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Magic Women Circle Berlin – ein Update zur Halbzeit nach 5 Wochen!

04/07/2018

Magic Women Circle BerlinIch habe euch ja vor 5 Wochen bereits von einer 10-teiligen Serie namens „Yoga im Kreise der Frauen“ von und mit Milena Mondtänzerin berichtet, an der ich aktuell teilnehme. Mittlerweile hört sie auf den Namen „Magic Women Circle“, aber inhaltlich hat sich nichts verändert.

Auch wenn „Magic Women Circle“ den Nagel zwar sehr viel besser auf’s Köpfchen trifft, wurde ich in den vergangenen Wochen immer mal wieder gefragt, was es denn mit dieser Sache ganz konkret auf sich hat und ich hatte so meine Probleme, knackig auf den Punkt zu bringen, worum es hierbei Dienstag für Dienstag geht.

An jedem der 10 Termine passiert etwas anderes, daher habe ich ja auch beschlossen, euch mein Erlebtes in insgesamt 3 Artikeln häppchenweise zusammenzufassen, damit ihr dann am Ende entscheiden könnt, ob das was für euch ist. Nach dem Artikel über das Opening soll es heute um die sich anschließenden 4 Dienstage gehen, die ich mit Milena und den teilnehmenden Ladies im Sinnlicht Yogastudio im Prenzlauer Berg verbracht habe. Springen wir also gleich rein!

Der zweite Dienstag stand unter dem Thema „Anrufung der 7 Richtungen – die Magie beginnt „. So wie im Yoga oft zu Beginn und am Ende ein gemeinsames OM gesungen wird, singen wir im Magic Women Circle zu Beginn und zum Abschluss „Ma Aham“ (Mutter Erde, ich bin). Dabei sitzen und unsere Hände  berühren vor uns den Boden. Daumen und Zeigefinger bilden ein Dreieck. Eine sehr kraftvolle Angelegenheit.

Dann verbinden wir uns miteinander, indem wir uns im Kreis aufstellen. Zuerst zählen wir intuitiv, indem wir spüren, wer die nächste Zahl nennt. Klingt jetzt vielleicht ein bisschen abgedreht, fühlt sich aber sehr stimmig an und im Anschluss singen wir, was sich als mindestens genauso kraftvoll herausstellt wie das „Ma Aham“ Intro (beziehungsweise Outro).

Dann erfolgt die Anrufung der 7  Richtungen: Erde, Luft, Feuer, Wasser, die Kräfte von oben, die Kräfte von unten und die Kraft der Mitte. Der Kreis wird geöffnet und nicht wieder geschlossen. (Wenn ich Milena richtig verstanden habe, ist das ein grundlegender Unterschied zu anderen Women Circles).

Im Folgenden geht es darum, sich im Raum zu bewegen und die unterschiedlichen Elemente wahrzunehmen. Durch die 7 Richtungen wurde der Raum in Erde, Luft, Feuer und Wasser unterteilt. Wir tanzen zu Musik (jede für sich) und halten uns dort auf, wo es sich für uns am stimmigsten anfühlt. In meinem Fall ist das im Luftteil des Raumes und im Bereich der Erde. In jeder Einheit geht der Selenit Zauberstab einmal rum und jede berichtet, wie es ihr gerade so geht. Diese Runde bildet auch heute den Abschluss.

Am dritten Dienstag bilden wir einen Kreis und spannen ein Netz, indem wir uns kreuz und quer ein Wollknäuel zuwerfen und die Schnur jedes Mal festhalten. Hierbei kommen auch aktuelle Themen auf den Tisch. Was beschäftigt uns gerade am stärksten? Dann lassen wir das Netz irgendwann los und spüren die Verbindung, die nach wie vor besteht.

Der Space, den Milena mit ihrem Magic Circle öffnet, ist für mein Empfinden ein maximal schambefreiter. Vielleicht liegt es daran, dass einige der Frauen bereits am ersten Circle teilgenommen haben. Vielleicht liegt es aber auch an Milenas Ansage gleich beim ersten Termin von wegen dass alles, was sich gut anfühlt, meistens scheisse aussieht und dass es vollkommen klar geht, wenn das, was wir hier machen, scheisse aussieht.

Im Folgenden sind wir aufgefordert, uns im Raum zu bewegen und hinzuspüren, wo wir uns am wohlsten fühlen. Dabei bedient sich Milena „interaktiver, ausdruckszentrierter Methoden“. Will heissen: Wir können tanzen, uns schütteln, uns über Töne ausdrücken und so weiter. Hierbei ist es wichtig, den eigenen Raum zu halten. Und nach einer Weile ist jede von uns angehalten, sich ein Blatt und einen Stift zu schnappen und auf einer Doppelseite runterzuschreiben, was in uns ist. Ohne nachzudenken und ohne das, was wir schreiben, in irgendeiner Form zu bewerten. Was am Ende auf meiner Doppelseite steht, ergibt zwar keinen Sinn, aber darauf kommt es hier auch nicht an.

Dann ist es soweit und „die Masken fallen“. Wir legen das zuvor aufgespannte Netz aus Wolle zu einem Kreis und nehmen sitzend um den Kreis aus Wolle herum Platz. Nun tritt eine nach der anderen in den Kreis und tut irgendetwas. Das geht sehr intuitiv vonstatten. Sowohl von der Reihenfolge her, als auch von dem, was im Kreis passiert. Ich lese meinen Zettel vor. Andere legen rein körperliche Moves hin. Eine sehr individuelle Angelegenheit, die in keiner Form bewertet wird. Ich denke, genau das macht Milenas Magic Circle so wertvoll. Dieses tiefe „in Kontakt kommen mit sich“ und sich zum Ausdruck bringen dürfen, ohne dafür bewertet zu werden.

Der 4. Dienstag steht dann ganz im Zeichen der Mondtänzerin und was es bedeutet, eine Mondtänzerin zu sein. Es geht um den weiblichen Zyklus und den Mond. Milena führt uns ein in die Mondchronik und ermutigt uns, sie mal ein paar Zyklen lang zu führen. Es geht darum, zu erkennen, dass wir zyklische Wesen sind, zu verstehen wie viel Kraft darin liegt und wir lernen die unterschiedlichen Zyklus-Phasen kennen: Die Phase vor dem Eisprung wird dem Aspekt der Jungfrau zugeordnet, die Phase des Eisprungs dem Aspekt der Mutter, die Phase vor der Menstruation dem Aspekt der Zauberin und die Phase während der Menstruation dem Aspekt der Alten.

Die vierte Einheit gestaltet sich äußerst kommunikativ. Es findet sehr viel Austausch untereinander statt. Es geht um Schmerzen während der Menstruation, um Yoni Eier, darum, wer den Eisprung spürt, ob Eisprung oder Menstruation vielleicht sogar mit Vollmond oder Neumond einhergehen und so weiter. Zu keinem anderen Zeitpunkt hat sich das imaginäre Wollnetz zwischen uns allen stärker in der Interaktion im Außen gezeigt. Zum Abschluss liegen wir ziemlich lange „im Schmetterling“ und Milena verzaubert uns mit Klängen und bestreut uns mit Rosenblüten.

Der fünfte Dienstag ist gänzlich dem Aspekt der Jungfrau gewidmet. Heute wird es also eher action-lastig. Ganz konkret bedeutet das: Milenas Interpretation von Oshos Kundalini Meditation! Im ersten Teil schütteln wir, was das Zeug hält, im zweiten fliesst jede von uns ganz intuitiv durch ihre eigene Yogapraxis und im dritten Teil starren wir in eine Kerzenflamme. Diese starrende Meditation hört auf den Namen „Trataka“. Ich scheitere kläglich dabei, die Flamme anzustarren, ohne zu blinzeln und stelle fest, dass ich dieses Blinzeln nicht abstellen kann. Falls es gelingt, laufen einem wohl irgendwann Tränen über die Wangen. Aber erstaunlicherweise sediert mich Trataka auch MIT Blinzeln und OHNE Tränen maximal, denn mein Monkey Mind gibt Ruhe. Kinder, Kinder, ich lerne so verdammt viele neue Sachen im Rahmen dieses Circles!

Mein Zwischenfazit? Milenas Magic Circle ist ein Raum, in dem niemand beurteilt oder bewertet wird. Es ist ein Raum, in dem sich jede so zeigen darf, wie sie ist. Es wird eine tiefe Verbindung spürbar, die mein Herz berührt. Es fühlt sich für einen ganz bestimmten Teil in mir an wie Durchatmen. Für den Teil, der in der patriarchal geprägten Welt da draußen dauerhaft performen und Leistung erbringen muss. Der nicht zyklisch sein darf, weil Rückzug und Loslassen allgemeinhin als schwach gilt. Außerdem habe ich gelernt, wie kraftvoll Töne sein können, die sich richtig anfühlen. Und ich ich habe das Schütteln mehr oder weniger fest in meinen Alltag integriert.

Ihr merkt schon, es fällt mir nach wie vor nicht so leicht, auf den Punkt zu bringen, worum es bei Milenas Circles geht, denn sie gestalten sich irgendwie sehr allumfassend und gehen tief. Ich hoffe dennoch, dass ihr anhand meiner Zusammenfassung abschätzen könnt, ob das zu euch passt oder nicht. Am 4. September startet der nächste Magic Women Circle, dieses Mal allerdings nicht mehr im Sinnlicht, sondern in der Lychener Straße. Ihr findet alle weiteren Infos in der Facebook Veranstaltung!

Ich für meinen Teil freue mich riesig auf die nächsten 5 Termine und auf den finalen Artikel, in dem ich euch dann die zweite Hälfte zusammenfassen werde.

Also: Stay tuned!

Jenny

Ich wurde von Milena eingeladen. Diese Tatsache hat jedoch keinerlei Einfluss auf meine Empfehlung. Ich empfehle euch hier nur Dinge, die mich überzeugt haben – ganz unabhängig davon, ob ich selbst dafür bezahlt habe oder eingeladen wurde. Was mich nicht überzeugt, taucht nirgendwo auf.

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