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A-ROSA Scharmützelsee

12/10/2015

A-Rosa Scharmützelsee BrandenburgObwohl ich mittlerweile auch schwerpunktmäßig in Hamburg und München unterwegs bin, leben nach wie vor 33% meiner Leser in Berlin. Daher hatte ich mir vor einem Jahr fest vorgenommen, eine Brandenburg Subpage aufzubauen. Ich hab‘ dieses Ziel nicht wirklich aus den Augen verloren. Es ist eher so, dass ich mittlerweile so viele Einladungen bekomme, dass es mich maßlos überfordert.

Da Brandenburg aber ganz klar mehr zu bieten hat als die bisher gelisteten 3 Empfehlungen auf der Subpage, hab‘ ich mich mal wieder auf den Weg nach Bad Saarow gemacht, um mich 24 Stunden lang im A-ROSA Scharmützelsee zu entspannen. (Wobei Bad Saarow ein bisschen irreführend ist. Das Hotel gehört postalisch zwar zu Bad Saarow, liegt aber näher an Wendisch Rietz.)

Ich bin mit der Bahn bis Bad Saarow gefahren und wurde dort vom Hotel abgeholt. Das war allerdings very special und ist so normalerweise nicht buchbar. Wenn ihr als Berliner einen Day Spa im SPA-ROSA verbringen wollt, würde ich euch empfehlen, nur bis Fürstenwalde (Spree) zu fahren und von dort dann ein Taxi zu nehmen. (In Bad Saarow habe ich nämlich keine rumstehen sehen.) Der Taxikosten Onlinerechner sagt 16,8 km, 26 Minuten, 31 Euro. Das aber nur als Anhaltspunkt und ohne Gewähr!

Ich habe den Scharmützelsee ja noch nie bei Sonne gesehen und wenn ich meiner Wetter App am vergangenen Donnerstag Glauben schenken darf, wird sich das auch dieses Mal nicht ändern. Ich hüpfe also am Alex in die Regionalbahn, steige nach 40 Minuten in Fürstenwalde (Spree) um und bin 20 Minuten später in Bad Saarow. Der Transfer von dort dauert dann nochmal etwa 10-15 Minuten. Alles in allem aber trotzdem immer noch eine sehr annehmbare Day Spa-Distanz.

Mein Zimmer ist noch nicht frei und ich muss noch 2 wichtige Emails verschicken. Und so komme ich noch vor dem Check In mit dem stabilen und (für Hotelverhältnisse auch) schnellen Wlan in Kontakt. 10 von 10 Punkten dafür! Ich staune immer wieder, wie viele Hotels es nicht hinbekommen, den Gästen eine  kostenlose und stabile Internetverbindung zur Verfügung zu stellen. Trotz des grauen Himmels und des Regens über dem Scharmützelsee bin ich extrem guter Dinge.

Dann bekomme ich eine Hotelführung und staune nicht schlecht, als wir den Spa Bereich auf 3 Etagen und 4.200 Quadratmetern ablaufen. Ich hatte ein bodenständiges Wellnesshotel erwartet und bin demzufolge ein bisschen überrascht, wie groß dieser Bereich hier ausfällt. Das SPA-ROSA wurde erst Anfang des Jahres aufwändig saniert. Und das sieht man auch. Es gibt 22 (in Worten zweiundzwanzig) Treatmenträume. Crazy! Im Sommer kommen viele Gäste zum Golf spielen her. Im Winter liegt der Schwerpunkt ganz klar auf Spa & Wellness. Das erklärt die Größe.

Bei dem Makeover hat man sich an der Natur des Scharmützelsees orientiert. Farblich bedeutet das: Viel grün und braun. Ich finde bemerkenswert, wie weit und offen der Bereich gestaltet ist. Viel Glas, große Räume, zum Teil hohe Decken und weite Gänge. Ein bisschen so das Gegenteil von kuschelig und nischig, aber keineswegs kalt und ungemütlich. Das SPA-ROSA war im Übrigen vor langer Zeit mal eine Ayurveda-Hochburg. Das ist heute zwar nicht mehr der Fall, aber den Schwerpunkt bildet Ayurveda nach wie vor.

Nachdem ich auf 4.200 Quadratmetern die Orientierung verloren habe, ist es dann aber auch schon an der Zeit, in den Bademantel zu schlüpfen, denn mich erwartet eine Aqua Balancing Behandlung im Entspannungspool! Ich bin gespannt, denn bei Aqua Balancing trennt sich behandlertechnisch ja ziemlich zackig die Spreu vom Weizen. Außerdem hab‘ ich bei so sehr nahen Behandlungsformen auch immer ein bisschen Schiss, dass die Chemie nicht stimmt. Wenn ich selbst Behandler bin und es nicht passt, ist das zwar auch nicht cool, aber ich muss im Anschluss wenigstens nicht drüber schreiben. Andersrum ist es immer mal wieder eine echte Challenge.

Als ich dann aber in Bikini und Bademantel auf die Spa Rezeption zuschlurfe und Stefan mich begrüßt, bin ich augenblicklich erleichtert. Er kommt nämlich nicht nur extrem sympathisch rüber, sondern ist auch noch einer von deutschlandweit 60 Behandlern, die in Liquid Bodywork ausgebildet sind. Check: Wir haben es hier mit einem Sternchen zu tun. Und diese Vermutung soll sich dann im Wasser auch bestätigen.

Zuerst bekomme ich ein aufblasbares Kissen unter den Kopf und eine Poolnudel unter die Knie. Dann beginnt Stefan, mich langsam und vorsichtig im Wasser zu bewegen, gefolgt von leichten Massagegriffen an Füßen und Beinen. Obwohl ich fest davon überzeugt bin, meinen Kopf loszulassen, bekomme ich nach nur wenigen Minuten heftige Muskelschmerzen im Nackenbereich. Dieses fiese Gefühl lässt dann aber auch sukzessive wieder nach und ich staune nicht schlecht, dass ich meinen Kopf wohl doch nicht so richtig losgelassen habe.

Nachdem mein Nacken nicht mehr brennt, geht alles immer mehr ineinander über. Irgendwie verschwimmen links und rechts, oben und unten, vorne und hinten. Ich drifte immer wieder ab auf eine andere Ebene und tauche nur gelegentlich wieder so ein bisschen auf, weil es sich bei bestimmten Moves so anfühlt, als wenn ich meine Bikinihose verliere. Note so self: Sportbikini kaufen. So eine Aqua Balancing Einheit dauert 45 Minuten und wenn dort nicht eine Uhr am Beckenrand hängen würde, hätte ich Stefan never ever geglaubt, dass bereits 45 Minuten vorbei sind, als er mich wieder vorsichtig aufrichtet. Es hat sich angefühlt wie ein Zeitfenster von maximal 15 Minuten. Das war der Knaller! Im Anschluss bleibe ich dann einfach noch ein bisschen im Entspannungspool, weil ich die Unterwassermusik und die Lichteffekte ganz nett finde.

Nach einer Weile bemerke ich allerdings ein leichtes Hungergefühl. Also schiesse ich mich spontan mit einer Ladung Spaghetti mit Pesto im Spa Bistro in’s Foodkoma. Voll gegessen und tiefenentspannt beziehe ich eine Liege vor einer großen Glasfront im Entspannungsraum und wickle mich in eine Decke. Und starre mehrere Stunden lang Bäume an. Kein Scherz. Ich will nicht ausschliessen, dass ich nicht auch immer mal wieder die Augen schliesse, aber im Großen und Ganzen starre ich einfach ziemlich lange nach draussen.

Nach ein paar Stunden scheint mein Körper sich mit den Spaghetti arrangiert zu haben und ich bin bereit für ein paar Saunagänge! Der Saunabereich gefällt mir am besten. Ihr habt hier die Wahl zwischen finnischer Sauna, Biosauna, Dampfbad, Textilsauna und Damensauna. Durch das Makeover zu Jahresbeginn sieht alles noch ziemlich neu und modern aus. Ich mag den Style sehr. Nach zwei Bio-Saunagängen und einer Runde im Dampfbad hat meine Tiefenentspannung dann ihren Höhepunkt erreicht und die Challenge des Abends besteht darin, den Relaxation Mode wieder soweit zu verlassen, dass ich in der Lage bin 2 Blogposts zu schreiben und 17 Emails zu beantworten. Phew.

Neben den Saunen gibt’s im SPA-ROSA auch noch ein Hamam mit Rasulbad und natürlich gibt es nicht nur den Entspanungs-Pool, sondern auch einen ganz regulären Innenpool sowie einen ganzjährig beheiztes Außenbecken. Die verschiedenen Day Spa Optionen findet ihr by the way hier.

Am nächsten Morgen dann leckeres Frühstück und Sojamilchcafé ohne Diskussion und Augenrollen. Ein smarter und gelungener Abschluss. Und dann geht’s auch schon wieder zurück nach Berlin.

Fazit: Das waren die perfekten 24 Stunden zum Runterkommen. Wem Berlin mal zu viel wird, dem empfehle ich hiermit eine Runde Aqua Balancing bei Stefan und anschliessendes Bäume anstarren. Hach Brandenburg.

Happy Relaxation!

Jenny

A-ROSA Scharmützelsee Spa Brandenburg

A-ROSA Spa Scharmützelsee Pool

SPA-ROSA Spa in Brandenburg

AROSA Spa Brandenburg Ruheraum

A-ROSA Brandenburg Ruheraum

A-ROSA Scharmützelsee Spa Brandenburg

A-ROSA Spa Scharmützelsee Entspannungspool

A-ROSA Spa Brandenburg Entspannungspool

A-ROSA Spa Brandenburg Aqua Balancing

A-ROSA Spa Brandenburg Außenpool

A-ROSA Spa Brandenburg Hamam

A-ROSA Scharmützelsee Spa Sauna

A-ROSA Brandenburg Spa Suite

A-ROSA Brandenburg Sauna

AROSA Scharmützelsee Brandenburg

Ich wurde von A-ROSA eingeladen. Diese Tatsache hat jedoch keinerlei Einfluss auf meine Empfehlung. Ich schreibe nur über Spas, die mich überzeugt haben – ganz unabhängig davon, ob ich selbst dafür bezahlt habe oder eingeladen wurde. Was mich nicht überzeugt, taucht nirgendwo auf.

2 Kommentare

Kommentar von Angi am 06/01/2018 bei 17:03   

Liebe Jenni, wir waren diese Woche im Arosa am Scharmützelsee und es hat uns gut gefallen. Danke für Deinen tollen Bericht darüber.

Kommentar von I LOVE SPA am 06/01/2018 bei 17:41   

Freut mich riesig, dass ihr eine gute Zeit hattet :) Lieben Dank für euer Feedback!

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