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Selflove Sunday #8 – Isa

30/07/2017

Selflove Sunday IsaIch feiere den heutigen Beitrag zum Selflove Sunday von Isa so hart. Dass im Rahmen dieser Aktion irgendwann mal jemand ein Gardinenstangen-Selfie einreichen würde, hätte ich mir nie träumen lassen. Isa möchte hier und heute aber nicht nur eine Lanze für die Vagina brechen (jaja, ich weiss), sondern arbeitet auch als Yogalehrerin und bloggt auf besinnbar.de!

„#Selflovesunday and I’m like naaaah.

Dieses elendige Thema. Immer wieder kommt es hoch. Immer mehr #selflove in diesen hübschen sozialen Medien, die nur so vor Perfektionismus sprühen. Und dann bin ich am Wochenende auch noch zu dieser unvermeidlichen Poolparty eingeladen. Ein kleiner Teil von mir kotzt innerlich. Aber mein selbstliebendes Ich wächst und sagt: Mensch Isa, die Gelegenheit, Dein Hüftgold auszupacken, Deine sexy Kurven zu zeigen. Zeit, selbstbewusst und vorbildlich ins Wasser zu hüpfen, während 70 Prozent der Gäste vermutlich vor lauter Bodyshaming nicht gewillt ist, auch nur die Badeklamotten einzupacken…

Ich werde dieses Jahr tatsächlich glitzernde 30 Jahre und ich kann mich leider nur schwer daran erinnern, wann ich mich mal so richtig aufrichtig zu 1000% geliebt und akzeptiert habe. Es gab unzählige Momente, in denen ich Angriffsfläche bot für Kritik an mir und meinem Körper. In denen mir nahestehende Menschen Dinge sagten, die gar nicht so charmant und förderlich für meine Psyche waren. Ich liess es zu.

Aber dann änderte sich etwas Grundlegendes in meinem Leben. Im Februar 2015 begann ich diese intensive Yogareise mit einer Ausbildung zum Hippie. Meine persönliche Reise zu einem selbstliebenden Ich. Seitdem begegne ich meinem selbstverachtenden Ich mit vollem Bewusstsein regelmäßig auf meiner Yogamatte, im Spiegel, im Supermarkt, in den Augen anderer. Eigentlich überall. Aber es wird leiser. Es wird ruhiger.

Die Stimmen der Akzeptanz und Liebe werden lauter. Mein Blick ist liebevoller. Meine Gedanken freundlicher. Ich wache auf, schaue in den Spiegel, streichle meine Kurven und sage: Japs, du bist wunderschön, Puppe. Deine Silhouette ist sexy. Dabei kneife ich mir schön in meine weiblichen Kurven und grinse. Manchmal meine ich das komplett ernst und manchmal höre ich noch ein flüsterndes selbstverachtendes Ich im Hintergrund, was mich vom Gegenteil überzeugen will. Dem zeige ich dann fröhlich und mit vollster Präsenz den Mittelfinger und verabschiede den Miesepeter mit einer warmen Umarmung.

Meinen Mitmenschen habe ich für ihre schmerzlichen Kommentare verziehen. Und das tat verdammt guhuuuuut! Der größte Schritt in Sachen #selflove war jedoch, mir selbst zu verzeihen, dass ich nicht schon früher den Weg der Selbstliebe ging. Ich mache täglich Yoga, schwing mich aufs Rad, mache Body Weight Training, kletter‘ Wände hoch und beweg‘ mich gerne. Dabei habe ich kein Schönheitsideal im Sinn, mir geht es um das Gefühl. Das Gefühl mit meinem Körper in Kontakt zu sein und Sport ist da für mich eine ganz wunderbare Lösung. Denn nur so kann ich mich voll und ganz lieben und akzeptieren lernen.“

Der Selflove Sunday soll aufzeigen, dass alle Frauen (und auch Männer) schon Erfahrungen mit Bodyshaming gesammelt haben, und zwar ganz losgelöst davon, wie sie aussehen. Er soll uns dahingehend sensibilisieren, wie wir Körper beurteilen, bewerten, mit Labels versehen und in Schubladen packen. Er soll uns aufzeigen, was wir mit diesen Beurteilungen und Bewertungen, sofern wir sie laut aussprechen, bei anderen Menschen auslösen und anrichten können und es wäre ganz cool, wenn wir durch den Selflove Sunday irgendwann kollektiv checken, wie facettenreich Schönheit ist.

„Meine Kurven lerne ich immer wieder aufs Neue zu lieben. Momentan finde ich meine Beine inklusive knackigem Hintern ganz sexy, damit kann man so schön in der Sonne faulenzen oder energiegeladen Fahrradtouren durch die Wälder Nordhessens bestreiten. Außerdem mag ich meine Arme, sie sind kraftvoll und heben die schwersten Kisten, dass die coolsten Männer dumm aus der Wäsche schauen, wenn die liebe Isa zupackt. Muhahaha. Und zu guter Letzt noch mein fav Body Part – die Vagina. Ja, hör auf zu lachen. Aber da entsteht Leben. Da kann verdammt noch mal ein Baby rauskommen, wie krass ist das bitte? #superpower #superwoman

An alle Poolparty Gäste und den Rest der Welt: Wir sind alle verdammt toll, so wie wir sind. Jede Speckrolle, jede Falte, jede Krampfader, jede Zelle unseres Körpers hat das verdammte Recht darauf geliebt und akzeptiert zu werden. Also nutzen wir die Kraft unserer Gedanken, nehmen unseren Körper an und löffeln Selbstliebe in dekadentester Form.

Und jetzt alle zusammen: ICH NEHME MEINEN KÖRPER AN. ICH AKZEPTIERE MICH. ICH LIEBE MICH!“

Ich verneige mich vor Isa und ihren Worten, denn selten hat mich ein so ernstes Thema zum Lachen gebracht. Wollt ihr auch mitmachen beim Selflove Sunday? Dann einmal hier lang.

Let’s spread some self love!

5 Kommentare

Kommentar von Julie am 30/07/2017 bei 10:56   

ALTER!!!! WOHOOOOOOOOOO! Es lebe die Vagina!!! Isa - DAAANKE für den mega Artikel und ich will jetzt alle Wahnsinns Frauen kennenlernen, die hier beim #selflovesunday die Seele blank ziehen. Jenny?! Können wir nicht ein Love-Dinner organisieren? Dafür bewege ich meinen Latina Hintern auch nach B! ❤️ Mucho love für alle tollen Ladies hier ❤️

Kommentar von I LOVE SPA am 30/07/2017 bei 11:07   

Was für eine grandiose Idee 😍 Die behalte ich auf jeden Fall mal im Hinterkopf!

Kommentar von Carmen am 30/07/2017 bei 20:26   

Heute komme ich erst am Abend zum lesen und denke, endlich musst Du mal kommentieren. Und? Zu spät! 😉 Was eine tolle Serie. Ich würde mich nicht trauen und ziehe vor jeder Lady (Lady - absolut positiv gemeint) den Hut. Immer wieder berührendes gelesen, schönes Lächeln gesehen, tolle Frauen, die über Themen schreiben, die man kennt, noch nicht kennt oder plötzlich neu nachdenkenswert werden. Vielen Dank dafür. Bin sehr begeistert. 💜

Kommentar von I LOVE SPA am 30/07/2017 bei 23:00   

Wie wunderbar, ich danke Dir 😍

Kommentar von Sabine C. Pahlke am 19/08/2017 bei 05:18   

Hach Isa, du hast mich soooo zum Grinsen gebracht *lach*. Erst mal ein Hoch auf Poolpartys. Sie sind meiner Erfahrung nach eine geniale "Therapie". Wir haben uns angewöhnt Leute ins Wasser zu werfen ( klaro in Achtsamkeit, soll ja nicht in die Hose gehen). Wer mal im Wasser ist und das innere Kind spürt, schert sich was drum, wie sein Körper aussieht. und ein Hoch auf die Vagina ... die heilige Höhle der Frau ... die klaro Kinder gebären kann ... und noch so viel mehr ... sie ist so unterschiedlich, wie Frauen unterschiedlich sind und wäre wahrlich wert ein eigenes Thema drauß zu machen :-) Danke für deinen Beitrag Sabine

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