Filabé Hautpflegetücher

Filabé ReinigungstücherAls mich vor meinem Urlaub eine Pressemitteilung über „Filabé“ erreichte, fand ich das spontan sehr passend. Denn in der Email stand, dass die Tücher sich ganz gut auf Reisen machen, weil sie die komplette Gesichtspflege stark reduzieren und man dadurch nicht nur weniger Zeit im Badezimmer verschleudert, sondern auch weniger Zeug mit sich rumschleppt.

Sie kamen rechtzeitig an, ich warf sie in den Koffer und erst in Portugal öffnete ich die Homepage, um die genaue Anwendungsweise in Erfahrung zu bringen. Dann sah‘ ich Frauke Ludowig als Werbegesicht zum Tuch und dachte so „Damn, das ist ja volle Kanne an meiner Zielgruppe vorbei!“ Ist es nicht interessant, inwieweit eine Person, die „das Gesicht einer Marke“ ist, das Gefühl zum Produkt beeinflusst? Crazy!

Da ich aber den Großteil meiner zuletzt verwendeten Gesichtspflege zuhause gelassen hatte, begann ich, die Tücher trotzdem zu benutzen. Es befinden sich jeweils 7 Tücher in einem Päckchen und jeden Abend kommt eins davon zum Einsatz. Ein Päckchen reicht also für eine Woche. Es gibt 4 Sorten. Meine sind „moisturizing“. Wenn ihr so ein Fibalé-Tuch aus dem Päckchen zieht, sieht das erstmal ziemlich unscheinbar aus. Entsprechend skeptisch war ich vor der Anwendung. Außerdem bekam ich Frauke Ludowig nicht mehr aus dem Kopf. Die Tücher sind trocken, riechen nach nichts und beinhalten laut Hersteller bis zu 100 mal mehr Wirkstoffe als eine Pflegecreme. Eine Seite des Tüchleins ist etwas rauer, die andere weicher und die Anwendung sieht ganz konkret so aus, dass ihr es anfeuchtet und mit der weichen Seite euer Gesicht reinigt.

Das Tuch peelt, reinigt und pflegt in einem. Und da sich ja Wirkstoffe (Stichwort „Pflege“) im Tuch befinden, solltet ihr darauf achten, möglichst jedes Zipfelchen in die Reinigung mit einzubeziehen. Also auch die Ecken. Man soll das Gesicht mit dem Tuch 30-45 Sekunden lang „sanft massieren“. Die Lady in den Filabé Videos macht vor, wie das aussehen soll. Ich habe, um zu überprüfen, ob das wirklich ausreicht, einmal einen getönten Primer aufgetragen und das Tuch entsprechend sanft benutzt. Danach habe ich mit Wattepads überprüft, ob die Haut wirklich sauber ist – und sie war es nicht.

Aus diesem Grund habe ich selbst ein 30-sekündiges Video aufgenommen, das euch verdeutlichen soll, mit wie viel Druck die Tücher benutzt werden müssen, damit die Haut wirklich sauber ist:

Morgens habe ich überhaupt nicht mehr gereinigt und auch nur ein wenig Feuchtigkeitscreme aufgetragen. Ich bin ja ein großer Fan von „so wenig Zeug wie möglich“, daher gefällt mir dieses Procedere richtig gut. In der ersten Woche war ich zugegebenermaßen ganz schön skeptisch. Nicht nur wegen Frauke Ludowig, sondern auch weil die Tücher halt wirklich nicht sehr spektakulär aussehen und noch nicht mal nach irgendwas riechen. Nach etwa 1,5 Wochen hatte sich mein Hautbild deutlich verbessert. (Da ich mehr Facials bekomme, als eine gesunde Gesichtshaut vertragen kann, reagiert meine Haut oft zickig und schuppt sich gelegentlich auch ganz gerne.) Sowohl die Zickigkeit, als auch die Trockenheit, waren nach etwa 2 Wochen verschwunden.

Und ich dachte mir so: „Naja, vielleicht liegt’s ja einfach nur an der portugiesischen Sonne. Mal abwarten, wie es sich in Berlin verhält.“ Und was soll ich sagen? Übermorgen sind 4 Wochen um, ich habe nur noch 2 Tüchlein übrig und ich hatte nie zuvor ein klareres und reineres Hautbild. Volle Punktzahl dafür!

Kommen wir zu den Inhaltsstoffen: Die Tücher sind ohne Farb-, Duft- und Konservierungsstoffe, Emulgatoren, Alkohol und Parabene unterwegs. Aber wir sollten wohl noch über den Müll reden, da jedes Tuch ja nur einmal benutzt werden kann und dann in den Müll wandert. Da die Tücher sehr klein sind, entsteht vermutlich nicht sehr viel mehr Müll, als bei einem herkömmlichen Reinigungs-Procedere mit Wattepads. Außerdem fällt der ganze Plastikmüll all‘ der Produkte weg, die man durch die Tücher nicht mehr benutzt. Der Müllfaktor fällt also meiner Meinung nach hier nicht wirklich negativ in’s Gewicht.

Mein Fazit? Sorry an Frauke Ludowig. Ich war da vielleicht ein bisschen vorschnell mit meinem Urteil. Und ich muss selbst lachen, während ich das jetzt schreibe. Fakt ist: Meine Haut war nie reiner. Wir halten also mal eben fest: Auch wer nicht regelmäßig RTL schaut, könnte sich mit den Filabé Reinigungstüchern ernsthaft anfreunden.

Ganz ehrlich? Give it a try!

Jenny

Bei diesem Post handelt es sich um eine bezahlte Kooperation. Ich freue mich, wenn ein cooles Unternehmen den Wert meiner Arbeit erkennt und mich dafür bezahlt. Nur so ist es mir möglich, den Blog in diesem Umfang zu bespielen und euch alle Inhalte kostenlos zur Verfügung zu stellen. Ganz unabhängig davon gilt wie immer: Was mich nicht überzeugt, taucht nirgendwo auf.