Lass Deine Träume wahr werden mit den Energien der Rauhnächte

Nachdem mein Buchtipp in Sachen Rauhnächte im vergangenen Jahr so außerordentlich gut bei euch ankam, möchte ich in diesem Jahr ein bisschen tiefer mit euch in diese ganze Thematik eintauchen und wenn wir über die Rauhnächte reden, dann kommen wir an Daniela Hutter nicht vorbei. Sie ist im Prinzip sowas wie die „Queen of Rauhnächte“ und aus genau diesem Grund soll es heute um ihr wundervolles Rauhnächte Set gehen, das auf den Namen Lass Deine Träume wahr werden mit den Energien der Rauhnächte hört.

Gleich vorweg: Die Box ist bereits ausverkauft (ja, buhuuu), aber ihr könnt alle 3 Teile, also das Buch Lass deine Träume wahr werden, das Schreibheft 2018/19 und das Kartenset Energien der neuen Zeit noch einzeln im Shop erstehen. Wenn meine heutige Rezension mit euch in Resonanz geht, würde ich euch darüber hinaus aber auch vorschlagen, der Rauhnächte Facebookgruppe beizutreten. Dort verteilt Daniela nämlich ebenfalls grandiose Rauhnächte Tipps und ihr erfahrt dort im kommenden Jahr als erste, wann das neue Set für 2019/2020 erhältlich ist.

Während der Rauhnächte verbindet sich die Welt des Sichtbaren spürbar mit der Welt des Unsichtbaren. Will heissen: Ihr habt einen viel leichteren Zugang zu dieser (für gewöhnlich) eher verborgenen Welt als im übrigen Jahr. Es ist eine magische Zeit, die sich ganz hervorragend dazu eignet, unseren Wünschen und Visionen den Weg vom Unsichtbaren ins Sichtbare zu ebnen und sie somit in unser Leben zu holen. Im Prinzip dreht sich also alles ums Manifestieren. Allerdings geht es während dieser magischen Zeit keineswegs primär darum, Dinge zu verändern oder ins Handeln zu kommen. Es ist viel mehr eine Zeit des Beobachtens.

Die 12 Rauhnächte orientieren sich bei Daniela nicht an unserem Kalender. Hier haben wir es mit Mondmonaten zu tun und nicht mit klassischen Kalendermonaten. Ganz konkret sieht das folgendermaßen aus: Die erste Rauhnacht wird dem 24. Dezember zugeordnet und bezieht sich keineswegs nur auf die Nacht, sondern auf den kompletten Tag. Der entsprechende Mondmonat beginnt mit dem ersten Neumond des neuen Jahres (06.01.2019) und endet mit dem Tag vor dem nächsten Neumond (03.02.2019). Die letzte Rauhnacht ist der 4. Januar und entspricht dem 12. Mondmonat.

Aber auch in den Tagen vor dem 24. Dezember und nach dem 4. Januar geht es energetisch rund. Der Startschuss fällt zur Wintersonnenwende am 21. Dezember und in diesen 3 Tagen vor der ersten offiziellen Rauhnacht (also vom 21. bis 23.12.) geht es bereits darum, sich selbst einen liebevollen und heiligen Raum der Stille zu kreieren und das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. Welche Ereignisse und Begegnungen sollen mitkommen ins neue Jahr und welche nicht? In diesen 3 Tagen sind Rituale zum Loslassen besonders kraftvoll. Hierzu findet ihr in Danielas Buch auch ein wundervolles hawaiianisches Heilungsgebet.

Am 24. Dezember steht dann „Reinigung“ an, denn wenn Neues Platz haben soll, muss Altes gehen dürfen. Daniela rät räuchertechnisch zu Myrrhe, Drachenblut und Reinigungsmischungen, aber auch Kerzen im Fenster sind nicht die schlechteste Idee. Auf Seite 17 findet ihr darüber hinaus wertvolle Impulse und Fragen, um das vergangene Jahr nochmal Revue passieren zu lassen.

Aber kommen wir mal zum ganz konkreten Ablauf: Im Idealfall schafft ihr euch jeden Tag zur möglichst gleichen Zeit einen Space, in dem ihr nur mit euch seid und ein bisschen Zeit habt, um ganz bewusst hinzufühlen. Hier kommt dann auch das Notizheft zum Einsatz, denn Manifestation beginnt ja bereits beim Aufschreiben. Gedanken flutschen einem ja gerne mal genauso schnell wieder weg wie sie aufgetaucht sind. Im Idealfall seid ihr den ganzen Tag über aufmerksam und achtet auf Besonderheiten. Hierzu zählen Träume, Begegnungen, Tiere, die unter Umständen euren Weg kreuzen, „Zufälle“ oder andere besondere Zeichen.

Das alles notiert ihr euch dann in eurem Heft. Hierzu könnt ihr euch Rauhnacht für Rauhnacht ganz easy peasy an den Fragen und Impulsen langhangeln, die sich auf drei DIN A5 Seiten verteilen. Im Notizheft seht ihr dann auch sehr schön, wie die einzelnen Mondmonate den 12 Sternzeichen zugeordnet sind. Wie ihr mit den Energien der Tierkreiszeichen arbeiten könnt, erklärt Daniela euch von Steinbock bis Schütze auf den Seiten 53 bis 77 des Buches. Es macht also Sinn, das Buch und das Notizheft immer parallel zueinander zu nutzen.

In den ersten Rauhnächten darf alles an Mustern, Erfahrungen und Schmerzen losgelassen werden, was euch nicht länger dient. Hier dürft ihr auch schon ganz bewusst das Neue in euer Leben einladen. Am 29. Dezember ist es sehr wichtig, alles auszugleichen und zu einem Ende zu bringen, was noch offen ist, um ohne Altlasten ins neue Jahr zu gehen. Nun ist es also an der Zeit, Angefangenes zu Ende zu bringen, Unklarheiten zu bereinigen, Rechnungen zu bezahlen, Schulden zu begleichen, Ordnung zu schaffen und sich bei Menschen zu bedanken, die einen im vergangenen Jahr begleitet haben. Am 30. Dezember dreht sich dann alles um das Thema Dankbarkeit.

Der 31. Dezember, also an Silvester, ist sowas wie der Rauhnachts-Peak, denn dieser Tag wartet mit besonders starken Energien auf. Die Tore zur Anderswelt sind an Silvester noch offener als an allen anderen Tagen der Rauhnächte. Am 31. geht es darum, ganz bewusst eine stabile Basis für das kommende Jahr zu schaffen und das Glück einzuladen.

Nachdem im alten Jahr vieles beendet, gereinigt und losgelassen wurde, dürft ihr am 1. Januar dann endlich allem Neuen den rosa Teppich ausrollen. Die Dinge, denen wir nun unsere Aufmerksamkeit schenken, lassen sich besonders gut manifestieren. Der 1. Januar ist der perfekte Tag, um ein Vision Board anzulegen!

Die 12. und letzte „offizielle“ Rauhnacht ist der 4. Januar. In den letzten Rauhnächten gilt es, die Schöpferkräfte zu mobilisieren und zu bündeln, damit sie uns im neuen Jahr als kreatives Energiepotential zur Verfügung stehen. Auch wenn der 6. Januar selbst nicht mehr direkt zu den Rauhnächten zählt, ist dieser Tag nicht ganz unwichtig, denn hier schließen sich die Tore zur Anderswelt wieder und es macht Sinn, nochmal abschließend zu räuchern.

Was ich euch aber bisher noch unterschlagen habe, und was sich ebenfalls durch die gesamte Rauhnachts-Zeit zieht, ist das 36-teilige Kartenset, das mit den 108 Energiequalitäten der neuen Zeit aufwartet.

Falls ihr noch nie mit Karten gearbeitet habt, findet ihr auch hierzu eine sehr konkrete Anleitung inklusive verschiedener Legemöglichkeiten im Buch. Und im Notizheft ist natürlich auch zu jeder Rauhnacht ein Plätzchen für eure Kartendeutung reserviert.

Bei allem, was ich jetzt hier beschrieben habe, gilt aber selbstverständlich: Macht nur das, was sich für euch stimmig anfühlt! Das schreibt Daniela selbst ganz explizit im Buch und auch ich würde euch immer dazu raten, Geschichten wie Rituale, Manifestieren oder Visualisieren nicht primär mit dem Kopf anzugehen. Ich selbst mache vieles ganz intuitiv, ohne das groß zu hinterfragen. Ein Beispiel: Ich verabschiede mich in den Rauhnächten von den 12 Monaten des zurückliegenden Jahres, indem ich jeden Abend einen meiner 12 Smudge Sticks räuchern werde, die ich im Laufe des Jahres selbst gewickelt habe.

Räuchern in den Rauhnächten

In den Rauhnächten gilt also wie bei so vielen spirituellen Themen: Eure Intuition hat immer Recht. Danielas Buch, das Notizheft und die Karten sind allerdings eine großartige Inspiration und ihr könnt euch einfach rauspicken, was zu euch passt. Bei mir persönlich sorgt das Notizheft in diesem Jahr auf jeden Fall für deutlich Struktur und das hawaiianische Heilungsgebet hat mich schon beim Lesen umgehauen. Ich bin sehr gespannt, wie kraftvoll das erst ist, wenn ich es laut aussprechen werde!

Mein Fazit: Wenn ihr euch zum ersten Mal so richtig intensiv mit den Rauhnächten auseinandersetzen wollt, seid ihr bei Daniela natürlich goldrichtig. Hier findet ihr alle Informationen zur Berechnung, zu den entsprechenden Mondmonaten, den Tierkreiszeichen und jede Menge Input und Gedankenschubser.

Daher: Kaufempfehlung von mir an euch. Und wenn nicht dieses Jahr, dann ja vielleicht für die Rauhnächte 2019/2020!

So oder so: Habt eine magische Zeit!

Jenny

Das Set wurde mir kostenfrei zur Verfügung gestellt. Diese Tatsache hat jedoch keinerlei Einfluss auf meine Empfehlung. Ich schreibe nur über Produkte, die mich überzeugt haben – ganz unabhängig davon, ob ich sie selbst gekauft habe oder ob sie mir kostenfrei zur Verfügung gestellt wurden. Was mich nicht überzeugt, taucht nirgendwo auf.