Edelsteine reinigen und aufladen – die 10 besten Methoden

Edelsteine reinigen und aufladenIch kann ja noch immer nicht so recht fassen, WIE gut meine Buchempfehlung The Inner Beauty Bible bei euch angekommen ist! Dabei dachte ich all‘ die Jahre, dass englischsprachige Sachen nicht wirklich funktionieren. Total verrückt.

Aber da die Themen des Buches euch augenscheinlich richtig gut gefallen, soll es hier und heute mal um Edelsteine beziehungsweise das Handling mit Edelsteinen gehen.

Ich selbst stehe mindestens genauso sehr auf Edelsteine wie auf Räucherwerk und ein paar „Basic Steine“ habe ich auch immer bei mir, wenn ich unterwegs bin. Ohne einen Rosenquarz, einen schwarzen Turmalin, einen Amethysten, einen Bergkristall, einen Friedensachat und einen Aquamarin verlasse ich normalerweise nie die Stadt.

Mit Edelsteinen verhält es sich meiner Meinung nach wie mit Klangschalen. Will heissen: Das Gefühl, das ihr habt, wenn ihr sie anfasst (bei Klangschalen der Klang) bestimmt maßgeblich, ob ihr zueinander passt. Daher gehe ich da auch nie strategisch ran, sondern immer ganz intuitiv. Je weniger ihr über Steine wisst, desto einfacher ist es, einen zu euch passenden zu finden. Ich handhabe das immer so, dass ich im Laden schaue, was mich gerade „anzieht“. Dann halte ich den Stein in der Hand und schaue, wie er sich anfühlt. Wenn es matched, google ich zuhause seine Wirkung und bisher passte es noch immer wie die Faust auf’s Auge zu der jeweils aktuellen Situation.

Aber Steine kauft man ja nicht einfach und damit hat es sich. Genau wie Orakelkarten, sollten auch Edelsteine erstmal neutralisiert werden, was ihre Energie angeht. Denn ihr wisst ja nicht, was sie vorher schon so alles erlebt haben. Das nennt man für gewöhnlich dann auch „entladen“ oder „reinigen“. Und darüberhinaus macht es außerdem Sinn, die Steine in regelmäßigen Abständen wieder aufzuladen. Und genau darum soll es heute gehen.

Ich möchte euch im Folgenden also 10 Methoden vorstellen, von denen ihr euch einfach die rauspicken solltet, die sich am stimmigsten für euch anfühlt. Ich selbst habe zum Beispiel noch nie Edelsteine vergraben und bei Salz habe ich auch kein gutes Gefühl. Aus diesem Grund arbeite ich für gewöhnlich mit Wasser, einer Amethystdruse, Räucherwerk und dem Vollmond.

Ein krachneuer Edelstein, der ganz frisch bei mir einzieht, wird von mir immer erstmal mit einer milden Seife unter kaltem Wasser gereinigt. Angeblich amüsiert das bestimmte Steine überhaupt nicht, aber es fühlt sich für mich persönlich einfach wichtig und richtig an. Im Anschluss lege ich sie für einen Tag in eine Amethystdruse zum Aufladen und erst dann „benutze“ ich sie auch.

Es gibt allerdings noch sehr viel mehr Möglichkeiten, die ich euch im Folgenden einfach mal kurz und knackig auflisten möchte:

1 Erde

Ihr könnt Edelsteine in der Erde vergraben. Hier reichen die Anweisungen von „für 24 Stunden“ bis hin zu „für mehrere Monate“. Man munkelt, dass Steine, die bereits ihre Farbe verloren haben, sich so wieder vollständig erholen. Diese Methode eignet sich vermutlich eher für Menschen mit eigenem Garten. In urbanen Gegenden halte ich das für schwer umsetzbar, aber falls es sich für euch stimmig anfühlt, probiert es einfach mal aus!

2 Wasser

Auch hier lassen sich die unterschiedlichsten Anweisungen ergoogeln, die dann nicht selten von Stein zu Stein auch noch variieren. Es gibt Anweisungen, die warmes Wasser empfehlen und solche, die kaltes Wasser für die bessere Idee halten. Ich selbst reinige Steine ausnahmslos mit kaltem Wasser. Das hat den Grund, dass ich nach Behandlungen, die ich gegeben habe, die aufgenommenen Energien der Person, die ich angefasst habe, mit kaltem Wasser sehr viel besser wieder los werde als mit warmem Wasser. Das ist also einfach ein Erfahrungswert für mich. Ich glaube, hier gibt es kein „richtig“ und kein „falsch“. Vertraut einfach eurem Gefühl.

3 Eisfach

Angeblich könnt ihr einen Stein auch in’s Eisfach legen, um ihn zu reinigen. Ich habe das zwar noch nie selbst ausprobiert, würde ihn aber vorher immer in ein dünnes Tuch wickeln. Es verhält sich wohl so, dass das Kristallgitter sich zusammenzieht und dass dadurch die „Ladung“ aus dem Stein rausgedrängt wird. Da ich selbst nicht auf Tauchbecken oder Eisabreibungen stehe, habe ich das meinen Steinen bisher aber noch nie „zugemutet“.

4 Rauch

Wenn ihr einen Smudge Stick aus weißem Salbei anzündet, könnt ihr den Stein, den ihr reinigen wollt, über den aufsteigenden Rauch halten. Das funktioniert für mich ganz gut, daher reinige ich so auch meine Orakelkarten. Ganz genauso verhält es sich vom Procedere her auch mit Palo Santo. Weihrauch soll sich ebenso gut eignen. Für mein Gefühl reinigt weißer Salbei allerdings am kraftvollsten von allem, was Rauch produziert. Schaut einfach mal, wie es sich bei euch so verhält.

5 Klang

Falls ihr im Besitz einer Klangschale seid, könnt ihr den Stein, den ihr „resetten“ wollt, auch über die Schale halten und die Klangschale anschlagen. Ich hab‘ das selbst auch schon ausprobiert und mag die Idee dahinter (und den Klang sowieso) aber für mein persönliches Gefühl hat auch diese Methode nicht „genug Power“ und es fühlt sich für mich auch nur mit einer Beckenschale halbwegs stimmig an.

6 Mondlicht

Kommen wir zu meiner liebsten Methode! Ich lege alle meine Steine zum Vollmond des nächtens auf die Fensterbank und freue mich jedes Mal wie ein Sojaschnitzel, wenn der Himmel nicht bewölkt ist und der Mond die Steine so richtig anstrahlt. Mondlicht lädt Steine jedoch eher auf, als dass es sie reinigt. Im Idealfall nutzt ihr also vorher eine der anderen Methoden, die sie entladen oder reinigen, bevor ihr sie zum Vollmond auf die Fensterbank legt.

7 Sonnenlicht

Sonnenlicht lädt Steine im Übrigen ebenfalls auf, aber hier solltet ihr euch unbedingt vorab darüber informieren, ob der betreffende Stein das mag. Es gibt nämlich Steine, die Sonnenlicht nicht gut abkönnen und dadurch sogar ihre Farbe verlieren. (Wobei ihr sie dann ja auch einfach wieder für ein paar Monate verbuddeln könntet…)

8 Salz

Zum Reinigen mit Salz braucht ihr 2 Glasschüsseln, die ihr ineinander stellen könnt. Vom Prinzip her verhält es sich mit dieser Technik so, wie wenn ihr beim Backen irgendwas im warmem Wasserbad verflüssigen wollt – mit dem Unterschied, dass ihr hierbei statt heißem Wasser Salz benutzt. Stellt also die kleine Schüssel in die größere Schüssel und befüllt den Raum zwischen den beiden Schüsseln mit Salz. Die Steine werden in die kleinere Schüssel gegeben, sollten also nicht direkt mit dem Salz in Berührung kommen. Wie lange ihr sie in der Schüssel liegen lasst, würde ich auch wieder von eurem Bauchgefühl abhängig machen.

9 Amethyst

Wenn ihr viele Steine habt, lohnt sich meiner Meinung nach die Anschaffung einer Amethystdruse, denn das Ding kümmert sich ja nicht nur um eure Steine, sondern sorgt durch seine bloße Anwesenheit zudem auch noch für Klärung, Reinigung und Frieden in dem Raum, in dem es so rumsteht. Je geschlossener eine Druse ist, desto cooler für den Stein, weil er dann halt von allen Seiten „auftanken“ kann. Ein Stück Amethystdruse, auf das ihr den Stein drauflegt, funktioniert aber ebenso gut. Bergkristall ist im Übrigen auch ziemlich gut darin, Steine zu entladen. Falls euch eine Amethystdruse also beispielsweise zu hässlich ist (was ich ich durchaus verstehen könnte), funktioniert eine Schale mit Bergkristall Chips auch ganz gut.

10 Visualisierung

Okay, ich denke, das ist Next Level. Seine Steine mit Gedankenkraft zu reinigen, setzt einen Glauben in die Sache voraus, der mir persönlich leider fehlt. Hierbei wird meistens mit einem visualisierten, violetten Lichtstrahl gearbeitet, der alles ableitet, was weg soll. Interessanterweise funktioniert diese Lichtsache bei mir in Meditationen ganz gut, aber bei Steinen nicht. Viele visualisieren wohl auch eine Flamme statt dieses violetten Lichtstrahls. Falls euch eine dieser Vorstellungen anmacht, probiert es doch einfach mal aus!

Anmerkung:

Die Option, Steine mit Hämatit zu entladen, habe ich absichtlich nicht mit aufgelistet, weil es ja mein Artikel ist und ich Hämatit Chips abgrundtief hässlich finde. Falls euch jedoch keine meiner zehn oben aufgelisteten Methoden anspricht, könnt ihr ja einfach mal nach Hämatit googeln. Bäh.

Aber jetzt zu euch: Wie handhabt ihr das so? Hab‘ ich irgendwas vergessen, was bei euch total gut funktioniert? Hinterlasst gerne mal einen Kommentar! Würde mich interessieren.

Jenny