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Rhassoul – das orientalische Tonerde Treatment im Dampfbad

09/10/2017

Rhassoul oder RasulEigentlich dachte ich ja, wir hätten die Treatment Kategorie mehr oder weniger abgehandelt, aber da zuletzt Fragen zum Thema „Rhassoul“ aufkamen, möchte ich dem orientalischen Heilerde Treatment heute nochmal einen eigenen Post widmen.

Ich hatte bei meiner ersten Rhassoul Behandlung 2013 zwar schon erklärt, was es damit auf sich hat, aber bei mittlerweile 1.200 Blogposts sucht vermutlich niemand die Treatmenterklärung im Hilton Post.

Also: Es gibt zahlreiche Variationen des Wortes. Von Rasul über Rassoul bis hin zu Rhassoul sind der Buchstabenakrobatik augenscheinlich keine Grenzen gesetzt. Gemeint ist aber immer das marokkanische Treatment, bei dem gemahlenes Tonmineral zum Einsatz kommt und dessen Ablauf  ich euch im Folgenden ausführlich beschreiben möchte.

Wenn ihr eine Rhassoul Zeremonie bucht, findet diese für gewöhnlich in einem privaten Bereich ohne Behandler statt. Praktisch sieht das so aus, dass ihr ein Tellerchen mit 3 unterschiedlichen Sorten des besagten Tonminerals bekommt. Stellt euch jede Sorte von der Größe her vor wie eine Kugel Eis, wobei die Konsistenz deutlich zäher ist. Das Setting bildet in der Regel ein Dampfbad und bevor es losgeht, wird geduscht. Die Haut wird nach dem Duschen nicht abgetrocknet.

Die 3 Schlammkugeln auf dem Tellerchen haben unterschiedliche Farben: Beige, mittelbraun und dunkelbraun. Normalerweise erklärt euch die Person, die euch das Tellerchen aushändigt und das Dampfbad einschaltet, auch nochmal den genauen Ablauf.

Zuerst verteilt ihr die beige Erde großzügig im Gesicht und am Dekolleté auf der vom Duschen noch feuchten Haut. Dieses Procedere gestaltet sich für gewöhnlich ziemlich zäh. Als nächstes verteilt ihr die mittelbraune Erde an Armen und Beinen und abschliessend die dunkelbraune Erde am restlichen Körper. So sieht das dann aus.

Dann setzt ihr euch (wie in einer klassischen Dampfsauna) nackt auf die angewärmte, gekachelte Sitzfläche. Der ganze SPAss dauert 20 Minuten und endet manchmal mit einem Regenschauer von oben. Falls das der Fall ist, werdet ihr aber im Vorfeld darauf hingewiesen. Die Besonderheit beim Rhassoul ist, dass die Temperatur nicht konstant ist, sondern während der 20 Minuten – genau wie die Luftfeuchtigkeit – kontinuierlich ansteigt. Das heisst, das Raumklima wechselt von trocken zu feucht.

Ihr sitzt also bei steigender Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit mit 3 Farben Schlamm beschmiert auf dieser gekachelten Bank. Dabei fühlt es sich zuerst so an, als würde der Matsch auf der Haut trocknen, dann wird er aber zunehmend glitschig. Durch diese Veränderung von trocken zu glitschig nimmt der Schlamm die von der Haut ausgeschiedenen Schlackenstoffe auf.

Ganz egal, ob nach Ablauf der 20 Minuten ein Regen von oben einsetzt oder ihr euch die Tonerde aktiv vom Körper duscht – durch den soften Peeling Effekt werdet ihr mit babypopoweicher Haut belohnt! Im Idealfall nutzt ihr nach einer Rhassoul Behandlung ein schönes Körperöl, denn die Haut ist im Anschluss schon eher trocken.

Also: Großer Spaßfaktor. Probiert das mal aus!

Jenny

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