Magic Women Circle Berlin – mein Fazit!

10 Wochen Magic Women Circle BerlinKinder, wie die Zeit vergeht! Ist es nun wirklich schon länger als 12 Wochen her, dass ich den Auftakt zum Magic Women Circle mit Milena Mondtänzerin mit euch geteilt habe?

Als Milena mich damals fragte, ob ich an allen 10 Terminen teilnehmen würde, um darüber zu schreiben, dachte ich zuerst: Puh, 10 Wochen JEDEN Dienstag in Berlin sein? Keine Ahnung, ob ich das hinbekomme.

Aber was soll ich sagen? Ich war da. Und zwar jedes einzelne Mal. Und jetzt, wo alles vorbei ist, fühlt der Dienstag Abend sich plötzlich ganz schön leer an.

Nach 5 Einheiten hatte ich ja ein Update veröffentlicht und möchte heute mit euch teilen, wie ich die zweite Häfte des Magic Circles erlebt habe. Ich erwähnte ja bereits im letzten Artikel, dass die unterschiedlichen Zyklusphasen unterschiedlichen Aspekten zugeordnet werden und nach dem Aspekt der Jungfrau in Einheit 5 drehte sich in Einheit 6 alles um die Phase des Eisprungs und den Aspekt der Mutter. Springen wir doch gleich rein!

Hierbei geht es schwerpunktmäßig um das Thema „Nähren und genährt werden“. Der Aspekt der Mutter wird visualisiert. Was nährt mich? Und wie schaffe ich es, mich in der Phase des Eisprungs selbst zu nähren? Diese Einheit inkludiert gefühlt die längste Yogasequenz. Ich würde die Praxis als sehr erdig, kraftvoll und „gehalten“ beschreiben, aber keineswegs vergleichbar mit Yin Yoga. Dafür ist es dann doch zu aktiv.

Nach dem Yoga bewegen wir uns alle im Raum und sind dabei mit unserer Aufmerksamkeit gleichermaßen bei uns, wie auch bei den anderen. Es geht darum, auf seinen eignen Raum zu achten und gleichzeitig wahrzunehmen, was außerhalb davon passiert. Es geht darum, auch in Kontakt zu gehen mit anderen und dabei die Berührung zuzulassen, die sich gut und richtig anfühlt und auch aus diesem Kontakt wieder rauszugehen, wenn es sich gut und richtig anfühlt. Transportiert nach „draußen“ in’s richtige Leben zweifelsohne eine sehr wertvolle Übung.

Die Erde kommt aber auch nochmal ganz praktisch zum Einsatz. Wir teilen uns in zwei Gruppen auf und Milena verteilt 2 Sorten Erde. Jede von uns geht in sich und reibt sich dann dort mit der Erde ein, wo es sich stimmig anfühlt. Mein erster Impuls waren die Fußsohlen, aber um die Sauerei, die das nach sich ziehen würde zu vermeiden, entscheide ich mich dann doch für mein Herzchakra und das 3. Auge.

Es wird auch noch getanzt in dieser Einheit. Milenas Playlists passen dabei immer perfekt zum jeweiligen Aspekt. Am Ende liegen wir eine ganze Weile mit verzwirbeltem Rumpf in einer abgedrehten, aber äußerst erdenden Position am Boden und Milena spielt die Schildkröte. Die Schildkröte ist sowas wie eine etwas kompaktere Handpan in den Farben blau und grün, die xylophon-artig angeschlagen wird. Ich LIEBE sie.

Als wir am siebten Dienstag zusammenkommen, geht es um den Aspekt der Zauberin aka die Phase vor der Menstruation. In dieser Phase haben wir mit einer crazy Energie zu tun, die von maximal energiegeladen zu unfassbar erschöpft pendeln kann – und wieder zurück. Auch heute gibt es eine Yogasequenz, die als vitalisierend und zielgerichtet zusammengefasst werden kann und der sich anschließende Tanz der Jungfrau ist leicht und luftig. Der Zauberinnen-Dienstag passt ziemlich gut zur Energie in der Zauberinnen-Phase.

In der 8. Einheit steht die letzte Zyklusphase an, also die Phase während der Menstruation, die dem Aspekt der Alten zugeordnet wird. Entsprechend laaangsam gestaltet sich die komplette Einheit. Wir bewegen uns im Schneckentempo durch den Raum, meditieren im Sitzen, tanzen langsam und ganz intuitiv.

Dadurch, dass jeder der 4 Zyklusphasen innerhalb des Magic Circles eine komplette Einheit gewidmet wird, werden die doch sehr gegensätzlichen Qualitäten mehr als deutlich. Ich für meinen Teil betrachte mich im Alltag nun viel zyklischer und gehe wohlwollender mit mir um. Als der 4-wöchige Themenkomplex mit den Zyklusphasen abgeschlossen ist, steht in der 9. und vorletzten Einheit ein Thema an, auf das ich mich von Anfang an am meisten gefreut habe: Selbstliebe!

Zuerst wird getanzt, und zwar für die Liebe. Für die Liebe zu uns selbst. Für die Selbstliebe. Intuitiv, mit geschlossenen Augen und zu sehr unterschiedlichen Songs. Nach einer kleinen, fließenden Yogapraxis kommen wir im Kreis zusammen für ein unfassbar kraftvolles Ritual. Nacheinander tritt jeweils eine der Frauen in den Kreis und sagt nacheinander zu jeder der anderen Frauen folgende Sätze: „Ich liebe mich selbst so wie ich jetzt bin. Deine Schönheit ist ein Spiegel meiner Schönheit und meine Schönheit ist ein Spiegel Deiner Schönheit. Ich liebe mich selbst so wie ich jetzt bin.“

Dadurch, dass jede von uns das zu jeder von uns sagt, werden die Sätze so oft wiederholt, dass es sich fast schon wie ein automatisiertes Mantra anfühlt. Für mich der intensivste und kraftvollste Moment des gesamten Circles. Im Anschluss daran führen wir ein Blütenritual durch und lernen von Milena, wie wir sowas auch zuhause selber machen können. Ein Abend voller Liebe, Zauber und Magie und mein persönliches Highlight unter den 10 Terminen!

Last but not least: Der letzte Dienstag. Gemischte Gefühle. Latente Sentimentalität. Wir sitzen im Kreis und der Selenit Zauberstab macht die Runde. Wie war es? Was hat sich verändert? Was nehmen wir mit in den Alltag? Eine sehr emotionale Angelegenheit. Ich für meinen Teil muss zugeben, dass diese 10 Wochen und der verbindliche Termin am Dienstag Abend meinem Leben eine unglaubliche Struktur gegeben haben. Das hätte ich so in der Form nie für möglich gehalten.

Ich habe gelernt, wie ich Energie, die mir nicht (mehr) dient mit meinem Atem in die Erde abgebe. Ich habe das Schütteln für mich wiederentdeckt und kann nicht fassen, dass ich vergessen hatte, wie grandios es sich anfühlt. Ich benutze meine Stimme anders und häufiger als sonst. Indem ich summe oder singe. Zusammenhangsloses Zeug, wenn ich mit mir selbst bin. Generell ist das Thema „Klang“ nun ein sehr viel zentraleres für mich. Ich benutze meine Klangschalen und mein Koshi wieder viel häufiger, bin empfindsamer für die Klänge und werde mir zum Ende des Jahres nun endlich den langersehnten Traum einer eigenen Handpan erfüllen.

Insgesamt hat der Magic Circle mich darin bestärkt, NOCH stärker auf meine Intuition zu vertrauen und ihr zu folgen. In Bezug auf Dinge, die ich fühle. In Bezug auf meinen Atem, meine Bewegungen und meine Stimme. Der Gesamteffekt, den die 10 Termine auf mich hatten, ist so ganzheitlich, dass er sich an dieser Stelle nur schwer in Worte fassen lässt.

Nachdem wir alle die vergangenen 10 Wochen rekapituliert haben, tanzen wir noch ein letztes Mal. Jede für sich. In der Mitte des Raumes liegt eine Art Spirale aus Schnur auf dem Boden und nacheinander geht jede von uns (während die anderen tanzen) von außen durch die Spirale nach innen, hält im Zentrum kurz inne und bewegt sich dann nochmal zurück durch die Spirale zu den anderen im Raum.

Am Ende schließen wir den Kreis gemeinsam, den wir vor genau 10 Wochen zum Vollmond an genau diesem Ort geöffnet haben. Es berührt mich sehr, diesen intensiven und transformativen Sommer gemeinsam mit den Frauen dieses Circles verbracht zu haben. Und der nächste steht praktisch schon in den Startlöchern. Am 4. September geht’s los!

Ein Magic Circle bei Milena ist genau das richtige für euch, wenn ihr euch selbst ein bisschen besser kennen lernen wollt. Eure Sinne „trainieren“ wollt. Der Magic Circle wird euch durchlässiger, empfindsamer und empfänglicher für den Zauber machen, der euch umgibt. Wenn ihr euch zeitlebens wie ein Freak gefühlt habt, einfach weil ihr sehr viel fühlt, werdet ihr hier mit maximaler Wahrscheinlichkeit auf Gleichgesinnte treffen und feststellen, dass ihr nicht alleine seid. Und wenn ihr euch einfach 10 Wochen lang in Folge jeden Dienstag ein Date mit euch selbst schenken wollt, ist so ein Magic Circle ebenfalls eine feine Sache.

Milena hat es wirklich drauf, den Zauber aus den Kleinigkeiten des Alltags zu kitzeln. Manchmal fühlt es sich an, als wäre sie nicht von dieser Welt. Ein bisschen wie ein Fabelwesen. Ein Fabelwesen, das euch den Raum zum Zauber des Alltags öffnet. Nie zuvor hat das Wort „ZAUBERhaft“ etwas von mir Erlebtes passender beschrieben.

Ihr merkt schon, der Magic Circle hat mich nachhaltig berührt. Es ist kein Kuschelkreis und auch keine Veranstaltung, bei der Frauen zusammenkommen, um über ihre Probleme zu reden. Es geht vielmehr um unsere Essenz. Darum, in unsere Kraft zu kommen. Und die Tools, mit denen wir ausgestattet sind (Bewegung, Stimme, Atem usw.) dahingehend zu nutzen.

Wenn das, was ich hier beschreibe, mit euch resoniert, kann ich euch die Teilnahme nur allerwärmstens empfehlen.

Go for it!

Jenny

Ich wurde von Milena eingeladen. Diese Tatsache hat jedoch keinerlei Einfluss auf meine Empfehlung. Ich empfehle euch hier nur Dinge, die mich überzeugt haben – ganz unabhängig davon, ob ich selbst dafür bezahlt habe oder eingeladen wurde. Was mich nicht überzeugt, taucht nirgendwo auf.