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Bambus Massage

07/02/2018

Bambus MassageKaum zu glauben aber wahr, ich hatte vergangenen November in Malaysia meine allererste Bambus Massage! Im Zuge dessen versuchte ich auch, ein Foto für die heutige Treatmenterklärung aufzunehmen, allerdings sah das Ergebnis viel zu sehr nach Schlagstock aus. Ehem.

Um ehrlich zu sein, verstehe ich gar nicht, warum mir die Bambus Massage gerade in Zeiten, in denen der Faszien-Hype nach wie vor andauert, nicht viel häufiger über den Weg läuft. Bei diesem Treatment geht es nämlich ordentlich zur Sache.

Ich hatte meine erste Bambus Massage im Rahmen eines Couple Treatments in einem dschungeligen Day Spa auf Langkawi und bereits beim Ausfüllen der Consultation Cards wurden wir darauf hingewiesen, dass wir ein Treatment gebucht haben, bei dem der Druck eher stark ist und bei dem sehr tief gearbeitet wird. Obwohl ich bei solchen Ansagen in Asien normalerweise zusammenzucke, siegte meine Neugierde und ich ließ mich in Unterhose unter einem Sarong in der Bauchlage nieder.

Es wurde ähnlich wie bei der Balinesischen Massage viel auf dem Sarong gearbeitet, später dann aber auch mit Öl direkt auf der Haut. Dabei haben unsere Behandlerinnen sowohl mit ihren Händen, als auch mit einem Bambusstab gearbeitet. Vielerorts gibt es „Bamboo Stick Sets“ zu kaufen, die Stäbe in verschiedenen Größen beinhalten. Unsere Behandlerinnen haben jedoch beide nur mit einem Stab gearbeitet, der dem auf dem Titelbild sehr nah kommt.

Manchmal wird der Bambusstab (bzw. die Stäbe, falls es mehrere sind) vorab erwärmt, was einen ähnlich detonisierenden Effekt auf die Muskulatur hat wie das Arbeiten mit warmen Basaltsteinen bei der Hot Stone Massage. Das ist aber nicht immer der Fall.

Das Bildmaterial zur Bambusmassage (mein Titelbild by the way auch) vermittelt gerne den Eindruck, dass mit dem Bambus Stab direkt über die Dornfortsätze der Wirbelsäule gerollt wird. Das ist natürlich totaler Bullshit und wäre auch ziemlich schmerzhaft. Nicht jeder Bereich des Körpers lässt sich optimal mit einem Bambusstab bearbeiten. Aus diesem Grund haben unsere Behandlerinnen zwischendurch den Stab auch immer mal wieder zur Seite gelegt und „nur“ mit ihren Händen gearbeitet.

An den Stellen, an denen der Stab dann zum Einsatz kam, ging es sehr viel flächiger tief zur Sache als in den Arealen, in denen manuell gearbeitet wurde. Und dieser Druck war in der Tat nicht von schlechten Eltern. Von der Tiefe her durchaus vergleichbar mit einer Deep Tissue Massage, aber in der Durchführung ähnlich flächig wie Faszientraining.

Also: Wenn die Bambus Massage so durchgeführt wird, dass der Behandler auch seine Hände benutzt, ist das ein Super Treatment für alle, die auf tiefe Massagen stehen! Falls ihr Pech habt, geratet ihr an eine Person, die eure Muskulatur kein einziges Mal mit ihren Fingerspitzen berührt und nur einen sturen Ablauf mit Bambus Stäben abspult. Wir haben es hierbei also mit der gleichen Problematik wie bei einer Hot Stone Massage zu tun. Aber: No risk, no fun!

Probiert das mal aus, wenn ihr die Möglichkeit habt!

Jenny

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