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Breathe+ App

20/01/2017

Breathe AppIm November habe ich einem Meditations-Retreat im Norden Thailands beigewohnt, das von einem buddhistischen Mönch geleitet wurde. Es war absolut großartig und ich wollte eigentlich auch einen eigenen Blogpost dazu verfassen. Allerdings passierte dann genau das, was auch mit meinem Plan, regelmäßig zu meditieren, passiert. Es ist irgendwie untergegangen.

Wenn wir von Meditation reden, dann fallen mir aktive Praktiken (wie beispielsweise Gezappel nach Osho) definitiv leichter als einfach nur still rumzusitzen und auf den Atem zu achten. In Bezug auf Letzteres hält sich meine Alltags-Motivation nämlich aus irgendwelchen Gründen stark in Grenzen. Ich bin ein spiritueller Loser. Aber nachdem meine miese Vorbeuge in der vergangenen Woche so vielen von euch gute Gefühle bereitet hat (euren Kommentaren und Nachrichten nach zu urteilen habe wohl nicht nur ich die Connection zu meiner Yogamatte verloren), möchte ich hier und heute auch einfach mal öffentlich zugeben: Nein, ich meditiere nicht regelmäßig. Ich meditiere nicht mal unregelmäßig. Ich meditiere so gut wie nie.

Wann immer mich die Rahmenbedingungen eines Retreats dazu zwingen, tut es mir zwar richtig gut, aber sobald es dann darum geht, den ganzen Spaß auch in meinen Alltag zu integrieren, sind plötzlich viele andere Dinge so viel wichtiger. Eine DVD anschauen, eine neue Badebombe ausprobieren, Freunde treffen. Ihr kennt das vermutlich. Falls ihr euch also nicht nur in Sachen Yogapraxis, sondern auch in Sachen nicht vorhandener Meditationspraxis mit mir identifizieren könnt, möchte ich heute eine weitere App aus dem Ärmel schütteln, die euch unter Umständen in Lichtgeschwindigkeit an’s Herz wachsen wird. Vorhang auf für Breathe+!

Breathe+ visualisiert einfach nur euren Atem. Ihr könnt das individuell einstellen. Ich atme zum Beispiel 5 Sekunden lang ein und 8 Sekunden lang aus. Wer mag, kann auch Pausen nach der Ein- oder Ausatmung einfügen. Soweit, so kostenlos. Wenn ihr Einfluss auf die farbliche Visualisierung nehmen wollt und die Werbung abschalten möchtet, zahlt ihr einmalig 1,99$ (Stand: Januar 2017).

Das Bild oben ist ein Screenshot. Wenn ihr einatmet, bewegen sich die Wellen in eurem Tempo nach oben und wenn ihr ausatmet wieder nach unten. Ihr könnt einstellen, wie lange ihr atmen wollt. Mein Timer steht auf 5 Minuten. Es ist sehr simpel. Eure Einstellungen werden beibehalten. Also einfach App öffnen und mit den Wellen atmen. Ich habe festgestellt, dass diese Wellen mich stark beruhigen und mein Monkey Mind in seine Schranken weisen. Wann immer ich mich aufrege oder gestresst bin, schnappe ich mir seit ein paar Wochen also mein Handy und atme für 5 Minuten. Und ich bin immer wieder erstaunt, wie schnell die Zeit vergeht und wie gut mir das tut!

Der buddhistische Mönch in Chiang Mai hätte mich vielleicht nicht unbedingt als spirituellen Loser bezeichnet, aber er nannte uns Retreat Teilnehmer „Meditation Babies“. Wenn ihr auch zu diesen Meditation Babies gehört und es nicht hinbekommt, eine regelmäßige (oder unregelmäßige) Meditationspraxis in euren Alltag zu integrieren, dann probiert doch einfach mal die kostenlose Version von Breathe+ mit Werbung aus! Vielleicht funktioniert das bei euch ja genauso gut wie bei mir.

Farblich könnt ihr in der freigeschalteten Version dann wählen zwischen Blautönen, Türkistönen, Grüntönen, Pinktönen (oben), Gelbtönen und Beigetönen. Genau wie JustSunSalute ist auch Breathe+ nur für iPhone und iPad erhältlich. Aber bitte nicht weinen, ihr lieben Android-User. In der Spiri-Kategorie findet ihr feine handy-lose Alternativen.

Happy Breathing!

Jenny

Ich habe die App selbst gekauft. Ich schreibe nur über Produkte, die mich überzeugt haben – ganz unabhängig davon, ob ich sie selbst gekauft habe oder ob sie mir kostenfrei zur Verfügung gestellt wurden. Was mich nicht überzeugt, taucht nirgendwo auf.

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