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Update: Der Ruhepool Berlin ist zurück!

08/02/2017

Ruhepool Berlin WiedereröffnungNie zuvor hat mir ein zweiter Besuch eines Ortes, den ich euch in der Vergangenheit bereits an’s Herz gelegt habe, mehr Gänsehaut bereitet. Der Post über den Ruhepool ging im Sommer 2012 online und genauso unbeschwert, wie er sich liest, gestaltete sich damals auch mein Besuch. Ich fand es sogar so umwerfend, dass ich genau das gleiche Ritual nochmal an meine Eltern verschenkt hatte (die es by the way ebenso großartig fanden). Baden in Holzboxen also. Soweit, so gut.

Als ich dann im April 2015 über meine Facebook Timeline erfuhr, dass es ein Feuer gab und der Ruhepool abgebrannt ist, musste ich erstmal schlucken. Das sollte sich auch beim Lesen der Newsletter in den darauf folgenden Monaten nicht ändern. Im Juli vergangenen Jahres dann aber das Reopening. Höchste Zeit für einen Update Post!

Am Tag meines Besuches stapfe ich durch den Schnee Richtung Bötzowkiez und als ich um die Ecke in die Winsstraße biege, sieht von außen erstmal alles so aus, als hätte es nie ein Feuer gegeben. Heute begrüßt mich Inhaberin Karin höchstpersönlich. Und kaum habe ich den „neuen“ Ruhepool betreten, bemerke ich auch schon den ersten Unterschied: Karin ist alleine vor Ort. Es ist sehr viel ruhiger. Weniger geschäftig. Wir lassen uns auf das grüne Sofa sinken, nippen an warmem Ingwer-Tee und Karin lässt geduldig all‘ meine dummen Fragen über sich ergehen, die sie in den vergangenen Monaten sicherlich schon drölfzigtausend Mal beantwortet hat. An meinen Armen und am Rücken macht sich Gänsehaut bemerkbar, als Karin mir erzählt, dass dieses Feuer ihre 10-jährige Existenz in einer Nacht vernichtet hat. Dass sie nun wieder ganz von vorne anfängt und dass sich deswegen ein bisschen was verändert hat.

Ruhepool Berlin Update

Es gibt sehr viel weniger Personal als früher. Karin behandelt auch wieder viel selbst und die Reinigungsrituale finden derzeit auf eine gänzlich andere Art und Weise statt als zuvor. Ich bin also heute nicht hier, um zu baden, sondern um ein neuzeitliches 1:1 Meditationstraining kennenzulernen. Und dazu führt Karin mich erstmal in ein Badezimmer, wo mich bereits warme Kuschelsocken auf der Heizung begrüßen. Ich lege mein ganzes Zeug ab, schlüpfe in die Kuschelsocken und bin bereit. (Bei Meditationsgeschichten achte ich immer darauf, Yogasachen oder bequeme Leggings oder ein Kleid zu tragen. So auch heute.)

Wie ihr auf den Fotos seht, hat sich am Einrichtungsstil und am Farbkonzept nicht wirklich was geändert. Glücklicherweise. Die Räumlichkeiten gestalten sich also noch genauso wohlfühlig wie bei meinem ersten Besuch im Sommer 2012.

Ruhepool Berlin Reopening

Ich nippe noch ein letztes Mal am Tee und lasse mich gegenüber von Karin auf dem großen Futon in der Mitte des Raumes nieder. Und dann regnet es Fragen. Ob ich schon mal meditiert habe, was ich mit Meditation erreichen möchte, wie viel Zeit ich dafür täglich einzuplanen bereit wäre – all sowas. Aber es geht auch an’s Eingemachte mit Fragen nach meinen größten Herausforderungen und Hürden, meinem Auftrag und aktuellen Themen. Check: Eine gewisse Offenheit solltet ihr für dieses individuelle Meditationstraining mit im Gepäck haben.

Dann erzählt Karin mir ein bisschen was über „ihre Art“ der Meditation. Dass es nicht notwendig sein wird, Gedanken, die rumkommen, wieder wegzuschicken. Ich kann sie ruhig genauer anschauen. Cool. Wir werden mit Licht arbeiten. Ich hatte zwar dann und wann schon mal mit Lichtstrahlen in Meditationen zu tun, möchte an dieser Stelle aber darauf hinweisen, dass ich auf diesem Gebiet nicht unbedingt der Pro bin, weswegen sich der nächste Absatz unter Umständen ein bisschen stümperhaft liest.

Meditationstraining im Ruhepool Berlin

Denn es geht ganz konkret um eine Lichtreinigung. Und die hat mit diamantweißem Licht von oben, silbernem Licht von unten und goldenem Licht auf Herzhöhe zu tun. Die Meditation selbst wird durch Karin geführt und das sieht so aus, dass Lichtstrahlen, -kugeln und -spiralen durch jede Hirnwindung, die Ohrläppchen, die Lungen, die Hüften und den gesamten Körper gejagt werden. Wobei „gejagt“ es nicht wirklich trifft, denn es ist keine hektische Angelegenheit. Auf jeden Fall bescheren auch die Lichtspiralen mir immer mal wieder Gänsehaut am Rücken. Eine crazy Erfahrung!

Fragt mich jetzt bitte nicht nach der Zeit. Ich habe keine Ahnung. Im Anschluss fühle ich mich auf jeden Fall sehr viel durchlässiger, geerdeter und stärker verbunden, sowohl nach oben, als auch nach unten. Und dann geht es noch um zwei Fragen, die sich aufgrund unseres Gespräches vor der Meditation ergeben haben. Karin stellt die Fragen laut, während wir uns mit geschlossenen Augen auf dem Futon gegenübersitzen. Und ihr könnt mir das jetzt glauben oder nicht, aber mein Bauch gibt mir sofort die Antworten.

Ich glaube, dass genau so das Spa der Zukunft aussehen wird. Anspruchsvolle und individuelle 1:1-Treatments, die man wohl am treffendsten mit „mindblowing“ beschreiben könnte. Aber selbstverständlich könnt ihr auch weiterhin „nur“ zur Massage in den Ruhepool kommen. Die Baderituale gibt es aktuell (noch) nicht wieder. Alle weiteren Infos dazu findet ihr hier.

Mein heutiger Besuch hier hat mich tief berührt und ich glaube, es lag nicht nur an der Meditation. Vielleicht sollten wir alle ein bisschen dankbarer und demütiger sein. Die Power, mit der Karin nach dem Feuer einfach wieder komplett bei Null angefangen hat, hat mich über alle Maßen beeindruckt.

Also: Lasst uns alle zusammen öfter mal kleine, inhabergeführte Betriebe besuchen und nicht immer nur in 5 Sterne Häusern und großen Day Spas abhängen, die von der Masse an Gästen leben. Mit ein bisschen Glück werdet ihr mit einer Herzberührung belohnt. So wie ich.

In diesem Sinne: Happy Relaxation!

Jenny

Ich wurde von Karin eingeladen. Diese Tatsache hat jedoch keinerlei Einfluss auf meine Empfehlung. Ich schreibe nur über Spas, die mich überzeugt haben – ganz unabhängig davon, ob ich selbst dafür bezahlt habe oder eingeladen wurde. Was mich nicht überzeugt, taucht nirgendwo auf.

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