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Selflove Sunday #21 – Maike

29/10/2017

Selflove Sunday MaikeLiebe Leute, ich flippe aus! Was gibt es bitte Cooleres, als wenn verschiedene Projekte ineinander greifen? Mein Herz tanzt, wenn ich durch Frauen wie Maike sehe, was Food ’n‘ Love „anzurichten“ imstande ist. Von Herzen Danke, liebe Maike, dass Du hier heute mit am Start bist! Das bedeutet mir unglaublich viel.

„Hallo ihr Lieben, vor ziemlich genau 10 Monaten hätte ich nie gedacht, dass ich einmal so weit sein werde, mich im Social Network im Bikini zu zeigen und auch noch zu sagen: „Ja! Passt wie ich ausschau‘!“

Intuitives Essen!? Hört sich interessant an. Vielleicht kann ich so endlich meine letzten 10 Kilos zur „Traumfigur“ loswerden! Das waren ehrlich gesagt meine ersten Gedanken, als ich durch Zufall auf das Thema gestoßen bin…

„Kurz“ zu meiner Vorgeschichte: Meine ersten Abnehmversuche machte ich mit 17 Jahren. Im Fitnessstudio war ich bereits mit 16 angemeldet, als ich endlich eigenes Geld verdiente. Ich kam nicht mit meiner Figur klar. Ich hatte plötzlich Rundungen bekommen, d.h ’nen Busen, ’ne Hüfte, Taille, mehr Hintern. Ich war vom Mädchen zur Frau geworden. Aber ich kam nicht mit mir klar. Ich dachte, ich bin zu dick. Ich muss abnehmen. So wie Britney Spears wollte ich aussehen, so ’nen tollen Bauch wie sie – ach, ich fand sie toll.
So ging die ganze Scheiße (sorry, aber besser kann ich’s nicht ausdrücken) los. Nach jeder Diät/Ernährungsumstellung, wie auch immer ihr es nennen wollt (ich hab echt alles durch), wurden die Essanfälle schlimmer und mein Gewicht schraubte sich spiralförmig nach oben. Ich wurde immer unglücklicher und dachte, wenn ich doch nur endlich wieder so viel wiegen könnte wie vor den Diäten, dann wär mein Leben wieder lebenswert, erfüllt, glücklich…ich scheitere und scheiterte.

Irgendwann saß ich heulend bei meinem Hausarzt (u.a. Ernährungsberater), der mir, nachdem ich ihn darum gebeten hatte, mir endlich beim Abnehmen zu helfen, eine Binge Eating Disorder attestierte und mich in eine Ambulante Therapie in eine psychosomatische Klinik steckte. Soweit war ich nun gesunken. Im ersten Moment dachte ich: „Endlich, jetzt wird mir geholfen. Ich bin gar nicht selber schuld, ich bin krank. Und dafür kann ich ja schließlich nichts. Jetzt werde ich mein Idealgewicht erreichen.“

Mir wurde irgendwas von „Setpoint“ (Gewicht, zu dem der Körper immer wieder hin will, weil es genetisch veranlagt ist) erzählt und es wurde 6 Wochen versucht, mich zu heilen. Danach hatte ich mir zumindest geschworen, so lange ich lebe, keine Diät mehr zu machen. Und dann fing ich an zu FRESSEN. Ich habe mir erlaubt, alles zu essen, aber ich habe regelmäßig nicht nur nach Hunger/Sättigung gegessen, sondern ich habe einen richtigen Trotz entwickelt. Dann habe ich mein Höchstgewicht erreicht. Da saß ich nun. Hatte zwar keine Essattacken mehr, aber ich habe mich regelmäßig bei den normalen Mahlzeiten überessen.

Ich konnte mich nicht mehr sehen, ich schnaufte beim Treppen steigen wie ein Walross, ich war aufgedunsen und so unglücklich. Von heut auf morgen meldete ich mich bei Weight Watchers online an und war guter Dinge. Nach einem Gewichtsverlust von ein paar Kilos wurde ich schwanger und die Gewichtsspirale ging noch weiter nach oben. Nach der Schwangerschaft ging’s mit Weight Watchers weiter und irgendwann war ich zumindest wieder auf 69 kg.

Ich bekam Komplimente, kaufte ordentlich neue Klamotten und dachte, jetzt hab‘ ich es fast geschafft. Noch 5-10 kg, dann passt’s wieder. Jetzt mach ich mal ne Weight Watchers Pause. Aber bis ich schaute, hatte ich wieder 3kg drauf und fing von vorne an. Dieses „Kilo-Auf und Ab“ ging dann ein Jahr und dann dachte ich mir, so kann’s ja net weiter gehen. Ich kann und will doch nicht mein ganzes Leben Weight Watchers machen. Außerdem war die Waage mein ständiger Begleiter. Sie war der Grund, ob ich in der Früh gut drauf war oder der Tag schon wieder gelaufen war…“

Der Selflove Sunday soll aufzeigen, dass alle Frauen (und auch Männer) schon Erfahrungen mit Bodyshaming gesammelt haben, und zwar ganz losgelöst davon, wie sie aussehen. Er soll uns dahingehend sensibilisieren, wie wir Körper beurteilen, bewerten, mit Labels versehen und in Schubladen packen. Er soll uns aufzeigen, was wir mit diesen Beurteilungen und Bewertungen, sofern wir sie laut aussprechen, bei anderen Menschen auslösen und anrichten können und es wäre ganz cool, wenn wir durch den Selflove Sunday irgendwann kollektiv checken, wie facettenreich Schönheit ist.

„Mitte Dezember 2016 bin ich dann auf das intuitive Essen und das Buch Food ’n‘ Love gestoßen. Das hat definitiv mein Leben verändert. Ich nehme mich seit einigen Monaten so an, wie ich bin und höre auf die Bedürfnisse meines Körpers. Und ich bin einfach nur glücklich!! Ich habe dadurch so viel mehr Lebensqualität und Spaß am Leben!!

3 Sachen die ich an mir mag: Mein Gesicht, mein Dekolleté und meine Beine ab dem Knie plus Füße.

Ich finde diese Aktion so toll! Wir müssen den Leuten zeigen, dass es ok ist, wie sie sind und gegen Bodyshaming arbeiten! Wär doch soooo langweilig wenn wir alle gleich wären!!“

Dem ist wohl nichts mehr hinzuzufügen. Ich bin mir sicher, dass sich sehr viele Frauen (und vielleicht ja sogar auch ein paar Männer) mit ihren Worten identifizieren können. Von Herzen Danke für Dein Strahlen, Deine Power und diese beeindruckende Transformation! Was für ein geiler Move.

Wollt ihr selbst mitmachen beim Selflove Sunday? Dann einmal hier lang.

Let’s spread some self love!

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