia, hat sich Wellness zu einem „Lebensstilkonzept“ entwickelt, das auf Wohlbefinden, Spaß und eine gute körperliche Verfassung abzielt. Da gehe ich sogar noch mit. Spaß ist immer gut. Allerdings wird „eine gute körperliche Verfassung“ meiner Meinung nach heutzutage vielerorts fehlinterpretiert. Ich bin mir sicher, dass ein leicht untersetzter burmesischer Mönch, der den Großteil des Tages sitzend verbringt oder in gemäßigtem Tempo seine Arbeit verrichtet, sich in einer deutlich besseren körperlichen Verfassung befindet als ein trainierter Berliner, der neben seinem 60 Stunden Job am Schreibtisch vier mal die Woche im Fitnessstudio pumpt und darüberhinaus auch noch drei mal joggen geht. Denn irgendwann wurde auch dem Begriff „Wellness“ der Selbstoptimierungs-Stempel aufgedrückt.

Kinderfreie Spas & Erwachsenenhotels

28/04/2017 7 Kommentare

Spa ohne Kinder - ErwachsenenhotelDer heutige Post ist mehr als überfällig. Ich habe mich zwar 2013 schon mal in dem Post Spa vs. Spaßbad über die Thematik „Kinder im Spa“ geäußert, knapp 4 Jahre später lohnt sich aufgrund der aktuellen Entwicklung allerdings ein Update!

Im vergangenen Jahr fand das SpaCamp im Hotel Esplanade Resort & Spa statt und eben jenes Hotel hat sich im Jahr 2015 ganz klar positioniert. Es ist jetzt ein Erwachsenenhotel. Will heissen: Wenn ihr dort Zeit verbringt, werden euch weder Arschbomben, noch Kindergeschrei am Entspannen hindern.

Mit dieser Positionierung hat das Hotel sich ordentlich Hate in den Facebook Bewertungen eingehandelt. Normalerweise hinterlasse ich keine Facebook Bewertung nach einem Spa Check. In diesem ganz konkreten Fall konnte ich aber nicht anders. Das ist jetzt ein halbes Jahr her und daran, dass meine Bewertung nach wie vor regelmäßig von anderen Usern geliked und kommentiert wird, merke ich, dass wir es hier mit einem hochbrisanten Thema zu tun haben, das augenscheinlich viele Menschen beschäftigt.

In jüngster Vergangenheit war ich auch selbst mal wieder „betroffen“. Vorweg: Ja, ich bin kinderlos. Und ja, ich weiss, dass kinderlose Menschen keine Ahnung haben und ich weiss auch, dass die Meinung kinderloser Menschen oft herabwürdigend belächelt wird. Dennoch: Viele Leserinnen meines Blogs sind selbst Mama und fragen mich in ihren Emails, wo sie sich am besten entspannen können, wenn sie ihr frisch geborenes Baby mal für ein paar Stunden woanders parken. Wie scheisse ist es bitte für diese Frauen, wenn sie so einen Ort aufsuchen, viel Geld bezahlen und dann dort schreiende Kinder vorfinden?

„Liebe Journalisten, liebe Blogger“

24/03/2017 16 Kommentare

Berufsbezeichnung BloggerDer heutige Post liegt seit einer Ewigkeit in meinen Entwürfen rum. Da sich in den vergangenen Tagen aber mal wieder die ein oder andere hitzige Facebook-Diskussion auf meiner Pinnwand und in meinem Feed ereignete, möchte ich ihn heute einfach mal veröffentlichen.

Wer hier schon länger aufmerksam mitliest, weiss ja, dass ich Physiotherapeutin bin, I LOVE SPA aber mittlerweile hauptberuflich bespiele. Wann immer ich irgendein Formular ausfüllen muss und bei dem Feld „Beruf“ ankomme, bin ich ein bisschen planlos. Nach kurzem Zögern schreibe ich dann „Physiotherapeutin“, denn das steht auf meiner Berufsurkunde und Blogger ist schließlich kein Beruf. Oder doch?

Tag für Tag flattern mir gefühlt unendlich viele Pressemitteilungen in die Inbox. Die beginnen dann mit „Liebe Journalisten, liebe Blogger“ oder „Liebe Journalisten, liebe Beauties“. Bin ich ein „Beauty“? Wohl kaum. Fakt ist: Ich bin keine Journalistin und ich kann durchaus verstehen, warum es ausgebildete Journalisten anpisst, wenn Blogger sich als solche ausgeben oder bezeichnen. (Wer jahrelang als ausgebildete Physiotherapeutin zusammen mit „Körpertherapeuten“ und „Bodyworkern“ in Spas gearbeitet hat, die nach einem Wochenendkurs alles besser wissen, kann sich da sehr gut reinfühlen.) Daher bringe ich in der Tat auch teilweise Verständnis dafür auf, dass Journalisten einen gewissen Groll gegen Blogger hegen.

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