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Pino Day Spa Hamburg

11/05/2016

Pino Day Spa HamburgEin Mittwoch ist ein guter Tag für einen Hamburg Tipp, findet ihr nicht auch? Die Hamburg Subpage hat, was den Traffic angeht, mittlerweile fast aufgeschlossen mit der Berlin Subpage. Das ist ziemlich sensationell.

Und zur Feier des Tages möchte ich euch das Pino Day Spa an’s Herz legen, denn ich weiss nicht, wie es euch geht, aber die Schwedische Massage ist und bleibt ja irgendwie die Königsdisziplin eines jeden Spas. Bei exotischen Body Treatments können gerne mal bestimmte Produkte oder abenteuerliche Grifffolgen über die Inkompetenz des Behandlers hinwegtäuschen, aber wenn ihr irgendwo eine Schwedische Massage bucht, dann merkt ihr ziemlich schnell, ob euer Behandler es drauf hat oder nicht.

Meinen ersten Kontakt mit Pino hatte ich noch während meiner Physio-Zeit, denn es handelt sich bei Pino um einen von zwei größeren Herstellern von Massagelotion und Physio-Equipment. So ein Pumpdispenser stand damals hinter jedem Vorhang in jeder Behandlungskabine neben dem Gerät für Elektrotherapie. Mittlerweile ist Pino, was die Produkte angeht, allerdings nicht mehr rein therapeutisch unterwegs. Die große Auswahl natürlicher Öle passt auch gut in Spas.

Und in der Paul-Dessau-Straße 5, nur unweit des S-Bahnhofs Hamburg-Bahrenfeld, könnt ihr nicht nur Massagen buchen, sondern auch mit privatem Physio-Rezept vorbeischauen und alles kaufen, was man so zum Massieren braucht. Mich erwartet heute Fango und eine Klassische Ganzkörpermassage. Auf dem Weg Richtung Bahrenpark erinnere ich mich an mein früheres Leben, in dem ich schwere Fangobleche zum Ofen schleppte, die harte, eingeschwitzte Masse mit einem Hammer zerschlug und wieder in den Ofen warf. Zugegebenermaßen ganz schön eklig. Ich verdränge also das Bild von Moor auf Blechen und hoffe auf eine neuzeitliche Pelosepackung.

Sandra und Michael erwarten mich bereits, als ich zur Tür reinstolpere. Das sind auch die beiden Behandler, bei denen ihr im Pino Day Spa Massagen buchen könnt. Sandra ist Physiotherapeutin und Michael Masseur und medizinischer Bademeister. Kurzer Smalltalk, ein Schluck Wasser, speedy Führung durch die Räumlichkeiten und dann geht’s auch schon los. Wir bewegen uns hier in einer Schnittmenge aus Physiotherapie und Spa. Das gab‘ es in der Form hier auf dem Blog so noch nie. Der Treatmentraum mutet zwar spa-mäßig an, aber es gibt auch ein Skelett. Lustiger Mix. Und dieser Mix zieht sich dann auch durch die komplette Behandlung durch.

Michael instruiert mich, was ich ausziehen soll und verlässt den Raum dann nochmal, um die Pelosepackung (check: kein Moor auf Blech) zu holen. Als er wiederkommt und meinen Rücken auf der Wärme positioniert, fühlt es sich ganz klar mehr nach Physiopraxis an, denn meine Beine werden nicht zugedeckt. Es ist zwar nicht unbedingt so, dass ich frieren würde, aber im Spa würde man an dieser Stelle ganz klar mehr pampern.

Die Wärme hat die perfekte Temperatur und ich dämmere sogar ein bisschen weg und zucke kurz zusammen, als Michael wieder den Raum betritt. Und in den folgenden 50 Minuten werde ich filetiert. Versteht mich nicht falsch – keineswegs auf die Art, bei der man bei manch‘ einer Thai Massage Angst vor bleibenden Schäden verspürt, sondern viel mehr dahingehend, als dass Michael sehr genau fühlt, wo die Muskulatur gerade besonders rumzickt. Kein sturer Ablauf, sondern Hinfühlen und symptombezogen an der Muskulatur arbeiten. Ich bin im Himmel.

Ich bekomme – bedingt durch diesen Blog – ja sehr viele Behandlungen und ihr könnt euch nicht vorstellen, wie oft ich 60 oder 90 Minuten daliege und einfach hoffe, dass die Zeit hoffentlich bald um ist. Es gibt nichts schlimmeres, als länger still dazuliegen und von einem Behandler oberflächlich eingeölt zu werden, der immer wieder über verspannte Muskelpartien rüberglitscht und kein einziges Mal Druck an eben diesen Stellen ausübt. Bei mir sorgen solche Behandlungen regelmäßig für innere Unruhe und ich verlasse den Treatmentraum deutlich genervter, als ich ihn betreten habe. Ich frage mich dann immer, wie es in solchen Situationen wohl Menschen ergeht, die für eben diese Behandlung länger gespart oder sich 2 Wochen drauf gefreut haben.

Michael auf jeden Fall filetiert mich an der Grenze des Wohlfühlschmerzes während wir entspannt smalltalken und ich fühle mich im Anschluss an die Massage gleichermaßen aufgelockert wie neu justiert. 20 von 10 Punkten dafür! Es gibt nicht viele Locations, die ich mit „City Spa“ tagge und gleichzeitig auch gerne mit „I LOVE SPA Star“ taggen würde.

Ich hatte mich by the way für das Honig Ingwer Massageöl entschieden. Ihr könnt im Pino Day Spa, bevor ihr in die Wärme sinkt, ein Öl aus dem (gefühlt) gesamten Pinobestand auswählen. Das Spa Menü findet ihr hier. Ich vermute, meine Behandlung war die „Aroma Kerzen oder Ölmassage“ für 49€/50min (Stand: Mai 2016). Nur für den Fall, dass ihr das nachbuchen wollt. Bezüglich der Kombination mit der Wärme müsstet ihr bei der Buchung nachfragen.

Fazit: Sehr, sehr gute Massage zu sehr fairem Preis. Gelernt ist halt einfach mal gelernt. Man merkt den Unterschied immer. Und deshalb: Highly recommended! Es gibt bei Pino im Übrigen auch Faszienkurse. Das will ich unbedingt diesen Sommer ausprobieren. Stellt euch also schon mal auf einen weiteren Post ein. Aber erstmal: Alle hin da!

Happy Relaxation!

Jenny

Ich wurde vom Pino Day Spa eingeladen. Diese Tatsache hat jedoch keinerlei Einfluss auf meine Empfehlung. Ich schreibe nur über Spas, die mich überzeugt haben – ganz unabhängig davon, ob ich selbst dafür bezahlt habe oder eingeladen wurde. Was mich nicht überzeugt, taucht nirgendwo auf.

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