Aloharaum Hamburg

Aloharaum HamburgFreunde der Entspannung, es gibt ENDLICH mal wieder einen Hamburg Tipp! Ich weiss nicht genau, woran es liegt, dass sich in Hamburg die meisten Lomi Sternchen versammelt haben, aber auch heute soll es hier um hawaiianische Massage gehen, denn ich habe Claudia aka Aloharaum Hamburg besucht.

Es ist schon eine ganze Weile her, dass Claudias Instagram Profil mir in den Feed gespült wurde, aber mir war vom ersten Moment an klar: Das passt 200%-ig zu I LOVE SPA.

Als Claudia mich letztes Jahr an Silvester spontan zu einer 3-stündigen Ho‘ oponopono Lomi einlud, um das neue Jahr gebührend zu empfangen, war ich gleichermaßen gerührt, wie auch betroffen, weil ich nicht flexibel genug war, dieses Hammer Angebot anzunehmen.

Mit der Zeit entstand ein immer smarterer Austausch jenseits von Instagram und ich möchte behaupten, dass Claudia mir bereits vorsichtig an’s Herz gewachsen war, als ich mich vor genau einer Woche im ICE auf den Weg nach Hamburg machte. Also: Lehnt euch zurück und macht euch bereit für eine kleine Love Story!

Angekommen am Hauptbahnhof begrüßt Hamburg mich mit allerschönstem Sonnenschein. Der Sommer 2018 findet also augenscheinlich auch in Hamburg statt. Verrückt! Claudia massiert an 2 Orten. Einmal im „Aloharaum“ bei sich zuhause und außerdem auch bei FYTT location. Mein Date mit Claudia findet im Aloharaum im Efeuweg 42 statt. Also hüpfe ich in die U1, sause 15 Minuten bis „Lattenkamp“ und nur wenige Minuten Fußweg klingele ich auch schon bei der „Queen of #pleasurechakra“.

Ich kenne niemanden, der diesen Hashtag mehr lebt und öfter nutzt als Claudia. Dieses „It’s all about balance“ Mantra kommt bei mir (wie ihr euch ja vielleicht vorstellen könnt) ziemlich gut an. Und genau auf diese Weise vereint Claudia auch ihre beiden Leben als Flugbegleiterin und Ho’oponopono Lomi Lomi Practitioner.

Ich werde euch hier und heute von meiner ersten Ho’oponopono Lomi berichten. Ich selbst habe Lomi Lomi Nui gelernt und in den vergangenen Jahren oftmals einen wilden Mix unterschiedlicher Stile kennengelernt. Eine Ho’oponopono Lomi ist mir dabei (aber zumindest offiziell) noch nie begegnet. Claudia hat diese Massagekunst bei Kumu himself gelernt und wurde in die Tradition der Alapa’i Ohana (Ohana bedeutet Familie) aufgenommen.

Und so viel vielleicht schon mal vorweg: Sie LEBT Aloha und den Spirit, der mit dieser Arbeit einhergeht. Parallel zum Fliegen und Massieren macht sie auch noch Kunst. (Ich denke, ihr Tag hat einfach mehr Stunden als meiner.) Ihre knallbunten Werke könnt ihr euch bei Instagram und Facebook anschauen.

Da Claudia und ich uns nun ja schon ein bisschen besser kennen, geleitet sie mich nach meiner Ankunft erstmal vorbei an jenen Kunstwerken durch ihr buntes Reich auf ihre Terrasse. Und ehe ich mich versehe, sitze ich inmitten eines kleinen Dschungels einer Hamburger Erdgeschosswohnung und schlürfe Cannabistee. (Für alle, die jetzt hyperventilieren: Ohne THC.) Ist es nicht verrückt, in welche Situationen das Leben einen immer wieder schubst? Claudia erzählt mir, wie sie zur Hawaiianischen Massage und ihrem Lehrer Kumu kam, ich erfahre, dass sie auch Heilpraktikerin ist (das hatte ich bisher gar nicht so richtig auf dem Schirm) und wir unterhalten uns über’s Fliegen, das Universum, Kumu, Seifenblasen und das #pleasurechakra.

Massage Hamburg im Aloharaum

Es ist gar nicht so leicht, diesen dschungeligen Cannabistee-Flow zu unterbrechen und mit der Lomi aka dem *eigentlichen* Grund meines Besuchs zu beginnen, aber irgendwie bekommen wir es dann nach einer ganzen Weile doch irgendwie hin.

Claudias Ho’oponopono Lomi dauert 3 Stunden, und zwar immer. Da gibt es nichts zu diskutieren oder downzugraden. Check! Wie ihr euch aufgrund des Intros vielleicht vorstellen könnt, fühle ich mich sehr wohl hier bei und mit Claudia im Aloharaum. Meine letzte Lomi liegt schon länger zurück, daher freue ich mich sehr auf alles, was in den kommenden 3 Stunden passieren wird.

Auf der Liege befindet sich eine kleine Schale mit Wasser und einer Muschel. Claudia erklärt mir, dass diese Schale das Meer symbolisiert. Auch Kumu ist in Form eines aufgeschlagenen Buches mit am Start. Außerdem gibt es ein kleines Gefäß mit Salz, das Claudia von Hawaii mitgebracht hat und Mana Heilkarten, die aber nicht immer zum Setup gehören. Das stimmt Claudia ganz individuell auf das Spiri-Level ihrer Kundinnen und Kunden ab.

Aloharaum Massage Hamburg

Ich bin noch komplett angezogen, als Claudia mir etwas von dem Salz auf meine Hand gibt und mich bittet, es in den Mund zu nehmen und auf oder unter meiner Zunge zergehen zu lassen. Ich wurde noch nie zuvor (also vor keinem Treatment EVER) innerlich mit Salz gereingt. Um die äußere Reinigung kümmert Claudia sich, indem sie hawaiianische Gebete spricht und mich mit dem Wasser aus dem Meeresschälchen bespritzt. Möge das Ritual beginnen.

Aber lustige side note noch vorweg: Im Aloharaum gibt es eine sehr alte, nachträglich freigelegte Cowboytapete an der Wand, die vermutlich in keinen anderen Treatmentraum auf diesem Planeten besser passen würde als hierher. Diese bunte Leichtigkeit, die sich auch energetisch durch das ganze Setting zieht, fühlt sich jedoch keineswegs flatterig an, geschweige denn sorgt sie dafür dafür, dass ich mich in irgendeiner Form ungeerdet fühle.

Aloharaum Hawaiianische Massage Hamburg

Claudia bittet mich, die Mana Karten zu mischen und eine zu ziehen. Und dann so: BÄM! Diese Karte wandert während der Lomi unter’s Kopfteil. Den ausführlichen Text dazu gibt’s aber immer erst nach der Lomi, damit euer Monkey Mind sich während der Massage nicht um dessen Inhalt dreht. Ein äußerst cleverer Move. Ihr könnt ihn (also den Text) im Anschluss entweder selbst abfotografieren oder Claudia schickt ihn euch per WhatsApp.

Lomi Lomi Massage Hamburg im Aloharaum

Aber dann geht’s los! Claudia sagt mir, dass ich im Idealfall alles ausziehen, mich auf den Bauch legen und zudecken soll. Sie verlässt währenddessen den Raum und kommt erst wieder rein, als ich liege. Was in den folgenden 3 Stunden folgt, möchte ich nicht als Massage, sondern vielmehr als Massagezeremonie bezeichnen, denn der ganze Ablauf hat etwas zeremonielles, ja fast schon heiliges.

Die Art und Weise, wie Claudia mich nicht nur anfasst, sondern auch berührt. Mit wie viel Liebe sie sich selbst in diese Arbeit reinwirft, ohne mir dabei meinen eigenen Raum zu nehmen. Nach nur wenigen Minuten ist klar: Hier bin ich sicher. Ich kann loslassen. Das einzige Problem: Ich will nicht einschlafen, weil ich euch sonst im Anschluss nicht berichten kann, was passiert ist. Argh!

Ich liege auf einem Laken und nicht auf einem eingeölten Bezug. Bei einer Ho‘ oponopono Lomi wird also nicht unter dem Körper gearbeitet. Das führt auch dazu, dass ihr sehr viel bedeckter seid als bei Lomis, bei denen ihr zum Beispiel auch passiv auf dem öligen Laken umgedreht werdet.

Die Rückseite des Körpers steht für alles, was hinter uns liegt und die Vorderseite des Körpers steht für alles, was noch vor uns liegt. Wenn ihr zum ersten Mal eine Ho‘ oponopono Lomi bei Claudia bucht, wird die Behandlung sich immer erstmal schwerpunktmäßig um eure Körperrückseite drehen. (Nicht, dass ihr das nachmacht und am Ende denkt, Claudia hat eure Vorderseite vergessen.)

Aloharaum Lomi Massage Hamburg

Meine Körpervorderseite zerfließt mit der Unterlage. Es gestaltet sich wirklich tricky, über mehrere Stunden nicht einzuschlafen, wenn ich mich sicher fühle und loslassen kann, also nicht dagegenhalten muss. Die Musik tut ihr Übriges. Ich bin im Lomi Himmel!

Aloha can heal the World

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Bei der Ho‘ oponopono Lomi spielt das innere Kind eine wichtige Rolle und ich bin mir nicht sicher, ob es an Claudia als Behandlerin liegt oder nicht – aber die Lomi, die ich hier und heute bekomme, fühlt sich in der Tat leichter und auch irgendwie verspielter an als die „Durchschnittslomi“. (Blödes Wort, aber ich denke, ihr wisst, was ich meine.)

Rein technisch unterscheidet sich Claudias Lomi dahingehend von den meisten Lomis, als dass nicht unter dem Körper gearbeitet wird und es gibt eine ganz bestimmte Technik, die ich vielleicht am ehesten als „Rubbelung“ beschreiben würde und die mir bisher so noch nie begegnet ist. Als Claudia mich in die Rückenlage bittet, ist mir bereits jegliches Gefühl für Zeit und Raum abhanden gekommen.

Die Behandlung fing mit einer exzessiven Kopfmassage an und endet nun auch genauso. ALOHA bedeutet übersetzt ja „der Atem des Lebens“ und weil die Hawaiianer glauben, dass am Ende eines jeden Lebens der Aloha Aten in das siebte Chakra eingegeben wird, schließt sich der Kreis des Massagerituals nun in der Rückenlage, indem Claudia mir stellvertretend für die 4 Himmelsrichtungen den Aloha Atem in mein siebtes Chakra eingibt, der mich auf all‘ meinen Wegen begleiten und beschützen soll. Anschließend ruhe ich nach und ich würde lügen, wenn ich an dieser Stelle behaupten würde, dass es mir leicht fällt, in’s Hier und Jetzt zurückzukehren.

Aber die Queen of #pleasurechakra weiß, was zu tun ist und reanimiert mich souverän mit einem Kaffee. Wie war das noch eben? It’s all about balance. Nach so einer langen Behandlung meldet sich mein Magen, aber auch darauf ist Claudia vorbereitet. Also verlassen wir den Aloharaum, um einen kleinen Spaziergang später, na, was wohl zu essen?

Lomi Lomi Massage Hamburg Aloharaum

Eine waschechte Poké Bowl natürlich.

Hawaiianische Massage Hamburg im Aloharaum

Nach so einer Ho’oponopono Lomi bei Claudia seid ihr zwar deutlich weniger ölig als beispielsweise nach einer Abhyanga (vor allem der Körper ist im Anschluss erstaunlich unölig), aber euren Haaren sieht man die Lomi natürlich dennoch an. Solltet ihr im Anschluss in einen ICE, könnte es also sein, dass die Lady, neben der ihr Platz nehmt, euch leicht angewidert anschaut, weil sie denkt, ihr habt euch seit 2 Wochen die Haare nicht mehr gewaschen.

Daher mein Ratschlag wie bei jeder Lomi-Empfehlung: Nehmt euch danach nichts mehr vor. Gönnt euch leckeres Essen und Rückzug. Lasst alles mal sacken. Achtet darauf, was ihr in der darauf folgenden Nacht träumt und beobachtet, was sich sowohl auf physischer, als auch auf emotionaler Ebene in den Tagen darauf gegebenenfalls löst.

Claudias Ho’oponopono Lomi hat mich verzaubert, ohne mir die Erdung zu nehmen. Claudia hat sowohl mit ihrer Arbeit, als auch mit ihrem Wesen mein Herz berührt, und zwar nachhaltig. Ihr merkt schon, ich bin ein bisschen verknallt. Und falls ihr nun das Gefühl habt, dass so eine Massage Zeremonie gerade genau das richtige für euch ist: Preislich beläuft sich der ganze SPAss (also die vollen 3 Stunden) auf 180€ (Stand: August 2018).

Ganz ehrlich? Go for it! Ihr werdet es nicht bereuen.

Happy Relaxation!

Jenny

Ich wurde von Claudia eingeladen. Diese Tatsache hat jedoch keinerlei Einfluss auf meine Empfehlung. Ich schreibe nur über Spas und Behandler, die mich überzeugt haben – ganz unabhängig davon, ob ich selbst dafür bezahlt habe oder eingeladen wurde. Was mich nicht überzeugt, taucht nirgendwo auf.