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Self Love Sunday #46 – Hannelore

13/05/2018

Self Love Sunday HannelorePünktlich zum Muttertag geht heute ein ganz besonderer Beitrag zum Self Love Sunday online. Erinnert ihr euch an Alex? Mir war damals nicht klar, ob das Projekt funktionieren wird, aber ich wusste, dass Alex auf jeden Fall die Eier(-stöcke) hat, nach mir als zweites dieses Schild hochzuhalten!

Hinter starken Mädchen, aus denen dann irgendwann starke Frauen werden, stehen ja nicht selten starke Mamas, daher freue ich mich riesigst, euch heute ein kleines Interview präsentieren zu dürfen, das Alex mit ihrer Mutter Hannelore gefühlt hat. Let’s go:

„Liebe Mama,

ich finde es so großartig, dass Du bei diesem Projekt mitmachst! Tatsächlich fehlt nämlich in dem Reigen der tollen Menschen jemand mit mehr Lebenserfahrung *zwinkerzwinker* und dass Du so einfach Ja gesagt hast, ist ziemlich cool! Daher lass uns gleich voll einsteigen:

Warst Du denn schon immer so ein ausgeglichener Mensch im Bezug auf deinen Körper? Oder gibt es einen speziellen Zeitpunkt zu deiner Pubertät oder so?“

„Na klar, auf jeden Fall, ich war so ca. ab 12/13 noch total ein Kind mit gefühlt viel zu langen, dünnen  Armen, einem völlig platten Oberkörper, ohne Taille und nur dünn und ohne Kontur. Ich hatte nicht so viel Zeit, mir Gedanken über meinen dünnen und konturlosen Körper zu machen, da ich relativ viel Engagement für meine gehörlosen Eltern aufbringen musste.

In der Pubertät fing es dann natürlich an, dass ich so manches Mal dachte, dass ich doch recht unscheinbar bin ohne erkennbare äußerliche Anziehungspunkte. Aber die Zeiten waren nicht so körperbewusst und man hat nicht soviel darüber gelesen, gesprochen und erst recht nicht – im Fernsehen – gesehen. Es war alles sehr „anständig“ und ich war eine wohlerzogene Tochter, die immer Rücksicht auf ihre Eltern nehmen musste.“

„Wie erinnerst Du dich an den Umgang mit Figuren und Körpern zur Zeit deiner Kindheit und Jugend?“

„Damals – also in der Zeit so ab 1959 – war das eigentlich überhaupt kein Thema. Klar hat man immer auf die Mädels ein bisschen neidisch geschaut, die schon einen sichtbaren Busen hatten, aber eigentlich ging es doch immer hauptsächlich um Freundschaft und Clique und was man miteinander unternehmen konnte.

Das Körpergefühl war in meiner Jugend noch kein so wichtiges Thema, es gab als „Vorbild“ keine Heidi Klum, kein DSDS oder ähnliches. Wir waren alle zwar schon darauf bedacht, schlank und wohlproportioniert zu sein, aber dies nicht unbedingt offenherzig jedem zu zeigen.“

„Bei uns zuhause war das ja zum Glück nie wirklich ein Thema, daher könnte ich gar nicht sagen, dass ich jemals das Gefühl hatte, dass du wirklich unzufrieden warst mit Dir. Aber gab es denn Zeiten, in denen Du nicht zufrieden warst mit deiner Figur oder andere Menschen dich kommentiert haben?“

„Nein, eigentlich nicht. Ich war nie die Sexbombe, nie das Mädchen oder die Frau, die man wegen der tollen Figur angemacht hat. Ich war eigentlich mit mir zufrieden, weil ich durch meine eigene Art und mein Charisma und meine Fröhlichkeit immer einen guten Freundeskreis um mich hatte – was zu meiner Zeit wirklich wichtig war!“

„Und gibt es etwas, das Du besonders an dir magst?“

„Ich mag noch immer an mir, meine offene Art, auf andere Menschen zuzugehen, ernsthaft zuzuhören und natürlich ganz besonders mein fröhliches Lachen, wenn mich etwas besonders berührt und erheitert. Eigentlich bin ich jetzt in meinem „hohen Alter“ mit meinem Körper zufrieden und bin „weise“ genug, zu wissen, dass ich nichts mehr ändern kann. Ich bin nicht zu dick – ab und zu gefühlsmäßig schon – meine Haut fühlt sich noch immer gut an und meine Falten sind zurückhaltend, dank der guten Familiengene.“

Ich weiss nicht, wie es euch beim Lesen geht, aber für mich klingt das nach einer ziemlich entspannten Zeit zum Erwachsenwerden, so ganz ohne Instagram und unendlich viele Vergleichsmöglichkeiten. Wobei Alex und ich ja auch noch ohne Internet die Pubertät durchleben durften…

Ich finde, heute ist ein guter Tag, mal allen Mamas da draußen, die uns zu starken Frauen gemacht haben, eine besonders feste Umarmung zu schenken und ihnen zu sagen, dass wir sie lieben. Und von Herzen Danke an Hannelore und Alex!

Wollt auch ihr mitmachen beim Self Love Sunday? Dann einmal hier lang!

Und kommt gerne auch in die krachneue Facebook Gruppe zum Projekt.

Let’s spread some Self Love!

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