Tags

(15) (1) (1) (1) (1) (1) (5) (6) (11) (9) (13) (2) (1) (2) (26) (1) (8) (5) (2) (4) (18) (6) (4) (3) (7) (53) (62) (28) (18) (13) (99) (41) (41) (78) (9) (11) (48) (3) (4) (24) (18) (4) (4) (8) (71) (4) (26) (4) (10) (5) (10) (6) (10) (9) (7) (4) (3) (4) (20) (3) (36) (17) (3) (50) (5) (17) (45) (6) (10) (14) (7) (15) (6) (3) (7) (6) (8) (9) (5) (6) (8) (6) (34) (1) (6) (4) (1) (9) (7) (20) (9) (8) (5) (21) (16) (3) (3) (3) (7) (3) (5) (7) (7) (7) (8) (3) (1) (4) (4) (2) (25) (6) (6) (17) (2) (2) (30) (1) (37) (8) (2) (10) (28) (1) (1) (4) (4) (40) (1) (16) (8) (8) (19) (3) (7) (1) (4) (7) (4) (6) (78) (1) (18) (37) (5) (18) (16) (22) (9) (4) (24) (15)

m•float München

05/02/2016

m float Floating MünchenEdit Dezember 2017: m•float ist so in dieser Form wohl nicht mehr existent. Check!

Für den heutigen Post musste ich erstmal googeln, wie man mit einer Mac-Tastatur diesen Mittelpunkt macht (•=alt+ü), denn ich war zum ersten Mal zum Floaten in München, und zwar bei m•float.

Das Tolle an München ist ja, dass die Distanzen so unglaublich übersichtlich sind. m•float liegt direkt am S-Bahnhof Isartor. Weil sich die Wege aber so herrlich kurz anfühlen, wenn man in Berlin lebt, laufe ich in nur ca. 10 Minuten von meinem ersten Termin zum Isartor.

m•float gehörte mal zu der deutschlandweiten Kette mit dem einheitlichen float-Schriftzug, hat sich im vergangenen Jahr allerdings abgekoppelt und ist seitdem eigenständig unterwegs. Wer hier regelmäßig mitliest, weiss ja, dass ich Floating über alles liebe. Allerdings bin ich bisher noch immer in offenen Becken und noch nie in einem Tank gefloatet. Genau letzteres wird mich hier und heute jedoch erstmalig erwarten. Ich hatte vorab ausgiebig recherchiert und konnte ausschliessen, dass es sich bei dem Tank um eine hässliche Muschel handelt, also stand dem ganzen Spaß im Prinzip nichts mehr im Weg.

m•float versteckt sich in einem Hinterhof des Hauses mit der Adresse „Tal 43“. Ich komme an, werde herzlich begrüßt, gebeten, Platz zu nehmen und in rosa Adiletten zu schlüpfen. Läuft.

Nach ein bisschen Smalltalk werde ich in meinen privaten Floating-Raum geführt. Hier gibt es neben dem Tank eine Dusche, eine Toilette, ein Waschbecken und ein Regal mit Handtüchern. Ich stelle erfreut fest, dass bei m•float naturkosmetische Produkte von lavera rumstehen. Also: Raus aus den Winterklamotten, Duschen, Ohropax in die Ohren und rein in den Tank.

Es gibt verschiedene Knöpfe im Tank. Mit einem davon kann man den Deckel des Tanks öffnen und schliessen. Ich drücke also auf den Knopf und der Deckel schliesst sich. Und an dieser Stelle übernimmt mein Kopfkino. Was, wenn ich auf den Knopf drücke und der Deckel sich nicht mehr öffnet? Was, wenn der Strom ausfällt und ich für immer in diesem Tank gefangen bin? Nach nur 5 Minuten bin ich mir ziemlich sicher, dass der Deckel sich ganz bestimmt nie wieder öffnen wird. Interessantes Beklemmungsgefühl im Brustraum. Ich drücke leicht panisch auf den Knopf und der Deckel öffnet sich ein kleines Stück. Oh.

Er soll zwar eigentlich geschlossen bleiben, weil das Wasser sonst abkühlt, aber nachdem ich hier gerade zum ersten Mal in meinem Leben mit klaustrophobischen Gefühlen Bekanntschaft schliessen durfte, öffne ich den Deckel so weit, dass ich im Notfall durchpassen würde und rausschlüpfen könnte. Und dann ist plötzlich auch alles gut.

Ich schliesse nur kurz darauf die Augen und in den folgenden 53 Minuten passiert dann das, was mir beim Floaten immer passiert. Ich drifte vollkommen ab. Ich kann auch nicht sagen, dass ich gefroren hätte, weil der Deckel nicht komplett geschlossen war. Alles so also, wie es sein soll. Ich werde zurückkatapultiert in’s Hier und Jetzt, als der Deckel sich wieder automatisch vollständig öffnet. Wie schnell doch eine Stunde vergeht, wenn man loslässt.

Ich shampooniere mehrfach tiefenentspannt meine Haare (das Salz, das Salz), schlüpfe wieder in mein Winteroutfit und schlurfe in den rosa Adiletten nach draussen, um meine Haare zu fönen. Ich staune nicht schlecht, wie schnell ich von diesem Panic Mode (ich war ziemlich fest davon überzeugt, in diesem Tank zu sterben) in ein Stadium der gelösten Tiefenentspannung gleiten konnte.

Mein Fazit? Floaten ist super. Egal, ob in einem Wellnesshotel, in Berlin oder in München. Aber Floaten im Tank ist augenscheinlich nicht mein Ding. Es gibt bei m•float auch ein offenes Becken. Würde ich in München leben und regelmäßig herkommen, würde ich mich beim nächsten Mal auf jeden Fall für das offene Becken entscheiden. Ihr seht das hier. Ich würde sogar so weit gehen und sagen, ich werde mich zukünftig (ganz egal wo) für das offene Becken entscheiden.

Aber meine Beklemmungs-Experience ist natürlich vollkommen unrepräsentativ. Wer irgendwann in seinem Leben schon mal klaustrophobische Gefühle verspürt hat, sollte jedoch vielleicht ebenfalls lieber in offenen Becken floaten. Aber das ist natürlich eine sehr grundsätzliche Sache, ganz losgelöst von der Location, die man zum Floaten aufsucht.

Ich hab‘ mich trotz dieser persönlichen Challenge sehr wohlgefühlt bei m•float. Ich möchte abschliessend allerdings noch einen eher unappetitlich anmutenden Wasserschaden an der Wand hinter dem Tank erwähnen. Ich habe ihn nicht genauer inspiziert und kann daher auch nicht sagen, ob er frisch oder schon älter war. Aber er war da und ich möchte ihn euch nicht vorenthalten. (Edit: Der Wasserschaden sah so unappetitlich aus, weil nicht nur Wasser, sondern logischerweise auch Sole ausgetreten ist und sowas richtet immensen Schaden an. Die Wand wird erneuert, sobald sich die Feuchtigkeit komplett aus der Wand verabschiedet hat. Also kein Grund, sich zu ekeln. Alles gut.) Das ist jedoch das einzige, was mich am Setting gestört hat. Sonst volle Punktzahl für die Naturkosmetik im Raum, die Freundlichkeit und die Empathie bei der Schilderung meiner klaustrophoben Enge in der Brust.

Also: Wenn ihr in München lebt, schon immer mal floaten wolltet und wissen möchtet, ob euch rosa Adiletten stehen, probiert das einfach mal aus! Wenn ihr hier links auf „Shop“ klickt, kommt ihr zu den Preisen.

Happy Relaxation!

Jenny

Floaten in Münchenm float Floating

m float München

Ich wurde von m•float eingeladen. Diese Tatsache hat jedoch keinerlei Einfluss auf meine Empfehlung. Ich schreibe nur über Sachen, die mich überzeugt haben – ganz unabhängig davon, ob ich selbst dafür bezahlt habe oder eingeladen wurde. Was mich nicht überzeugt, taucht nirgendwo auf.

4 Kommentare

Kommentar von Sarah am 13/02/2016 bei 13:26   

Ich liebe Deinen Blog so sehr! Und dank dieses Berichts habe ich jetzt massive Lust auf Floating :) Drück Dich!

Kommentar von I LOVE SPA am 13/02/2016 bei 15:09   

Makes me happy :)

Kommentar von Jürgen O. am 18/11/2017 bei 03:42   

Da sich die Betreiber von mfloat im Sommer 2017 "vom Acker gemacht" haben, sollte man diesen Post mit Vorsicht genessen. Sie sind Mitte des Jahres spurlos von sämtlichen Webauftritten verschwunden, obwohl sie bis zum Schluss Gutscheine verkauft haben und die Kunden im Regen haben stehen lassen.

Kommentar von I LOVE SPA am 04/12/2017 bei 09:55   

Lieber Jürgen, vielen Dank für die Info. Zu Deinen Worten "sollte man diesen Post mit Vorsicht genießen" möchte ich allerdings noch anmerken, dass ich weder allwissend bin, noch mit den Inhabern von m•float in irgendeiner Form näher zu tun hatte. Ich habe Deinen Kommentar zum Anlass genommen, m•float aus der München Übersicht zu entfernen und ich habe den Post farbig editiert. Es tut mir von Herzen leid, dass hier augenscheinlich Endverbraucher beschissen und getäuscht worden sind, habe selbst damit jedoch nichts zu tun. Bei über 1.000 veröffentlichten Blogposts geht eine Schließung gerne mal an mir vorbei, daher nochmal Danke an Dich für die Info.

kommentieren

(*) Erforderlich

Stadt

Budget

Ich suche nach...

/*=========FACEBOOK======*/ /*===========FB=====*/