DIY Beard Balm – Bartbalsam selber machen

Heute gibts zum ersten Mal ein DIY, das sich an alle bärtigen Menschen da draussen richtet. (Oder alternativ an all’ diejenigen, die einen bärtigen Menschen mit einem großartigen, selbst gemachten Produkt beschenken möchten.) Die Überschrift verrät es ja schon: Ich möchte also ein simples Rezept für einen DIY Beard Balm mit euch teilen und euch zeigen, wie ihr aus nur 4 Zutaten einen Bartbalsam selber machen könnt.

Ich habe mich diesbezüglich mit einem ganz bestimmten Bart (der an dieser Stelle unerkannt bleiben möchte) ausgetauscht, was seine individuellen Pflegebedürfnisse angeht. Aber das ist von Bart zu Bart wohl sehr unterschiedlich. Fakt ist: Sobald ihr den Bart so richtig greifen könnt, ist ein Bartpflegeprodukt unter Umständen nicht die schlechteste Idee.

Nun gibt es allerdings bärtige Menschen, die am liebsten Öl nehmen und solche, die es gerne fettig mögen. Falls weder das eine, noch das andere zutrifft, dürfte das folgende Rezept euch voll in die Karten spielen. Es kommt nämlich mit einem ziemlich hohen Wachsanteil daher. Die genaue Zusammensetzung gestaltet sich wie folgt:

  • 25g Bienenwachs
  • 25g Sheabutter
  • 2 Esslöffel Hanföl
  • ein Aromaöl eurer Wahl

Und hier seht ihr nochmal alle vier Zutaten auf einem Bild. (Plus das Behältnis, in das der fertige Balm dann später einziehen soll.)

Wie immer, wenn Bienenwachs mit am Start ist, wird dieses zuerst im warmem Wasserbad verflüssigt. Ich gebe das Bienenwachs immer in meinen Messbecher aus Glas und stelle den Messbecher in einem mit Wasser gefüllten Topf auf den Herd. Rühren beschleunigt den Vorgang.

Und sobald das Bienenwachs sich dann vollständig (wichtig!) aufgelöst hat, gebt ihr die Sheabutter dazu. Wenn auch diese sich verflüssigt hat, gesellt sich noch das Hanföl zum Wachs und der Butter und so sollte das dann aussehen:

Ich habe 10-15 Tropfen Patchouli als Aromaöl dazugegeben. Weihrauch oder Zirbelkiefer stelle ich mir aber auch ziemlich passend vor. Lasst euch hierzu aber nicht allzu viel Zeit, denn die Flüssigkeit verfestigt sich schneller wieder als euch lieb ist. Also schnell in das Behältnis eurer Wahl einfüllen…

…und ein halbes Stündchen später ist der ganze SPAss dann auch schon einsatzbereit. Das Hanföl gibt dem Bartbalsam die grüne Farbe. Fand ich irgendwie fancy. Der Patchouli-Duft ist zurückhaltend, aber erschnupperbar und der fertige Balm so fest, dass man(n) ihn zwischen den Handflächen erwärmen muss, bevor er in den Bart eingearbeitet wird.

Falls euch die Konsistenz zu fest sein sollte, erhöht einfach den Sheabutter-Anteil und reduziert um die entsprechende Menge den Bienenwachs-Anteil. Ich habe mir sagen lassen, dass es wohl wirklich Geschmackssache ist und stark von der jeweiligen Bartstruktur abhängt, ob das fertige Produkt sich ölig, fettig oder wachsig anfühlen soll. Wenn ihr ein bisschen mit den Zutaten spielt, sollte das Rezept sich aber super individuell anpassen lassen.

Im Gegensatz zu gekauften Produkten kommt ihr mit so einem selbstgemachten Beard Balm auf jeden Fall sehr viel günstiger weg und naturkosmetisch ist er noch dazu.

In diesem Sinne: Habt viel Freude beim Nachmachen!

Jenny

Der Hanföl und das Aromaöl wurden mir kostenfrei zur Verfügung gestellt, die Sheabutter und das Bienenwachs habe ich selbst gekauft. Diese Tatsache hat jedoch keinerlei Einfluss auf meine Empfehlung. Ich schreibe nur über Produkte, die mich überzeugt haben – ganz unabhängig davon, ob ich sie selbst gekauft habe oder ob sie mir kostenfrei zur Verfügung gestellt wurden. Was mich nicht überzeugt, taucht nirgendwo auf.