Yogatribe Berlin

Yogatribe BerlinEs ist mittlerweile auch schon wieder ein paar Wochen her, dass ich bei Yogatribe an einem Donnerstag zum Mittagsyoga meine Matte ausgerollt habe. Ich war zu der Zeit noch mit meiner Daytraining-Karte unterwegs und da Yogatribe zu den Studios gehört, die man mit Daytraining nutzen kann (und weil ich da sowieso schon immer mal hinwollte), habe ich an dem gefühlt düstersten Dezembertag spontan meine Yogasachen zusammengesammelt und mich auf den Weg nach Mitte gemacht. Wenn es nicht hell wird, ist Yoga ja nie die schlechteste Idee.

Das Studio liegt in der Neuen Schönhauser Strasse 16. Rosa Luxemburg Platz, Hackescher Markt oder Alex sind die nächstgelegenen Stationen – je nachdem, von wo ihr kommt. Aber auch wer noch nie hier war, hat das Studio vielleicht bereits auf dem Schirm, da Sternchen wie Elena Brower oder Tara Stiles hier gelegentlich als Gastlehrer vorbeischauen. Zumindest taucht es bei mir deshalb immer mal wieder in der Facebook-Timeline auf. Aber eigentlich auch voll egal. Denn was mich viel mehr umgehauen hat, ist die Tatsache, dass ich hier nach einer 60min-Klasse mit einer Asana rausspaziert bin, deren Namen ich bis dato noch nie gehört hatte, und die ich seitdem jeden Tag praktiziere – und liebe Leute: Das will schon was heissen.

Aber von Anfang an. Schon bei meiner Ankunft bin ich ganz schön angetan, denn obwohl es draussen düster und grau ist, ist es drinnen irgendwie weit und hell. Es ist alles auch noch recht neu. Erst im September fand das Re-Opening statt. Und das Ergebnis kann sich echt sehen lassen. Man merkt, dass hier viel Liebe drinsteckt. Und dementsprechend füllt sich der Raum auch zunehmend. Bis er knackig voll ist. Und dann geht’s los.

Das Yogatribe ist ein Anusara-Studio. Ich gebe zu, ich habe erstmal eine Weile gegoogelt, weil ich hier keinen Mist schreiben wollte. Und kam zu dem Schluss, es John Friend einfach selbst erklären zu lassen.Denn er muss es ja wissen:

John Friend : Anusara Yoga

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Die heutige Klasse wird von Annette unterrichtet. Und passend zu der trüben Suppe am Himmel (Tage, an denen man die Kugel vom Fernsehturm nicht sieht, sind ja meistens nicht die schönsten), erzählt Annette was von „raus aus dem Dunkel und hin zum Licht“. Ich denke, mit dieser Vorstellung sind alle Anwesenden fein. Und so fliessen wir durch die Sonnengrüße und wenn ich nicht vorher gelesen hätte, dass das hier Anusara Yoga ist, hätte ich es vermutlich nicht mal mitbekommen. Allerdings bin ich vielleicht auch kein Maßstab, was unter’m Strich auch voll egal ist, denn: Es tut wahnsinnig gut und es macht riesig Spaß. Und dann sagt Annette eine Asana an, bei der viel rumgestöhnt und kapituliert wird. Ich kann den Verknotungen beim ersten Anlauf auch nicht folgen, aber auf der zweiten Seite klappt es dann und ich bin maximal geflashed. Wovon ich hier rede? Vom Paradiesvogel. Ich habe keine Ahnung, was genau mich an dieser Haltung so anmacht. Aber ich übe den Paradiesvogel seither täglich. Und staune über mich selbst.

Nach 60 Minuten verlasse ich mit einer Lieblings-Asana im Gepäck und gutgelaunt das Studio. Seltsamerweise stört es mich jetzt auch nicht mehr, dass die Kugel vom Fernsehturm im Nebel verschwindet. Ich kaufe Torte und besuche eine Freundin. Ich würde mal sagen, der Plan ist aufgegangen und ich denke, ihr könnt das auch bei gutem Wetter nachmachen.

Den Kursplan findet ihr hier. Vorab anmelden müsst ihr euch nicht.

Also: Nix wie hin!

Jenny

Yogatribe Yogastudio Berlin

Yogatribe

Yogatribe Yoga Berlin

Ich habe die Klasse mit meiner Daytraining-Testmitgliedschaft besucht. Diese Tatsache hat jedoch keinerlei Einfluss auf meine Empfehlung. Ich schreibe nur über Yogastudios, die mich überzeugt haben – ganz unabhängig davon, ob ich selbst dafür bezahlt habe oder eingeladen wurde. Was mich nicht überzeugt, taucht nirgendwo auf.