Natural Detox – Superstar Leber

Natural Detox - Superstar LeberEs gibt ja so ein paar Begriffe, mit denen sich richtig viel Kohle machen lässt. Einer davon ist „Wellness“. Ein weiterer „Detox“ Und letzterem möchte ich heute mal einen eigenen Post widmen.

Haben sich Frauen früher dahingehend selbstgegeißelt, als dass sie Kalorien zählten, während sie an einzelnen Salatblättern nagten, so ist das aktuelle Schönheitsideal weniger mit Hungern und dafür sehr viel enger mit grünen Smoothies, bunten Sportklamotten, Veganismus, Clean Eating und Besuchen in der Crossfit-Box verknüpft. Auf Youtube und Instagram versammeln sich scharenweise essgetörte junge Mädchen zum „Detoxen“ und überall wimmelt es nur so von Vorher/Nachher-Fotos, die Bäuche und Hintern vor und nach einer mehrtägigen „Detox Kur“ zeigen. Check: Unnatürliches Ess- und Bewegungsverhalten unter dem Deckmäntelchen der Entgiftung.

In Anbetracht dieser Tatsache schlage ich einfach mal vor, dass wir das Scheinwerferlicht heute auf ein Organ in unserem Körper richten, das sich hauptberuflich mit „Detox“, also dem Entgiften beschäftigt. Es heisst „Leber“.

Die Leber wiegt bis zu 2kg und ist ein sehr zentrales Organ des Stoffwechsels. Sie hat also nicht nur eine, sondern zahlreiche Funktionen. Da es vermutlich ganz schön trocken wäre, an dieser Stelle all‘ ihre Skills aufzuzählen, habe ich mich für ein Video aus meiner Kindheit entschieden. In den 80ern war es ja ganz normal, Erbsen und Möhren aus der Dose zu essen. In Sahnesauce schwimmend. Mit Kroketten. Und ich bin mir gar nicht so sicher, ob wir alle vollkommen vergiftet waren. Höchstwahrscheinlich nicht.

Natural Detox Leber Video

Ich stelle also mal eben eine steile These in den Raum: Wozu sollte ein Mensch entgiften, wenn er isst, worauf er Appetit hat, sich regelmäßig bewegt und eine gesunde Leber hat?

Spiegel online oder der Stern haben sich by the way auch schon mal mit der Thematik auseinandergesetzt.

Ich bin ja ein großer Fan von entspannter und intuitiver Nahrungsaufnahme. All‘ die „Superfoods“ sind eine tolle Erweiterung für jeden Speiseplan. Aber kein Mensch hat jeden Morgen Lust auf einen grünen Smoothie. Und die allermeisten Menschen sterben auch nicht, wenn sie mal knuspriges Weißbrot in einen Ofenkäse tauchen. Oder gelegentlich Alkohol trinken. Und da wir uns ja jetzt alle nochmal vor Augen geführt haben, was für ein tolles Organ einjeder von uns da unter seinem rechten Rippenbogen mit sich rumträgt, können wir uns in Zukunft vielleicht ein bisschen mehr…entspannen?

In diesem Sinne: Vergesst den Genuss nicht!

Jenny