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Hamam Hafen Hamburg

28/09/2015

Hamam in Hamburg am HafenLiebe Hamburger, heute kommt der erste Hamam Tipp! Mit Hamam Checks ist das ja so eine Sache. Zumindest, wenn es sich um authentische Locations handelt. Es gab schon einige Hamambesuche, die es nicht auf den Blog geschafft haben, denn authentische Locations sind ja häufig auch sehr plüschig von der Einrichtung her. Das riecht oft muffig. Schimmelfugen sind aber auch keine Seltenheit. Ich rechne also einfach immer mit dem Schlimmsten und lasse mich dann gelegentlich positiv überraschen.

Besonders positiv überrascht hat mich in diesen Sommer das Hamam Hafen Hamburg. Ich hab‘ mit der Veröffentlichung extra gewartet bis die Außentemperaturen wieder purzeln und jetzt, wo der Herbst sich angeschlichen hat, dürfte der Gedanke an einen Hamam Besuch euch ja wieder wohlige Gefühle bereiten.

Da ich hingegen wahnsinnig genug bin, Locations zum Schwitzen auch im Sommer aufzusuchen, mache ich mich mitten im Juli auf den Weg nach Hamburg. Wenn ihr das Hamam Hafen Hamburg besuchen möchtet, würde ich euch empfehlen, vom U- bzw. S-Bahnhof Landungsbrücken nicht die Adresse bei Google Maps einzugeben und stur dem kleinen blauen Pfeil zu folgen. Cleverer ist es, über die St. Pauli Hafenstraße die Willi Bartels Treppe hoch zu laufen und dann immer geradeaus vorbei am Hotel Hafen Hamburg. Denn dann lauft ihr direkt drauf zu. Unnötig zu erwähnen, dass ich dem kleinen, blauen Pfeil gefolgt bin. Aber hey. Ich bin trotzdem pünktlich und warte vor dem Eingang auf Delia (remember?), denn Delia wird mich heute begleiten. Ich freue mich wie ein Sojaschnitzel.

Vorab ist es vielleicht ganz wichtig, zu erwähnen, dass ein Besuch im Hamam Hafen Hamburg immer an die Buchung einer Behandlung gekoppelt ist. Die Behandlungen heissen hier „Verwöhnvarianten“, es gibt insgesamt 7 Stück und Delia und ich probieren heute „Verwöhnvariante 2“ aus.

Außerdem solltet ihr ein Bikinihöschen (Mädels) bzw. eine Badehose (Jungs), 2 Handtücher, einen Bademantel und Badeschlappen mitbringen. Bis auf Bikinihöschen/Badehose könnt ihr aber auch alles gegen einen Aufpreis vor Ort ausleihen. Ich bin heute das Glücksschweinchen des Tages, denn Delia hat Frotteezeug für eine ganze Fußballmannschaft mitgebracht. Hach.

Nach der Begrüßung werden wir erstmal gebeten, Platz zu nehmen und trinken ganz entspannt inmitten unserer Frotteegepäckberge Granatapfeltee. Ultralecker! Im Anschluss bekommen wir eine kleine Führung und eine genaue Instruktion, was in welcher Reihenfolge zu tun ist. Wer noch nie zuvor in einem Hamam war, wird hier also an die Hand genommen und braucht keine Angst zu haben, irgendwas falsch zu machen.

Delia und ich schlüpfen also in unsere Bikini-Unterteile, wickeln uns das Pestemal um, das uns zuvor ausgehändigt wurde, und begeben uns mit Handtüchern und im Bademantel in den großen Raum mit dem heissen Stein, den ihr auf dem ersten Foto weiter unten seht. Wir legen unser Zeug ab und nehmen an einem der Marmorbecken Platz. Check: Wer mitten im Juli ein Hamam besucht, hat sehr viel Platz. Wir sind alleine. Der Knaller!

Wir sitzen also links und rechts eines Marmorbeckens, tragen eine Bikinihose und haben das Pestemal so umgewickelt, dass es auch die Brüste bedeckt. (Ich beschreibe den Ablauf so genau, weil da viele oftmals verunsichert sind.) Dann schnappen wir uns die Kupferschalen und beginnen, uns mit warmem Wasser zu übergießen. Das Beste am Hamam ist ja, dass man sich (im Gegensatz zur Sauna) ohne schlechtes Gewissen unterhalten kann. Und deshalb tun wir das auch.

Viele Kupferschalen mit warmem Wasser später legen wir uns auf den warmen Stein in der Mitte des Raumes. Und nach einer Weile kommen dann auch unsere Behandler und holen uns ab. Der Behandlungsbereich ist nicht wirklich abgetrennt, sondern irgendwie auch Teil des großen Kuppelraums. Ich verneige mich schon jetzt vor dem Kreislauf meiner Behandlerin. Wir klettern auf die Steinliegen und dann folgt ganz klassisch Körperpeeling, Einseifung, Waschung und abschliessende Rückenmassage mit Seifenschaum. On top gibt’s noch eine Haarwäsche. Sauberer wird’s nicht. Bestes Hamam Treatment bisher!

Blitzsauber gleiten Delia und ich im Anschluss synchron von den Steinliegen. Wir wickeln uns wieder in unsere flauschy Bademäntel und begeben uns in den Raum zum Nachruhen. Auch hier sind wir komplett alleine und werden bereits von einem großen Obstteller erwartet. Wir trinken noch mehr Granatapfeltee, verspeisen nach und nach alle Wassermelonenscheibchen, unterhalten uns noch ein bisschen und dann sind die 3 Stunden auch schon um. (Die Preise in Kombination mit den Verwöhnpackages gelten für 3 Stunden.)

Was vielleicht auch noch wichtig ist: Dienstags und mittwochs ist hier Ladies only. An allen anderen Tagen wird das Hamam von Männlein wie Weiblein gleichermaßen genutzt. Und wenn ihr eine weibliche Behandlerin bevorzugt, solltet ihr das bei der Buchung unbedingt mit ansagen!

Fazit: Sehr sauber, sehr freundlich, sehr authentisch und Top Treatment. Absolut weiterempfehlenswert!

Viel Spaß!

Jenny

Hamam Hafen Hamburg

Hamam in Hamburg

Hamam Hamburg am Hafen

Ich wurde vom Hamam Hafen Hamburg eingeladen. Diese Tatsache hat jedoch keinerlei Einfluss auf meine Empfehlung. Ich schreibe nur über Spas, die mich überzeugt haben – ganz unabhängig davon, ob ich selbst dafür bezahlt habe oder eingeladen wurde. Was mich nicht überzeugt, taucht nirgendwo auf.

2 Kommentare

Kommentar von Boxmaker am 14/04/2016 bei 11:58   

Toller Artikel! Meine beste Freundin und ich waren auch im Juli dort und haben es genau so erlebt :) Herrlich!!

Kommentar von I LOVE SPA am 14/04/2016 bei 12:56   

Ach wie schön, das freut mich :) Danke!

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