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Hotel am Meer & Spa in Binz auf Rügen

22/06/2016

Hotel am Meer SpaIch unterbreche mal eben den Wien-Flow für den 7. Ostsee-Tipp und die 6. Mecklenburg Vorpommern-Empfehlung, denn wie ihr ja sicherlich über den Social Media Kanal eurer Wahl mitbekommen haben dürftet, war ich vergangene Woche auf Rügen und habe 2 Tage im Hotel am Meer verbracht!

Die Anreise gestaltet sich von Berlin aus recht easy. Es gibt Züge, die durchfahren (ich selbst saß allerdings in einem anderen und bin einmal in Stralsund umgestiegen) und nach 4 Stunden ist man dann auch schon da. Wenn ihr eine gute Verbindung erwischt, kommt ihr von Hamburg fast genauso schnell an und vom Bahnhof „Ostseebad Binz“ aus sind es dann nur noch ungefähr 12 Minuten Fußweg: Einfach aus dem Bahnhof raus, stur geradeaus bis zum Strand und dann die Promenade rechts runter!

Es handelt sich in meinem ganz persönlichen Fall um meinen zweiten Rügen-Besuch und genau wie beim ersten Mal, begrüßt mich Rügen auch heute wieder mit eher dunkelblauem Himmel und vollen Regenwolken. Was ist da nur los? Aber mieses Strandwetter ist ja gleichzeitig auch perfektes Spa Wetter und genau deswegen bin ich hier. Das Hotel am Meer hat nämlich vor gerade mal 2 Monaten seinen Spa-Bereich nach sehr aufwendigen Bauarbeiten neu eröffnet.

Ich bin also äußerst gespannt, unterhalte mich nach einer herzlichen Begrüßung aber erstmal ein bisschen mit den Inhabern. Sowas mag ich ja immer ganz gerne, weil so gleich zu Beginn schon der Rahmen des Puzzles vor mir liegt (um das mal eben bildhaft auszudrücken), das sich im Laufe meines Aufenthaltes dann Stück für Stück zusammensetzt. Hier merke ich auf jeden Fall sehr schnell: Es ist – wie bei den meisten inhabergeführten Hotels – eine ordentliche Portion Herzblut mit am Start.

Ich bekomme als nächstes eine kleine Hotelführung und was mich als erstes sehr stark überrascht, ist die Diskrepanz zwischen Außenfassade und Intérieur. Wenn man von außen am Hotel vorbeiläuft, mutet es nämlich sehr viel bodenständiger an, als es sich dann von innen zeigt. Der Style spricht mich persönlich sehr an. Ich würde das Intérieur als sehr pur und straight ohne viel Schnickschnack beschreiben. Sowas fühlt sich ja gerne mal kalt an. Das ist im Hotel am Meer aber keineswegs der Fall. Hier vielleicht einfach mal ein Beispiel, damit ihr wisst, was ich meine.

Ihr seht das aber auch an den Bildern meines Zimmers, das ich nach dem Willkommensplausch beziehe. Und ich denke, ich übertreibe nicht, wenn ich behaupte, dass es sich hierbei (trotz der prall gefüllten Regenwolken) wohl um das hellste Hotelzimmer der Welt handelt. Gleich 2 Balkone mit Meerblick sorgen für maximalen Lichteinfall. Ihr konntet das auf Snapchat ja sehen.

Wellnesshotel Rügen Hotel am Meer

Das Spa im Hotel am Meer heisst by the way sinnigerweise Meerspa.

Hotel am Meer & Spa

Und durch das Fenster am Bett fühle ich mich ein *klitzerkleines* bisschen an meine Schiffszeit zurückerinnert:

Hotel am Meer & Spa auf Rügen

Wir halten also mal eben fest: Überraschend moderner Einrichtungsstil. Ich vermute, dass ich demzufolge im Meerspa auch weder auf Zimmerbrunnen, noch auf Kunstefeu oder Buddhakitsch treffen werde. Voller Vorfreude schlüpfe ich also in den Bikini, wickle mich in meinen Bademantel und sause mit dem Aufzug nach unten.

Wellnesshotel Ostsee Hotel am Meer

Der Bereich empfängt mich in Pink (als hätte er auf mich gewartet), wechselt das Licht aber wie ein Chamäleon durch das gesamte, mir bekannte Farbspektrum. Als Westkind der 80-er Jahre muss ich spontan an Regina Regenbogen denken.

Der Pool, den ihr auf dem folgenden Foto seht, wartet nicht nur mit Schwall- und Nackenduschen, einer Fußsprudel- sowie Gegenstromanlage auf…

Wellnesshotel Ostsee Hotel am Meer und Spa

…sondern verfügt außerdem über den futuristischsten Sprudelliegenbereich, der mir bisher untergekommen ist:

Wellnesshotel an der Ostsee Hotel am Meer

Direkt angrenzend an den Pool findet ihr einen loungigen Ruhebereich, den ihr auch auf dem folgenden Foto ganz gut sehen könnt. (Aber auch links vom Bildrand stehen nochmal ganz klassische Ruheliegen.)

Hotel am Meer Wellnesshotel Ostsee

Die Trennwand mit dem großen, runden Loch trennt den Pool- und Ruhebereich von einer ziemlich großen und hellen Sitzbank für Kneipp-Fußbäder ohne Chamäleon-Licht.

Hotel am Meer Ostsee Spa

Und wer noch weiter nach hinten läuft, entdeckt einen abgetrennten, klimatisierten Ruheraum, Erlebnisduschen (warmer Tropenregen, kalter Nebel oder kalte Schwalldusche) und einen spacig leuchtenden Eisbrunnen.

Da es draussen regnet, ist hier unten im Meerspa richtig was los. Ich möchte als erstes einen der drei Infrarot-Sitze ausprobieren, weil ich sowas bisher noch nirgendwo gesehen habe. Falls es Infrarot-Optionen gibt, handelt es sich ja meistens um Kabinen. Hier aber befinden sich 3 Sitze nebeneinander in einem separaten Raum.

Hotel am Meer Spa Ostsee

Praktisch sieht das so aus, dass ihr euer Handtuch auf die Holzsitzfläche legt, euch draufsetzt und euch dann mit dem Rücken anlehnt. Stellt euch das so vor, dass der Bereich der Wirbelsäule, sowie einige Zentimeter links und rechts davon, in der Rückenlehne ausgespart sind. Und genau in diesem Bereich wird es dann ganz automatisch warm, sobald ihr euch hingesetzt habt. An der schwarzen Leiste, die sich an der euch gegenüberliegenden Wand befindet, könnt ihr zum einen die Anzahl der noch verbleibenden Minuten ablesen, zum anderen werdet ihr aber auch von eben diesem Streifen nochmal mit ein bisschen Wärme versorgt, damit ihr von vorne nicht auskühlt.

Hotel am Meer Spa an der Ostsee

Ich ziehe beide Knie ran, stelle die Fersen auf der Kante der Sitzfläche ab und bin maximal begeistert. Dieses System erwischt genau die Rückenpartien, die bei so ziemlich jedem Menschen verspannt sind. Es wird schon warm, aber deutlich weniger warm als in einer Sauna. Ich schwitze nicht – wobei ich aber auch zu den Menschen gehöre, die nicht sehr leicht bzw. stark schwitzen. Für Menschen, die Wärme am Rücken mögen, denen eine Sauna aber zu heiss ist, eignen sich solche Infrarot-Sitze wohl perfektestens. Ich bin auf jeden Fall stärkstens aus dem Häuschen!

Zum Nachruhen beziehe ich eine Liege gegenüber des Pools im Regenbogenlicht und schlafe doch tatsächlich ein. Erst als jemand neben mir mit dem Fußteil der Liege auf den Fußboden knallt, wache ich wieder auf. Hoppla. Als nächstes knöpfe ich mir das Dampfbad (45-55°C) vor – und auch, wenn ihr auf dem folgenden Foto auf den ersten Blick vielleicht nicht so wirklich viel erkennt, so möchte ich euch versichern, dass ich versucht habe, die Ästhetik dieses krachneuen und wunderschönen Dampfbades für euch einzufangen. Glatte schwarze Sitzflächen (endlich mal nicht dieses Mini-Mosaik, in dem sich es sich die ganzen Keime so richtig schön gemütlich machen), Sternenhimmel und ein ganz feines Goldraster in den schwarzen Wänden. Ich bin von diesem Dampfbad ebenso begeistert wie von den Infrarot-Sitzen. Man merkt wirklich, dass sich hier jemand beim Umbau so richtig Gedanken gemacht hat.

Spa Ostsee Hotel am Meer

Nach einem kurzen Hopps unter die Küstennebel-Erlebnisdusche (brrr), beschliesse ich, den Schildern Richtung Außenbereich zu folgen. „Unseren natürlichen Abkühlungsbereich erreichen Sie durch diese Tür.“ Ich laufe eine Wendeltreppe nach oben und stehe prompt an der Strandpromenade. Ich bin barfuß, habe Wassertropfen an der Nasenspitze und trage einen Bademantel. Die Menschen in Funktionskleidung, die sich vor dem Regen unter die Überdachung flüchten, starren mich an, als wäre ich vollkommen durchgeknallt. Ich hadere etwa 30 Sekunden (die sich verdammt lang anfühlen) mit mir und schwanke zwischen „Was denken die wohl, wenn ich da jetzt einfach rausgehe und durch den Regen zum Strand laufe“ und „Scheiß drauf“, entscheide mich für „Scheiß drauf“ und mache es einfach. Beste Entscheidung, weil große Glücksgefühle!

Hotel am Meer & Spa Rügen

Zurück im Meerspa schau‘ ich mir dann das Sanarium (50-60°C) nochmal von innen an. Während ich so auf dem Rücken liege und meine Körpertemperatur steigt, möchte ich der Decke einen Schönheitspreis verleihen. Habt ihr jemals eine schönere Saunadecke gesehen? Also ich ja nicht.

Spa an der Ostsee Hotel am Meer

Es gibt auch noch eine Finnische Sauna im Meerspa, aber wer hier regelmäßig mitliest, dürfte zwischenzeitlich ja mitbekommen haben, dass ich mildere Varianten immer präferiere. Pitta und so. Wer es gerne so richtig heiß mag, kann in der Finnischen Sauna bei 85-100°C (in Worten: fünfundachtzig bis hundert Grad) schwitzen. Einen Ofen sucht ihr hier vergeblich. Bei Aufguss-Wunsch müsst ihr einfach nur auf den Aufguss-Schalter drücken und alles weitere passiert dann vollautomatisch.

Spa Rügen Hotel am Meer

Ich ziehe den Tropenregen dem zuvor beschriebenen Glutofen vor, muss mich dann aber auch schon ein bisschen beeilen, um nicht zu spät zum Treatment zu kommen, denn mich erwartet am heutigen Abend noch ein St Barth Pureness Facial!

Rügen Spa Hotel am Meer

St Barth Facials sind ja schon öfter hier aufgetaucht. Ich weiss, dass meine Haut die Produkte gut verträgt und daher geht das nie schief. So auch hier und heute nicht. Daher gilt meine Aufmerksamkeit mehr dem äußerst netten Smalltalk mit Christina, meiner Behandlerin, die das by the way sehr ordentlich macht.

Ein leckeres, vegetarisches Abendessen und ungefähr 30 Emails später falle ich kurz nach Mitternacht mit rosigem Teint in’s Bett. Der nächste Tag beginnt dort, wo der vorherige mehr oder weniger aufgehört hat: im Restaurant!

Hotel am Meer Spa Rügen

Nach dem Frühstück schlüpfe ich dann aber auch direkt wieder in den Bademantel, denn nun steht ein Kreide Meersalz Peeling auf dem Programm! Aferdita erwartet mich bereits, führt mich in den äußerst großzügigen Couple Room (den sie nicht mit mehr brennenden Kerzen hätte dekorieren können), ich schlüpfe in den Einwegslip und dann geht’s los! Mein allererstes Kreide-Treatment! Ich steh‘ ja auf regionale Anwendungen und Aferdita beantwortet geduldig alle meine Fragen zum Thema „Rügener Kreide“. Das Peeling ist nicht zu stark und Aferdita trägt es mit dem perfekten Druck wie eine Massage auf. Nach dem Abduschen könnte meine Haut kaum weicher sein.

Das war aber noch nicht alles, denn im selben Raum wartet bereits eine volle Wanne auf mich. In den folgenden 30 Minuten blubbern mikrofeine Luftbläschen in Form von natürlichem Sauerstoff in das warme Badewasser, was für einen leicht trüben Effekt sorgt – in etwa so, als hätte man einen milchigen Badezusatz in’s Wasser gegeben.

Desweiteren ist mein iPhone über Bluetooth mit der Wanne connected und spielt meine eigene Musik ab. Da die Wanne als Klangkörper fungiert, sind die Töne nicht nur hörbar, sondern werden auch über das Badewasser übertragen. In dem folgenden Vine Loop hört ihr zwar die Musik nicht, weil Vine mit dem Zugriff auf das Mikro die Übertragung gestoppt hat – dafür seht ihr aber, dass auch hier wieder Regina Regenbogen ihre Finger mit im Spiel hat. Der absolute Oberknaller!

Im Anschluss an das Bad ruhe ich noch ein bisschen im Poolbereich nach. Im Gegensatz zum Vortrag, bin ich heute komplett alleine im Meerspa. Ich vermute, dass die Sonne sich durch die Wolkendecke gekämpft hat und beschliesse, mich davon auch selbst nochmal zu überzeugen und mir die Umgebung vor meiner Abreise noch ein bisschen anzuschauen.

Hotel am Meer Spa auf Rügen

Gesagt, getan. Strandspaziergang, Möwen, Eis.

Hotel am Meer Spa Hotel

Ungefähr 10 Sekunden nach dem folgenden Foto setzt vollkommen unerwartet ein Platzregen ein und dreimal dürft ihr raten, wer ohne Schirm unterwegs ist.

Spa auf Rügen Hotel am Meer

Richtig. Aber auch ein sommerlicher Platzregen kann meine Entspannung nicht trüben. Zurück im Hotel verspeise ich zum Abschied nochmal eine Kartoffel Radiesschen Suppe und dann ist es auch schon an der Zeit, den Nachhauseweg anzutreten.

Spa auf Rügen Meer Spa

Was für wunderbare und tiefenentspannte 2 Tage! Ich fasse also nochmal zusammen: Das Hotel am Meer ist ein Familienbetrieb, der mit Herz geführt wird. Von innen ist es stylisher als von außen. Die Saunen sind nicht nur krachneu, sondern auch besonders schön. Es war sehr, sehr (also wirklich sehr) sauber und die Technik (vor allem die Wanne) hat mich ernsthaft begeistert.

Die Infrarot-Sitze und der Spaziergang am Strand im Regen waren meine persönlichen Highlights. Neben der Ligne St Barth ist produkttechnisch auch noch Clarins mit im Angebot. Fast ein bisschen schade, dass ein Meerspa mit solch‘ einem phänomenalen Außenbereich keine maritime Linie im Programm hat. Oceanwell würde hier sicherlich super passen, aber dieser Gedankengang ist vermutlich einfach meinem Faible für Organic Skincare und regionale Brands geschuldet.

Das Spa Menü findet ihr hier. Wenn ihr als externer Gast zum Day Spa kommen möchtet, solltet ihr euch vorher anmelden. Die Kosten hierfür belaufen sich auf 49€ pro Köpfchen (Stand: Juni 2016). Beachtet aber unbedingt auch, dass darüberhinaus jeweils 20€ Pfand für Bademantel und Handtücher anfallen! Für mehr Infos zum Thema „Day Spa“ klickt einfach auch nochmal hier!

Vom 8. Januar bis einschliesslich 31. März 2017 bekommt ihr unter dem Stichwort „I LOVE SPA“ 20% Rabatt auf alle Anwendungen! Das könnt ihr euch also schon mal rosa im Kalender eintragen, ich werde euch zu gegebener Zeit aber auch nochmal dran erinnern.

Also: Worauf wartet ihr noch? Auf nach Rügen!

Und Happy Relaxation!

Jenny

Ich wurde vom Hotel am Meer & Spa eingeladen. Um den Blog als Full Time Job bespielen zu können, arbeite ich mit einem Tagessatz. Diese Tatsache hat jedoch keinerlei Einfluss auf meine Empfehlung. Ich schreibe nur über Spas, die mich überzeugt haben – ganz unabhängig von meinem Tagessatz. Was mich nicht überzeugt, taucht nirgendwo auf.

2 Kommentare

Kommentar von bornemann am 04/07/2016 bei 19:52   

Hi Jenny , wieviel nimmt man ungefähr für ein Tsgessatz? Danke für deine Antwort! Best Laura

Kommentar von I LOVE SPA am 04/07/2016 bei 20:02   

Hey Laura :) Bei meinem Tagessatz handelt es sich nicht um einen fixen Betrag, der sich längerfristig nicht verändert, sondern viel mehr um eine Pauschale, die sich analog zu meiner Reichweite entwickelt, also in den vergangenen Jahren auch kontinuierlich gestiegen ist. Daher macht es nicht wirklich Sinn, hier jetzt einen konkreten Betrag zu nennen :)

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