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Selflove Sunday #23 – Anastasia

12/11/2017

Selflove Sunday AnastasiaIch freue mich über alle Maßen, dass ich eine weitere Frau, die mich im Rahmen des Blogs bereits behandelt hat, für den Selflove Sunday gewinnen konnte! Anastasia geht nicht nur sehr ayurvedisch an das Thema Selbstliebe ran, sondern setzt es fotografisch mit dem Skelett im Hintergrund auch ziemlich interessant um. Vorhang auf für Anastasia:

„Seit meinem 10.Lebensjahr schwankt mein Gewicht regelmäßig um 10 Kilo. Das passiert ganz schnell, da ich vor allem ein starkes Pitta habe. Am meisten abhängig sind diese Gewichtsschwankungen vom Klima und meiner Sportaktivität, sowie vom Level des Kortisols.

Der Umzug nach Deutschland (Anmerkung: Anastasia kommt aus Russland) machte mich innerhalb von 2 Jahren fast kaputt und ohne Yoga und Ayurveda hätte ich das nie überlebt. Wenn ich zum Beispiel auf Bali Yogaklassen unterrichtet und mich im wärmeren Klima aufgehalten habe, dann wog ich automatisch 10 Kilo weniger als in Deutschland.

Wenn ich (wie jetzt) jedoch vorrangig in der Praxis tätig bin, massiere und mich auch akademisch beschäftige im grauen Berliner Winter, dann brauche ich mehr Gewicht und Stärke, obwohl ich immer noch ab und zu Halbmarathon laufe und sehr viel Sport und Yoga mache. Beim Sport mag ich keine bestimmten Trainingsziele oder Hinweise. Das ist für mich viel mehr Meditation. Ich geniesse es einfach nach Lust und Laune: Entweder mache ich nichts oder ich laufe 20 Kilometer.

Da diese Gewichtsschwankungen bei mir normal sind, musste ich einen Weg finden, das zu akzeptieren und auch…zu geniessen. Wenn ich ganz leicht bin und in der Hitze wohne, kann mein Freund mich länger auf Händen tragen. Und wenn ich im Winter schwerer werde, kann ich meine weiblichen Kurven geniessen. Gott sei dank (also Dhanvantari) beschäftige ich mich seit 5 Jahren medizinisch mit Ayurveda, denn diese wunderbare Medizin hat mir bei meinen Gewichtsschwankungen noch mehr geholfen. Ich kann immer bestimmen, wie meine Gesundheit ist und was korrigiert werden sollte, aber nicht im Sinne von Kilos, Kalorien und so weiter, sondern im Sinne von Gleichgewicht, Ojas, Klarheit und natürlich Doshas.

Der Selflove Sunday soll aufzeigen, dass alle Frauen (und auch Männer) schon Erfahrungen mit Bodyshaming gesammelt haben, und zwar ganz losgelöst davon, wie sie aussehen. Er soll uns dahingehend sensibilisieren, wie wir Körper beurteilen, bewerten, mit Labels versehen und in Schubladen packen. Er soll uns aufzeigen, was wir mit diesen Beurteilungen und Bewertungen, sofern wir sie laut aussprechen, bei anderen Menschen auslösen und anrichten können und es wäre ganz cool, wenn wir durch den Selflove Sunday irgendwann kollektiv checken, wie facettenreich Schönheit ist.

Ich bin echt dankbar dafür, dass ich immer sehr proportional Gewicht verliere oder zunehme. Das mag ich sehr an meinem Körper. Also meine Proportionen. Und dass ich so beweglich bin. Und meinen Po mag ich auch!

Ich versuche, durch Ayurveda die Idee von Gleichgewicht und Wohlgefühl zu verbreiten anstelle des dummen Abnehmens und des 90-60-90-Ideals, das in unserer westlichen Gesellschaft so verbreitet ist.

Heute dürften die Herzen aller Ayurveda Fans da draußen wohl bisschen höher schlagen. Ich selbst schätze am Ayurveda by the way ebenfalls sehr, dass jeder Mensch sehr individuell und ganzheitlich betrachtet wird und dass man nicht versucht, Kapha- und Pitta-Typen in eine Vata-Statur zu pressen. Ihr habt keine Ahnung, wovon zur Hölle hier heute die Rede ist? Dann könnte der Post über die Doshas ein bisschen Licht in’s Dunkel bringen. Danke an Anastasia!

Wollt ihr selbst mitmachen beim Selflove Sunday? Dann einmal hier lang.

Let’s spread some self love!

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