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Marina Bay Sands Singapur – der größte, längste und höchste Infinity Pool der Welt

04/12/2017

Marina Bay Sands SingapurFreunde der Entspannung, ich melde mich zurück aus Berlin! Hinter mir liegen 4 absolut umwerfende Wochen und ich möchte euch hier auf dem Blog von genau 2 Orten berichten, die ich besucht habe. Bei einem davon handelt es sich um das Marina Bay Sands in Singapur und ich möchte wetten, dass es kaum jemanden gibt, dem oder der noch nie ein Bild des weltberühmten Infinity Pools in die Timeline gespült worden ist.

Ich hab‘ mir den ganzen SPAss mal aus der Nähe angeschaut und möchte euch heute mit allen Informationen und Fakten zum Hotel und dem Pool versorgen, die man nicht mal eben googeln kann.

Ich gehöre zwar nicht wirklich zu diesen Menschen mit einer Bucket List, aber dass ich irgendwann mal in diesem Pool schwimmen würde, war eigentlich immer klar und da ich von Singapur bisher immer nur den Flughafen gesehen hatte, stand auch relativ schnell fest, dass wir während unserer Malaysia Reise einen Abstecher in den Insel- und Stadtstaat machen.

Aber kommen wir doch gleich mal zu den finanziellen Fakten! Ich war ja nicht alleine unterwegs, daher habe ich in einem Doppelzimmer genächtigt und besagtes Zimmer kostete 338€ für eine Nacht. Ohne Frühstück. Angeblich ist es immer am günstigsten, wenn man direkt über die Website bucht. Da ich aber in der Vergangenheit schon ziemlich viele Zimmerchen über booking.com klargemacht habe, bekomme ich dort einen Discount auf alle Buchungen, die ich so tätige. Daher haben wir dann letztenendes über booking.com gebucht. (Und falls hier jemand von booking.com mitliest: Sehr gerne.)

Nun möchte ich aber als erstes mal all‘ denjenigen ihre Illusionen rauben, die bei diesem stolzen Zimmerpreis ein Luxushotel erwarten. Da ich ja selbst viele Jahre in der 5 Sterne Hotellerie tätig war und auch durch I LOVE SPA ganz ordentlich rumkomme, maße ich mir an, das ganz gut einsortieren zu können und meiner Meinung nach haben wir es hier viel mehr mit einem Erlebnispark zu tun, der bestenfalls auf 4 Sterne Niveau anzusiedeln ist.

Vielleicht macht es an dieser Stelle Sinn, mal ein paar Worte zu den Dimensionen zu verlieren: Das Marina Bay Sands verfügt über mehr als 2.500 Zimmer (in Worten: zweitausendfünfhundert), wurde 2010 eröffnet und ist in der Architektur Spielkarten nachempfunden, die in Stapeln zusammengemischt werden. Das Gebäude besteht aus 3 unterschiedlichen, 55-stöckigen „Towers“, die auf dem Dach durch den längsten Infinity Pool der Welt verbunden sind.

Wir haben es hierbei aber nicht nur mit einem Hotel zu tun, sondern zum Marina Bay Sands gehören außerdem ein Casino, ein Konferenz- und Ausstellungszentrum, eine riesige(!) Glitzer-Mall, ein Kunst- und Wissenschaftsmuseum, zwei Theatersäle sowie gefühlt unzählige Restaurants, Bars und Nachtclubs. Vielleicht erklärt diese Aufzählung ja schon ein Stück weit meine „Erlebnispark“-Assoziation.

Wir kommen an, checken ein und dürfen uns ein Mini Cornetto zur Begrüßung aussuchen. Ich habe wohl selten verwirrter aus der Wäsche geschaut. Die Zimmer im Marina Bay Sands sind ab 15 Uhr bezugsfertig und müssen bis spätestens 11 Uhr am Tag der Abreise geräumt werden. Wir sind schon um 13 Uhr da und man bietet uns ein bereits bezugsfertiges Zimmer im 4. Stock in Tower 3 an. Keine Ahnung, ob unser eigentliches Zimmer weiter oben gewesen wäre, aber wir steigen, noch immer die schmilzenden Mini Cornettos in der Hand, auf den Deal ein und lassen uns die Zimmerkarten aushändigen.

Ich hatte mich im Vorfeld bereits ein bisschen in das Hotel „reinrecherchiert“ und das Zimmer sieht ganz genauso aus, wie ich es erwartet habe. Man könnte meinen, es hätte schon mehr als 7 Jahre auf dem Buckel. Es sieht auch nicht sehr hochwertig aus, was die Ausstattung angeht. Ein bisschen so wie ein trutschiges Hilton in Florida – ihr wisst schon, eher viel Gold und eher wenig Style. (Sorry an alle Hilton Hotels an dieser Stelle.) Ich fotografiere keine hässlichen Sachen, daher gibt es hier und heute kein Bild vom Zimmer, aber es war sehr groß, sehr sauber und hatte schnelles Wifi. Also alles gut.

Wer beim Preis von 338€ für 20 Stunden nun einen Obstteller, ein Sektchen  oder sonstige Begrüßungsgeschenke erwartet, wird an dieser Stelle unter Umständen ein weiteres Mal enttäuscht. Es gibt 2 mal 0,5 Liter stilles Wasser. Bäm!

Pool Marina Bay Sands Singapur

Das Beste an unserem Zimmer ist der direkte Blick auf die Supertrees der Gardens by the Bay! Das hindert uns aber nicht daran, umgehend in die Badesachen zu schlüpfen und im Aufzug nach oben zu düsen! Wir tragen die Badesachen unter unserer Sommerkleidung, aber es gibt oben auch Menschen im Bademantel und darüberhinaus auch Umkleiden, in denen ihr euch umziehen könnt. Es ist also vollkommen egal, wie ihr euch auf den Weg nach oben macht.

Der Aufzug saust so schnell die 191 Meter nach oben, dass es in den Ohren knackt und oben angekommen, trennt sich dann die Spreu vom Weizen. Hier gibt es nämlich ein Drehkreuz und ohne Zimmerkarte bleibt euch der Durchgang zum Pool verwehrt. Das wird sehr streng gehandhabt und auch genau kontrolliert. Mal eben wen anders mit reinschmuggeln, der ebenfalls gerade in der Stadt ist, aber nicht im Hotel wohnt, wird also nicht funktionieren. Check!

Mein erster Gedanke: Geil! Geil! Geil!

Marina Bay Sands Infinity Pool

Und mein zweiter Gedanke: Es ist viel weniger los, als ich erwartet hatte!

Das Video zeigt im Übrigen nur den mittleren Teil des Pools. Der hört dort, wo links und rechts die Liegen im Wasser stehen, nicht auf. Zu beiden Seiten schliesst sich nochmal ein weiterer, genauso großer Teil, an. Wir finden sofort 2 freie Liegen direkt am Pool mit frontaler Sicht über die Skyline. Und besagte Liegen befinden sich so nah am Pool, dass ihr direkt von der Liege in’s Wasser gleiten könntet. Also theoretisch. Das erkennt ihr hier ganz gut:

Marina Bay Sands Singapur Infinity Pool

Die Aussicht ist der absolute Oberknaller und das Wasser ist knackig kalt. Dennoch: Wie crazy ist es bitte, dass man in diesem Pool hier ein Foto aufnehmen kann, auf dem kein anderer Mensch zu sehen ist??? Ich erwähnte es ja bereits, aber ich hätte es sehr viel voller erwartet.

Infinity Pool Marina Bay Sands

Da das Wasser so kalt ist, macht es sich ganz gut, dass ihr euch an mehreren Stationen Handtücher holen könnt und die kommen augenscheinlich geradewegs aus dem Trockner und sind – tadaaa: Warm! Während wir also in warme Handtücher gewickelt dasitzen und über den Rand des Infinity Pools hinweg die Skyline anstarren, quiekt es links und rechts immer mal wieder, weil jemand in’s Wasser will und von der Wassertemperatur überrascht wird.

Es wird schon viel fotografiert hier oben, aber das machen wir selbst ja auch. Ich meine – wie könnte man in diesem Pool bitte nicht fotografieren? Ich will nicht wissen, wie viele iPhones hier schon abgesoffen sind. Die Selfie Sticks nerven aber nicht wirklich. Ihr könnt theoretisch den ganzen Tag hier oben verbringen, denn es gibt auch ein Gastro-Angebot und ihr könnt alles direkt auf eurer Liege verzehren, ohne den Blick von der Skyline zu wenden.

Der Pool schließt um 22 Uhr und öffnet dann wieder am nächsten Morgen um 6 und dreimal dürft ihr raten, wer sich am Morgen den Wecker gestellt hat! Richtig. Morgens früh sind in einem Teil des Pools sogar richtige Bahnen zum Schwimmen abgetrennt. Das seht ihr hier:

Marina Bay Sands teuer

Und hier könnt ihr auch nochmal ganz gut erkennen, dass der Pool hinter den Liegen im Wasser weitergeht und wie nah die anderen Liegen am Beckenrand stehen:

Pool Marina Bay Sands

Hier seht ihr auch nochmal, dass der Pool sich nur auf der einen Seite der Dachterrasse befindet. In der Mitte gibt es Restaurants und auf der gegenüberliegenden Seite Bäume und Jacuzzis.

Marina Bay Sands Kosten

Die seht ihr hier. Von dieser Seite könnt ihr auf die Bay schauen. Falls die Skyline doch mal langweilig werden sollte.

Marina Bay Sands Pool Nutzung

Das Hotel könnte genau so vermutlich auch in Las Vegas stehen. Der Gästemix ist total absurd, sowohl was die Altersstruktur, als auch den Style oder die Einkommensstrukur angeht. Ihr müsst also keineswegs extra „feine“ Outfits einpacken.

Wenn ihr auf Disneyland oder Las Vegas steht, seid ihr im Marina Bay Sands genau richtig. Falls ihr auf große Menschenansammlungen nicht klarkommt, solltet ihr gar nicht erst die Lobby betreten. Der Hotelbetrieb selbst fühlt sich schon stark nach Massenabfertigung an. Ich möchte aber anmerken, dass es sehr sauber war. Auch der Pool! Das betone ich an dieser Stelle ganz explizit, weil ich mich auf Instagram ja über den Pool in Kuala Lumpur beklagt hatte.

Da es in der Lobby des Hotels viele Geschäfte und unter anderem auch sowas ähnliches wie eine Bäckerei gibt, haben wir uns dort nach unserem morgendlichen Ausflug in den 55. Stock mit Croissants eingedeckt, die wir dann im Bett verspeist haben. Ich kann euch also nicht sagen, wie das Frühstück in welchem Restaurant ist, aber ich hatte bei dem Gästeaufkommen dieses Hotels auch kein gesteigertes Interesse daran, das herauszufinden.

Eine Nacht im Marina Bay Sands

Kommen wir also zu meinem Fazit: Ich war noch nie in Las Vegas und es wird mich dort vermutlich auch nie hinverschlagen, aber ich bereue trotzdem nicht, dass wir für eine Nacht im Marina Bay Sands abgestiegen sind. Der Blick über die Stadt am Abend ist atemberaubend und die Supertree Rhapsody vom Bett aus anzuschauen, gestaltet sich ebenfalls alles andere als übel.

Falls dieser Pool auf eurer Bucket List steht, solltet ihr euch einfach auf viele Menschen einstellen und vielleicht nicht unbedingt ein Luxushotel erwarten. Wenn ihr euch dann auf den Weg macht, sollte einem unvergesslichen Poolvergnügen nichts mehr im Weg stehen.

Viel SPAss!

Jenny

Ich habe die Übernachtung selbst bezahlt. Ich empfehle euch hier nur Locations, die mich überzeugt haben – ganz unabhängig davon, ob ich selbst dafür bezahlt habe oder eingeladen wurde. Was mich nicht überzeugt, taucht nirgendwo auf.

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