Neu ab 2018: Kleine, geile Yogastudios!

Kleine geile YogastudiosHappy New Year, ihr Herzchen! Hallo 2018! Ich möchte den heutigen Tag nutzen, um euch eine Neuerung anzukündigen, denn abgesehen davon, dass ich mir in diesem Jahr intensivst München vorknöpfen werde, wird es 2018 auch sehr viel mehr Yoga Content geben.

Ich will ganz ehrlich mit euch sein: Als ich diesen Blog 2012 gestartet habe, war ich Woche für Woche mehrmals im Studio und mit Leidenschaft auf der Matte. Mit der Zeit ist mir diese Leidenschaft aber immer stärker abhanden gekommen. Ich habe im vergangenen Jahr lange darüber nachgedacht und kam zu dem Schluss, dass es wohl der Verhipsterung des Yoga hier in Berlin geschuldet ist, dass ich meine Matte mittlerweile nur noch zuhause ausrolle.

Aber damit ist jetzt Schluss! Ab sofort stelle ich euch hier auf dem Blog nämlich in regelmäßigen Abständen kleine, geile Yogastudios vor. Und eben jene Studios werde ich nach den folgenden 5 Kriterien auswählen:

1. Die Lehrer(-innen) nehmen sich selbst zurück.

Es gibt Yogalehrer(-innen), in deren Klassen sich gefühlt alles um das eigene Ego dreht. Das fühlt sich dann ein bisschen so an wie ein Theaterstück mit dem Lehrer oder der Lehrerin in der Hauptrolle. In kleinen, geilen Yogastudios steht nicht die Selbstdarstellung der Lehrer(-innen), sondern einfach nur Yoga und das Üben im Fokus. Punkt.

2. Kein Hipstergepose durch andere Übende.

Kennt ihr das? Ihr betretet einen Raum und es turnen schon halbnackte Männer im Kopfstand vor eurer Nase rum? Und sollte es beim Yoga eigentlich nicht darum gehen, das eigene Ego mal hinten anzustellen? Ich werde jedes Studio, das ich euch hier vorstelle, selbst besuchen und mich davon überzeugen, dass eine entspannte Atmosphäre ohne Hipstergepose herrscht.

3. Das Studio hat keinen Instagram Account.

3. Auf dem Instagram Account des Studios gibt es keine Bilder von Übenden.

Ich habe selbst schon mal eine Klasse besucht, in der die Lehrerin im Savasana heimlich ein Foto für ihren Instagramkanal geschossen hat. Seitdem kann ich mich sehr viel besser entspannen, wenn das Studio diese Selbstdarstellungs-Plattform gar nicht erst bedient nicht dahingehend bedient, als dass Fotos von Übenden gepostet werden. Jedes kleine, geile Yoga Studio, das ich euch zukünftig vorstellen werde, wird mir im Vorfeld versichern, dass während ihrer Klassen niemand fotografiert wird.

4. Es gibt keinen Dresscode.

In kleinen, geilen Yogastudios könnt ihr auch in einer ausgebeulten Jogginghose und ohne perfekt lackierte Fußnägel aufschlagen, ohne angestarrt oder mit verächtlichen Blicken gestraft zu werden. Es wird euch auch niemand auslachen, wenn ihr eine Isomatte dabei habt und nicht wisst, was ein Sonnengruß ist. Alles, was ihr an Skills in diese Studios mitbringen müsst, ist die Fähigkeit, zu atmen.

5. Hier üben Menschen in allen Körperformen.

Mir kam zu Ohren, dass es in Berlin Studios gibt, in denen man als Lehrer(-in) bestimmte Maße mitbringen muss, um unterrichten zu dürfen. Ich bin fest entschlossen, Studios für euch aufzuspüren, in denen die Lehrer(-innen) nicht aussehen müssen wie Instagram Sternchen, damit sich auch all‘ diejenigen beim Üben wohlfühlen, die nicht dem „gängigen Schönheitsideal“ entsprechen.

Aber damit so eine Übersicht entstehen kann, brauche ich eure Hilfe! Die kleinen, feinen Studios lassen sich nämlich nicht mal eben in 2 Minuten ergoogeln. Übt ihr selbst in einem Berliner Studio, das meine 5 Auswahlkriterien erfüllt? Dann nennt mir gerne den Namen in den Kommentaren oder schreibt mir! Ich freue mich riesig auf eure Vorschläge.

Edit: Ihr seid unglaublich! Ich hab‘ so viele Emails bekommen, dass ich jetzt erstmal eine Weile beschäftigt sein dürfte. Lieben Dank!

Auf ein neues Jahr mit mehr echtem Yoga!

Namasté

Jenny