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float Berlin Mitte

11/11/2015

Paarfloating bei Float BerlinAchtung, Premiere! Heute gibt es den ersten Couple Post auf diesem Blog. Ich habe es bisher immer tunlichst vermieden, in männlicher Begleitung bei Spa Checks aufzuschlagen, weil ein schöner, nackter Mann im Schlepptau mich einfach zu stark von der Arbeit ablenkt. Ich bin da wohl sehr einfach gestrickt.

Da es aber wohl eher unauthentisch wäre, eine Freundin mitzuschleppen, wenn es um Couple Floating geht, habe ich mich ganz couple-like ausnahmsweise mal für eine männliche Begleitung entschieden. Der betreffende Mann ist allerdings alles andere als eine Social Media Rampensau. Aus diesem Grund taucht er hier heute mehr so als identitäts- und kopflose Begleitung auf. Ich hoffe, das ist für euch genauso fein wie für mich.

Wir waren zum Floaten bei float Berlin Mitte (Achtung, Musik nach dem Klick!) und dieser Post ist erstmalig nicht direkt in Kooperation mit der Location, um die es geht, entstanden, sondern lief über das Buchungsportal Regiondo. Das ändert für euch aber so ziemlich gar nichts. Lediglich für mich hat sich dadurch geändert, dass ich dieses Mal (wie der klassische Endkunde) die Buchung selbst vorgenommen habe. Mehr dazu aber später. Spa Checks first!

Ich bin ja ein großer Fan von Floating. Wenn ich ein Solebecken sehe, gibt es kein Halten mehr und ich hatte ja auch hier schon mal einen eigenen Post zum Thema Floating veröffentlicht. Leider finde ich reine Floating Locations aber oft abgrundtief hässlich. Ich möchte nicht in einer unansehnlichen Muschel schweben. Im worst case steht neben der Muschel dann auch noch ein Zimmerbrunnen mit Kunstefeu. Sowas kann ich nur ganz schwer ertragen. Aber float Berlin machte von der Homepage her einen eher schlichten und unkitschigen Eindruck. Also habe ich mir an einem Sonntag Nachmittag meine Begleitung geschnappt und mich mit ihr zusammen auf den Weg nach Mitte gemacht.

Wenn ihr mit der U2 bis Hausvogteiplatz fahrt, seid ihr im Prinzip auch schon mehr oder weniger da. float liegt im Hinterhof und fühlt sich bei unserer Ankunft erstmal mehr nach Arztpraxis als ultrawohlfühlig an. Umso praktischer, dass ich einen wohlfühligen Menschen dabei habe, der das ausgleicht.

Es geht ziemlich weiss und pur zu bei float Berlin. Es würde mich auch nicht wundern, wenn gleich ein Arzt im OP-Kittel mit Mundschutz aus dem hinteren Bereich die Szenerie betritt. Es wirkt alles ein bisschen steril, aber dadurch zweifelsohne auch sehr sauber. Die junge Frau, die uns begrüßt, bittet uns, Platz zu nehmen und die Schuhe auszuziehen. Dann bringt sie uns weiße Crocs. Eigentlich bin ich der festen Überzeugung, dass Crocs keine Schuhe sind und ich hatte eigentlich auch den Deal mit meinen Füßen, dass ich sie nie in Crocs stecken werde, aber da es sich hier ja mehr oder weniger um einen beruflichen Termin handelt, mache ich kein Theater, sondern ein Erinnerungsfoto.

Couple Floating in Berlin

Als nächstes werden wir in unseren Floatingraum geführt. Hier ist es nicht mehr weiß, aber immer noch sehr sauber und darüberhinaus auch sehr viel wohlfühliger. Wir bekommen Ohrstöpsel angeboten und werden darüber aufgeklärt, dass es ganz cool wäre, vor dem Einstieg in’s Becken eventuell vorhandene Wunden am Körper lieber mit der bereitstehenden Vaseline einzureiben, weil das Wasser im Floatingbecken einen höheren Salzgehalt aufweist als das Wasser im toten Meer. In meiner Vorstellung fühlt sich das nicht gut an, aber glücklicherweise sind hier heute keine Wunden mit am Start.

Wir bekommen noch eine kurze Einführung in Bezug auf die Knöpfchen im Wannenbereich und schon verabschiedet sich die junge Frau und wir haben den Bereich ganz für uns alleine. Hier gibt es neben dem Floatingbecken ein Waschbecken, 2 Duschen, eine Toilette und ein offenes Regal, in das wir unsere Sachen packen können. Irgendwie mag ich die Beleuchtung. Wir haben zwar Badebekleidung mitgebracht, aber da wir den kompletten Bereich für uns haben, ziehen wir sie nicht an. Ich denke, ihr könnt das handhaben, wie ihr wollt.

Wir duschen uns erstmal ab, steigen dann in die Wanne und legen uns auf den Rücken. Es ist nicht besonders viel Wasser in der Wanne, aber da wir ja schweben, tut das nichts zur Sache. Nach wenigen Minuten wird es dunkel im Raum (das wurde uns aber auch so erklärt) und wir treiben schon jetzt tiefenentspannt an der Wasseroberfläche.

Nach ungefähr 10 Minuten verspüre ich einen dezenten Wellengang. Meine Begleitung erhebt sich. Ich öffne die Augen und frage, ob alles gut ist. Er brauche Ohrstöpsel. Aaaaahhh! Also raus aus der Wanne, Ohrstöpsel in die Ohren und wieder rein. Die Wasseroberfläche beruhigt sich wieder und wir floaten für die restlichen 50 Minuten (die sich anfühlen wie 15) bei unnerviger Musik so vor uns hin. Ich bin 1,72m und muss sagen, dass ich nicht wirklich oft irgendwo am Rand angestoßen bin. Meine Begleitung ist 1,96m und sagte im Anchluss, das Becken hätte ruhig ein bisschen größer sein können.

Man kommt bei so einer Nummer ja schon sehr runter und in Kontakt mit sich. Daher würde ich euch raten, das nur mit jemandem zusammen zu machen, den ihr auch wirklich nah an euch dran haben möchtet und wo es auch nicht stört, wenn sich in diesem Zustand mal Füße, Hände oder Arme berühren. (Wobei ich wie gesagt damit gerechnet hätte, häufiger irgendwo anzustoßen.)

Nach einer Stunde wird es von alleine wieder etwas heller im Raum und wir starren uns ein bisschen verpeilt an. (Falls ihr einschlaft, läuft 5 Minuten später automatisch das Wasser ab und spätestens dann sollte dann ja auch der gechillteste Floater aufgewacht sein.) Absolut tiefenentspannt steigen wir aus dem Becken und duschen.

Hier gestaltet sich die dabei entstehende Luftfeuchtigkeit als eher schwierig, denn es ist gar nicht so easy, sich im Anschluss ordentlich abzutrocknen bevor wir wieder in unsere Klamotten schlüpfen. Auf der einen Seite ist es zwar ganz cool, so einen ganzen Bereich für sich zu haben, auf der anderen Seite wäre ein Umkleidebereich mit weniger Luftfeuchtigkeit aber auch ganz sexy gewesen. Außerhalb dieser Private Area könnt ihr euch dann fönen, hübsch machen (falls ihr noch nicht hübsch genug seid) und es steht auch eine Karaffe mit Trinkwasser bereit.

Ich bin nie zuvor so lange am Stück gefloatet und in Spas gilt ja immer die 20 Minuten Regel, weil längeres Floaten dem Körper angeblich zu viel Wasser entzieht. Warum diese Regel für solche reinen Floatingstudios nicht gilt, weiss ich nicht. Um auf Nummer sicher zu gehen achte ich aber darauf, im Anschluss viel Wasser zu mir zu nehmen und ich würde euch auf jeden Fall empfehlen, das genauso zu handhaben.

Fazit: Ich halte ja nicht so viel von Treaments im Couple Room, aber ich muss sagen, dass dieses Couple Floating eine absolut tiefenentspannte Angelegenheit war, die ich so auch uneingeschränkt weiterempfehlen kann. Klar, die Nummer steht und fällt mit der passenden Begleitung, aber float Berlin Mitte ist auf jeden Fall eine unkitschige und saubere Location, die man zum gemeinsamen Schweben aufsuchen kann.

Wir haben dieses Package hier ausprobiert. Abschliessend noch 2 Sätze zur Buchung: Ich hatte online einen ganz bestimmten Termin angefragt, der aber nicht möglich war und bekam dann per Email und SMS einen Alternativvorschlag. Dem konnte ich dann einfach zustimmen und die Behandlung war gebucht. Ich musste nur noch das Ticket ausdrucken. That’s it. Meiner Meinung nach easy peasy und sehr verständlich.

Probiert das also ruhig mal aus. Meinen Segen habt ihr.

Happy Floating!

Jenny

float Berlin Couple Floatingv

Couple Floating Berlin

Bei diesem Post handelt es sich um eine bezahlte Kooperation. Ich freue mich, wenn ein cooles Unternehmen den Wert meiner Arbeit erkennt und mich dafür bezahlt. Nur so ist es mir möglich, den Blog in diesem Umfang zu bespielen und euch alle Inhalte kostenlos zur Verfügung zu stellen. Ganz unabhängig davon gilt wie immer: Was mich nicht überzeugt, taucht nirgendwo auf.

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