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Selflove Sunday #19 – Deva Kamila

15/10/2017

Selflove Sunday Deva KamilaLiebe Leute, Vorhang auf für Deva Kamila! Remember? Die Frau ist einfach eine Granate. Und auch wenn ein paar Hamburger noch immer weinen, weil es Buddha in Dir nicht mehr gibt: Vielleicht trocknet der heutige Post ja eure Tränchen, denn Deva lässt wertvolle Tipps in Sachen Selbstliebe vom Stapel. Enjoy!

„Selbstliebe. Der Weg der Selbstverantwortung und Selbstreflexion. Danke, liebe Jenny, für den Raum der Kommunikation. Gerne teile ich meine Blinkwinkel und Erlebnisse in meinem Prozess auf dem Weg zur Selbstliebe.

In der Kindheit empfand ich mich eher wie ein Äffchen, das das Umfeld und die Menschen nachahmte und somit viele Facetten kennen lernen durfte. Man könnte es auch anders ausdrücken. Ich habe viel verglichen und ausprobiert, um zu schauen, was zu mir passt und fühlte mich dadurch bereichert. Es war ein offenes Abenteuer, das wertungsfrei verlief und mich ergänzte und bereicherte. In der späteren Jugend allerdings drehte sich die Energie und damit auch mein Mindset. Ich begriff, dass die Gesellschaft Ansichten hat und wenn man sich danach richtet, ist es leichter, angenommen zu werden.

Insbesondere als Ausländerin hatte ich den Druck verspürt, an mir arbeiten zu müssen. So feilte ich mit Erfolg an meiner Aussprache, meiner Figur, meiner Art und Weise. Bis zu einem gewissen Zeitpunkt konnte ich das Spiel mitspielen. Doch da die Anforderungen in dem Spiel der Reflexion und des Abenteuers von außen kamen, und ich den Durst verspürte, mich über andere bestätigen zu müssen, saugte es mich aus. Ich lebte gegen meine Wahreit. Versteht mich nicht falsch. Dies ist meiner Meinung nach ein sehr wichtiger Prozess. Denn nur durch den Prozess der Enge in mir konnte ich das Bedürfnis nach Veränderung und Wachstum spüren und kam so in die dritte Phase der Reflexion: Selbstverantwortung!

Wieder veränderte sich der Fluß der Energie. Diesmal richtete er sich nach innen. Ich begriff immer mehr, wie wichtig die Lebensabschnitte und Prozesse der Enge und Bewertung für mich waren, und was für ein Potential in all‘ den Erlebnissen steckte und nutzte diese Erkenntnis. Ich machte viele Bekanntschaften mit der maskierten Selbstliebe. Doch schnell wurde auch hier klar, dass ich nicht so tun kann, als ob ich mich selbst liebe, wenn ich noch so viel mit mir rumtrage, das nicht zu mir gehört. Durch die Selbstreflexion im Zustand der Wachheit entstand immer mehr Raum in meinem Leben für Meditation und somit für Liebe.“

Der Selflove Sunday soll aufzeigen, dass alle Frauen (und auch Männer) schon Erfahrungen mit Bodyshaming gesammelt haben, und zwar ganz losgelöst davon, wie sie aussehen. Er soll uns dahingehend sensibilisieren, wie wir Körper beurteilen, bewerten, mit Labels versehen und in Schubladen packen. Er soll uns aufzeigen, was wir mit diesen Beurteilungen und Bewertungen, sofern wir sie laut aussprechen, bei anderen Menschen auslösen und anrichten können und es wäre ganz cool, wenn wir durch den Selflove Sunday irgendwann kollektiv checken, wie facettenreich Schönheit ist.

„Ich bin mittlerweile 38 Jahre alt, Mutter von fünf Kinder und darf mich in allen Phasen meines Seins feiern. Entspannt im Chaos ist mein Lebensmotto. Mein Mandala des Lebens besteht aus folgendem Puzzle, das ich gern mit euch teilen möchte:

1. Regelmäßige und gesunde Nahrungsaufnahme

Doch genauso feiere ich gelegentlich meinen Cappuccino mit einem fantastischen französischen Mandelcroissant vom Café Eclair in Hamburg oder der Bäckerei in Baluard in Barcelona.

2. Kalarippayat – die südindische Kampf- und Heilkunst

Ein kompromissloser Reinigungsprozess für meinen Körper und mein Mind. Und doch manchmal nur eine Körperübung in einem Raum.

3. Meditation als spirituelle Praxis

Doch umso mehr Raum entsteht, desto mehr findet das Leben in der Meditation statt.

4. Female Empowerment

Begleitung zurück in die Weiblichkeit durch die Heilung des männlichen Anteils in uns Frauen. Manchmal auch nur durch ein Teilen des Erlebten.

Klar ist, dass jeder von uns ein einzigartiges Potential in sich trägt, das auf unterschiedliche Art und Weise in diese Welt eingebracht werden möchte. Ich freue mich über diese Möglichkeit, die uns Jenny gibt und hoffe, viele von Euch zu motivieren, etwas mehr hinter die Fassaden zu schauen und das Potential zu nutzen, das wir in uns tragen. So können wir gemeinsam das Leben in seinem vollen Potential feiern und genießen.

In Liebe

Deva Kamila“

Deva zieht aktuell mit ihrer Familie durch die Welt und das Foto entstand gestern Abend mitten in Barcelona, als die Kinder eingeschlafen waren. Das hier war übrigens das Bild im Original vor dem Zuschnitt. Ich feiere diese Frau so hart! Online findet ihr Deva hier und auf Instagram könnt ihr sie und ihre Familie auf ihrer Reise begleiten. Von Herzen Danke an Deva!

Wollt ihr selbst mitmachen beim Selflove Sunday? Dann einmal hier lang.

Let’s spread some self love!

5 Kommentare

Kommentar von Carmen am 15/10/2017 bei 23:41   

welche Power! Danke fürs Vorstellen ;-)

Kommentar von Anja am 17/10/2017 bei 06:19   

alle Frauen hier sehen perfekt aus! Ich finde das geht alles nach hinten los, was ihr hier macht! Da braucht man schon krassere Beispiele... wenn ich eure Körper sehe, Danke ich : klar! Zieh ich mir einen hübschen Bikini an und zeige mich.! Schade. Und es macht mich wütend. Es motiviert mich nicht sondern frustriert mich. In menier Selbstliebe.

Kommentar von I LOVE SPA am 17/10/2017 bei 07:33   

Liebe Anja, es tut mir leid, dass das Projekt Dich frustriert :( Hast Du Dir denn wirklich alle bisher 19 veröffentlichten Portraits angeschaut oder nur die letzten 3? Ich finde, dass der Querschnitt aller bisherigen Veröffentlichungen die Realität da draußen eigentlich ganz gut portraitiert. Ich habe nicht genug Teilnehmer, als dass ich darauf achten könnte, dass dicke und dünne Frauen sich abwechseln. Daher vermute ich, Du hast Dich vielleicht nur durch die letzten 3 Sonntage geklickt? Mein Ziel mit diesem Projekt ist es, die Realität zu portraitieren und aufzuzeigen, dass alle Menschen struggeln - egal, wie dünn oder athletisch sie unter Umständen auch aussehen. Es ist unglaublich schwer, genug Leute zu finden, die hier mitmachen, weil es in unserer Gesellschaft aus irgendwelchen Gründen als "mutig" gilt, sich online in Badesachen zu zeigen. Ich bin allen 19 Teilnehmern sehr dankbar, dass sie mich mit ihrer Teilnahme an diesem Projekt unterstützen und finde, Du hast in einer Sache auch recht: Sie sind alle perfekt. Genauso wie auch Du perfekt bist. Wir alle sind perfekt. Diese Message soll der Selflove Sunday transportieren. Es geht nicht darum, Fotos von dicken Frauen hochzuladen, damit Frauen, die ein bisschen weniger dick sind, sich unter Umständen weniger scheisse fühlen. Es geht darum, dass es Körper in allen Größen, Formen und Farben gibt und dass das gut und richtig ist. Ich hoffe, Du kannst meine Intention und die Idee hinter dem Projekt nun ein bisschen besser verstehen. Jenny

Kommentar von Sabine C. Pahlke am 17/10/2017 bei 08:05   

Liebe Anja, ich finde das Projekt toll und bin froh, dass ich den Mut hatte mitzumachen. Und glaube mir, es hat mich Mut gekostet, mich mit meinen Speckrollen zu zeigen. Ich finde das Projekt toll, weil es auch anzeigt, wenn man die Geschichten liest, dass das sich wohlfühlen im eigenen Körper, selten nur abhängig ist vom Körpergewicht. Das eben jeder so seine ureigenen Themen hat und daher finde ich die Geschichten zu den Fotos total gut und man kann wirklich was für sich selbst mitnehmen. Davon abgesehen sieht man bisher ja nicht nur Schlanke oder Sportliche ... ich finde den bisherigen Schnitt gut, wenn man bedenkt, dass sich einfach zu wenige Frauen trauen mitzumachen. Ich glaube ich war dann auch die Älteste in der Runde mit meinen 52 Jahren. NAtürlich wäre es toll, wenn noch mehr Frauen den Mut hätten sich zu zeigen. Damit der Facettenreichtum noch größer wird. Sei doch nicht wütend, auf das was hier entsteht ... weißt du, ich war auch zuerst wütend, als mir eine Freundin vorschlug, ich soll hier mitmachen. Ich dachte auch, so viele junge Frauen, da pass ich nicht dazu. Ich war wütend auf meinen Bauch, den ich nicht losbekam etc. Aber ich habe die Wut gewandelt in Mut ... und das hat mir gutgetan. Wenn du magst, fühl dich mal lieb umarmt... Jennifers Botschaft ist so schön: Wir sind alle perfekt!!! Letzendlich müssen wir nur selbst daran glauben ... und die Mädels hier helfen finde ich dabei ...

Kommentar von I LOVE SPA am 17/10/2017 bei 08:10   

Wow, danke Sabine :)

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