Muse with the Moon – mit Magie und Kreativität durch den Mondzyklus

Freund*innen des Mondes, ich möchte heute einen Buchtipp mit euch teilen! Muse with the Moon* von Jo Cauldrick hat mein Herz nämlich im Sturm erobert und ich kann es kaum erwarten, nun (da alle Bilder für den heutigen Artikel im Kasten sind), endlich mit dem Ausfüllen und Malen zu beginnen!

Vorweg möchte ich allerdings eine Frage beantworten, die mich kürzlich erreichte. Es ging um den Artikel des Mondes und warum ich konsequent diesen männlichen Artikel nutze. Ich weiss natürlich, dass der Mond für das weibliche Prinzip und Mutter-Themen steht. Aber die Sonne steht ja auch für das männliche Prinzip und Vater-Thematiken. Ich schreibe also nicht “die Mondin”, weil ich sonst auch konsequenterweise “der Sonne” schreiben müsste und das finde ich dann schon irgendwie affig.

Kommen wir nun aber zu meiner Buchempfehlung. Jo Cauldrick ist online auch unter dem Namen The Moon Journal unterwegs und ich habe in der Vergangenheit ja bereits ihr Mond Kartendeck mit euch geteilt, das ich ebenfalls heiss und innig liebe und das mich seit Jahren durch jeden Mondzyklus begleitet. Und Muse with the Moon matched perfekt mit jenem Kartendeck. Auf Seite 16 und 17 des Buches sind die Mondphasen sogar zur Erklärung nochmal analog zum Kartendeck illustriert. Das Buch ist also die perfekte Ergänzung zu den Karten.

Jo beschreibt das Arbeiten mit ihrem Buch folgendermaßen: “Muse with the Moon is an interactive journal designed to inspire your magical confidence and creativity. I hope this book will encourage you to adopt a less hectic lifestyle and cultivate a sense of rhythm and harmony to your daily practice.” Und genau so fühlt es sich auch an.

Ich liebe die Farben und die Fragen, die sich zwischen den wunderschönen Illustrationen verstecken:

Das Buch geht aber weit über Kreativität im Sinne von “Füll’ mich aus” hinaus. Es liefert mindestens genauso viel feinen Input für kleine Rituale (wie zum Beispiel das Baderitual auf dem folgenden Bild) und ermuntert zu Spaziergängen in der Natur oder gemütlichem Teetrinken.

Denn eines wird einem als Leser*in zackig klar: “Schnell, schnell” ist nicht. Oder wie Jo schreibt: “Magic works best when it’s quiet and you have uninterrupted time to focus on dreaming and creating.” Wenn das Smartphone einer Tasse des Lieblingstees weicht, stellt sich ganz von alleine eine gewisse Entschleunigung ein, die für eine bessere Anbindung sorgt.

Und schwupps fällt es einem so viel leichter, Träume und Projekte klarer zu fühlen und zu Papier zu bringen.

In meinem ganz persönlichen Fall sind es aber in erster Linie die zauberhaften Illustrationen, die mich beflügeln. Und das ist ganz wörtlich gemeint, denn ich finde, dass von Jos Illustrationen durch die Bank weg ein ganz feiner Zauber ausgeht. Schaut einfach selbst:

Muse with the Moon hält aber auch kleinere und simplere Übungen für euch bereit. Perfekt für Tage, an denen einfach nicht mehr drin ist als eine Kerze auszumalen…

…oder einen Kristall auf einen vorgemalten Punkt zu stellen, zu atmen und sich im Loslassen zu üben.

Im Großen und Ganzen verleiht das Buch meiner magischen Praxis eine handfeste Struktur, indem es mich immer wieder nötigt, Dinge aufzuschreiben und damit so richtig dingfest zu machen.

Zwischen den einzelnen Übungen verstecken sich immer und immer wieder wunderschöne Illustrationen, beziehungsweise wunderschön illustrierte Zitate…

…wie dieses hier von Albert Einstein.

Neben einem “Herb Index” hält Muse with the Moon außerdem auch noch einen “Crystal Index” für euch bereit. Auf jeweils einer Doppelseite werden neun Kräuter beziehungsweise Edelsteine zusammengefasst, die euch bei eurer Praxis unterstützen können.

Ihr habt es vermutlich längst bemerkt, oder? Ich bin total verknallt in dieses Buch.

Ich werde gelegentlich belächelt, weil ich im Dunklen draußen gegen Poller oder Straßenlaternen laufe, weil ich den Mond anstarre. Falls es euch genauso geht, werdet ihr dieses Buch höchstwahrscheinlich genauso verehren wie ich es tue.

Das einzige, was mich an Muse with the Moon ein klitzekleines bisschen stört, ist die normale Buchbindung. Eine Spiralbindung würde das Malen und Ausfüllen definitiv erleichtern. Aber eine Spiralbindung macht so ein Buch natürlich auch wieder ein Stück weit hässlicher.

Okay, Schluss mit Jammern auf hohen Niveau, denn ich liebe die Farben, die liebe die Illustrationen und ich liebe die Art, auf die dieses Buch mich an die Hand nimmt und durch den Mondzyklus begleitet.

Wenn auch ihr Lust habt, euch wieder ein Stück weit mit dem Mondzyklus zu verbinden und euren “Magic Muscle” zu trainieren (das Wort benutze ich ganz gerne, um zu verdeutlichen, dass man Intuition genau wie einen Muskel trainieren kann), ist Muse with the Moon* genau das Richtige für euch.

Habt ganz viel Freude und zauberhafte Momente damit! Oder wie Jo sagen würde: “Sprinke your dreams with magic!”

Jenny

Ich habe das Buch selbst gekauft. Ich schreibe nur über Produkte, die mich überzeugt haben – ganz unabhängig davon, ob ich sie selbst gekauft habe oder ob sie mir kostenfrei zur Verfügung gestellt wurden. Was mich nicht überzeugt, taucht nirgendwo auf. *Bei den Links zu Amazon handelt es sich um Affiliate Links. Falls ihr eines der Decks über so einen Link kauft, ist es für euch nicht teurer. Amazon beteiligt mich jedoch mit ein paar Cent am Gewinn, was mir letzten Endes wieder dabei hilft, I LOVE SPA in diesem Umfang hauptberuflich zu bespielen.