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Yoganacht 2018 in Berlin – Yoga barrierefrei / Shakti-Yogaloft / Yogasense

25/06/2018

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Freunde der Entspannung, heute möchte ich euch von der zweiten Yoganacht in Berlin berichten! Nachdem ich im vergangenen Jahr ja erstmalig in Berlin unterwegs war und nach 2 Yoganächten in Hamburg die Berliner Distanzen ein *klitzekleines bisschen* unterschätzt hatte, habe ich mir 2018 einen sehr viel entspannteren Kursplan erstellt.

Ich hatte ja beim Anteasern der Yoganacht in der vergangenen Woche verkündet, dass ich mich den ganzen Abend über in Neukölln aufhalten werde, aber da Kim und Mark es leider doch nicht mehr geschafft hatten, dazu zu stoßen, habe ich nach der zweiten Klasse spontan umdisponiert und mich auf den Weg in den Wedding gemacht.

Es ist ein bisschen schade, dass in diesem Jahr (zumindest hier in Berlin) nicht so viel los war. Das mag zum einen dem Deutschlandspiel geschuldet gewesen sein, zum anderen fand aber auch gleichzeitig noch „48 Stunden Neukölln“ statt, was dazu geführt haben könnte, dass die ersten beiden Klassen, die ich besucht habe, nicht wirklich knackig voll waren.

Im Hinblick auf Yoga barrierefrei spielte mir das allerdings stark in die Karten, denn dadurch kam ich in den Genuss einer „Privatstunde“ mit Katja. Die 45-minütige Yogaeinheit auf dem Stuhl war das spannendste, was ich – in Bezug auf Yoga – seit langem erlebt habe. Katjas Klassen finden in einem Tai Chi Studio statt und willkommen ist jede(r), der/die sich nicht in ein normales Studio traut. Angefangen von Menschen, die im Rollstuhl sitzen über dicke Menschen, die unter Umständen Probleme haben, auf dem Boden zu üben bis hin zu Menschen, die sich nicht auf ihre Handgelenke stützen können oder sich aus irgendwelchen anderen Gründen nicht in ein „konventionelles“ Studio trauen.

Katja gestaltet ihren Unterricht so, dass sie alle Teilnehmer(-innen) dort abholt, wo sie stehen (beziehungsweise sitzen). Das ist also eine sehr individuelle Geschichte. Ich werde sie zeitnah ein weiteres Mal besuchen, um sie auf die Subpage der Kleinen, geilen Yogastudios aufzunehmen und euch dann in einem eigenen Artikel Katjas Arbeit nochmal genauer vorstellen. Hier seht ihr meinen ersten Sonnengruß auf einem Stuhl:

Im Anschluss an meine äußerst sympathische Begegnung mit Katja zog ich dann weiter in’s Shakti-Yogaloft. Hier stand eine Vinyasa Flow Klasse mit Live Pianomusik auf dem Programm. Das Shakti Yogaloft versteckt sich in einem Kreuzberger Hinterhof in der Urbanstraße und wartet zwar alles andere als barrierefrei, dafür aber mit lichtdurchfluteten und äußerst freundlich anmutenden Räumlichkeiten auf. Durch meine lässige Planung hatte ich genug Zeit, noch ein bisschen in der Lounge abzuhängen und die ersten Bilder zu bearbeiten, bevor es dann ganz entspannt losging.

Ich würde die 45-minütige Einheit als „lieblich“ bezeichnen. Das mag an der Lehrerin liegen, die sie geleitet hat. Vielleicht aber auch an der Piano-Begleitung. Ich musste mehrfach an das Konzert im Liegen zurückdenken. Ich verlasse das lichtdurchflutete Loft auf jeden Fall beschwingt und nicht überanstrengt.

Als drittes wollte ich *eigentlich* von 22:15 bis 23:15  bei „Shamanic Yoga – Rituals of Light and Sound“ vorbeischauen. Einfach, weil ich mir nicht wirklich was darunter vorstellen konnte und weil ich wissen wollte, was dort passiert. Allerdings war der Slot zwischen den beiden Klassen so groß, dass ich ihn ohne Kim und Mark nicht alleine in Neukölln verbringen wollte.

Nach einem kurzen Blick in’s Heftchen entschied ich dann spontan, in die U-Bahn zu hüpfen und Richtung Wedding zu sausen. Von 21:30 bis 22:30 gab es bei Yogasense nämlich eine „Deep Sound Meditation“ mit Christina von ganz und glücklich. Könnte es wohl einen gelungeneren Abschluss geben als die volle Ladung Klangschalensound? Ich glaube ja nicht. Der Raum, in dem wir lagen, hätte nicht ästhetischer daherkommen können. Wunderschöner Stuck und ein zurückhaltendes, aber dennoch unglaublich starkes Mandala an der Wand.

Während Christina uns in die absolute Tiefenentspannung katapultierte, schoss Deutschland in der Verlängerung das Tor, aber die Party im Wedding war irgendwie seeehr weit weg, obwohl sie augenscheinlich direkt vor der Tür tobte. Wahrlich der perfekte Abschluss meiner zweiten Berliner Yoganacht.

Mein Fazit? Es ist natürlich ein bisschen schade, dass durch das Deutschlandspiel weniger los war als sonst, aber für mich persönlich war es definitiv die entspannteste Yoganacht von allen. Die großen Zeitfenster zwischen den einzelnen Klassen werde ich auf jeden Fall beibehalten, aber unter’m Strich macht es schon mehr Spaß, wenn man nicht alleine von Klasse zu Klasse zieht.

Ich habe auch in diesem Jahr wieder eine Location entdeckt, in der ich normalerweise nie gelandet wäre und werde Katja und Yoga barrierefrei auf jeden Fall zeitnah ein weiteres Mal besuchen und mehr über inklusives Yoga berichten. Wenn das mal nicht ein Happy End in Bezug auf die eigentliche Intention der Yoganacht ist, weiss ich es auch nicht.

Danke an alle Studios und an Yoga für alle e.V. – Ihr macht so einen wertvollen Job!

Jenny

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