Reiki – Definition, Ablauf und alles, was ihr wissen müsst

Wenn man Reiki googelt, weil man wissen will, was es mit dieser Behandlungsform auf sich hat, landet man erstmal bei einem Wikipedia Artikel, der – wie alle Einträge dieser Art – zynisch und überheblich verfasst ist. Es ergeht Reiki da leider nicht anders als beispielsweise der Homöopathie. Will heissen: „Kann ich nicht sehen, existiert nicht. Also alles Bullshit. Aluhut-Alarm. Tatütata.“

Aber so einfach ist das natürlich nicht. Ich gebe allerdings zu, dass es jener zynischen Berichterstattung geschuldet ist, dass diese Treatmenterklärung nun fast 7 Jahre hat auf sich warten lassen. Aber nachdem es kürzlich ja sogar um Reinkarnation und Karma Sessions ging, ist Reiki ja richtiggehend Pipifax. Lasst uns also heute mal über Reiki reden.

Es gibt aktuell zwei Reiki Empfehlungen auf I LOVE SPA: Jenny von Herzzeit in Hamburg und Danielle in Saarbrücken. Aber im Prinzip fällt diese Technik unter den Oberbegriff „Energiearbeit“. Will heissen: Da passiert von außen betrachtet nicht sehr viel, sondern der ganze SPAss spielt sich auf einer anderen, für unsere Augen nicht sichtbaren Ebene ab. Daher könnte man die Arbeit von Susanne von Grounded Heart Berlin und von Matthias von Sense Healing Berlin wohl auch noch (zumindest grob) hier einsortieren.

Das Wort Reiki selbst kommt aus dem Japanischen und bedeutet übersetzt so viel wie „universelle (=rei) Lebensenergie (=ki)“ und die Technik lässt sich im Volksmund am besten mit „Handauflegen“ beschreiben.  Allerdings kann das von Behandler*in zu Behandler*in auch schon mal variieren und so ausgeführt werden, dass die Hände nicht direkten Kontakt mit dem Körper haben. Der- oder diejenige, der oder die Reiki bekommt, ist dabei bekleidet und liegt. Meistens beginnt eine Reiki Behandlung in der Rückenlage und endet in der Bauchlage und ist somit vom Ablauf her anderen Treatments gar nicht mal so unähnlich. Die Person, die Reiki gibt, agiert nur als Kanal. Die Lebensenergie stammt nicht von ihr.

Prinzipiell ist jeder in der Lage, universelle Lebensenergie zu kanalisieren, also jemand anderem Reiki zu geben. Man muss es nur lernen. Dieser Lernprozess wird in Grade unterteilt. Mit dem „ersten Grad“ kann Reiki kanalisiert werden. Der zweite Grad inkludiert weitere Techniken (unter anderem auch Fern-Reiki) und der dritte Grad ist der Lehrergrad. Mit dem dritten Grad kann man also andere Menschen ihrerseits „einweihen“.

Im Rahmen der Recherche zu diesem Artikel las ich, dass Reiki in den USA und in Großbritannien bereits sehr viel anerkannter ist als hierzulande und nicht selten in Kombination mit der klassischen Medizin zur Anwendung kommt. Der zynische, deutsche Wikipedia Eintrag hingegen macht sehr klar, wie es um die Anerkennung von Energiearbeit hierzulande bestellt ist.

Für gewöhnlich dauert eine Reiki Behandlung 60 oder 90 Minuten. Eine Sonderform ist Fern-Reiki. Dabei müssen sich Behandler*in und die Person, die Reiki bekommt, nicht am selben Ort befinden. Julie von Inside & Out Berlin hat mir zum Beispiel schon mal Fern_Reiki gegeben, als ich Zahnschmerzen hatte und das war schon sehr special und auch ein bisschen magic.

Reiki wirkt auf mich immer sehr entspannend und stressreduzierend. Es fühlt sich jedes Mal an, als wenn  jemand energetisch in mir aufräumt. Ich fühle mich nach einer Reiki Behandlung nicht selten energetisch wieder vollkommen neu justiert. Reiki kann aber auch Schmerzen lindern, den Schlaf verbessern, die Selbstheilungskräfte aktivieren und somit Heilungsprozesse beschleunigen.

Machen wir uns nichts vor: Eine Harmonisierung der universellen Lebensenergie kann einfach nie eine schlechte Idee sein. Eine gewisse Offenheit der ganzen Sache gegenüber ist zweifelsohne von Vorteil, aber wer Energiearbeit prinzipiell für Bullshit hält, wird ja auch nicht auf die Idee kommen, eine Behandlung dieser Art zu buchen.

Falls meine Beschreibung euch neugierig gemacht hat, probiert es unbedingt selbst mal aus! Die entsprechenden Empfehlungen habe ich ja weiter oben verlinkt.

Jenny