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Treatment Standards – Gratis Checkliste für Spas zum Download

02/10/2017

Spa Standard Checkliste zum DownloadDer heutige Post richtet sich ausnahmsweise mal an alle brancheninternen Leser und weniger an die Endverbraucher unter euch. Ich bin allerdings fest davon überzeugt, dass unter’m Strich auch der ein oder andere Endverbraucher davon profitieren wird, daher geht das schon klar.

Ich bekomme ja sehr viele Behandlungen und stelle dabei immer wieder fest, dass es jenseits der Leading Hotels of the World kaum einheitliche Treatment Standards zu geben scheint.

Da ich selbst viele Jahre nach Leading Standards gearbeitet habe, fällt mir das natürlich ganz besonders auf. Aber dass sich 9 von 10 Behandlern nicht die Hände waschen, bevor sie loslegen, dürfte auch den „ganz normalen“ Endverbraucher stören.

Prinzipiell finde ich die Leading Standards nicht schlecht. Da ist alles Wichtige mit drin. Es gibt allerdings auch ein paar Punkte, die mich über all‘ die Jahre gestört haben. Dass ich einen Gast beispielsweise 3 mal in Folge mit seinem Namen anreden muss, gestaltet sich in meiner Welt vollkommen sinnbefreit und ist bei Herrn Müller zwar noch easy umsetzbar – bei russischen oder japanischen Nachnamen sieht das in Runde 2 und 3 erfahrungsgemäß aber schon anders aus…

Aus diesem Grund habe ich eine Treatment Standard Checkliste erstellt, die in meinen Augen Sinn macht. Sie besteht aus 25 Punkten, Spa Manager(-innen) können sie hier kostenlos im PDF-Format downloaden und dann nach Belieben nutzen, um ihre Mitarbeiter entsprechend zu schulen.

Treatment Standards Freebie

Ein weiterer Punkt, der mich an den Leading Standards immer gestört hat, war der, dass der Gast im Treatmentraum wieder abgeholt werden muss. Es passiert einfach viel zu häufig, dass der Gast genau dann gerade nackt im Raum steht und nach dem Bademantel greift. Daran ändert auch das vorherige Anklopfen nichts. Aus diesem Grund finde ich es sehr viel sinnvoller, den Gast draußen in Empfang zu nehmen. Das wird aber auch fast überall so gehandhabt.

Ein weiterer Punkt: Ich mag ich es sehr viel lieber, wenn Behandler sich mit dem Vornamen vorstellen. „Mein Name ist Susanne“ klingt doch irgendwie besser als „Frau Meier, angenehm.“ Meiner Erfahrung nach hat ein Vorstellen mit dem Vornamen auch keineswegs zur Folge, dass es dadurch während der Behandlung an der nötigen Distanz mangelt.

Dass Behandler nicht parfümiert sein sollten und den Treatmentraum weder mit Knoblauchatem, noch mit einer Nikotinwolke erfüllen sollten, gehört nicht zu den Treatment Standards, sondern in den jeweiligen Arbeitsvertrag beziehungsweise in die entsprechende Kooperationsvereinbarung. Aus diesem Grund habe ich diese Punkte nicht mit aufgeführt. Sie sollten sich von selbst verstehen, aber es macht vielleicht trotzdem Sinn, das hier nochmal explizit zu erwähnen.

Es bleibt anzumerken, dass der Fokus viel zu häufig auf den falschen Dingen liegt. Den Behandlerinnen per se Nagellack zu verbieten, aber keinen gesteigerten Wert darauf zu legen, dass sie sich die Hände waschen, halte ich für mehr als absurd.

Im Jahr 2017 sind auch viele Gäste in der gehobenen Hotellerie selbst tätowiert. Bisher gehen ja nur eher hippe und stylishe Spas locker mit dem Tattoo-Verbot um. Ich habe in all‘ den Jahren für bestimmte Behandlungen (wie beispielsweise Lomi Lomi Nui) hinter verschlossener Treatmentraum-Tür mit freien Armen gearbeitet und kein einziges Mal negative Blicke geerntet. Ganz im Gegenteil. In Sachen Tattoos müsste man die Standards also ganz allgemein mal nachjustieren und an der Realität ausrichten.

Treatment Standards wirken sich zweifelsohne qualitätssichernd aus. Das Problem, dass vielerorts nicht qualifizierte Kräfte am Gast tätig sind, bleibt davon jedoch unberührt.

Also, liebe Leute: Händewaschen rules! Und nach dem Druck fragen auch.

Jenny

2 Kommentare

Kommentar von Carmen am 02/10/2017 bei 19:42   

Da sind echt selbstverständliche Punkte drin. Irgendwie traurig, dass es nicht allgemein üblich ist. Selbiges auch schon erlebt bei "profaner" (Sorry) Physiotherapie. Schnell noch draußen eine rauchen, zu lauter Radiosender mit Techno und Geblubber usw. Schrecklich... Selbst freundlich verpackte Hinweise werden nicht gehört.

Kommentar von I LOVE SPA am 02/10/2017 bei 20:56   

Oh Mann :/

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