5 Möglichkeiten zum Runterkommen fernab von Yoga & klassischer Meditation

Entspannung ohne YogaKennt ihr das, dass ihr extrem angespannt und gestresst seid und keinen Nerv habt, eure Yogamatte auszurollen oder euch auf eurem Meditationskissen niederzulassen? Ich hoffe jetzt einfach mal, dass ich mit diesem Gefühl ab und an nicht alleine bin, denn sonst macht der heutige Post keinen Sinn.

Bei mir gibt es nämlich Phasen, in denen ich so braindead bin, dass sogar der Gedanke an jegliche Form der spirituellen Praxis too much ist. Und wenn ich in eben diesen Phasen das Äffchen in meinem Kopf zur Ruhe bringen will, funktioniert das am besten auf die 5 Arten, die ich euch heute vorstellen und denen ich hiermit einen eigenen Post widmen möchte.

Es gibt ja Menschen, die runterkommen, indem sie kochen. Also „Kochen“ im Sinn von „Nahrungsmittel zu schmackhaften Mahlzeiten kombinieren“. Leider gehöre ich nicht dazu. (Es gibt nur sehr wenige Leute, die mich so sehr mögen, dass sie freiwillig essen, was ich selbst zubereite.) Das ist ein bisschen tragisch. Zumal ich sehr gerne esse. Aber lassen wir das. Auf jeden Fall gibt es aus diesem Grund hier und heute 5 Alternativen zu meditativem Kochen.

1. Audio Books

Entspannung mit Hörbuch

Wenn nichts mehr geht, geht ein Hörbuch. Körnerkissen, Bett, iPod. Und ja, ihr seht richtig. Dieses 120GB Steinzeitmodell habe ich nach wie vor in Betrieb. Warum? Weil ich manchmal einfach nicht angetextet oder angerufen werden möchte. Ich kann also mein Handy einfach ausschalten und trotzdem Hörbücher hören.

Ich persönlich mag die Hector Hörbücher am liebsten. Die Suche nach dem Glück ist natürlich der Klassiker. Auf dem Foto oben seht ihr Die Geheimnisse der Liebe, Das Wunder der Freundschaft mag ich aber auch sehr. Gerade höre ich das hier. Aber das ist letztenendes natürlich alles Geschmackssache. Auf jeden Fall bringt nur weniges mich so schnell runter wie ein Hörbuch.

2. Häkeln

Entspannung durch Häkeln

Zu behaupten, ich könne häkeln, wäre maßlos übertrieben. Ich kann geradeaus häkeln und am Ende die Richtung wechseln. Das hat meine Oma mir beigebracht. Ich häkle jetzt seit 2 Jahren geradeaus und es ist die meditativste Angelegenheit, die mir bisher untergekommen ist. (Höchstwahrscheinlich verhält es sich mit Stricken sehr ähnlich.) Das Tollste an der ganzen Sache: Irgendwann kann ich mich mit der schönsten Decke der Welt zudecken. Can’t wait ♥

3. Mala knüpfen

Entspannung durch Mala knüpfen

Bestimmt erinnert ihr euch noch an meinen Post über den Mala Workshop kürzlich hier in Berlin? Das Knüpfen als Solches hat mich derart entspannt, dass ich fest entschlossen bin, die Rosenquarzmala (ein Mitbringsel aus Indien) mit der verfilzten Quaste, die ihr auf dem Foto seht, auseinanderzunehmen und neu zu knüpfen. Ich werde euch das Ergebnis dann auf jeden Fall präsentieren, wenn es soweit ist!

4. Baden

Entspannung durch Baden

Meine Wohnung wurde vor 2 Jahren kernsaniert. Jetzt befindet sich an der Stelle, an der zuvor eine Dusche war, eine Minibadewanne. Diese Tatsache macht mich in regelmäßigen Abständen zum glücklichsten Menschen auf diesem Planeten. Und nein, das ist keine Übertreibung. Ich liebe liebe liebe Baden. Hier auf dem Foto seht ihr Unicorn Horn. Wenn ihr auf der Suche nach fancy Badeprodukten seid, könnt ihr auch hier mal schauen. Ich liebe es, in der Wanne zu lesen. Am liebsten Einrichtungszeitschriften. Warmes Wasser in Kombination mit tollem Duft macht mich in sehr kurzer Zeit sehr glücklich.

5. Ausmalen

Entspannung mit Malbuch

Ich hab‘ ja schon 2 Posts zu diesem Thema veröffentlicht. Mein liebstes Malbuch ist und bleibt das hier. Übernächsten Sonntag gibt’s aber schon Nachschub via Sunday Love! Und wenn ihr sofort loslegen wollt, könnt ihr mal die Vorlagen von Chubby Mermaid zum Direktdownload auschecken, die ich euch in diesem Post hier vorgestellt habe.

Kennt ihr das auch, dass ihr so richtig platt seid und einfach Lust habt auf monotone, stumpfsinnige, unspirituelle Dinge? Bitte sagt mir, dass ich damit nicht alleine bin!

Jenny