ho’okipa – Kahuna Bodywork München

Der heutige Post ist very special, denn es handelt sich nicht nur um eine Buchungsempfehlung für alle Lomi Fans da draussen (okay, vorzugsweise in München), sondern er richtet sich auch gleichermaßen an alle Behandler, die Lust auf eine Lomi-Ausbildung haben.

www.lomi-ausbildung.de – Kahuna Bodywork – Lomi Massage

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Vor ein paar Wochen habe ich Margareta in ihrer Praxis und Schule in München besucht und hatte eine absolut umwerfende Lomi. Margareta ist Diplom-Pädagogin, Heilpraktikerin, Certified Rolfer und autorisierte Lomi-Trainerin und ihre Praxis heisst ho’okipa, was übersetzt soviel bedeutet wie „Einladung“.

Aber erstmal zur Vorgeschichte: Erinnert ihr euch noch an den Post über meine No Mind Massage bei Leela? Nach der Veröffentlichung kontaktierte Uwe mich, lud mich zu sich ein und sagte, er sei der Lehrer von Leela. Nachdem ich dann bei Uwe war und den Post über Uwe veröffentlicht hatte, kontaktierte mich Margareta, lud mich zu sich ein und sagte, sie sei die Lehrerin von Uwe.

Ich bin sehr gespannt, wer nach der Veröffentlichung dieses Posts mit mir in Kontakt treten wird. Augenscheinlich verfolge ich die Ausbildungskette ja zurück. Margareta jedenfalls war nach verschiedenen Trainings in Deutschland mittlerweile 12 mal auf Hawaii und hat dort direkt bei Kahu Abraham, einem Kahuna, und seiner Frau Ho’okahi Ho’oulu ihre Skills verfeinert. Kahu Abraham ist mittlerweile bereits verstorben. Ob seine Frau hier mitliest, darf bezweifelt werden. Ich werde euch diesbezüglich auf dem Laufenden halten.

ho’okipa liegt in der Tegernseer Landstraße 98 und wie ich das von München bereits gewohnt bin, sind die Wege kurz und alles geht ganz schnell. Vom U-Bahnhof Silberhornstraße laufe ich nur etwa 5 Minuten. Als ich davorstehe, bin ich erstmal irritiert, denn es sieht von außen nicht unbedingt aus wie man sich Lomi Heaven vorstellt. Könnte genauso gut eine Spielhalle sein. Aber unmittelbar, nachdem ich durch die Tür trete, ändert sich das schlagartig. Es ist warm, es ist kuschelig und es duftet nach exotischen Ölen. Okay, hier bin ich richtig.

Margareta erwartet mich bereits und die Stimmung ist von Anfang an sehr herzlich. Sie führt mich einmal kurz rum, dann setzen wir uns und unterhalten uns ein bisschen. Ich bin ziemlich am Ende, weil die Bahn mal wieder streikt. Erst in der Nacht zuvor erfuhr ich an der Hotline, dass ich keine Chance habe, mit meinem Ticket nach München zu kommen. Also war ich gezwungen, auf die Mitfahrgelegenheit auszuweichen – mit der Folge, dass ich nur 3 Stunden Schlaf abbekommen habe, deutlich länger unterwegs war und mein Zeitplan bei meiner Ankunft bereits gecrashed war. Aber hey.

ho’okipa ist mein zweiter und letzter Termin an diesem Tag. Es ist schon Abend und ich schleppe (wegen des gecrashten Zeitplans) noch immer mein ganzes Gepäck mit mir rum. Höchstwahrscheinlich der perfekte Zeitpunkt für eine Lomi.

Sensationellerweise darf ich aus einem von sieben(!) Ölen auswählen, die Margareta höchstpersönlich kreiert hat. Ich entscheide mich für Lilikoi (hawaiianische Passionsblüte). Ich habe rein nach dem Duft entschieden (ich kann Vanille und Kokos nicht ausstehen). Lilikoi wirkt entzündungshemmend, schmerzlindernd und begeisterungsfördernd. Aber dann geht es auch schon los und Margareta führt mich in den Treatmentraum. Sie weist mich an, alles auszuziehen, mich auf den Bauch auf die eingeölte Liege zu legen und mich mit dem Laken zuzudecken. Währenddessen verlässt sie den Raum.

Das Intro läuft dann ähnlich wie bei Uwe. Segnung, Gesang, Gänsehaut. Es ist warm genug, dass ich nicht friere. Das passiert nicht oft. Margareta’s Griff ist achtsam, aber bestimmt. Warmes Öl. Hawaiianische Musik. Tiefe Streichungen. Viele Griffe unter dem Körper. Ihr seht das ja oben im Video. Ich merke, dass ich in guten Händen bin. Und lasse los. Das Äffchen in meinem Kopf hält die Klappe. Und dann passiert was total Verrücktes. Kennt ihr diese Videos, bei denen von einem Ort auf der Erde immer weiter weggezoomt wird, bis man irgendwann im Weltraum landet? So ähnlich zieht sich irgendwas zusammen und geht aus meinem Körper raus. Ich gebe zu, das klingt jetzt ganz schön crazy, aber ich habe das Gefühl, außerhalb meines Körpers zu sein. Ich weiss nicht genau, für wie lange. Das Gefühl von Zeit und Raum hat sich irgendwie aufgelöst. Aber so wie ich rausgezoomt bin, zoome ich irgendwann auch wieder rein. Was für ein krasses Gefühl. Und ja, ich weiss, es klingt weird.

Im Anschluss an die Massage ziehe ich mich vorsichtig wieder an. Das Öl tupfe ich nur mit einem Handtuch von meiner Haut. Ich fühle mich weich und durchlässig. Glücklicherweise ist es schon spät und ich muss nur noch in’s Hotel. Glücklicherweise muss ich nicht mehr mit Menschen interagieren. In der darauffolgenden Nacht träume ich heftig. Und auch am nächsten Morgen bin ich noch tief berührt.

Ganz unabhängig von Margareta’s Qualifikationen handelt es sich hier zweifelsohne um eine sehr besondere Form der Körperarbeit. Und die wird dem Begriff „Massagekunst“ wahrlich gerecht. Wer also in München lebt und offen ist für eine Behandlung fernab des klassischen Knetens, die unter Umständen tief berührt und viel bewegt, dem sei eine Lomi bei Margareta hiermit sowas von an’s Herz gelegt!

Da ich weiss, dass auch viele Behandler hier mitlesen, möchte ich aber noch ein paar Worte zum Thema Lomi Ausbildung loswerden: Tut euch selbst einen Gefallen und lernt sowas nicht in einem billigen Wochenendkurs! Wenn ich noch nicht in Lomi ausgebildet wäre, würde ich die Module bei Margareta ernsthaft in Betracht ziehen. Hawaiianische Körperarbeit basiert auf der Huna Lehre. In zwei Tagen lässt sich das Fundament aus Huna Philosophie und Kahuna-Prinzipien nicht ansatzweise erfassen. In einer Branche ohne Qualitätssicherung, in der jeder Ausbildungen geben und als Behandler tätig sein darf, ist es mir ein ganz besonderes Anliegen, auf diese Problematik nochmal explizit hinzuweisen. Hier findet ihr alle weiteren Informationen sowie Preise und Zeiten.

Fazit: Heissester Lomi Tipp für München!

Jenny

Ich wurde von Margareta eingeladen. Diese Tatsache hat jedoch keinerlei Einfluss auf meine Empfehlung. Ich schreibe nur über Dinge, die mich überzeugt haben – ganz unabhängig davon, ob ich selbst dafür bezahlt habe oder eingeladen wurde. Was mich nicht überzeugt, taucht nirgendwo auf.