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Selflove Sunday #14 – Anika

10/09/2017

Selflove Sunday AnikaIch muss zu meiner Schande gestehen, dass mir Anika und ihr Avocado Radio Podcast erst vergangene Woche erstmalig in meine Facebook Timeline gespült wurden.

Da sie in der vergangenen Woche den Self Love Club ausgerufen und jeden Tag eine Podcast Episode zum Thema „Selbstliebe“ veröffentlicht hat, könnte wohl niemand passenderes an diesem Sonntag das Selflove Sunday Schild in den Händen halten. Vorhang auf für Anika:

„Ich freue mich wahnsinnig doll, dass ich bei diesem tollem Projekt dabei sein darf! In dieser Woche habe ich auf meinem Podcast selbst den SELF LOVE CLUB gestartet. Ich möchte auf das Thema Körperwahrnehmung, Essstörungen und Selbstliebe aufmerksam machen. Warum? Weil 91% der Frauen mit ihrem Körper unzufrieden sind und diese Themen noch sehr wenig in der Öffentlichkeit diskutiert werden.

Dabei ist unser Körper ein Wunderwerk. Er reinigt sich von selbst, gibt uns Luft zum Atmen, macht dass wir uns bewegen und denken können. Wie wunderschön. Aber warum wissen wir das nicht zu schätzen? Wir setzen unseren Körper stattdessen einem Kampf aus, um einem Schönheitsideal zu entsprechen, was es nicht gibt! Denn Perfektion ist eine Illusion. Der Druck von außen ist bei den meisten Mädels der Indikator für ein mangelndes Körperbewusstsein.

Auch bei mir gab es Jahre, in denen ich meinen Körper gehasst habe. In denen ich mich selbst gehasst habe. Ich hatte das Gefühl, nie genug zu sein. Fühlte mich leer. Hatte starke Verlustängste. In Freundschaften, wie auch in Partnerschaften. In meinen Teenagerzeiten wurde mir mehrfach gesagt, ich sei hässlich und moppelig. Das hat mich damals sehr verletzt und bis in die 20er Jahre begleitet. In meinen 20ern habe ich dann eine Essstörung und eine Sportsucht entwickelt, weil ich für meinen Partner und die Außenwelt perfekt sein wollte.

Lange habe ich nicht darüber gesprochen, weil ich es mir selbst nicht eingestehen konnte. Diese Art zu leben hat mich damals wahnsinnig viel Energie gekostet. Energie, die ich hätte anderweitig nutzen können. Ich habe mich selbst verloren. War unglücklich und hatte wenig Lebensfreude. Habe mich leer gefühlt. Lange Zeit habe ich mit mir gekämpft, mich verurteilt, mich versucht zu kontrollieren. Bis der Tag X kam und ich mein Leben wieder selbst in die Hand nahm.“

Der Selflove Sunday soll aufzeigen, dass alle Frauen (und auch Männer) schon Erfahrungen mit Bodyshaming gesammelt haben, und zwar ganz losgelöst davon, wie sie aussehen. Er soll uns dahingehend sensibilisieren, wie wir Körper beurteilen, bewerten, mit Labels versehen und in Schubladen packen. Er soll uns aufzeigen, was wir mit diesen Beurteilungen und Bewertungen, sofern wir sie laut aussprechen, bei anderen Menschen auslösen und anrichten können und es wäre ganz cool, wenn wir durch den Selflove Sunday irgendwann kollektiv checken, wie facettenreich Schönheit ist.

„Heute liebe ich mich so, wie ich bin! Ich bin absolut happy mit mir und verschwende keinen Gedanken, was andere um mich denken könnten. Es ist mir schlichtweg egal. Und das ist so unglaublich befreiend. Die Waage habe ich auch aus meinem Leben verbannt. Denn die brauche ich nicht mehr. Was sagt diese Zahl auch aus? Was liebe ich besonders an mir? Hmm, auf jeden Fall meinen Bauch, meinen Po und meine Brüste. Ja, denn Weiblichkeit rockt! Und Selbstliebe sowieso.“

Dem ist wohl nichts mehr hinzuzufügen. Von Herzen Danke an Anika für’s Mitmachen! Und an alle Leserinnen und Leser da draußen: Gibt es den Begriff „Binge Hearing“? Egal – auf Anikas Podcast könnt ihr euch heute auf jeden Fall alle 7 Folgen des Self Love Club hintereinander weg geben. Ich freue mich riesig, dass diese Gegenbewegung immer stärker wird, denn nur so wird sie es vielleicht irgendwann schaffen, uns wieder zu „antibrainwashen“ und wir werden aufhören können, uns unentwegt selbst zu optimieren und einem vermeintlichen Ideal hinterherzuhecheln.

Wollt ihr selbst mitmachen beim Selflove Sunday? Dann einmal hier lang.

Let’s spread some self love!

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