Tags

(1) (1) (1) (1) (1) (1) (5) (6) (13) (10) (13) (2) (27) (1) (8) (5) (2) (4) (4) (3) (1) (26) (29) (18) (41) (41) (85) (12) (11) (61) (4) (10) (5) (5) (4) (24) (18) (4) (3) (7) (4) (8) (72) (4) (25) (4) (10) (5) (9) (6) (10) (9) (7) (5) (3) (5) (20) (3) (37) (17) (3) (52) (5) (46) (7) (10) (15) (7) (15) (6) (3) (7) (12) (6) (13) (2) (12) (4) (5) (6) (8) (6) (36) (1) (6) (1) (9) (7) (20) (9) (11) (5) (23) (16) (3) (4) (3) (7) (3) (9) (7) (7) (8) (4) (4) (4) (2) (25) (6) (6) (17) (2) (2) (31) (1) (37) (8) (3) (10) (4) (28) (1) (4) (4) (4) (40) (1) (16) (8) (8) (19) (3) (7) (1) (4) (7) (4) (6) (79) (1) (22) (28) (5) (18) (16) (22) (9) (5) (28) (16)

Ölziehen mit Kokosöl

17/11/2017

Ölziehen KokosölDer heutige Post steht eigentlich schon seit Jahren auf meiner To Do Liste. Höchste Zeit also, meine Gedanken zum Thema Ölziehen mal mit euch zu teilen.

Man hatte in meinem bisherigen Leben ja schon viel mit Öl zu tun. Nicht, dass ich kochen könnte – mehr so im Rahmen meiner Tätigkeit als Spa Therapist. Am öligsten ging es im Rahmen meiner Ayurveda Ausbildung zu, während meines Panchakarmas in Sri Lanka und einige Jahre später während meines Panchakarmas in Indien.

Wer schon mal eine richtige Ayurvedakur gemacht hat, ist vermutlich abgehärtet in Sachen Öl – ganz egal ob es sich dabei um Öl in den Haaren, in den Augen oder in den Klamotten handelt. Es muss 2005 gewesen sein, als ich die Sache mit dem Ölziehen nach dem Auftakt meiner Ayurveda Ausbildung selbst mal ausprobieren wollte. Ich besorgte mir Sesamöl im Asia Laden, würgte 3 mal in Folge nach dem Aufstehen und stellte meine Bemühungen umgehend wieder ein. Damals waren weder Avocados, noch Kokosöl en vogue und auch Ayurveda war nicht hip, sondern kauerte mehr so in der Öko/Eso-Ecke.

Nach meinem Panchakarma in Sri Lanka startete ich einen zweiten Anlauf. Ich hielt definitiv länger durch, aber irgendwann griff ich dann morgens doch wieder gleich zum Espressokännchen, ohne vorher beim Sesamöl abzubiegen.

2015 entdeckte ich das Oliveda Mundziehöl und war ziemlich angetan, weil es definitiv besser schmeckte als Sesamöl. Ich kaufte es sogar nach, aber irgendwann schlief auch unsere Beziehung ein. Vergangenen Sommer beschloss ich dann, dem Kokosöl noch eine Chance zu geben. Ich hab‘ sowieso immer welches da. Warum also nicht mal einfach ausprobieren? (Die Tatsache, dass es auf dem folgenden Bild fest ist, spricht by the way nicht unbedingt für den letzten Sommer…)

Ölziehen Zähne

Also: Glas neben das Bett stellen, aufwachen, einen Esslöffel davon in den Mund nehmen und für etwa 15-20 Minuten im Mund hin- und herbewegen. (Offiziell sind es 30 Minuten, aber ich komme weiter unten nochmal auf die Zeitangabe zu sprechen.) Im Anschluss sollte das Öl nicht in’s Waschbecken gespuckt werden, sondern im Idealfall in einem Papiertaschentuch landen, dass dann in den Müll wandert.

Wer noch nie Ghee getrunken hat, wird es unter Umständen eklig finden, am Morgen einen Löffel Öl in den Mund zu nehmen. Nach 2 Ayurvedakuren und definitiv zu viel Ghee Experience hat es mich nicht wirklich gestört. (Zumal ich es ja auch nicht runterschlucken muss.) Ich finde es sogar ziemlich angenehm, dass es erstmal fest ist und dann in meinem Mund flüssig wird.

Der ganze SPAss wirkt sich überaus positiv auf eure Mund- und Zahngesundheit aus. Meine Zähne wurden eine Nuance heller, aber Ölziehen killt auch diverse Bakterien im Mundraum, beugt Parodontose und Karies vor, verringert den Zahnbelag und verbessert den Atem. Dass ich die Nummer mittlerweile seit einem halben Jahr sehr konsequent durchziehe, liegt zum einen daran, dass ich keinen ganzen Esslöffel Öl mehr nehme (sondern nur noch einen Teelöffel) und mich nicht mehr zwinge, 30 Minuten durchzuhalten. Meistens ist es vermutlich irgendwas zwischen 15 und 20 Minuten. Ich schau‘ aber gar nicht mehr auf die Uhr. Wenn ich mal einen Tag aussetze und am Morgen nur meine Zunge reinige, fühlt es sich an, als wenn irgendwas fehlt. Ich vermute, wir sind Freunde geworden, das Kokosöl und ich.

Falls ihr jetzt denkt: „Naja, klingt prinzipiell ja schon reizvoll, aber wuuäääh“, dann schaut unbedingt nächste Woche nochmal hier auf dem Blog vorbei, denn dann stelle ich euch ein DIY für Oil Pulling Tablets (kleine Kokosöl Herzchen mit Geschmack) vor, mit denen es wirklich jede(r) hinbekommt. Ich finde es ja immer scheisse, sich zu irgendwas zu zwingen, was sich nicht gut anfühlt, aber falls ihr bisher immer nur Sesamöl ausprobiert habt, könnte das DIY kommende Woche ein perfekter Einstieg sein!

Also: Stay tuned!

Jenny

1 Kommentar

Kommentar von Cocco am 18/11/2017 bei 14:59   

Du siehst großartig aus meine Liebe. Ich hatte einen ähnlichen Effekt mit diesem Kokosöl. Es lohnt sich wirklich!

kommentieren

(*) Erforderlich

/*=========FACEBOOK======*/ /*===========FB=====*/