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Tara Stiles – Dein Yoga, Dein Leben

20/03/2015

Tara Stiles - Dein Yoga Dein LebenIch kann mich noch gut daran erinnern, wie ich mit rollenden Augen vor’m Computer saß, als ich damals diesen Artikel las, der sich Tara Stiles widmete, die in einem Glaskubus durch New York gekarrt wurde und sich dabei höchst anmutig yogisch verbog. Diese Nummer zog ja ordentlich Aufmerksamkeit auf und längere Diskussionen nach sich.

Da ich aber (ganz unabhängig davon) sowieso vollkommen immun bin gegen alles, was mit Gurus oder Personenkult zu tun hat, packte ich Tara Stiles einfach in die Schublade, in der sich seit der Pressekonferenz der Healing Hotels of the World auf der ITB 2014 auch Ursula Karven befand. Okay, ich schweife ab.

Denn eigentlich geht es ja hier und heute um ein Buch. Und zwar um ein Buch von Tara Stiles. Seriously? Jip. Denn ich habe es gelesen und Tara Stiles daraufhin aus der Schublade wieder rausgelassen (sorry Ursula). Es heisst “Dein Yoga, Dein Leben” und ist über 300 Seiten dick. Im Großen und Ganzen könnte man sagen, es geht um gesunden Lifestyle. Was mich daran ganz besonders angemacht hat, war zum einen die optische Aufbereitung und zum anderen die Tatsache, dass hier kein erhobener Zeigefinger mit am Start ist. Denn Tara’s Message ist folgende:

„Hör‘ nicht auf fremde Regeln, die nicht zu Dir passen. Bestimme selbst, wie du Yoga übst, wann du entspannst und was du isst. Es geht um Dein Yoga und Dein Leben.“

Word.

Schon nach den ersten Seiten wird klar, dass sich in diesem Buch alles darum dreht, sich von selbstschädigenden Verhaltensweisen zu lösen. Angefangen von der x-ten Diät über destruktive Gedanken bis hin zu ungesunden Beziehungen. Das Buch hält 3 Tools parat, die das ändern sollen. Die Kapitel dazu heissen „Liebe Deine Matte“ (Yoga), „Liebe Dein Kissen“ (Meditation) und „Liebe Deine Küche“ (50 vegane Rezepte).

Ich mag den Mix und die Art, wie Tara schreibt. „Emily Erdbeer“ hat sich unter meine Smoothie Faves geschlichen und die Meditations- und Yogaübungen sind verständlich erklärt und hübsch bebildert. Ich würde jetzt einfach mal behaupten, dass „Dein Yoga, Dein Leben“ sich an alle Leute richtet, die Interesse daran haben, weniger fremdbestimmt zu leben und wieder ein bisschen mehr in Kontakt mit sich zu kommen. Ganz unabhängig von irgendwelchen Yoga Skills:

„Du musst nicht gelenkig sein. Du musst nicht dazu in der Lage sein, den Fuß hinter den Kopf zu legen oder auch nur Deine Zehen zu berühren. Du musst keinen Handstand machen können. Du musst nicht Stunden in stiller Andacht verbringen. Du musst gar nichts tun, außer Du selbst sein.“

Am Ende des Buchs fügt sich dann alles nochmal zusammen in Form von 2 Programmen. Es gibt eins für 7 und eins für 30 Tage. Beide setzen sich aus Meditationen, Asanas und Rezepten zusammen, die im Lauf des Buches aufgetaucht sind. Aber auch hier gilt: Wer keine Lust hat, sich an diese Pläne zu halten, soll sie intuitiv und individuell anpassen.

Fazit: Eine gesunde, entspannte und höchst begrüßenswerte Gegenbewegung zu all den Detoxplänen und Fitnessprogrammen, die aktuell wie Pilze aus dem Boden sprießen. Und ich sollte in Zukunft vielleicht ein bisschen vorsichtiger sein mit meinen Schubladen.

Happy Reading!

Jenny

Bei diesem Post handelt es sich um eine bezahlte Kooperation. Ich freue mich, wenn ein cooles Unternehmen den Wert meiner Arbeit erkennt und mich dafür bezahlt. Nur so ist es mir möglich, den Blog in diesem Umfang zu bespielen und euch alle Inhalte kostenlos zur Verfügung zu stellen. Ganz unabhängig davon gilt wie immer: Was mich nicht überzeugt, taucht nirgendwo auf.

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