Tags

(15) (1) (1) (1) (1) (1) (5) (6) (11) (9) (13) (2) (1) (2) (26) (1) (8) (5) (2) (4) (18) (6) (4) (3) (7) (53) (61) (28) (18) (13) (99) (41) (41) (78) (8) (11) (48) (3) (4) (24) (18) (4) (4) (8) (71) (4) (26) (4) (10) (5) (10) (6) (10) (9) (7) (4) (3) (4) (20) (3) (36) (17) (3) (50) (5) (17) (45) (6) (10) (14) (7) (15) (6) (3) (7) (6) (8) (9) (5) (6) (8) (6) (34) (1) (6) (4) (1) (9) (7) (20) (9) (8) (5) (21) (16) (3) (3) (3) (7) (3) (5) (7) (7) (7) (8) (3) (1) (4) (4) (2) (25) (6) (6) (17) (2) (2) (30) (1) (37) (8) (2) (10) (28) (1) (1) (4) (4) (40) (1) (16) (8) (8) (19) (3) (7) (1) (4) (7) (4) (6) (78) (1) (18) (37) (5) (18) (16) (22) (9) (4) (24) (15)

Buchtipp: Vom Zauber der Rauhnächte

22/12/2017

Vom Zauber der RauhnächteIch hab‘ diese Woche mal ganz spontan meinen Redaktionsplan über den Haufen geworfen, denn ich hatte so das Gefühl, dass gerade niemand mehr den Nerv auf einen Spa Check hat.

Gleich vorweg: Der heutige Post wird spirituell. Wer bei solchen Themen gerne mal die Äuglein rollt, möge nun lieber wegklicken.

Ich empfinde die Energie seit meiner Rückkehr aus Malaysia als sehr dicht und anstrengend. Desweiteren frage ich mich auch nach 3 Wochen noch, ob ich wohl auf meinem Jetlag hängengeblieben bin, höre aber immer wieder auch von anderen, dass es ihnen gerade ähnlich geht und das nehme ich jetzt einfach mal zum Anlass, heute eines meiner liebsten Bücher mit euch zu teilen, das ich Jahr für Jahr zu Weihnachten aus dem Regal ziehe und erst Anfang Januar wieder zuklappe. Es heisst Vom Zauber der Rauhnächte und behandelt die 12 Nächte zwischen dem 25. Dezember und dem 5. Januar.

Ihr müsst wissen, dass ich zwar in einer sehr katholischen Gegend, keineswegs aber in einer religiösen Familie aufgewachsen bin. (Sorry an meine Eltern für dieses öffentliche Outing!) Seit meinem Kirchenaustritt pünktlich zum 18. Geburtstag bedeutet Weihnachten für mich in erster Linie, dass ich Zeit mit meiner Familie verbringe und endlich mal die Oberhand über mein Email-Postfach gewinne.

Wenn wir jetzt aber zeitlich mal ein bisschen weiter zurückspulen, stellen wir fest, dass es bei unseren Vorfahren bereits vor der Christianisierung ganz bestimmte Riten und Bräuche gab, über die heute kaum noch wer redet. Wer allerdings ein bisschen empfindsamer durch’s Leben geht als der Durchschnitt, hat vielleicht schon mal festgestellt, dass sich die Zeitqualität „zwischen den Jahren“ irgendwie anders anfühlt.

Es gibt unterschiedliche Auslegungen in Bezug darauf, wann genau die erste Rauhnacht beginnt und demzufolge auch, wann die 12. endet. Das Buch sagt, man soll es so handhaben, wie es sich stimmig anfühlt und wenn es nach meinem ganz persönlichen Gefühl geht, dann beginnen die Rauhnächte schon zur Wintersonnenwende am 21. Dezember.

Und auch wenn das Leben in einer Großstadt wie Berlin einen ein Stück weit abkoppelt – wenn man sich während der Rauhnächte mal nachts auf den Weg in die Natur macht, bekommt man sehr schnell wieder ein Gefühl für die Thematik des Buches. Ihr erfahrt, was die „Wilde Jagd“ ist, was man unter „Perchten“ versteht und was es mit Frau Holle und dem Wilden Eckhart auf sich hat.

Buchtipp Vom Zauber der Rauhnächte

Während der Rauhnächte, so heisst es, öffnen sich die Tore zur „Anderswelt“. Man sagt, dass in dieser Zeit die diesseitige Welt stärker mit der jenseitigen Welt verbunden ist. Das kann nicht nur Geistererscheinungen zur Folge haben, sondern sorgt auch dafür, dass die Rauhnächte sich super für Traumdeutungen, Bleigießen & Co. eignen! Aus diesem Grund haben unsere Vorfahren während dieser Zeit auch geräuchert, was das Zeug hält – denn wie könnte man wohl besser Geister oder umherschwirrende Seelen aus den Räumen vertreiben? Eben.

Ich finde, dass sich Räuchern in den Rauhnächten auch ganz anders anfühlt als sonst. Falls euch interessiert, wie ich räuchere, schaut euch auch gerne nochmal den Post Space Clearing, Reinigungsräucherung oder „Wie räuchere ich meine Wohnung aus?“ an!

„Vom Zauber der Rauhnächte“ erklärt, dass die Rauhnächte dazu dienen, sich auf das kommende Jahr vorzubereiten. Sie beginnen (zumindest den meisten Überlieferungen zufolge) in der Nacht nach Heiligabend. Die erste Rauhnacht ist also die Nacht vom 24. auf den 25. Dezember und jede Rauhnacht steht für einen Monat des darauf folgenden Jahres. Die Nacht vom 24. auf den 25. Dezember steht also für den Januar, die darauf folgende Nacht für den Februar und so weiter.

Während der Rauhnächte haben wir mit kraftvolleren Visionen zu tun als sonst und finden viel leichter einen Zugang zu spirituellen Themen. Ihr erfahrt in dem Buch, warum diese magische Zeit auch als „Zeit zwischen den Jahren“ bezeichnet wird, was es mit dem Licht im Fenster auf sich hat, warum unsere Vorfahren während der Rauhnächte keine Wäsche gewaschen haben und dass auch die Böllerei und das Orakeln mit Blei in der Silvesternacht ihren Ursprung in den Rauhnächten haben.

Vom Zauber der Rauhnächte Buchtipp

Seit ich das Buch zum ersten Mal las, räuchere ich nicht nur vermehrt während dieser Zeit, sondern fühle auch viel aufmerksamer hin und räume Jahr für Jahr meine komplette Wohnung auf. So richtig vom Keller bis zum Hängeboden. Alles, was ich nicht mehr brauche, darf jetzt gehen und es fühlt sich zu keiner anderen Zeit im Jahr stimmiger und passender an als jetzt!

Außerdem achte ich in den 12 Rauhnächten viel stärker auf meine Träume, denn was ihr in der ersten Rauhnacht träumt, lässt sich auf den Januar deuten, die Träume der zweiten auf den Februar und so weiter! Das Kapitel „Wegbegleiter durch die 12 heiligen Nächte“ startet mit dem 21. Dezember als kosmischen Auftakt und begleitet euch über die 12 vollen Nächte. Neben einer Beschreibung der jeweiligen Zeitqualität gibt es zu jeder Rauhnacht auch ein paar Fragen, die man sich selbst stellen kann.

Also: Ich mag das Buch sehr gerne, weil es mich Jahr für Jahr für diese besondere Zeitqualität sensibilisiert. Vielleicht geht es dem einen oder der anderen von euch da ja genauso und falls ihr es bei eurem Buchladen um die Ecke kauft, seid ihr übermorgen sogar schon startklar!

Ihr merkt schon – Kaufempfehlung von mir an euch!

Jenny

Ich habe das Buch selbst gekauft. Ich schreibe nur über Dinge, die mich überzeugt haben – ganz unabhängig davon, ob ich sie selbst gekauft habe oder ob sie mir kostenfrei zur Verfügung gestellt wurden. Was mich nicht überzeugt, taucht nirgendwo auf. Bei dem Link zu dem Buch handelt es sich um einen Affiliate Link. Falls ihr das Buch über diesen Link kauft, ist es für euch nicht teurer. Amazon beteiligt mich jedoch mit ein paar Cent am Gewinn, was mir letztenendes wieder dabei hilft, den Blog in diesem Umfang hauptberuflich zu bespielen.

8 Kommentare

Kommentar von Karin | Green Conscience am 22/12/2017 bei 08:34   

Ich liebe die Rauhnächte, habe mich aber bisher nicht sehr intensiv mit ihnen beschäftigt. Das Buch scheint ein guter Einstieg zu sein! Meiner Meinung nach beißen sich die Rauhnächte auch nicht mit Christentum, ich empfinde das eher wie "Ahnenforschung" bezogen auf Brauchtümer, die heute noch mitschwingen.

Kommentar von Shanta am 22/12/2017 bei 10:45   

Liebe Jenny Das ist eine schöne Anregung! Ich war diese Woche auch auf einem Vortrag über die Raunächte und ich werde Stricken! Ich stricke mich durch die Raunächte und schaue dann was dabei rauskommt wie mein neues Jahr so aus sieht! Herzliche Grüße und eine besinnliche Zeit! Shanta

Kommentar von Johanna am 22/12/2017 bei 12:33   

Danke für den Artikel! Für mich ist das auch ein großes Thema gerade. Ich fand diesen Dezember auch sehr anstrengendend, was auch an meinem dieses Jahr extremen Bedürfnis lag, auszusortieren und umzuräumen inkl Streichen der Wohnung ;). Nach meinem Gefühl beginnen die Rauhnächte auch schon am 21.! Ich habe so ab Dienstag das ganz krasse Gefühl gehabt, dass ich es jetzt ruhig brauche, der Fernseher meines Mannes hat mich unglaublich gestört... Letztes Jahr habe ich angefangen, über diese zwölf Tage Tagebuch zu führen und aufzuschreiben, was so das große Thema des jeweiligen Tages war - geträumt habe ich nichts - und das hat auf die kommenden Monate übertragen zT wie die Faust aufs Auge gepasst. Ich habe zu dem Thema ein anderes Buch von Cornelia Böttcher und mir noch etwas aus einem kleinformatigen anthroposophischen Buch im Waldorfkindergarten meiner Kinder kopiert...

Kommentar von I LOVE SPA am 22/12/2017 bei 12:37   

@Karin: Ja, als Einstieg eignet es sich auf jeden Fall super :)

Kommentar von I LOVE SPA am 22/12/2017 bei 12:38   

@Shanta: Was für eine geile Idee :) Dir auch eine besinnliche und entspannte Zeit!

Kommentar von I LOVE SPA am 22/12/2017 bei 12:38   

@Johanna: Wie spannend :)

Kommentar von Anna am 25/12/2017 bei 10:43   

Und lässt du auch das wäschewaschen? Ich bin gerade ernsthaft unschlüssig, ich glaube nämlich voll an sowas trotz doktor in einer Naturwissenschaft

Kommentar von I LOVE SPA am 25/12/2017 bei 12:38   

Nee, so weit gehe ich persönlich nicht 🙈

kommentieren

(*) Erforderlich

Stadt

Budget

Ich suche nach...

/*=========FACEBOOK======*/ /*===========FB=====*/