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Selflove Sunday #24 – Stefanie

19/11/2017

Selflove Sunday StefanieIch könnte quieken vor Freude, denn ich habe heute schon wieder eine „Food ’n‘ Lovestory“ für euch! Stefanie hat nicht nur endlich Frieden mit dem Thema Diäten geschlossen, sondern in Ermangelung eines Druckers auch das Schild so astrein abgepaust, dass es fast besser aussieht als das Original! Aber lest einfach selbst:

„Ich bin 26 Jahre alt und habe selbst schon einiges an Diäten hinter mir. Ich war immer wie gefangen in einem Teufelskreis. Es war sehr schwer für mich, da wieder raus zu kommen.

Warum habe ich mit Diäten überhaupt angefangen? Eigentlich gab es für mich nie Anlass dafür. Ich war weder sportbegeistert, noch habe ich darauf geachtet, was und wieviel ich esse und ob dies schlecht für mich wäre. In meiner Schulzeit war ich ein graues Mäuschen – unscheinbar und schüchtern – was ich jetzt nicht mehr behaupten kann.

Während die meisten Mädchen schon weibliche Rundungen hatten, fiel ich total aus dem Raster. Ich wurde immer „Flachland“ genannt. Das war in dem Alter natürlich nicht sehr förderlich. Ich fühlte mich nie genug. Mit 19 lernte ich meinen Freund kennen, mit dem ich schon 7 Jahre zusammen bin. Nach 2 Jahren kam ein Wendepunkt, wo ich anfing, mich selbst für „nicht genug“ zu erachten.

Ich wollte was ändern und dann begann die erste Diät. Ich habe Komplimente bekommen – das war toll! Jetzt rückblickend finde ich es schlimm, wie man sich so reduzieren kann. Nach 3-4 Jahren voller Diäten war ich irgendwann ausgelaugt, kraftlos und ein reinstes Nervenbündel. Ich hatte ständig Hunger, alles drehte sich nur noch um Essen. Ich war so unglücklich und hatte dann endlich den Knackpunkt. Der Hunger überrannte mich und ich aß einfach alles, was ich wollte und habe mich wirklich schon überfressen.Ich fing an, mich im Internet zu erkundigen und habe unter anderem das Buch von Moritz gelesen. Das Buch hat mir die Augen geöffnet und ich konnte mich in so vielen Sachen wieder erkennen und habe mich selbst wie ertappt gefühlt. Was mich nach ein paar Wochen besonders getroffen hatte, nachdem ich wieder normal gegessen habe, war, dass meine Schwester zu mir sagte, dass sie es gut findet, dass ich wieder normal esse und ich nicht mehr so ein furchtbarer Mensch sei.

Erst da wurde mir bewusst, was so eine Diät alles kaputt machen kann und DAS wollte ich nie wieder. Nicht nur wegen meines Umfelds, auch weil mein Hausarzt mir sagte, durch die Diäten habe ich meine gesunde Darmbakterien kaputt gemacht (was mich an den Livestream von Jenny erinnert – nur die umgekehrte Version).

Ich hatte während der Diäten auch eine Sportsucht entwickelt. Selbst wenn ich krank war, musste ich trotzdem immer in irgendeiner Form Sport machen. Jetzt höre ich viel mehr auf meinen Körper und habe in mich hinein gehorcht, welcher Sport mir wirklich Spaß macht und welche Bewegung mir fehlen würde. Das Laufen – in Form von Joggen oder Spazieren gehen. Am liebsten mit meinem Freund zusammen.“

Der Selflove Sunday soll aufzeigen, dass alle Frauen (und auch Männer) schon Erfahrungen mit Bodyshaming gesammelt haben, und zwar ganz losgelöst davon, wie sie aussehen. Er soll uns dahingehend sensibilisieren, wie wir Körper beurteilen, bewerten, mit Labels versehen und in Schubladen packen. Er soll uns aufzeigen, was wir mit diesen Beurteilungen und Bewertungen, sofern wir sie laut aussprechen, bei anderen Menschen auslösen und anrichten können und es wäre ganz cool, wenn wir durch den Selflove Sunday irgendwann kollektiv checken, wie facettenreich Schönheit ist.

„Ich liebe meine Augen und mein Gesicht. Meine weiblichen Rundungen wie Brust und Po mag ich auch sehr an mir. Jeder Mensch ist individuell und hat daher einen eigenen Lebensstil, den man nicht verurteilen sollte. Mein Motto ist auch mittlerweile: Ungesund ist nur ein anderes Wort für lecker!“

Ich freue mich riesig, dass wir (also Stefanie und ich) uns nach meinem letzten Livestream in der Food ’n‘ Love Facebook-Gruppe connected haben. Von Herzen Danke, liebe Stefanie! Falls Stefanies Geschichte euch irgendwie bekannt vorkommt, schaut doch gerne auch selbst mal in der Gruppe vorbei.

Und falls ihr selbst mitmachen wollt beim Selflove Sunday, einfach einmal hier lang.

Let’s spread some self love!

1 Kommentar

Kommentar von Steffi am 19/11/2017 bei 20:28   

Soooo zuckersüß 😘 Danke!!!

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