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plaine Pulverwunder

26/05/2017

Pulverwunder PlaineIch bin mir nicht sicher, wie lange ihr hier schon mit am Start seid und ob ihr euch daran erinnert, aber vor etwa 1,5 Jahren habe ich dem Praktikanten einen Erfahrungsbericht über das Plaine Rasierpulver entlockt.

Er ist produkttechnisch schon eher picky, daher dürft ihr seinen Empfehlungen blind vertrauen. Nach dem letzten Post blieb ich allerdings an dem Kommentar von Ida hängen und dachte mir so: Facepalm deluxe! Denn auf die Idee, es einfach auch mal selbst an meinen Beinen auszuprobieren, hätte ich auch selbst kommen können.

Aber Ende gut, alles gut, denn plaine hat in der Zwischenzeit ein weiteres Pülverchen entwickelt. Es heisst Pulverwunder, eignet sich gleichermaßen für Männlein wie für Weiblein und ihr könnt damit Haare waschen, Duschen und Rasieren. Zu schön, um wahr zu sein? Ich habe es ausgiebigst getestet und hier kommt mein Erfahrungsbericht – obwohl, wait: Am Ende ist es eher eine repräsentative Studie als ein persönlicher Erfahrungsbericht geworden, aber von Anfang an:

Das plaine Pulverwunder kommt in einem Pappkarton mit 30 Sachets um die Ecke, wobei ein Sachet für eine Dusche hergenommen werden kann. Ein Pappkarton Pulverwunder reicht also für 30 mal Duschen. Nach dem Duschen kann das Sachet in den Biomüll wandern, denn es ist biologisch abbaubar.

Ihr wisst ja, dass ich gerne mit Rucksack in fernen Ländern unterwegs bin und mein erster Gedanke (noch bevor ich erstmalig mit dem Pülverchen unter der Dusche verschwunden bin) war: Wow, das nehm‘ ich im November mit nach Malaysia! Denn nichts nervt beim Backpacken mehr als das Gewicht des Kulturbeutels! Aber auch bei meinen Spa Checks, für die ich normalerweise 48 Stunden ansetze, und bei denen ich (sofern ich fliege) immer nur mit Handgepäck unterwegs bin, wäre das Pulverwunder eine echte Sensation.

Plaine Pulverwunder

Es ist vegan, BDHI-zertifiziert und bringt Rosskastanien, Zaubernuss und Weizenprotein mit. Die Anleitung ist denkbar einfach. Man soll einfach nur die Haare befeuchten, die 3 Gramm Pulver eines Sachets auf den Kopf geben, das Pulver aufschäumen, für mehr Schaum noch ein bisschen mehr Wasser dazugeben und dann kann man den Schaum vom Kopf auch für den Körper nehmen. Soweit, so easy

Getreu dem Motto „no risk no fun“ habe ich mein iPhone mit in die Dusche genommen, um euch das ganze Procedere auch nochmal anschaulich zu demonstrieren. Wie ihr sehen könnt, verhält es sich bei trockenem und naturgelocktem Haar mit der Schaumentwicklung nicht ganz so üppig:

Das  hat mich aber, um ehrlich zu sein, nicht wirklich stark verwundert, denn sämtliche naturkosmetische Shampoos haben bei meinen Haaren bisher nicht wirklich große Mengen an Schaum produziert. Bereits während des Haarewaschens (nachdem mein iPhone in die Wanne fiel) fühlten sich meine Haare aber bereits so quietschig-sauber an, dass der fehlende Schaum jetzt nicht dafür gesorgt hat, dass ich die Reinnigungsfunktion in Frage gestellt hätte. Kennt ihr dieses Quietschen?Ich kenne das sonst nur von festen Shampoos.

Ich lasse meine Haare ja immer lufttrocknen und war nach dem ersten Waschen nicht so richtig happy. Die einzelnen Locken waren ziemlich aufgefisselt und das Haar fühlte sich insgesamt spröde und trocken an. Zwei Tage später dachte ich mir dann so: „Aaaah, da hat bloß der Conditioner gefehlt“ und habe nach dem Haarewaschen mit dem Pulverwunder zusätzlich einen Conditioner gegen diesen Stroheffekt benutzt. Macht das bitte auf keinen Fall nach! Außer, ihr steht auf strähnig und fettig aussehende Locken. Ich war, was die Anwendung für’s Köpfchen angeht, äußerst verwirrt und bezog 5 weitere Testpersonen mit ein. Eine weitere mit lockigem Haar und 4 mit glattem. Um es kurz zu machen: Die 4 Personen mit glattem Haar waren begeistert und die eine Person mit naturgelocktem Haar klagte ebenfalls über ein zu trockenes Endergebnis.

Ich wandte mich an plaine und bekam die Erklärung: „Wir setzen ein sehr hochwertiges, ultramildes, auf Aminosäuren basierendes Tensid ein, das konditionierend und pflegend ist, aber eine hohe Waschleistung besitzt. Zusätzlich setzen wir u.a. ein sehr hochwertiges, glutenfreies Weizenprotein ein, das freie Radikale einfängt, Feuchtigkeit spendet und einen reparierenden Effekt auf das Haar hat. Voraussetzung ist aber bei derart sensiblem Haar, daß man sich traut das Produkt über einen längeren Zeitraum anzuwenden ohne Zwischenwäschen mit anderen Produkten, damit sich der Proteinfilm aufbauen kann. Durch den Einsatz von Pulverwunder werden zunächst Rückstände vorher verwendeter Produkte sehr gut ausgewaschen, was bei bereits zu Trockenheit neigenden Haaren das Haar noch trockener wirken läßt. Nach einigen Wäschen mit Pulverwunder (ca. 10x) wirkt das ultramilde Tensid konditionierend und das Weizenprotein wird sich als Schutzschicht anreichern, dadurch sollten gelockte Haare Trockenheit verlieren.“

Da ich in den vergangenen Wochen sehr viel Zeit in Solebecken verbracht habe, konnte ich auf Haarkuren und Conditioner nicht verzichten. Möglicherweise hätten Zugvögel mein Haar als Nistplatz in Betracht gezogen . Das wollte ich unbedingt vermeiden und hab‘ das demzufolge nicht durchgezogen. Daher möchte ich euch in Bezug auf die Shampoo-Funktion des Pulverwunders an dieser Stelle folgendes Ergebnis meiner repräsentativen Studie verkünden:

Sämtliche Testobjekte mit glattem Haar waren leicht verzückt bis stark begeistert. Die Testobjekte mit naturgelocktem Haar klagten jedoch über spröde Trockenheit und hatten nicht die Eier, sich der Challenge zu stellen und ihr Haar zehn mal in Folge mit dem Pulver zu shampoonieren.

Aber kommen wir zu dem (für mich) erfreulicheren Teil des heutigen Produkttests, denn nicht ohne Grund habe ich im Titelbild das Pulver auf einem Schwamm abgelichtet und nicht auf meinem Kopf, denn: Ich liebe es als „Duschgel“ und „Rasierschaum“. Ihr merkt schon, jetzt kommen wir zum Happy End. Denn wir werden zusammen nach Malaysia reisen, das Pulverwunder und ich. Ich werde es nur nicht auf meinem Köpfchen aufschäumen, sondern auf einem Schwamm.

Zuhause in Berlin habe ich dafür einen eher hochpreisigen Naturschwamm genommen. Beim Backpacken hingegen würde ich einen Konjac Sponge präferieren, aber das ändert ja nichts an der Handhabe: Also rein in die Dusche, den Schwamm ordentlich befeuchten, Tüte auf, das Pülverchen draufstreuen und dann schäumt’s bei mir schon ganz von alleine. Und ganz egal, wie oft ich den Schwamm dann ausquetsche, es schäumt jedes Mal nach! Ich würde den Schaum als eher zart und cremig bezeichnen und nicht als steif und fest. Es ist nicht so, dass er nach gar nichts duftet, aber er ist so duftneutral, dass ich diesen praktisch nicht vorhandenen Duft nichts Konkretem zuordnen kann. Macht das wohl Sinn?

Meiner Meinung nach haben wir es hier mit dem perfekten Reiseprodukt zu tun. Sofern ihr glatte Haare habt, stehen die Chancen sensationell gut, dass ihr es wirklich sowohl zum Haare waschen, als auch zum Duschen und Rasieren nutzen könnt. Falls jemand von euch ähnlich strohiges Haar sein Eigen nennt wie ich und die Nummer mit „mindestens 10 Haarwäschen“ knallhart durchgezogen hat, hinterlasst doch gerne mal einen Kommentar! So oder so ist es aber, ganz unabhängig von dem individuellen Haupthaar, ein tolles Unisex Produkt zum Duschen und Rasieren. Achso, und kaufen könnt ihr es hier.

Mein Fazit? Eine coole, innovative und nachhaltige Sache. Probiert es also ruhig mal aus!

Jenny

Bei diesem Post handelt es sich um eine bezahlte Kooperation. Ich freue mich, wenn ein cooles Unternehmen den Wert meiner Arbeit erkennt und mich dafür bezahlt. Nur so ist es mir möglich, den Blog in diesem Umfang zu bespielen und euch alle Inhalte kostenlos zur Verfügung zu stellen. Ganz unabhängig davon gilt wie immer: Was mich nicht überzeugt, taucht nirgendwo auf.

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