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Filabé Hautpflegetücher

20/05/2016

Filabé ReinigungstücherAls mich vor meinem Urlaub eine Pressemitteilung über „Filabé“ erreichte, fand ich das spontan sehr passend. Denn in der Email stand, dass die Tücher sich ganz gut auf Reisen machen, weil sie die komplette Gesichtspflege stark reduzieren und man dadurch nicht nur weniger Zeit im Badezimmer verschleudert, sondern auch weniger Zeug mit sich rumschleppt.

Sie kamen rechtzeitig an, ich warf sie in den Koffer und erst in Portugal öffnete ich die Homepage, um die genaue Anwendungsweise in Erfahrung zu bringen. Dann sah‘ ich Frauke Ludowig als Werbegesicht zum Tuch und dachte so „Damn, das ist ja volle Kanne an meiner Zielgruppe vorbei!“ Ist es nicht interessant, inwieweit eine Person, die „das Gesicht einer Marke“ ist, das Gefühl zum Produkt beeinflusst? Crazy!

Da ich aber den Großteil meiner zuletzt verwendeten Gesichtspflege zuhause gelassen hatte, begann ich, die Tücher trotzdem zu benutzen. Es befinden sich jeweils 7 Tücher in einem Päckchen und jeden Abend kommt eins davon zum Einsatz. Ein Päckchen reicht also für eine Woche. Es gibt 4 Sorten. Meine sind „moisturizing“. Wenn ihr so ein Fibalé-Tuch aus dem Päckchen zieht, sieht das erstmal ziemlich unscheinbar aus. Entsprechend skeptisch war ich vor der Anwendung. Außerdem bekam ich Frauke Ludowig nicht mehr aus dem Kopf. Die Tücher sind trocken, riechen nach nichts und beinhalten laut Hersteller bis zu 100 mal mehr Wirkstoffe als eine Pflegecreme. Eine Seite des Tüchleins ist etwas rauer, die andere weicher und die Anwendung sieht ganz konkret so aus, dass ihr es anfeuchtet und mit der weichen Seite euer Gesicht reinigt.

Das Tuch peelt, reinigt und pflegt in einem. Und da sich ja Wirkstoffe (Stichwort „Pflege“) im Tuch befinden, solltet ihr darauf achten, möglichst jedes Zipfelchen in die Reinigung mit einzubeziehen. Also auch die Ecken. Man soll das Gesicht mit dem Tuch 30-45 Sekunden lang „sanft massieren“. Die Lady in den Filabé Videos macht vor, wie das aussehen soll. Ich habe, um zu überprüfen, ob das wirklich ausreicht, einmal einen getönten Primer aufgetragen und das Tuch entsprechend sanft benutzt. Danach habe ich mit Wattepads überprüft, ob die Haut wirklich sauber ist – und sie war es nicht.

Aus diesem Grund habe ich selbst ein 30-sekündiges Video aufgenommen, das euch verdeutlichen soll, mit wie viel Druck die Tücher benutzt werden müssen, damit die Haut wirklich sauber ist:

Bei mir funktioniert es so. Es kann aber gut sein, dass man länger als 30 Sekunden braucht, wenn man „richtiges“ Make-up trägt. Achtung, wichtig: Da die Tücher keine chemischen Inhaltsstoffe enthalten, funktioniert der ganze Spaß bei wasserfestem Make-up nicht! Der Nachteil bei dem stärkeren Druck: Gelegentlich habt ihr im Anschluss hier und da so kleine weiße (wie soll ich das bloß nennen)…“Tuchpartikel“(!?) im Gesicht. Die lassen sich aber easy mit dem Handrücken wegwischen. Im Anschluss habe ich einfach nur meine gewohnte Feuchtigkeitscreme aufgetragen.

Morgens habe ich überhaupt nicht mehr gereinigt und auch nur ein wenig Feuchtigkeitscreme aufgetragen. Ich bin ja ein großer Fan von „so wenig Zeug wie möglich“, daher gefällt mir dieses Procedere richtig gut. In der ersten Woche war ich zugegebenermaßen ganz schön skeptisch. Nicht nur wegen Frauke Ludowig, sondern auch weil die Tücher halt wirklich nicht sehr spektakulär aussehen und noch nicht mal nach irgendwas riechen. Nach etwa 1,5 Wochen hatte sich mein Hautbild deutlich verbessert. (Da ich mehr Facials bekomme, als eine gesunde Gesichtshaut vertragen kann, reagiert meine Haut oft zickig und schuppt sich gelegentlich auch ganz gerne.) Sowohl die Zickigkeit, als auch die Trockenheit, waren nach etwa 2 Wochen verschwunden.

Und ich dachte mir so: „Naja, vielleicht liegt’s ja einfach nur an der portugiesischen Sonne. Mal abwarten, wie es sich in Berlin verhält.“ Und was soll ich sagen? Übermorgen sind 4 Wochen um, ich habe nur noch 2 Tüchlein übrig und ich hatte nie zuvor ein klareres und reineres Hautbild. Volle Punktzahl dafür!

Kommen wir zu den Inhaltsstoffen: Die Tücher sind ohne Farb-, Duft- und Konservierungsstoffe, Emulgatoren, Alkohol und Parabene unterwegs. Aber wir sollten wohl noch über den Müll reden, da jedes Tuch ja nur einmal benutzt werden kann und dann in den Müll wandert. Da die Tücher sehr klein sind, entsteht vermutlich nicht sehr viel mehr Müll, als bei einem herkömmlichen Reinigungs-Procedere mit Wattepads. Außerdem fällt der ganze Plastikmüll all‘ der Produkte weg, die man durch die Tücher nicht mehr benutzt. Der Müllfaktor fällt also meiner Meinung nach hier nicht wirklich negativ in’s Gewicht.

Mein Fazit? Sorry an Frauke Ludowig. Ich war da vielleicht ein bisschen vorschnell mit meinem Urteil. Und ich muss selbst lachen, während ich das jetzt schreibe. Fakt ist: Meine Haut war nie reiner. Wir halten also mal eben fest: Auch wer nicht regelmäßig RTL schaut, könnte sich mit den Filabé Reinigungstüchern ernsthaft anfreunden.

Ganz ehrlich? Give it a try!

Jenny

Bei diesem Post handelt es sich um eine bezahlte Kooperation. Ich freue mich, wenn ein cooles Unternehmen den Wert meiner Arbeit erkennt und mich dafür bezahlt. Nur so ist es mir möglich, den Blog in diesem Umfang zu bespielen und euch alle Inhalte kostenlos zur Verfügung zu stellen. Ganz unabhängig davon gilt wie immer: Was mich nicht überzeugt, taucht nirgendwo auf.

6 Kommentare

Kommentar von Elisabeth Green am 20/05/2016 bei 11:01   

Klingt wirklich spannend, da ich ebenfalls Fan von minimalistischen Produkten bin. Aber das Müll-Thema macht mir schon noch ein wenig Sorge und ich denke, dass mehr davon anfällt, als mit Wattepads oder gar einer Reinigung mit Öl. Trotzdem danke für's Zeigen. :) Liebe Grüße Elisabeth

Kommentar von I LOVE SPA am 20/05/2016 bei 20:16   

Es hängt sicherlich davon ab, wie viele andere Produkte man sonst noch so benutzt :) Das Tuch ist ja Reinigung, Peeling und Pflege in einem. Da ich ziemlich trockene Haut habe, hab' ich immer noch ein bisschen Feuchtigkeitscreme aufgetragen im Anschluss, ich kann mir aber gut vorstellen, dass viele nicht mal die noch benötigen. Also in meinem konkreten Fall entsteht eher weniger Müll :)

Kommentar von Charlotte am 22/05/2016 bei 19:40   

Mir sind die Tücher zu teuer, selbst, wenn ich mir die Seife und das Peeling spare. Ich habe trockene Haut, brauche also definitiv eine Pflege. Und es kommt noch etwas dazu. Filabe macht Multi Level Marketing. Das heißt, dass Leute wie Du und ich diese Tücher vertreiben können. Sie machen die Arbeit für Filabe, sind dort nicht angestellt oder versichert. Sie leben nur davon, einen Menge zu verkaufen und/oder weitere Verkäufer anzuwerben. Es gibt Videos auf Youtube, da sieht das Ganze nach Pyramidensystem aus. Man muss sogar ein Starterpacket einkaufen, um anfangen zu können. Das wirkt unsympathisch. Frauke Ludowig hin oder her.

Kommentar von I LOVE SPA am 23/05/2016 bei 10:38   

Es kommt natürlich immer drauf an, was für Produkte man sonst so nutzt. Wenn man Drogeriesachen nimmt, sind die Tücher sicherlich teurer. Ich versuche ja immer, Sachen aus allen Budget-Kategorien vorzustellen, damit für jeden was dabei ist. Von Lush bis ananné sozusagen, von daher finde ich den Preis von 34€ für 5 Wochen jetzt nicht maßlos überzogen. Was den Vertrieb und dieses Pyramidensystem angeht, kann ich ich da nicht wirklich viel zu sagen. Ich persönlich würde die Tücher direkt im Online Shop kaufen, da mir solche Systeme einfach nicht sympathisch sind. Ist ja ähnlich bei Ringana. Aber ich besitze auch keine einzige Tupperdose ;)

Kommentar von Filabe am 19/10/2016 bei 15:13   

Die Tücher funktionieren einwandfrei. Super Produkt.

Kommentar von I LOVE SPA am 19/10/2016 bei 15:28   

Jip, ich werde in 2 Wochen auch wieder welche nach Thailand mitnehmen :)

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