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Spa Cinema im Hotel Bleiche Resort & Spa

17/02/2016

Spa Cinema BleicheLiebe Leute, ich war mal wieder im Spreewald. Kein anderer Post auf diesem Blog hat mehr Likes als der über das Hotel Bleiche Resort & Spa. Entweder liegt das daran, dass es mir gelungen ist, die Zauberhaftigkeit dieses Ortes in dem Blogpost adäquat zu transportieren oder die 810 Leute waren selbst schon dort und fanden es genauso mindblowing wie ich.

Unter’m Strich ja auch vollkommen egal. Denn wann immer ein Besuch in der Bleiche ansteht, hüpft mein Herz ein bisschen höher. So auch in der vergangenen Woche, als ich mich wieder mal auf den Weg nach Brandenburg gemacht habe. Anlass für meinen Besuch war dieses Mal die Russische Filmwoche, die im Spa Cinema stattfand.

Spa Cinema? Jawohl. In der Bleiche könnt ihr euch eingekuschelt in euren Bademantel zu wohlfühligen Temperaturen (also ohne kalte Füße!) in extrem bequemen Liegesesseln coole Filme anschauen, und zwar ganzjährig. Im vergangenen Jahr gab es on top allerdings erstmalig eine Filmwoche. Damals zu dem Thema „Japan“. Und dieses Jahr war Russland dran.

Dummerweise war ich bereits den Großteil der Woche verplant und in Süddeutschland unterwegs, was zur Folge hatte, dass ich es erst am Donnerstag zu dem Film „Es tut nicht weh – Ein Märchen ohne Bösewichter“ geschafft habe. Ich werde diesen Post hier ab sofort aber einfach Jahr für Jahr wieder ausgraben, bevor die Filmwoche beginnt, sodass ihr euch dann auch selbst mal außergewöhnliche Filme im Bademantel geben könnt.

Die Ankunft verläuft wie immer. Ich kann euch wirklich nicht sagen, woran das liegt, aber ich betrete die Lobby, mein Atem vertieft sich ganz automatisch (ich nehme hierher auch nie meine Reiseyogamatte mit, weil vollkommen überflüssig) und muss lächeln. Da mein Zimmer noch nicht bezugsfertig ist, lasse ich mir die Nasenspitze in einem bequemen Sessel durch die große Glasscheibe von der Sonne kitzeln und nippe zwischendurch immer mal wieder an einem Milchcafé mit dem perfekten Sojamilchschaum. Alles andere als perfekter Sojamilchschaum hätte mich auch gewundert.

Hotel Bleiche Resort & Spa Ankommen

Nur kurze Zeit später beziehe ich mein Zimmer. Als Willkommensgruß erwarten mich 2 Weckgläser. Eins mit Weintrauben und eins mit Ananas. Alles, was hier passiert, ist immer so unglaublich on point. Ein bisschen so, als könnten sie Gedanken lesen.

Hotel Bleiche Resort & Spa Cinema Russische Filmwoche

Mein „Zimmer“ stellt sich als sehr geräumig heraus. Genaugenommen als geräumiger als meine Wohnung in Berlin. Ich zähle die Bäder und bin ein bisschen perplex. Von der Anzahl an Bädern aber mal ganz abgesehen auch hier: Erdung, Erdung, Erdung. Ein Gefühl, das für mich untrennbar mit der Bleiche verknüpft ist, ist dieses Versinken in weißen Sesseln und Sofas. Die findet ihr überall. Egal, wo ihr geht oder steht, habt ihr diese Option. Und ich liebe es. Also versinke ich erstmal mit meinen Weintrauben in dem großen, weißen Sofa auf meinem Zimmer und bin ein bisschen glücklich.

Hotel Bleiche Resort & Spa Zimmer

Hotel Bleiche Resort & Spa Russische Filmwoche

Aber da war ja noch was. Ich bin ja nicht ausschliesslich zum Spaß hier (wobei diese Grenzen in der Bleiche immer ein bisschen verschwimmen). Spa Cinema! Ich schlüpfe also in Bikini und Bademantel und freue mich wie ein Sojaschnitzel auf das Märchen ohne Bösewichter. Einen Bademantel zu tragen, um die Filme anzuschauen, ist by the way kein Muss! Wenn ihr normale Klamotten anhabt, ist das ebenso fein.

Hotel Bleiche Resort & Spa Cinema

Da ich ein bisschen zu früh bin, beziehe ich noch für ein Viertel Stündchen einen kuscheligen Sessel im Kaminzimmer. Der „Bleiche Relaxation Mode“ setzt ein. Daher gibt es kein Foto aus dem Kaminzimmer. Mein Handy war 15 Minuten in der Bademanteltasche. Das passiert nicht oft.

Nach 15 Minuten schlurfe ich in meinen Frotteeschlappen Richtung Kino und tausche den Kuschelsessel vor dem offenen Feuer gegen einen Kuschelsessel vor der Leinwand. Heute ist bereits Tag 4 der Filmwoche. Sie beginnt am Montag, endet am Freitag und inkludiert an jedem Tag 4-5 Filme. Der erste Film startet jeweils um 10Uhr und der letzte um 20:30Uhr. In diesem Jahr reicht die Filmauswahl von Werken großer russischer Regisseure über zeitgenössisches junges Kino bis hin zu Filmen aus anderen Ländern mit Blick auf Russland.

Da es sich bei „Es tut nicht weh – Ein Märchen ohne Bösewichter“ von Aleksej Balabanow um den 17Uhr-Film handelt, gibt es im Vorfeld eine Filmeinführung von Akos Doma. Akos ist nämlich nicht nur Schriftsteller, sondern auch erfahrender und begeisterter Cinéast im Hinblick auf internationales Kino. Er erzählt ein bisschen was zu der romantischen Komödie, die uns hier heute erwartet, zu Aleksej Balabanow und auch zu der Zeit, in der der Film spielt. Auf jeden Fall ein smartes Intro.

Ich vermute, dass es sich bei der kompletten Filmauswahl der Filmwoche um Werke handelt, über die man normalerweise eher nicht stolpern würde. So auch „Es tut nicht weh – Ein Märchen ohne Bösewichter“. Ein Film, der einen merkwürdig berührt zurücklässt und zweifelsohne auch sensibilisiert bzgl. Dankbarkeit für die kleinen und großen Dinge.

Nach dem Film folgt ein russischer Cocktail mit ordentlich Wodka im Bademantel an der Bar. Die Sache mit dem Bademantel an der Bar geht zwar eigentlich nicht klar (macht das also nicht nach), aber ich kann mich der Einladung nur schwerlich erwehren. Reizendes Outro.

Die Zeit fliegt! Schnell in’s Zimmer gehuscht, in normale Klamotten geschlüpft und nur wenige Minuten später im Restaurant Platz genommen. Ich lasse mich ja regelmäßig über die miesen vegetarischen Essensoptionen in deutschen Wellnesshotels aus. Aber hier ist bekanntermaßen ja alles anders. Umwerfende Spinatcannelloni und so.

Zu später Stunde geht’s zurück auf’s Zimmer und ich schnappe mir nochmal den Laptop und versinke in der Couch der Bibliothek, denn auf den Zimmern gibt’s kein Wlan. Ich muss allerdings noch den Blogpost für den Folgetag schreiben. Um 2Uhr klappe ich den Laptop zu und falle in’s Bett. Auf meinem Kopfkissen dann „Kopfkissenpoesie“ anstelle schlechter Schokolade. Es sind immer wieder diese kleinen Dinge, mit denen die Bleiche mich kriegt:

Hotel Bleiche Resort & Spa - Kopfkissenpoesie

Darüberhinaus macht mich dieses smarte „Do not disturb“-Kissen stark an. Ich überlege kurz, hänge es dann aber doch nicht raus und stelle den Wecker auf 8:30.

Hotel Bleiche Resort & Spa - Do not disturb

Nachdem ich meinen Wecker am nächsten Morgen ausgeschaltet habe, genieße ich die absolute Stille. Als Spa Nerd möchte ich festhalten, dass die Landtherme mich in diesem Hotel am stärksten umhaut. Logisch. Aber nur sehr knapp dahinter logiert das Käsezimmer. Alle Veganer jetzt bitte den folgenden Absatz und die nächsten beiden Bilder überspringen! Also fix duschen, Laptop schnappen, in der Bibliothek den Veröffentlichen-Button drücken und auf zum Frühstück!

Hotel Bleiche Resort & Spa - Frühstück

Ich lebe ja seit 24 Jahren vegetarisch und tendiere in meinem Alltags-Essverhalten schon eher Richtung vegan, aber gelegentlich raste ich bei Käse stark aus. Und wo ginge das besser als in einem Hotel, das mit einem extra KÄSEZIMMER aufwartet? Ich habe es extra für euch fotografiert:

Hotel Bleiche Resort & Spa - Käsezimmer

Im Anschluss an’s Frühstück mache ich zum allerersten Mal Gebrauch von dem Angebot einer Hotelführung und beschliesse, den Spa-Tunnelblick mal etwas zu weiten. Und liebe Leute, ich hatte ja keine Ahnung, wie viele Restaurants es hier gibt!!! Und wie reizend ist die Fischerstube bitte? Ich möchte zeitnah wiederkommen, um genau hier zu essen.

Fazit: Für alle Spa Lovers führt an der Bleiche sowieso kein Weg vorbei. Das steht vollkommen außer Frage. Wer zudem auch gerne in’s Kino geht, sollte sich die Filmwoche im Spa Cinema für 2017 unbedingt schon mal vormerken. Ich werde euch zu gegebener Zeit darauf aufmerksam machen. Der Eintritt zu den Filmvorführungen ist frei, allerdings müsst ihr euch aufgrund der begrenzten Sitzplatzanzahl unbedingt vorher anmelden! Alle Infos zu Day Spa und Preisen findet ihr hier.

Was bleibt also abschliessend zu sagen? Ich verliebe mich mit jedem Besuch ein bisschen mehr in diesen Ort. Und ich hätte mich nicht wohler fühlen können. Lieben Dank an Familie Clausing für den wunderbar stimmigen Aufenthalt und die Liebe in jedem einzelnen Detail. Ich hatte wie immer eine wundervolle Zeit.

Wer die Bleiche noch nicht kennt und auch nach diesem Post noch immer nicht das Gefühl verspürt, sie kennenlernen zu wollen, dem kann ich auch nicht mehr helfen.

Also: Alle hin da!

Jenny

Ich wurde vom Hotel Bleiche Resort & Spa eingeladen. Diese Tatsache hat jedoch keinerlei Einfluss auf meine Empfehlung. Ich schreibe nur über Spas, die mich überzeugt haben – ganz unabhängig davon, ob ich selbst dafür bezahlt habe oder eingeladen wurde. Was mich nicht überzeugt, taucht nirgendwo auf.

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