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Herzzeit – Reiki, Shiatsu & Yoga in Hamburg

11/01/2017

Herzzeit HamburgLiebe Hamburger Leser, ich habe euch in den vergangenen 6 Monaten sträflich vernachlässigt. Shame on me und so. Mit dem heutigen Post mache ich aber alles wieder gut, denn ich möchte euch von Jenny aka Herzzeit Hamburg berichten. Und nein, kein Tippfehler. Jenny meets Jenny, und das bei feinstem Hamburger Sturmwetterchen!

Schon 10 Minuten nachdem mein ICE in den Hauptbahnhof eingerollt ist, hat die Hamburger Brise mir den Schirm zerfetzt. Dennoch bleibe ich zuversichtlich und mein Date mit Jenny soll mir dann am Ende des Tages auch Recht geben. Aber mal von Anfang an: Jenny ist nicht nur Yogalehrerin, sondern gibt auch Shiatsu- und Reiki-Behandlungen und weil ich in all‘ den Jahren hier auf dem Blog noch nie über Reiki geschrieben habe, habe ich mir für meinen heutigen Besuch exakt diese Behandlungsform rausgepickt.

Die Herzzeit befindet sich in der Neumünsterschen Straße 17. Das ist etwa 10 Laufminuten vom U-Bahnhof Eppendorfer Baum entfernt. Google Maps führt mich sicher an’s Ziel und als Jenny mir die Tür öffnet, ist im Prinzip auch schon gleich alles klar. It’s a match! Gefolgt von einem: „Wow, ist das hübsch hier!“ Dabei ist die Herzzeit so neu, dass sie eigentlich noch gar nicht eröffnet hat. Am 21. Januar gibt es eine offizielle Eröffnungssause, aber alle genauen Infos dazu fasse ich euch weiter unten nochmal zusammen!

Leider ist es zur Zeit meines Besuches so düster, dass meine Fotos gegen Jennys Glow ganz schön abstinken. Da ich aber ganz bestimmt nochmal wiederkommen werde, hole ich das zu einer Jahreszeit mit mehr Licht einfach nach! Es ist auf jeden Fall schön warm, die Einrichtung könnte farblich nicht besser mit meinem Blogdesign harmonieren und auch energetisch handelt es sich um einen äußerst wohlfühligen Ort. Und das ist bei Reiki ja schon mal die halbe Miete.

Wenn ich mir den Wikipedia-Eintrag zu Reiki durchlese, möchte ich kotzen. Und genau aus diesem Grund habe ich bisher auch noch nie über Reiki geschrieben. Da ich selbst viele Jahre Menschen angefasst habe, versteht es sich für mich von selbst, dass es eine „Energie“ gibt, die man nicht sehen kann. Die verschiedenen Menschen könnten sich energetisch nicht unterschiedlicher anfühlen und da man selbst als Physio während einer schulmedizinischen Ausbildung bereits lernt, sich mit kaltem Wasser Hände und Unterarme zu waschen, immer mit den Fußsohlen den Boden zu berühren, damit die Energie, die man aufnimmt, auch abfliessen kann und wie man sich während einer Behandlung energetisch möglichst gut abgrenzt, ist ja unter Umständen doch ein klitzekleines bisschen was dran an Prana und Qi.

Und wenn sich nun ein deutscher Schulmediziner oder Wissenschaftler durch das Verfassen eines Wikipedia-Eintrags über alle Chinesen und ihr Qi, über alle Japaner und ihr Ki und über alle Hindus und ihr Prana stellt, indem er Reiki als „Esoterisches Handauflegen“ abtut, darf der Wahrheitsgehalt dieses Eintrags also zumindest angezweifelt werden.

Aber zurück zu Jenny! Wir nehmen erstmal auf 2 Stühlen Platz, trinken Tee und unterhalten uns ein bisschen. Jenny erzählt mir, dass Menschen, die zu ihr zum Reiki kommen, immer irgendein Thema mitbringen. Das können gesundheitliche Probleme sein oder Liebeskummer, Probleme im Job oder Lebens- und Sinnkrisen. Ich würde mal zusammenfassend die steile These in den Raum stellen, dass Reiki immer dann indiziert ist, wenn die Idee, es auszuprobieren oder zu bekommen, sich cool und richtig anfühlt. Hier könnt ihr auch nochmal nachlesen, wie Jenny Reiki erklärt.

Dann fragt Jenny mich, ob auch ich ein bestimmtes Thema mitgebracht habe. Ich möchte ihr eigentlich nur erklären, dass sich eigentlich alles gerade ganz schön geschmeidig anfühlt und um zu verdeutlichen, was ich damit meine, hole ich dann doch ein bisschen weiter aus und lande am Ende bei dem Balinesischen Heiler (den ich irrtümlicherweise für den Gärtner hielt) und der mir im Dezember 2012 ungefragt die 2 schlimmsten Jahre meines Lebens prophezeite. Womit er leider auch Recht behielt. 2013 und 2014 waren wie ein Schleudergang in der Waschmaschine und im Anschluss sah es in keinem Lebensbereich mehr aus wie vorher. Ein kompletter Reset sozusagen.

Dass ich professionell entmietet wurde und mehrere Winter alleine in einem entkernten Berliner Gründerzeitbau ohne Heizung und Warmwasser lebte, dass ich gesundheitliche Probleme hatte und operiert werden musste, dass ein Statusfeststellungsverfahren mit dem Vorwurf der Scheinselbständigkeit meine Arbeit im Treatmentraum bedrohte, dass sich ein GbR-Crash mit einer Freundin ereignete und dass ich mit großer Herzscheiße zu kämpfen hatte – all‘ das habe ich immer strikt vom Blog getrennt, aber im heutigen Post möchte ich es zumindest einmal kurz gestreift haben, weil es in dieser Situation, in der ich Jenny gegenübersitze, relevant ist. Und als ich fertig bin und sie mich mit den gleichen großen Augen anschaut, wie das immer der Fall ist, wenn ich jemandem von diesen beiden Jahren erzähle, nickt sie nur und glaubt mir, dass mein Leben sich jetzt eigentlich ganz schön geschmeidig anfühlt.

Und dann geht’s los! Jenny hat für mich heute ein Package aus Massage und Reiki ausgewählt. Ich entkleide meinen Oberkörper, lege mich auf den Bauch und lande auf dem coolsten Kopfteil ever. Also im Sinne von kühl. Vielleicht ein Cool Pad? Auf jeden Fall angenehm. Jenny beginnt mit einer Rückenmassage und ich merke sehr schnell einen Unterschied, von dem ich nicht genau weiss, wie ich ihn beschreiben soll, ohne dass es eventuell weird rüberkommt.

Ich bekomme ja sehr viele Behandlungen und wenn jemand mich anfasst, dann gibt es da einmal die physische Komponente (sprich: trifft die Person den Muskel oder glitscht sie nur über die Haut) und dann gibt es die energetische Komponente und wie wichtig die energetische Komponente eines Treatments ist, habe ich erst so richtig zu schätzen gelernt, seit ich so viele Behandlungen bekomme. Gerade Leute, die im Fließbandmodus behandeln, fühlen sich so gut wie immer energetisch leer an. Und die Berührung von Jenny fühlt sich energetisch so strahlend und achtsam und caring an, dass sie die physische Komponente komplett in den Hintergrund drängt. Klang jetzt doch weird, oder? Egal.

Dann drehe ich mich um und es folgt noch eine Arm- und Handmassage. Der Übergang von der Massage zum Reiki ist ein sehr fliessender, was sich für mich superstimmig anfühlt. Mal berührt Jenny mich mit ihren Händen, mal hält sie die Hände in einem Abstand zu meinem Körper, ohne dass das „Kontaktgefühl“ verlorengeht. Keine Erinnerungen. Keine Bilder. Maximale Tiefenentspannung. Es fühlt sich an, als wenn Jenny mich energetisch wieder aufräumt. Alles wieder so richtig verteilt. Versteht man das? So fühlt es sich auf jeden Fall an. Und zwar 40 Minuten lang.

Als wir uns im Anschluss wieder gegenübersitzen und am Tee nippen, bin ich noch immer ganz seelig und muss höllisch aufpassen, die Uhr im Blick zu behalten, um meine Bahn zu erwischen. Ich könnte noch ewig mit Jenny hier sitzen und Tee trinken. Als sie mir dann noch von einem Bild erzählt, das sie während der Behandlung immer wieder vor Augen hatte (ein Adler) und nach einem Büchlein kramt, um nachzulesen, was es mit dem Adler auf sich hat, bin ich so geflashed, dass ich den Adlertext noch fix abfotografiere, bevor ich mich auf den Weg zur U-Bahn mache. Der Text könnte meine Situation nicht besser beschreiben. Ich bin tief berührt, fühle mich viel „durchlässiger“ und verlasse Hamburg mit dem Wissen, Jenny ganz bestimmt bald wiederzusehen.

Ihr merkt schon, ihr müsst das nachmachen. Die Behandlung, die Jenny mir gegeben hat, heisst „Herzzeit für Rücken & Seele, die gute Mitte (Wellness + Energie)“ und setzt sich ganz konkret aus 20 Minuten Massage, 40 Minuten Reiki sowie einem Vor- und Nachgespräch von ca. 20 Minuten zusammen. Kostenpunkt für alles zusammen ist 89 € (Stand: Juni 2017).

Also, ihr Hamburger Glücksschweinchen: Notiert euch schon mal den 21. Januar! Dann könnt ihr im Rahmen der offiziellen Eröffnung zwischen 15 und 18 Uhr nämlich schon mal in der Herzzeit vorbeischauen und wenn euch Jenny genauso sympathisch ist wie mir, könnt ihr sie auch gleich terminlich dingfest machen!

Viel Spaß und Happy Relaxation!

Jenny

Herzzeit Reiki Hamburg

Herzzeit Hamburg Reiki

Herzzeit Reiki in Hamburg

Reiki in Hamburg

Reiki Hamburg

Ich wurde von Jenny eingeladen. Diese Tatsache hat jedoch keinerlei Einfluss auf meine Empfehlung. Ich schreibe nur über Spas und Behandler, die mich überzeugt haben – ganz unabhängig davon, ob ich selbst dafür bezahlt habe oder eingeladen wurde. Was mich nicht überzeugt, taucht nirgendwo auf.

3 Kommentare

Kommentar von Jörg am 11/01/2017 bei 11:08   

Das klingt ja sehr gut und füllt somit meine ToDo Jenny ;) LG

Kommentar von I LOVE SPA am 11/01/2017 bei 11:26   

yay :)

Kommentar von Jenny am 11/01/2017 bei 22:08   

@ Jörg würde mich freuen! Reiki to the world!

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