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Neu ab Juni: Der Selflove Sunday!

29/05/2017

Selflove Sunday auf I LOVE SPAIhr Lieben, nachdem ich zuletzt 3 Wochen unentwegt unterwegs war und nicht die Möglichkeit hatte, in’s Kino zu gehen, habe ich es vergangenen Freitag dann doch noch in Embrace geschafft. Der Film ist gut und sehr wichtig, keine Frage. Dennoch hätte ich mir gewünscht, dass er sich mehr um die „0/8/15 Frau“ wie euch (sofern ihr zu den 70% der weiblichen Leserinnen dieses Blogs gehört) und mich dreht.

Denn Models, Frauen mit Gehirntumor oder Frauen, deren Haut bei einem Marathon durch ein australisches Buschfeuer verbrennt, sind ja nicht unbedingt der weibliche Durchschnitt. Und darüberhinaus sind nicht nur dicke Frauen, sondern auch von Natur aus sehr dünne Frauen und Männer von Bodyshaming betroffen.

Schon als ich unmittelbar nach dem Film über meinem Sushi saß und mein Avocado Maki in die Sojasauce tauchte, erzählte ich meiner Begleitung, dass ich Sunday Love durch eine neue Kategorie ersetzen muss. Meine Gedanken schlugen Purzelbäume und es sprudelte nur so aus mir heraus. Auch mein Gegenüber hielt die Idee für äußerst smart. Ich schlief eine Nacht drüber und am Samstag fühlte es sich noch wichtiger und richtiger an als unmittelbar nach dem Film. Und deshalb möchte ich euch heute verkünden, dass es ab sofort jeden Sonntag den #selflovesunday geben wird!

Denn Fakt ist: Es wird kaum jemanden geben, der nicht mit Body Issues struggelt. Wir alle sind dem Wahnsinn einer milliardenschweren Diätindustrie ausgesetzt, die uns Tag für Tag auf allen möglichen Kanälen suggeriert, dass wir zu fett, zu faul und zu vergiftet sind. Wohin man auch schaut: Übertrieben schlanke und trainierte Frauen mit großen Brüsten und Thigh Gap. Kranke Scheisse.

Alle beklagen sich über Germany’s Next Topmodel und trotzdem haben sich zuletzt wieder 2 Millionen Menschen diesen Müll angeschaut. Alle verdrehen die Augen bezüglich der mageren, retuschierten Körper in Frauenmagazinen und trotzdem werden Woche für Woche hunderttausende dieser Hefte verkauft. Die dünnsten Instagramerinnen mit den retuschiertesten Bildern haben nicht selten die meisten Follower und Wunderweib springt auf Facebook keine 24 Stunden nach dem Livestream mit Nora Tschirner und Taryn Brumfitt wieder auf den Bodyshaming Zug auf und verteilt Abnehmtipps. Wie in allen anderen Lebensbereichen bestimmt auch hier die Nachfrage das Angebot und allem Anschein nach ist die Nachfrage sehr groß. Aber ist es wirklich das, was Frauen wollen? Sich Tag für Tag die Fresse polieren lassen und immer wieder gesagt bekommen „Du bist nicht schön/schlank/jung/straff/whatever genug“?

Was mich an diesen Bildern, die wir unentwegt vorgesetzt bekommen, am stärksten anpisst ist, dass sie nichts, aber auch rein gar nichts, mit dem Aussehen der meisten Frauen (und auch Männer) in der Realität zu tun haben. Macht doch einfach selbst mal den Reality Check, ganz egal wo ihr gerade seid! Egal ob in der Bahn, im Supermarkt, im Kino oder im Freibad: Es gibt Menschen in allen möglichen Größen und Variationen. Nicht auszudenken, was passieren würde, wenn ab sofort nur noch die „Durchschnittsfrau“ oder der „Durchschnittsmann“ auf Plakaten, Instagram oder in Magazinen abgebildet würde! Millionen von Menschen würden sich schlagartig sehr viel weniger scheisse fühlen.

Und aus genau diesem Grund habe ich mir vorgenommen, hier auf dem Blog die Realität zu portraitieren. Ganz konkret wird das folgendermaßen aussehen: Ich werde kommenden Sonntag selbst den Anfang machen und mich im Bikini fotografieren. Und ich werde euch von eigenen Bodyshaming Erfahrungen berichten. Grandioserweise habe ich auch schon drei weitere Zusagen von Frauen, die bereit sind, mitzumachen. Es war viel einfacher, sie für den Selflove Sunday zu gewinnen, als ich es mir vorgestellt hatte!

Ich möchte Frauen, wie auch Männern den Raum geben, sich zu zeigen. Und wo könnte man das besser in Bikini, Badeanzug oder Badehose tun als auf einem Spa Blog? Eben. Ich wünsche mir hier Bilder von großen Frauen und kleinen Frauen, von dicken Frauen und dünnen Frauen, von Frauen mit großen Brüsten und kleinen Brüsten, von schwangeren Frauen und Frauen nach der Entbindung. Aber auch von großen Männern und kleinen Männern, von dicken Männern und dünnen Männern, von Männern mit Bauch und Männern „ohne Bauch“, von Männern auf dem Weg zur Frau im Bikini oder von Frauen auf dem Weg zum Mann. Eben alles, was es in der Realität auch gibt!

Ich möchte jeder/jedem, die/der mitmacht, den Raum geben, hier auf dem Blog von eigenen Bodyshaming Erfahrungen zu berichten – unter der Bedingung, dass die betreffende Person mir auch mindestens 3 Dinge nennt, die sie an sich liebt – oder zumindest gut findet. Ihr merkt schon, das wird spannend.

Ihr werdet auch selbst mitmachen und mir eure Fotos schicken können. Mehr dazu dann aber im ersten Post am kommenden Sonntag! Es geht darum, dieses schräge Bild aus Magazinen zurechtzurücken und wenn sich dadurch am Ende auch nur eine Frau mehr wieder in’s Schwimmbad traut, dann war es die ganze Arbeit schon wert. Ich bin ein bisschen aufgeregt, weil ich ja den Anfang machen werde, aber mein Bauchgefühl sagt mir, dass es eine gute Sache ist. Schönheit ist so viel facettenreicher als dieses eine vermeintlich perfekte Ideal, das uns Tag für Tag vorgesetzt wird.

Also: Stay tuned!

Jenny

6 Kommentare

Kommentar von Carmen am 29/05/2017 bei 06:48   

Tolle Idee ;-) LG Carmen Habe ja gestern im ersten Moment gedacht "Ach, schade!" Und nun bin ich gespannt.

Kommentar von I LOVE SPA am 29/05/2017 bei 09:15   

:)

Kommentar von Sabrina am 29/05/2017 bei 14:03   

Wow! Wow! Wow! Mir ging es nach dem Film ähnlich wie dir und deshalb freue ich mich riesig auf den neuen selflove sunday. Das wird toll! Liebste Grüße Sabrina

Kommentar von I LOVE SPA am 29/05/2017 bei 14:18   

Wie schön :)

Kommentar von Andrea am 29/05/2017 bei 17:44   

Was für eine schöne und vor allem mitige Idee. Ich bin total gespannt, Jenny!

Kommentar von I LOVE SPA am 29/05/2017 bei 20:21   

Danke Andrea :)

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