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Kaifu-Sole Hamburg

06/04/2016

Kaifu SoleLiebe Hamburger, ich habe euch in den vergangenen Wochen ein bisschen vernachlässigt. Shame on me! Es ist wohl diversen Google Rankings zu verdanken, dass ihr immer mehr werdet. Und dass ich euch hier bisher noch keinen einzigen Floatingtipp präsentiert habe, grenzt an einen handfesten Skandal.

Aber das soll sich heute ändern und aus diesem Grund hab‘ ich mir vergangene Woche die Kathrin geschnappt und mich mit ihr zusammen auf den Weg in die Kaifu-Sole gemacht.

Ihr erinnert euch vielleicht noch an den Post über bellapelle? Seit dem 8. Januar könnt ihr euren Facial-Besuch nun mit Floating verbinden. Die Kaifu-Sole ist also noch keine 3 Monate alt.

Grund genug, mal wieder in den ICE nach Hamburg zu hüpfen! Kathrin und ich treffen uns am Hauptbahnhof, kippen zum Auftakt einen Green Juice in St. Georg und machen uns dann mit der U2 auf den Weg Richtung Kaifu-Sole. Wenn ihr Christuskirche aussteigt, lauft ihr ungefähr 5 Minuten. Der Eingang versteckt sich aktuell hinter einem Baustellenzaun, aber das wird sich langfristig gesehen ja sicherlich ändern.

Nach meiner letzten klaustrophobischen Tankfloating-Experience in München freue ich mich wie ein Sojaschnitzel, heute wieder in einem großen Becken zu floaten!

Leider besteht aktuell noch nicht die Möglichkeit, Bademantel und Handtücher auszuleihen. Demzufolge schleppe ich mal wieder mehr Gepäck als für 4 Wochen Asien mit mir rum, aber das bringt dieses Spablogger-Ding vermutlich einfach mit sich. Wir kommen also an, schlüpfen in unsere Bademäntel (danke auch auf diesem Weg nochmal an Kathrin für dieses Knaller-Foto) und dann geht’s auch schon los.

Entsprechend des Openings sieht auch alles noch ziemlich neu aus. Darüberhinaus eignet sich die Location ganz hervorragend für Menschen ohne Orientierungssinn, denn der Weg zur Dusche gestaltet sich nicht sehr verschachtelt. Wir duschen uns also ab und lassen uns umgehend in’s Becken gleiten. Mein erster Gedanke: Wow, das ist aber tief! 1,35m genaugenommen und somit das tiefste Becken, in dem ich bisher gefloatet bin. Die meisten Becken sind ja doch eher so +/- 50cm tief. Aber der Gedanke wird ziemlich schnell zur Seite geschubst von „Brrrr, ganz schön fresh“, denn die Wassertemperatur von 32°C liegt unter der Körpertemperatur. Das fröstelnde Gefühl lässt im Wasser dann aber ziemlich schnell nach.

Kaifu Sole Hamburg

In der 120 Jahre alten wunderhübschen Halle findet ihr neben dem 17 x 11m großen Sole-Floatingbecken auch ein jacuzziartiges (ebenfalls auf 32°C temperiertes) Sole-Sprudelbecken. Beide Becken weisen einen Salzgehalt von 6% auf. Wir treiben an der Wasseroberfläche, lauschen der Musik unter Wasser und schwupps sind auch schon 20 Minuten um. Woran liegt es bloss, dass die Zeit im Salzwasser immer so viel schneller vergeht als in gewöhnlichen Pools?

Meine Entspannung macht für ein paar Sekunden einer gehörige Portion Anspannung Platz, als ich Kathrin für das folgende Video mein iPhone in die Hand drücke und sie mir grinsend berichtet, dass ihr am Abend zuvor um ein Haar ihr Handy in’s Badewasser gefallen wäre. Aaahhhh!

Aber alles gut. Wir verlassen nach 20 Minuten also schweren Herzens das Becken, wickeln uns in unsere Bademäntel, finden das Kaminzimmer und breiten uns aus. Wir haben den ganzen Raum für uns und zu allem Überfluss scheint uns auch noch die Sonne in’s Gesicht. Läuft.

Floatingbecken werden ja gelegentlich textilfrei genutzt. In der Kaifu-Sole ist das nicht der Fall. Hier herrscht überall Textilpflicht. Und wenn ich „überall“ schreibe, dann meine ich wirklich überall. Sogar in den Saunen. Letzteres finde ich persönlich zwar ein bisschen befremdlich, aber ich vermute, dass man sich so das Fummelklientel vom Hals hält. Ihr kennt ja alle diese ineinander verknoteten Pärchen in Pools, wo man sich nie so richtig sicher ist, was da unter Wasser gerade passiert. Swingerclub Feeling bleibt in der Kaifu-Sole also aus.

Und wer schon immer mal wissen wollte, wie sich Saunieren im Bikini wohl anfühlt, hat in der Kaifu-Sole die Wahl zwischen einer Himalaya Salzstein-Sauna (60-65°) und einem Dampfbad (45°). Fans von Kaltreizen steht außerdem ein Tauchbecken zur Verfügung und für ausreichend frische Luft nach den Saunagängen sorgt die 265m² große Außenterrasse.

Kaifu Sole Kaminzimmer

Da Floaten dem Körper Salz entzieht und ihr immer darauf achten müsst, im Anschluss viel zu Trinken, erheben wir uns nach einer Weile und schleppen uns zur Bar. Ich ordere Lavendellimo und Kathrin Gurkenlimo. Beides extrem lecker und äußerst spakompatibel.

Kaifu Sole Lavendellimo

Ihr wisst ja, dass ich Lavendel liebe. Ich hoffe inständig, dass diese Lavendellimo sich irgendwie am Markt etabliert und mir ab sofort öfter mal begegnet.

Kaifu Sole Hamburg Floating

Nach der Flüssigkeitsaufnahme lassen wir uns erneut in’s Becken gleiten und treiben an der Wasseroberfläche. Dabei scheint uns durch die großen Fenster im Dach die Sonne in’s Gesicht. Gegen Ende unserer 20 Minuten kommt dann leichter Wellengang auf. Wir richten uns auf und bemerken eine Lady, die sich mit aggressiven Schwimmbewegungen fortzubewegen versucht. Einen starken Willen hat sie, das muss man ihr lassen, denn in Wasser mit einer so hohen Salzkonzentration zu schwimmen, gestaltet sich ja doch eher schwierig.

Es scheint sich also noch nicht in ganz Hamburg herumgesprochen zu haben, was Floating genau bedeutet. Daher möchte ich an dieser Stelle nochmal auf diesen Post hier verweisen. Ich habe diesbezüglich nochmal Rücksprache mit Bäderland gehalten und Schwimmen im Solebecken ist ausdrücklich nicht erwünscht. Also bitte keine Bahnen ziehen und für Wellengang sorgen, denn das haut die anderen Floater volle Kanne aus ihrer Entspannung raus.

Als wir nach 20 Minuten das Becken wieder verlassen, sehen meine Hände dann so aus:

Kaifu Sole Floating Hamburg

Und meine Haare fühlen sich an wie ein fester Salzhelm. Höchste Zeit also, die sauberen Duschen aufzusuchen und sich von dem ganzen Salz wieder zu verabschieden. In den darauffolgenden Stunden erinnere ich Kathrin in einer Endlosschleife daran, dass es sehr wichtig ist, dass sie viel trinkt. Könnte eventuell genervt haben. Sorry dafür auch nochmal auf diesem Weg.

Fazit: Alles noch sehr neu, alles sehr sauber und an diesem Freitag um die Mittagszeit auch alles andere als überlaufen. Ihr könnt euch in der Kaifu-Sole täglich von 9 Uhr morgens bis um Mitternacht entspannen. Der Tageseintritt für Sole, Bad und Sauna beträgt 26€ (Stand: April 2016). Hier findet ihr die Preisübersicht.

Absolut empfehlenswert für alle Hamburger, die sich gerne mal treiben lassen und auf Floating stehen!

Happy Relaxation!

Jenny

Ich wurde vom Bäderland Hamburg eingeladen. Diese Tatsache hat jedoch keinerlei Einfluss auf meine Empfehlung. Ich schreibe nur über Spas, die mich überzeugt haben – ganz unabhängig davon, ob ich selbst dafür bezahlt habe oder eingeladen wurde. Was mich nicht überzeugt, taucht nirgendwo auf.

2 Kommentare

Kommentar von Mona am 06/04/2016 bei 23:23   

Sich "freuen wie ein Sojaschnitzel"? Wie darf ich mir das denn vorstellen. Also wenn ich ein Sojaschnitzel auf meinem Teller hab, dann ist da nicht viel Zeit sich seines Lebens zu freuen, vorallem wenn ich hunger hab. Ich brauch ja Nahrung zum groß und stark werden, da kann ich nicht sonderlich rücksicht auf die Gefühle meines Essen nehmen. Aber nochmals zu dem Zeitaspekt, vielleicht liegt daher der Grund für das recht ungewöhnliche Gleichnis.

Kommentar von I LOVE SPA am 06/04/2016 bei 23:24   

Der Grund liegt im Sojaschnitzel? Whaaat? Ich kann Dir grad nicht folgen :D

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